Feuerachat
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Gabi
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Der Fisch der Liebe

 

Der Fisch der Liebe
glänzt kurz auf
in Wassern aus
Gefühl.
Gewiss frißt
er den Köder
nicht,
der aus Begehr
gelegt.
Mal schnellt
sein Sinn
hoch in die Luft;
Mal taucht
er ab zu tiefstem
Grund.
Er spürt die Tränen
in der Flut;
er schmeckt
das Süß
der Lebenskraft;
und atmet
nur die Freiheit ein.
Was immer ihn
auch lenkt;
er bleibt
sich selbst
geschenkt.

Feuerachat 29.07.2010, 00.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Liebe,

Es fällt sehr schwer Dich zu ertragen

Dein Leben ist in Krankheit
eingebettet.
Ertrinkend fast
greifst Du
nach Lebenssinn.
Du spürst den Tod,
vor dem Dich niemand
rettet;
und wie ein
Wolkenflug
zieht Deine Zeit
dahin.
Du spielst ein
Leben,
das schon
längst verstrichen,
nur, weil Du
glauben willst,
daß viel Dir bleibt.
Du saugst,
ganz Mund geworden,
Energien
aus einem wilden Drang,
der wirr Dich treibt.
Du spielst mit Menschen,
die Dich pflegen;
und pokerst mit
den Schmerzen
und dem Leid;
um ein Gewinnen,
das Dir nicht
beschieden,
wobei die Last
der and´ren,
Dich kaum reut.
Nichts ist genug,
was immer
auch an Beistand;
Du saugst es auf,
als wäre es ein Nichts.
Es fällt sehr schwer Dich
zu ertragen,
mit Deinem
Herzenssteingewicht.

Feuerachat 28.07.2010, 21.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Krankheit, Besinnliches, Autobiografisches,

Die Freiheit des Schmetterlings

Der Morgen war so grau
und ohne Farbe.
Du suchtest, was den
Alltag leuchten
macht.
Die Spur des
Regenbogens
war gezogen.
Und Perlenträume
glänzten
in der Nacht.
Du sahst
die taubenetzte Blume;
so zart war sie,
so süß und fremd.
Und als die ersten
Sonnenstrahlen
die Tränen
zauberhaft
in Diamanten
gleißen ließen;
verließest Du
das Grau
und wolltest
Träume
schmecken,
die nur das
Hier und Jetzt
erdacht.
Es war der Sinn
Dir nicht nach Dauer;
denn viel zu oft
verflog die Freude
mit dem Sonnenbrand.
Du suchstest Nektar
für Dein Herz,
zu kühlen diese
Härte,
die so oft Dein Leben fand.
Der Kuss der Blume
war so wirklich;
er schreckte Dich
und Deinen Traum.
Zu zart und eng
war Dir die Nähe.
- Dein Flug strahlt
Farbe in die Lüfte.
Ein Zarter Hauch
Pastell liegt in der
Luft.
Die Hand die
nach ihm
greifen wollte,
fand Staub nur
in dem festen
Griff aus Sehnsucht,
die den Halt gesucht.
Flieg´ Schmetterling!
Ich will die Farbe Dir nicht
rauben!
Flieg´ in den
Regenbogen,
bleibe Traum!
Denn nur in Freiheit
kann Dein Zauber
leben,
und nicht in
einem engen Raum.

Feuerachat 27.07.2010, 06.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Leben, Moment, Schmetterling, Regenbogen,

Dünenspur in Frankfurt

Ein Weg aus Holz
führt über Wogen,
die Halt gemacht
an diesem Ort.
Von Ferne ragen
Burgen einer
Skyline,
und alles
ist ein Spiel
aus Sand,
und hingewürfelt
in den Tag,
der neue Sonne
heiß entfacht.
Gedanken
brennen,
suchen Nahrung;
die sanfte Stille
glättet sie.
In silbergrün
glänzt Zauber
auf den Distelkronen.
Ein Vogelruf
trägt Sehnsucht
in dem Schwingenschlag
und winkt dem
Abschied zu.
Behäbig atmet Kiefernduft
vom Dünenrand herab.
So wild gedrungen
ruhen Phantasien
aus Wurzel, Ast und Zweig
im Sand,
der hier das Eis vergaß,
das vorwärts ihn getrieben.
Wie grauer Samt
erscheint das Holz
des Steges,
der schützen soll
die Welt der
steh´ngeblieb´nen Zeit.
Und durch Gedanken
rinnt der Sand des Lebens
und öffnet
mir die Seele weit.

Feuerachat 26.07.2010, 22.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gedanken, Autobiografisches,

Der Zauber und der Katerstiefel

Vor einer Bank der längst
verjährten Märchen
breitet sich eine
abgemähte Wiese aus.
Zu Königstalern aufgerollt
ruht dort das frischgesponn´ne
Heer der Gräser;
und leuchtend rot blüht
Kelch vergessner Plastiktüte
auf Stoppeln neuer Ernte auf.
Vor Menschenzeit mag wohl
die sanfte Pfote eines Katers
hier einen Pfad im Traum
ertappt; quer durch das
Feld gezaubert haben;
dem schwere Menschenfüße
folgten; die Zeit ersichtlich
abzuschneiden.
Längst fraß Vergessenheit
die Worte ferner Wunder,
und brannte voller Hitze
sich in diesen Tag.
Die Macht von Größe, Angst
und Kleinheit
verschlang mausgrau
ein Müllerskater,
den es nie gegeben.
Und in dem Mehl
des Räderwerks
des Lebens
wird kaum
ein Königssohn
wohl je geboren,
der Meilenstiefel
für sein Glück
gewonnen.

Feuerachat 16.07.2010, 03.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Fantasy, Eskapistenlyrik,

So ungeglaubt

So ungeglaubt ist in mir oft das Leben;
ein Hologramm in dem ich selbst
als Wellenring gefangen bin.
Ein Nebel, der aus
Wahrnehmungspartikeln
den Schein von Körperhaftigkeit
erzeugt in starken Reizen,
die mir den Glauben
an ein Sein in Wörterbildkulissen
impfen wollen.
So ungeglaubt ist in mir oft das Leben,
daß mir der Blick entflieht
aus eines Sehens Rand,
den mir das Augenpaar
diktiert.
So ungeglaubt, daß meine Ohren
brennen, und nur im Tosen
übergroßen Lebens,
ganz leise summen eine Melodie,
von der ich kaum erkennen kann,
wer sie als Klang in meinen
Körper bannte.
So ungeglaubt regt sich die Haut
und läßt mich Tasten, Wind
und Wärme spüren;
und Kälte, Nässe, und noch manchen
and´ren Reiz;
damit ich fest sein soll in diesem
Leben;
gelenkt von dem,
was uns ein Denken scheint,
in einer Art von göttlich´ Geiz.
So ungeglaubt ist der Geschmack
auf meiner Zunge, daß ich ihn
särken muß durch Bitterkeit und Süß
und Voll; damit er nicht zergeht
in einer Müdigkeit der Sinne,
und Schalheit mir im Mund gerinnt;
und ich nur schmecke, was ich soll.
Ein Atem geht mit mir durchs Leben,
so losgelöst, als wär´ er nicht von hier;
ganz ungeglaubt zieht er durch Zukunft
und Vergangenheiten;
und wünscht sich oft, sie wären
nicht von mir.

Feuerachat 14.07.2010, 23.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Gedanken; Eskapistenlyrik,

Gestade

So viele Ufer, viele Weiten
und traumumspielt
der Füße Sand.
Und fast verloren
wirken Herzen,
die Sehsucht grub
in manchen Strand.
Des Lebens Flut
mit einer Woge
wischte hinweg
der Liebe Ziel.
Fast angstvoll
folgt der Blick
der Weite,
versenkt sich in das
Wellenspiel.
Verloren scheint
die Heimatinsel
in der Vergangenheiten
Blau.
Fast achtlos führt
die Hand das Ruder
auf immer wieder
neuer Fahrt,
und müde streift
der Blick
die Sterne,
die Glaube hing
ans Firmament.
Die Einsamkeit
steht am Gestade
und malt
ein Herz wohl
in den Sand;
und hofft,
daß sie die Liebe
findet
auf ihrer Fahrt
in neues Land.

Feuerachat 10.07.2010, 22.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Strand, Sehnsucht, Autobiografisches, Zeit,

Sterne im Sand

Auf überwucherten Gestaden
aus einer längst zermahl´nen Zeit
erblühen rot und rosa Sterne,
wie hingetupft aus Freud und Leid.
Sie sind so flüchtig wie der Boden,
der sandig ihnen Halt gewährt;
sie leuchten zwischen grünen Wogen,
wie einer langen Liebe Boten,
die wohl dem Wandel stets gehört.
In immer neuen Sternenspuren
malen sie Herzen in den Sand,
für den, der träumend, wachen Auges,
voll Kummer oder auch voll Glück,
den Herzensweg zu ihnen fand.
In schwarzen Körnern sä´n
die Kelche stets neue Sterne
in den Wind;
und zeigen so, daß Lebenssterne,
die uns begegnen in der Zeit;
nur im Moment gefangen sind.
Ein Leuchten folgt,
fast wie ein Echo,
dem Wanderschritt, der weiterzieht;
und dunkelschwarz erglänzt das Auge,
und nimmt es in Gedanken mit.

Feuerachat 09.07.2010, 01.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Vergänglichkeit, Glück, Besinnliches, Liebe,

Funkenflug

Der Brand der Sonne
läßt die Luft erlahmen.
Ein Flirren fegt die
Feuchtigkeit
aus ihrem Angstversteck.
Der Freude stockt der
Atem fast.
Und jede Pore
weint die Tränen,
die nur das Unbewusste
weiß.
Und aus den
Augenbrunnen tief,
quillt Flut hinauf,
die dort verborgen.
Sie bricht
hervor mit
aller Macht.
Ein Regenbogen
zaubert Leben;
zerteilt den Mantel
langer Nacht.
Ein Funkenflug
des freien Lebens,
ist mit
dem Tag
wohl neu erwacht.

Feuerachat 06.07.2010, 21.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches

Zuwachs

Auf Trümmern
der vergang´nen Kriege
graben sich neue Wurzeln ein;
und hoffen stets
auf neue Siege
und wollen machtvoll
Herrscher sein.

Auf gutem Boden
wuchert Unkraut
und drängt hinweg,
was uns erfreut;
gedankenlos
und ohne Rücksicht
ins Leben
einfach hingestreut.

Auf Ödland sind
die wilden Arten
ein Pionier,
der Gutes schafft.
Im Lauf des Lebens
bringt das Warten
oft Ordnung ein
und neue Kraft.

Die Wildnis
ist ein grüner
Tiegel
der sich verzehrt
und neu gebiert.
Und Gärten
bergen manche
Riegel,
die oft man
als Gefängnis
spürt.

Soll sich ein
gutes Leben
bilden,
so braucht
man vielerlei
Gestalt;
will wirklich
man der Freude
dienen,
befiehlt man
manchem
Zuwachs:
"Halt!"

Feuerachat 26.06.2010, 14.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Wachstum, Besinnliches, Metapher,

Drahtseil

 

Es schwirrt der Kopf.
Ein Pochen in den Schläfen;
und immer wieder schrillt
das Telefon; fast so als
wollt´ es mich verhöhnen,
mit immer gleichem
Geierlaut.

Und draußen schallt
der Lärm und schwillt
fast zur Lavine an
aus Brot und Spielen
die nach Elend
stinken.

Und drängend
schürt die Pflicht
die Müdigkeit,
die nur nach
Schlaf sich sehnt,
fast so, als gäb´ es
sonst kein Leben.

Feuerachat 25.06.2010, 17.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Alltag, Pflicht, Müdigkeit, Lärm, Lebenslüge, Emotionen,

Flamme


Noch ziehen Bilder, die in Sehnsucht prangen:

Ist diese Hoffnung Traum geglaubter Wirklickeit?

Ein Leuchten hat im Herzensnebel sich verfangen;

es zittert, flimmert: Wird es greifbar sein?

Wird Ruhe finden eine Freude, die sich so sehr

nach der umarmten Heimat sehnt;

oder erlischt die bange, kleine Flamme

im Wind der Zeit, als eine graue Träne,

die nur Erinnerung ihr eigen nennt?

Feuerachat 25.06.2010, 16.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Emotionen, Hoffnung,

Sonnenflügel


Der Kuss der Augen
ließ uns träumen
und hieß uns
jeder Zeit entflieh´n.

Dein Lippenglanz
im Sonnenzauber
ließ mir die Welt
vorüberzieh´n.
Das Wogen
Deiner Lockenfülle
war Tanz auf
einem Ozean.

Du tauchtest
ein in viele Bilder,
die meine Seele
Dir geschenkt.
Und Sonne
brannte in den
Schmerzen,
die tief in Bernstein
wir versenkt.

Libellenflügel
schwirrten leise
und Worte trugen
uns dahin,
und wiegten uns
auf einer Reise,
die kurz und
doch unendlich
schien

Feuerachat 23.06.2010, 09.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Reise, Seelenverwandschaft,

Mundgetaucht

Mundgetaucht
Reges Agieren
Zungenspiel der Rivalen
Rosiges Ringen der Zärtlichkeit
Lust

Feuerachat 15.06.2010, 20.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Elfchen, Lust; Kuss, Zärtlichkeit,

Raubtier

Raubtier
mit menschlich´
Hyänenlachen.

Groll
der
Unnatur.

"Raub´ Tier,
mitmenschlich,
Hyänenlachen!"

"Groll´
der
Unnatur!"

Feuerachat 15.06.2010, 18.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Haiku, Besinnliches, Unnatur,

Heimwärts

Das alte Nest
hat ausgedient.
Die Träume
sind schon
längst enteilt,
und spähen
aus nach
neuem Glück.
Und im Kokon
steht Wandel an,
in einer zarten Leichtigkeit,
nach langem
winterschweren Schlaf.
Das Auge glänzt
im Farbenspiel
in einer neu
entdeckten Welt.
Die wohlvertraute
Ferne ruft,
die nur die Raupe
hat gekannt;
und freut sich
auf den Schmetterling,
der bald wird
heimwärts zieh´n!

Feuerachat 12.06.2010, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Zukunft, Freiheit, Neubeginn,

Fernefenster

Ein Flimmern liegt
auf dem Asphalt.
Gedankenleere
spielt mit Licht.
Ein Spiegeln
flackert ungewiss;
und Durst liegt
in der Luft.
Ein "Ja" wiegt
sich im
Fensterkreuz,
und zieht
dem Mond
die Sterne ab.
Die Frische
ballt sich in
der Luft
und wartet
auf den
Regenfall.
Und irgendwo
ein Vogel ruft.
Ferne
scheint fast
überall.

Feuerachat 09.06.2010, 19.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wünsche, Warten, Hoffnung, Leben,

Erinnerungsbeben

Ein dumpfer Schlag,
nachhallend. -
Der Körper bebt.
Im innersten Mark
ein Echo.
Metallisch vibrierend -
wie eine Glocke.
Eine Woge
aus Traurigkeit
durchflutet
das Sein
mit Lava.
Das Auge atmet
Feuchtigkeit aus.
Vergangenheit
wird zu Stein.
Unter der Asche
ruhen bizarre Figuren.
Stadt der toten Träume. -
Nachbeben.
Frösteln in heißer
Sonne.
Das Grün
der Hoffnung
schaut mich
traurig
fragend an.
- Und mir fehlt
die Antwort.

Feuerachat 09.06.2010, 19.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Erinnerung, Leid,

Wiesenstrand

In Wellen wogt
das Meer der Halme.
Ein Sonnenspiel
streicht übers Gras.
Und zarte, zierliche
Gebilde flirr´n,
nebelhaft im
Wiesengrund,
fast so wie
Farbeninseln auf.
Wie Möven ist
der Flug der Vögel
im Flügelschlag
hoch über´m Grün.
Und manche Blumen
springen farbig
aus diesem
Wiesenspiegel
auf;
als wollten
sie mit ihrem
Leuchten
ganz hoch
hinauf zur Sonne
flieh´n.
Der Gräser Halme
streichen
wiegend den
Wegesrand
der sie begrenzt;
und haschen
nach dem
Laut
der Schritte,
der Ihre
Sonnenruhe
stört.

Feuerachat 06.06.2010, 07.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Wiese, Meer, Strand, Gedanken,

Vor der Tür

Eine Zwischenwelt
des Blicks.
Begrüßung und
Abschied.
Lebenstüren.
Eine feine
Bitterkeit
steigt auf
beim
Betrachten
der sich
schließenden
Tür.
Ein Traum
dreht sich
langsam
um,
geblendet
von der
Sonne.
Welche
Tür
wird
sich
öffnen?

Feuerachat 04.06.2010, 07.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Besinnliches, Gedanken, Tür, Zeit, Kreislauf des Lebens,

Gedankenschritte Schrittgedanken

 

In stetem Wechsel
reift ein Weg,
der erst nur
als Gedankenform
aus Enden
seinen Anfang nahm.
Und wenn ich gehe,
ändert sich sehr oft,
was ich gedacht
zuerst;
und findet
neuen Ausblick
bald
auf dem zurückgelegten
Weg.
Was erst Idee nur
und kein Ziel,
gewinnt mit
jedem Schritt
Gestalt;
folgt einer
unsichtbaren Spur
und findet tastend
einen Halt
in wachsendem
Gespür

Feuerachat 02.06.2010, 00.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Weg, Bewegung, Ziel,

Frühlingsgrab

Dem Frühling
geh´n die Lichter
aus!
Was macht er nur,
der arme Wicht?
Die Maiensonne
ist ein Graus!
Ich grab´ ihn ein
und sperr´ ihn aus,
und pflanz´auf´s
Grab
Vergissmeinicht!

Feuerachat 02.06.2010, 00.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Humor, Frühling,

Märchensonne

Ich werde eine Sonne malen,
so eine, die im Herzen lacht.
Die soll dann kugelrund
erstrahlen,
mit Pustebacken
voller Macht.
Dann siehst Du Deine Sorgen
platzen mit einem dicken,
lauten Knall.
Und Du denkst froh,
so wie im Märchen,
wie ist das schön:
"Es war einmal... "

Feuerachat 02.06.2010, 00.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Lebensermunterung, Sonne, Märchen,

Pappelschnee

Weiße Flocken
treibt der Wind.
Ein Blätterzittern
weht voll Staub.
Und eine Art von
Traurigkeit
weint Pfützenaugen
hier und da.
Und Frösteln
füllt die Luft.
Ein Schnee
der einmal
Knospe war,
fällt in der Erde
Grund.

Feuerachat 29.05.2010, 22.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Besinnliches, Bäume,

Holunderzauber

Aus weißen Dolden
beißt ein Duft,
fast wie ein
kühler Feuertraum,
die Schwere
aus dem Regenfall.
Es sprudeln
Blütenperlen auf,
zu einem Alabasterlicht,
in Elfenkelche aufgefüllt,
aus einem frischetiefen
Grün.
Der Weg wird zu
beschwingtem Tanz,
der seinen Durst
in einem Blütenreigen
stillt,
den Weiß und Grün
verzaubert hat.

Feuerachat 29.05.2010, 22.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Blüte, Romantisches,

Freirauch

Ein Feuer brennt,
von mir entfacht,
und ist der Freude
zugedacht;
die meine Freiheit
lodern läßt.
Ein Schein
von winzig kleiner
Glut
tut mir und
meiner Seele gut,
und blaue Fäden
steigen auf.
Mag sein, daß
es mein Leben kürzt,
doch wär´s
für mich sonst
ungewürzt;
ich leist´es mir
und bleib´ dabei,
bei der geliebten
Raucherei.

Feuerachat 27.05.2010, 22.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Rauchen, Freiheit, Lebensfreude,

Regenmond

Verstohlen blickt ein Nebelmond,
in Regenbänder eingehüllt,
aus prallen Wolkenschichten.
Er lächelt mild, wenn er sich zeigt,
und schüttelt aus dem vollen Rund
gar mancherlei Geschichten.
Fast scheint es, daß er glätten mag
die Stirn, die oft vom Denken kraus,
und flüstern will in einen Traum:
"Schlaf ein mein Gast, erquicke Dich!
Das Leben ist oft wunderlich;
doch wird sich alles richten."
Der Regen rauscht voll Tropfenmacht,
und klopft in einer steten Kraft
den Schlaf in eine stille Bahn.
Die Ruhe legt sich fest und schwer
wie eine Decke auf das Sein.
Sie wiegt sich zu der Melodie,
die leise trommelt auf das Dach;
vereint sich mit der Regennacht,
und zaubert Harmonie.

Feuerachat 27.05.2010, 13.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mond, Träume, Romantisches,

Traumschuhe

Träume tanzen von Ort zu Ort.
Sie huschen ganz leis´
auf verwunschenem Pfad.
Sie dreh´n sich im Kreis
in des Schlafes Schloss.
Sie ziehen auf nebligen Sohlen
dahin.
Sie wiegen sich sanft
zu den Nachtmelodien.
Sie steigen in Keller
und Höhlen hinab.
Sie finden den Weg
zu kristallenen Höh´n.
Sie tragen die Stiefel,
die meilenweit zieh´n.
In Flügelschuh´n
über den Himmel
sie flieh´n.
So seltsam
umschlingt Phantasie
Deinen Fuß;
und tanzt auf dem Strom
der Gedanken dahin,
in Ernst und in Spiel
mit ganz eigenem Sinn.

Feuerachat 24.05.2010, 22.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Gedanken, Phantasie,

Reisender

Das Blau der Ferne
breitet sich in
ungeahnter Weite
aus.
Malt Länder mir
und Weg und Steg;
spinnt bunte
Träume ohne Zahl,
und findet stets
den Weg nach Haus;
denn überall
im Weltensein
blick´ ich aus
mir heraus.
Und jedes Spüren
ist ein Schritt
auf einer Reise
ungewiss.
Wenn Liebe hört
in mich hinein,
glänzt tief im Innern
Freude auf,
und winkt Dir zu
dabeizusein.

Feuerachat 24.05.2010, 08.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Reise, Leben,

Die Nacht ist bunter als der Tag

Die Nacht ist bunter als der Tag;
der Duft der Träume blüht voll Licht
in selbstgewählter Farbenpracht
und zaubert eine eig´ne Welt.
Wie Atemholen ist der Tag;
er füllt die Körperlunge an;
zu wenig ist´s,
was er verspricht.
Ich tauche ein in tiefen Schlaf,
der mehr beglückt,
als Mensch es kann.
Ich gleite fort auf einem Klang
und schwebe
in in die Phantasie
so oft ich es mir leisten kann.

Feuerachat 23.05.2010, 18.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schlaf, Traum, Tag, Nacht, Autobiografisches,

Hausgesichter

Häuser sind fast wie Menschen.
Oberfläche und Innenleben.
Kalt und einladend.
Freundlich und abstoßend.
Langweilig und interessant.
Modern und altertümlich.
Das Spiel von Nähe und Ferne,
von vertraut und fremd
zaubert Geschichten.
Und aus seltsamen Gesichtern
schauen Augen, öffnen sich Münder
und erzählen von Stadt und Land,
von arm und reich,
von Leben und von Vergessenheit,
von Glück und von Liebe
und vom Fluß der Zeit.

Feuerachat 23.05.2010, 18.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Häuser, Gedanken, Besinnliches, Zeit,

In der Nebelschale

Feucht atmet der Tag;
überzieht das Leben
mit grauer Perlenhaut
und spinnt Wasserfäden.
In der Nebelschale
wabert Wachheit
und Traum in den
Schwaden
samtener Müdigkeit;
und wischt die Zeit
beiseite
wie Schlaf aus den Augen.
Ein Schweben durch Watte,
zeitlupenhaft,
macht weite Sprünge
durch klanglose,
milchige Stille,
und sinkt
wie ein Embryo 
in den Schlaf

neuer Ahnung.

Feuerachat 23.05.2010, 18.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schlaf, Nebel, Hoffnung, Autobiografisches,

Ansprechend

Es war ein Tag der anders war.

Das Wetter blieb sich zwar recht gleich;

und trotzdem schien die Sonne mir;

kaum, daß mein Fuß schritt durch die Tür.

Die Menschen suchten mein Gesicht

und lächelten mir Worte zu.

Ein frischer Wind blies in mein Herz,

und färbte Seelenwangen rot,

die vorher noch so sorgenblass.

Ein  frischer Wind so unbeschwert,

blieb lang´ noch, als ich heimgekehrt.

Feuerachat 18.05.2010, 21.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Leben, Zuversicht, Wind,

Der Wunschbrunnen

In einem traumgewebten Wald,
nach sonnenschwerer Phantasie,
sucht sich das Denken seine Rast.
In weißbesterntem Wiesengrund
haucht Kühle aus dem Mauerrund.
In Brunnentiefe glänzt ein Bild
und zaubert sich ins Leben ein,
vielleicht, um Wirklichkeit zu sein.

Feuerachat 17.05.2010, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Tagtraum, Wunsch, Gedanken, Leben, Phantasie,

Gerade genug

Weshalb die Unzufriedenheit?
Es reicht doch!
Es ist gerade genug.
Gerade genug Glücksgefühl
für den Tag.
Gerade genug Leben
für den Tag.
Gerade genug Geld.
Liebe gab es auch
gerade genug.
Weshalb also
gerade dieser Hunger?

Feuerachat 16.05.2010, 11.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Hunger, Leben, Besinnliches, Autobiografisches,

Kreise

In tiefen Schlaf versinkt das Glück,
das nicht ins wache Leben fand;
und läßt nur Müdigkeit zurück.
Es folgt nun einer Träume
Spur in einem silbergrauen Sand.

Ein Tagesgitter hemmt die Kraft,
von blinden Wärtern aufgestellt;
zu schützen fremde Macht und Geld.
Die Freiheit flieht in Phantasie,
weil nichts ein starkes Ziel ihr schafft.

Ein Tier voll Qual dreht sich im Kreis,
den ihm das Leben abgesteckt.
Ein dunkler Blick sucht einen Pfad,
aus diesem kargen Reservat,
der einen Ausweg weiß.

Feuerachat 15.05.2010, 21.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freiheit, Leben, Perspektive, Müdigkeit, Warten,

Gewitterhaft

In Spannung
knistert kaltes Warten
zu lange schon
auf Eis gelegt.
Wie ein Vulkan
drängt
Sehnsuchtsfeuer,
wünscht sich
die Dürre
weggefegt.
Wann kommt
der Blitz
mit grellem
Lodern
der spaltet
dieses Nebelgrau
der einen
reichen Regen
spendet,
daß ich die Sonne
wieder schau!

Feuerachat 14.05.2010, 22.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Warten, Dürre, Leben, Autobiografisches,

Es werde Licht

 

Nach einem
grauen Tageslauf
hellt Licht
die gute Stube auf.
Ach, wie Elektrik
doch entzückt,
wenn uns kein Tageslicht
beglückt.
Vielleicht kauf´
ich mir noch
´ne Sonne
genieß´
daheim
die Bräunungswonne!

Feuerachat 13.05.2010, 21.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, zum Schmunzeln, Wetter,

Ins Grüne

Gedanken fliehen
vor dem Grau
und fliegen
wie ein Vogel auf.
Sie setzen
sich in sattes Grün,
das Augenhunger stillt.
Ganz tief hinein
in eine Welt,
die immer
größer nun
entsteht,
mit Phantasie gefüllt.
Der Blätterwald
in einem Strauch,
zeigt immer größer
sein Gesicht,
zeigt eine grüne
Farbenpracht,
die mehr und mehr
im Blick erwacht.
Die Wiese lebt
in Vielgestalt,
und klein, so klein
träumt sich der Tag;
und stapft nun
zwischen
Halmgewirr
und hält sich
an den Blumen fest.
Und hoch hinauf
lenkt sich der Flug
und setzt sich auf
den höchsten Ast;
und träumt
den schönsten
grünen Traum,
wie´s ihm
gerade passt.

Feuerachat 13.05.2010, 21.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Meditation, Fantasy,

Eigensinn

Eigensinn 

Ich sehe mich
voll Eigensinn;
gehör´ ja mir,
und niemand
sonst;
mag
nicht in fremdes
Leben flieh´n.

Ich leb´ mich
nicht für
and´re aus,
die nur
an meinem
Leben zieh´n.
Ich bin
in mir
Zuhaus´.

Bin nicht
der Angst
mehr
Untertan.
Ich setz´
mir selbst
die Krone
auf,
und blühe
voller
Eigensinn
in meinem
schönen
Leben
auf.

Feuerachat 11.05.2010, 02.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Gedanken, Besinnliches, Leben,

Die Nacht streicht wieder um das Haus

Die Nacht streicht
wieder um das Haus;
ihr Schritt
hat leichten
Schlaf geweckt.
Gedanken
fliegen ein und aus;
rumorend, suchend
nach dem Duft,
der neue Ziele
steckt.
Ein Zukunftswinter
droht von fern.
Das Herz
will in die Farbe
flieh´n;
und sucht
vergebens
nach dem Stern,
für den es lohnt
ihm
nachzuzieh´n.
Ein Klang
der Hoffnung
sucht den Raum,
der Freude
nährt
und neue Kraft.
Die Nacht streicht
wieder um das Haus
und ist so
nebelhaft.

Feuerachat 10.05.2010, 03.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Nacht, Gedanken, Zukunft,

Maiherbst

Im Nebelgrau erwacht die Welt.
Ein Frösteln schüttelt Träume ab.
Und Regen fällt mit Blütenschnee.
Der Winter winkt dem lichten Grün
mit einer blassen Hand.
In einer Trägheit brennt das Licht
und schaut nicht auf die Uhr.
In Asche liegt Vergangenheit
aus ausgehöhltem Lebenskern.
Bald brennt ein Sommer auf
der Haut und spottet
jeder Jahreszeit.

Feuerachat 09.05.2010, 18.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Mai, Jahreszeiten,

Wie Samt

In einem weichen stillen Klang
legt Wärme sich auf kaltes Wort.
In einem weichen sanften Blick
taut schroffe Starrheit auf.
In einem sanften kleinen Glück
hüllt sich ein Kind geborgen ein.
- Wie Samt kann manche Seele sein.

Feuerachat 08.05.2010, 17.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kommunikation, Zuwendung, Leben, Emotionen, Gedanken,

Nach Silberfall

Im Dunkelmond,
nach Silberfall,
huscht Licht
auf einer
Wasserhaut
und zeichnet
Bilder für
die Nacht.
Ein Fenster
schaut
in Zeit und Raum
und lüftet
die Gedanken aus,
die grauer Tag
erdacht.
Ein Feuersalamander
eilt auf Nebelwiesen
flink dahin,
und sucht das
Elfenkönigspaar,
das Perlen sät
in Wald und Flur
in grüner
Maienpracht.

Feuerachat 07.05.2010, 08.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Fantasy, Träume, Jahreszeiten, Mai,

Warten

 

Der Regen fällt so nebelhaft.
Gedanken glauben nicht
das Grün.
In diesem wohlvertrauten
Grau liegt immer
noch ein Zauberbann
und will und will nicht flieh´n.
Selbst Träume scheinen
heller fast,
als dieser endlos graue Tag,
der wie ein Fluch
aus Marmor liegt.
Kein Kuss weckt
eine Hoffnung
auf.
klamm tastet
eine Müdigkeit
und saugt
die Freude auf.
Der Sand rinnt
in der Uhr.

Feuerachat 07.05.2010, 08.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Warten, Regen, Autobiografisches; Zeit, Leben,

Augenblick

Ein Starren wie ein Sog.
Schwarzglänzendes Oval,
blütenstaubumrandet,
mit hoffnungslos darin
schwebenden Blüten.
Abgetrennt vom Leben.
Blickgefängnis
für brennende Augen.
Aus einem Traum
schimmert Wärme.
Eine sanfte Träne
streift ein Herz
und fällt wie eine Ewigkeit.
Gold brandet auf
im Pfützenrund;
wirbelt Sterne hervor.
Verwischte Grenzen.
- Ein Augenblick!
Wie schwarzer Samt
aus Maisilber!
- Und Regen fällt
und fällt!
- Ein Augenblick!
Und die Welt
atmet auf.

Feuerachat 07.05.2010, 08.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Jahreszeiten, Mai, Regen,

Maitränen

Grau wogt der Himmel
über dem Land.
Er ballt sich zusammen
mit schwarzer Hand;
reißt voller Zorn
an den Zweigen
die Träume herab,
und schleudert
das Grün
in morastiges Grab.
Beweint stehen Blüten
in Weiß nebenan,
und Trauer hallt
dumpf durch
die rastlose Zeit.
Wie ein Schrei
mischt sich Kälte
in Frühlingsluft,
entreißt alle Freude
und raubt uns den Duft;
zerfetzt liegt
das Maienkleid.
Grau gehen
Menschen
mit starren Gemüt,
geduckt,
mit gesenktem
Gesicht;
verbergen
die Lebenslüge
schamrot;
die im Regen
mit Tränen
sich mischt.

Feuerachat 07.05.2010, 08.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Jahreszeiten, Mai, Natur, Regen, Lebenslüge,

Maiwelten

Vorhänge leicht und luftig,
hängt uns das Irgendwo auf.
Schwer summt das Volk
der Insekten
schwelgt trunken
im Blütenlauf.
Es wispert in Gräsern
und Sträuchern,
wo Elfen zuhause sind.
Ganz leis raunt der Bach,
und ein Glucksen
stört glänzende
Fischleiber auf.
In Kreiseln tanzt
auf dem Strome
die Sonne
in Ringeln ein Spiel.
Tief klingen die Glocken
im Dome,
ganz schläfrig und
voller Gefühl.
Selbst Häuserzeilen vibrieren
und atmen das Sonnenlicht ein.
Auf staubigen Straßen
und Plätzen
flirrt Frühling;
malt ein Herz in die Luft.
Sogar der Lärm und die Enge
gewinnt einen eigenen Duft.
Träume so selbstvergessen,
tauchen ein in den Wind.
Ein Tanzen spielt mit den
Düften.
Und schwebend,
in Farben so weich,
lacht schelmisch
das Frühlingskind.

Feuerachat 03.05.2010, 13.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Jahreszeiten, Mai, Frühling,

Der Tanz der Mutter

Die Erde hat sich aufgetan
und schürt ein Feuer hexenhaft.

Die wilde Mutter tanzt!

Sie tanzt in loderndem Gewand.
Sie tanzt aus Urgrund,
den sie spürt;
sie wirbelt sich im Feuerzorn,
weil ihr das Herz entflammt.
Die Weisheit einer jeden Frau,
will wecken sie mit heißer Glut,
verströmt dabei ihr Feuerblut.

Die wilde Mutter tanzt!

Will lehren ihre Kinder nun
mit einem Feuerzeichenmal,
mit Beben und mit tiefen Schlund,
daß sie erhält das Leben.
Will Menschen lehren
den Respekt vor aller Schöpfung,
die sie trägt,
bis in die kleinste Spur.

Die wilde Mutter tanzt!

Feuerachat 03.05.2010, 13.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Welt, Leben, Natur, Besinnliches, Tanz, Walpurgisnacht,

Traumesspur

So angepasst ist diese Hast
aus festgemauerter Kultur.
Der fremdgesetzten Ziele Pfeil
bohrt tief sich in den Seelenflug,
bis jeder Flügelschlag erliegt.
Erfolg aus vorgeformter Norm
soll eine Himmelsleiter sein.
Und doch wird er zum Hamsterrad,
und dreht sich um so schneller nur,
je mehr man sich verbiegt.
Und eine Lüge spendet Trost,
die sich geschickt als Wahrheit tarnt.
Dem Kinderherz bleibt Ahnung nur
auf fast verwehter Traumesspur.

Feuerachat 03.05.2010, 13.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erziehung, Kultur, Besinnliches, Kindsein,

Geliebtes Land

Gefangen schon seit
einer Zeit,
die wohl die ersten
Träume stahl.
Ägypterhaft
schaut manch´ Gesicht,
das immer noch Moloch
verehrt;
durch sieben Plagen
unbekehrt.
Und Pharao verliert
sein Kind;
und schreit hinaus
die erste Wahl;
die nun in eine Wüste
flieht.
Das Tal der roten Tränen
löscht wohl wieder aus
Verfolgerschar
in großer Flut.
Die Träume flieh´n
in Tag und Nacht;
in Feuer und in Rauch;
und eine Sehnsucht
brennt so sehr
in eines Schicksals Hauch.
Die Speise scheint
so mager oft,
die da vom Himmel
fällt;
man betet an
das gold´ne Kalb;
weil in der Wüste
vieles fehlt.
Geliebtes Land
erscheint oft fern;
wann führt
zum Kinde
wohl ein Stern,
der ungezählte
Himmel schenkt.

Feuerachat 30.04.2010, 17.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mythologie, Bibel, Kind, Leben, Glauben, Besinnliches,

Graumond

Verwunschen blinkt
ein voller Mond
aus einem Nebelland.
In einer Sage
braust ein Traum
aus einer Phantasie
vom Glück
und Durst nach Seligkeit.
Ein runder Tisch
in dunklem Saal
winkt bleich
und voller Einsamkeit.
Die Helden
sind hinweggeeilt
zu suchen
nach dem Gral.
In weißen Schatten
spinnt der Wind
wohl eine Ritterschar.
Hohl ruft die Nacht
die wilde Jagd
und blind fliegt
sie ins Grau.
Die Wirklichkeit
vergisst den Traum;
und schmeckt die
Aschenbitterkeit
in einem
öden Weltenraum.

Feuerachat 29.04.2010, 23.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gral, Träume, Vollmond, Gedankem,

Wolkenwindungen

So säulenartig groß
erhebt das Wolkenreich
sich mächtig in die Luft.

Fast wie ein Flaschengeist,
der Märchen uns
verspricht,
ballt sich in grau
und schwarz und weiß
ein Traum am Firmament.

Woher kam wohl
der Zauberspruch,
der auf dem blauen
Himmelstuch
bewegte Bilder malt.

In Frühjahrsschwere
taucht die Welt;
versinkt in
nebelschwerem Lid,
löscht Tag und
Wirklichkeit,
und sinkt in Schlaf
den Wolken gleich.

Ein Nebelstreif
vergisst das Sein,
in weichem Frühlingsdunst.
Er folgt der Wolkenwindungsspur,
die eine Wendeltreppe fügt,
für ihn, für ihn allein.

Feuerachat 29.04.2010, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Gedanken, Wolken,

Roter Schatten

Noch atmet nicht das Sein.
Durch rotes Dunkel klingt
und schwingt ein Leben
fremd und lockt.
Ein roter Schatten
wächst heran;
er fließt und spürt
den Lebensfluß
in den er eingetaucht.
In Wogen ahnt er eine Welt
und fühlt den Körper,
der erwächst
und Festigkeit gewinnt.
Es träumt ein rotes
Lichtermeer,
das fester sich
zusammenfügt,
von einer Reise
in die Zeit,
in blaues Licht gehüllt.
Es träumt vom
warmen Sonnentanz
und von der Sterne
Lichterglanz.
Es träumt ein Körper,
der noch wird,
von Freude und von
Körperglück.
Er träumt von
Grün, das um ihn ist,
er träumt von Erde
und von Fels.
Er träumt von
vielen Bildern.
- Und weiß;
er träumt es nicht allein.
Und bald schon
naht sich eine Zeit,
da wird er nicht
mehr Schatten sein...

Feuerachat 25.04.2010, 08.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Leben, Werden,

Wenn

Wenn Fingerkuppen Augen sind,
dann malen sie für Dich ein Bild,
das Deine Seelenfarben trägt.

Wenn Dich der Klang nicht mehr erreicht,
sind Aug´ und Haut das Instrument,
für Deine Seelenmelodie.

Wenn Dir das Leben nimmt
den Duft und Deine Zunge Leere schmeckt,
gibt Licht und Klang Dir das Gefühl,
das Deine Lebensgeister weckt.

Wenn Dir Dein Gleichgewicht versagt,
dann stützt Verstand, mit jedem Sinn
die Richtung,
die Dein Leben wählt.

Doch wenn dem Mensch,
das Menschsein fehlt,
was ist es wohl,
was er dann wählt?

Feuerachat 24.04.2010, 18.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wahrnehmung, Sinne, Besinnliches, Menschsein,

An Seidenfäden

An Seidenfäden träumt die Nacht,
und spielt mit der Vergänglichkeit.
Der Schlaf bricht auf zu großer Fahrt.
Und zwischen Tag und Traum,
huscht durch die blaue Silberwelt,
wohl mancher stille Gast.
Er ruft so leise, kaum gehört,
und kaum ein Echo klingt
im Licht,
das seinen Namen nennt.

Feuerachat 23.04.2010, 19.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Traum, Hoffnung, Leben, Autobiografisches,

Das Feld der Ehre

Grün reiht sich Halm an Halm.
Kühl weht der Wind.
Ein Echo malt ein Bild.
Im Sommer wird sich
wiegen der Ähren
schwere Last,
auf sonnengelbem Feld.
Im Herbst fegt wohl
ein sanfter Wind;
und Kinderlachen fröhlich;
wirft Drachen in die Luft.
- So staubig ist die Straße;
und bitter beißt die Trockenheit
vergang´ne Lebenslust.
- Ein Weg im Frühlingsmorgen
spürt ungeahnten Durst;
und sieht die Felder gleiten;
sieht Tränentau an jedem Halm;
sieht, was er vorher
nicht gewußt.

Feuerachat 23.04.2010, 19.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Weg, Vergangenheit, Leben, Zeit,

Nachtgesichtig

Der Tag hat Frühling
ausgestreut.
Die Sonne deckte Kälte zu.
Und früh am Abend kam
der Schlaf.
Ganz milchig fahl
Erwachen schreckt.
Ich möcht´ so gerne
Frühling sein.
Ein Aschenregen
aus dem Traum
klebt nass
auf meiner Haut.
Ich sauge Wärme
in mich auf;
will Hoffnung
in die Zukunft
sä´n;
will nicht
mit bleichem
Nachtgesicht
den neuen
Tag
angeh´n.

Feuerachat 23.04.2010, 19.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Schlaf, Hoffnung, Leben, Autobiografisches,

Ein Lachen in der Nacht

Es zog der Tag die Stirne kraus,
und regnete viel Müdigkeit.
Ich schlüpfte unter Morpheus
Dach
und zog die Decke über mich.
- Doch als die Geisterstund´ vorbei;
da zwickte mich ein kleiner Schelm
und ich verließ mein Nest.
Der Sandmann hatte gut gestreut
gar viele Körnlein in mein Aug´.
Ich reckte und ich streckte mich,
und fühlte mich so ungelenk.
Da hüpfte ein Kaninchen vor
und lockte mich ins Spiegelreich.
- So lang war´n plötzlich
meine Ohr´n; die Haut
- ein kuscheliges Fell
- und was zuvor die Trübsal blies;
das zeigt´sich als ein Mümmeln nun;
mit dem ich sehr beschäftigt war.
- Da lachte laut mein kleiner Schelm,
und zwickt mich in mein Ohr:
" Mach´nicht so ernst und wichtig Dich!
Das kommt mir albern vor!"

Feuerachat 23.04.2010, 19.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Humor, Besinnliches, Autobiografisches,

Sich verdingen

Ein altes Wort,
heut´ ungewohnt,
sagt mehr als mancher
Sprachbegriff,
der Menschenwillkür schönt.
- Ein Mensch macht
sich zum Ding. -
- In seinem Überlebenskampf
setzt er sich einer "Sache" gleich,
die der, der besser "situiert",
nach Lust gebrauchen kann.
- Und mit dem Lauf der
heut´gen Zeit
füllt sich gar mancher
"Warenkorb"
mit vielen "Dingen" an.

Feuerachat 19.04.2010, 18.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Arbeit, Leben,

Aschensonne

Das Grün wirkt anders,
als vertraut.
Der Himmel ist so grell.
Fast wie im Traum
zieht sich dahin,
der eingeschlag´ne Weg.
Wie leergefegt das Firmament,
wo sonst die Karavanen ziehn,
aus Fliegern ohne Zahl.
Im Blau die Aschensonne strahlt;
brennt auf den Frühlingsfluss.
Und eine Müdigkeit kriecht hoch,
verharrt am Ufer, wie gebannt,
und schaut auf´s Wellenspiel.
Und eine Krähe pickt voll List
die Beute aus dem Spinnennetz.
Sie stört die Aschensonne nicht;
schaut triumphierend keck.
Wie schwarz sie ist;
es glänzt ihr Blick:
Was weiß der Mensch
vom Weltgeschick?

Feuerachat 19.04.2010, 18.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Natur, Autobiorafisches,

Traumwunsch - Wunschtraum

 

Noch liegt der Tag
in schwarzen Wolkenbetten.
Aus ungezählten Vogelkehlen
schallt ein Ruf.
Ein Traum noch
will die Nacht erhellen;
und auch die Stille
eines Friedens
möchte Dir erzählen;
daß Du Ihr fehlst,
und sie Dich sehnlichst sucht.
Die Worte malen Bilder
in die Träume,
daß Bild und Traum
in Müdigkeit sich mischt;
ein Herzschlag dringt
in unbekannte Räume;
und hörst Du ihn,
dann bringt der Tag
ihm Licht.

Feuerachat 17.04.2010, 06.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Gedanken, Wünsche, Träume, Gefühle; Nacht,

Das versteckte Lächeln

Hinter den Wolken
hat sich ein Lächeln versteckt.
"Spiel´ mit mir!"
"Wozu?" höre ich mich sagen;
"Ich bin müde."
Nun liegt es auf den Lippen.
"Spiel´ mit mir!"
Es vibriert ein wenig;
störend fast.
Ich will es in den Kopf
schieben, dahin,
wo die Wolken sind.
"Gefunden!" lacht es;
und kitzelt mich.
"Alter Brummbär!"
Und ich freue mich.
"Spiel´ mit mir!"

Feuerachat 17.04.2010, 06.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Meditation, Gefühle, Lächeln, Freude,

Zusammenrücken

Die Augen waren graugewölkt;
der Himmel war verhangen;
so saß ich abgeriegelt da.
Hab´ wohl gelüftet mein Gemüt;
hab´ mich bewegt;
so wie gewohnt;
auch wenn sich sonst
nichts regt
- und doch -
Ich sagte mir:
"Die Müdigkeit,
die Dich so lang begleitet
schon, die braucht nun
eine Seelenrast;
Du findest schon,
wie es dann wieder passt."
- Mein Sohn rief an;
wir hatten Zeit;
und plötzlich war
die Sonne da;
so, wie schon lang
sie nicht mehr
schien.
Wir waren uns so nah.

Feuerachat 17.04.2010, 06.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kommunikation, Beziehungen, Freude, Freundschaft,

Strahlenfeuer

In einer Träume Nacht,
bricht Freude aus dem Nichts
und tanzt sich einen Raum voll Pracht.

Es schwirren alle Sterne
und Sonne scheint wohl
eine Bahn in die ersehnte Ferne.

Ein Licht lacht eine Ewigkeit,
singt fort den Nebelhauch;
in Strahlenfeuers Leichtigkeit.

Feuerachat 17.04.2010, 06.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Fantasy, Gefühle, Phantasiereisen,

Gleisfluss

Geschiente Fahrt auf blanken Kufen
und Schwellengitter ungezählt,
wie Zäune sie am Boden liegen;
so weit, so weit durch diese Welt.

Und wie auf Saiten gleiten Züge,
in einem seltsamen Akkord;
und leis´ raunt´s niemals zu genüge;
nur weiter, weiter, immerfort.

So endlos zieht sich hin die Straße,
aus Schienen, die kein Auge mißt.
Metall malt Bilder auf die Erde
so weit, so weit, bis Du vergisst.

Maschinen treiben an die Räder,
in wilder, ungestümer Kraft.
Und kennen tausend Technikväter;
nur weiter, weiter, fortgeschafft.

Das Denken folgt den Schienenspuren,
träumt in den Bildern, in dem Klang;
und mag wohl Freiheit in sich spüren,
so weit, so weit, die Welt entlang.

Feuerachat 17.04.2010, 06.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Maschinen, Gefühle, Sehnsucht,

Die Aprilwetterhexe

Die Wetterhexe fliegt heut´ weit,
will zeigen uns ihr neues Kleid,
das sie aus feinstem Grau gewebt.
Sie kichert leis´: Das passt fürwahr
zu meinem schönen grauen Haar,
das nun in Perlensträhnen fegt."
Die Röcke flattern wild umher;
sie schwimmt in einem Wolkenmeer.
Ihr Besen hat das Grau geritzt;
nun stürmt und donnert es verschmitzt;
und grelle Blitze zucken;
vor welchen wir uns ducken.
Ein Krähenfuß in Pfützen tritt
und blickt verwundert auf.
Ein Wasserguß von oben fällt,
und trifft auf den, der´s nicht bestellt,
und nimmt ihn übel mit.
Ein kohlpechschwarzes Auge blinkt;
und gellend lacht die Wetterhex´:
"Heut gibt´s April zuhauf !"

Feuerachat 13.04.2010, 19.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Jahreszeiten; Fantasy; Wetter

Wolkenmalerei

Das Wasser läßt den Atem frei;
auch Feuer lebt nicht ohne Luft.
Ist es Gedankenspielerei,
was an des Himmels Rund,
so sonderbare Formen malt?
Der Rauch ist erdhaft noch bewegt;
er ist uns näher, als das Blau,
das sich aus Luft und Wasser regt.
Der Wärme Sehnsucht zieht im Rauch;
und auch, was uns das Herz verbrennt;
und heimelig steigt er auch oft,
aus unsren Häuserbauten auf.
Er ist so anders als der Dunst,
den Feuchtigkeit in Lüfte treibt;
er bleibt begreifbar uns´rem Herz.
Wie Träume schwebt das Wasser auf,
und ballt gewaltig sich und hoch;
malt Nebelreiche in die Luft;
und läßt Gedanken weiten Lauf.
Malt Bilder für die Phantasie,
malt Freud und Leid ans Firmament,
aus grenzenlosem Zeitenfluss,
der Ewigkeiten eint.

Feuerachat 11.04.2010, 20.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben,

Wortfische

Im Bildersee glänzen sie auf.
Sie tummeln sich im Sprachengrund.
Bei Freudensonne springen sie
mit Schnalzen in die Luft.
Im Seeleneis klopfen sie an,
man hört ihr Warnen kaum.
Im Kummer schwimmen sie
zuhauf, weil man Dir wehgetan.
Die Liebe macht sie wunderschön;
sie zieh´n im Traum dahin.
Ein jedes Denken nährt ein Bild,
bis auch das letzte Wort erfüllt.

Feuerachat 09.04.2010, 21.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Worte, Gedanken, Leben,

Küsse so tief

Da war ein Glitzern
in den Augen,
ein wohlvertrauter
Schelmenblick.
Die Lippen
schwiegen tausend Worte.
Dein Kopf,
er warf sich leicht zurück,
als ob ihn Deine Locken
störten;
doch Lügen strafte
ihn Dein Mund;
wir wußten,
daß wir uns gehörten,
und sei´s auch nur
für diese Stund´.
- Wir lebten als ob´s
gäb´ kein Leben -
weder davor und
noch danach.
- Wir tranken gierig
uns´re Körper,
in einem Durst,
der endlos schien.
Ein Beben toste durch
den Körper und hallte
in den Küssen nach.

Feuerachat 09.04.2010, 20.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Leidenschaft, Leben, Liebe,

Zwei Tränen

Zwei Tränen fallen
sanft, so sanft
in Deine leergeweinten
Augen.
Ein Lied summt Dich
in tiefen Schlaf.
Zwei Hände halten
fest die Deinen,
und malen Träume
in Dein Herz.
Ein Blick fängt
Deine Seele auf,
und wiegt Dich
zart, so zart
in eine neue Welt.

Feuerachat 09.04.2010, 20.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Trost, Kummer, Zärtlichkeit, Miteinander, Besinnliches,

Ausgewacht

Der Schlaf schlägt
seine Decke auf,
wie immer,
um die gleiche Zeit.
Ein Rest von
schönem Traum
verblasst.
Die Müdigkeit
zieht ein Gesicht,
denn eigentlich
darf sie noch
ruh´n.
Der Körper
hat sich
angepasst,
an einen
Alltag,
den er kennt.
Es flattert
der Gedankenschwarm
fast krähenhaft
in diesen Tag,
den nun
ein Achselzucken
grüßt.

Feuerachat 09.04.2010, 20.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Müdigkeit,

Leerlauf


Gedanken ziehen träg dahin,

was sollt´ ich denken auch.

Ich geh´ vorbei am Frühlingsbunt;

spüre die Sonne im Gesicht;

der Tag ist freundlich,

und mehr nicht.

Ich suche heute nicht

nach Sinn;

und trotte einfach

so dahin.

Die Wünsche

hab´ ich ausgesessen;

es geht mir gut;

ich hab´ mein Essen.

Auch sonst genug;

damit es langt.

Da ist nicht viel

vor dem mir bangt.

Ich decke meine

Seele zu und hoffe sehr;

sie gibt bald Ruh´.

Feuerachat 09.04.2010, 20.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Gedanken, Leben,

Koboldhaft

Ruhelos die Wolkenschar
und Fetzen ziehen irr
durchs Blau,
zu einer schrillen Melodie.
Die Sonne scheint fast geisterhaft;
ihr Strahlen schneidet
messergleich
so manchen Frühlingstraum
entzwei.
So eisig tanzt der Wind
und hallt in einem
dumpfen Grau,
das pochend,
angstvoll bebt.
Verstümmelt,
oft die Blüte liegt
in aufgewühltem
Erdengrund.
Am Scheideweg
grinst grell
und wirr
und fratzenhaft,
wohl eine dunkle Schar.

Feuerachat 09.04.2010, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Balladen

Authentisch

Ein Schmetterling
fliegt sehr bestimmt;
wir sehen nur nicht
seinen Weg;
weil er, in voller
Sicherheit,
den Blumenträumen
folgt.
Er läßt sich füllen
mit dem Glück,
das leicht
ihn durch das
Leben trägt;
fliegt unbeirrt
den Zickzackkurs,
auf den sein Herz
ihn führt.

Feuerachat 09.04.2010, 20.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Bestimmung, Besinnliches,

Du hast gespielt mit mir

Du hast gespielt mit mir.
Ich spüre noch den Flügelschlag,
der Deine Einsamkeit vertrieb.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist der Hauch von Ewigkeit,
der Dich so frieren ließ.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist noch dieser Augenglanz,
den Freude mir geschenkt.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist noch diese Bitterkeit
aus einer Tränenspur.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist noch dieses Zartgefühl,
das mir so fremd erscheint.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist noch eine Traurigkeit,
die Dich so sehr vermißt.
Du hast gespielt mit mir.
Da ist noch immer diese Welt,
die einen Traum erzählt.
Du hast gespielt mit mir...

Feuerachat 04.04.2010, 20.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Glaube, Besinnliches, Emotionen; Vertrauen,

Nebelbahn

Zwischen Fenstern
hell und schwarz
glänzt die Nebelbahn.
Fern der Schwere
und der Welt,
fällt die letzte
Spur ins Nichts.
Träume suchen
neues Land,
fern von Wissen
und Verstand,
folgen sie
der Perlenschnur,
die ein Lied
erfand.

Feuerachat 04.04.2010, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume

Zwei Rosen

Zwei Rosen wild,
zwei Rosen zart,
seh´aufgeblüht
ich an dem Strauch.
Ein Sonnenwind,
ein Liebeshauch,
umarmt der Rosen
Kuss.
Zwei Tropfen Tau,
zwei Tropfen Glück,
Ein Ahnen von
der Ewigkeit
trägt beide durch
die Lebenszeit.

Feuerachat 31.03.2010, 19.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Sehnsucht,

Lebensgeiz

 


Die Verrücktheit der Hoffnung


salbt die Wunde der Angst

und legt dicke Pflaster auf;

die Vergessen machen sollen

- was eigentlich zu oft -

aus Erwartung geschah.-

Bewegung täte Not.

-Doch Bequemlichkeit

scheut den Aufwand,

der an den Mißerfolg

gezahlt werden könnte.

Feuerachat 31.03.2010, 08.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Angst, Geiz, Bequemlichkeit,

Zitronenfalter

Du hast gekitzelt meinen Blick,
wie ich da stand, so voller Ernst.
Du flattertest so leicht vorbei,
so spielerisch und doch voll Kraft;
so ohne Ziel, und doch bestimmt,
und winkst dem Leben zu.
So plötzlich kam grüngelb Dein Flug,
erschrecktest meine Müdigkeit.
- Ein Augenzwinkern blieb bei mir
zurück; ein Sonnenlachen,
das mich trug, so wunderbar
durch diesen Tag.

Feuerachat 26.03.2010, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Schmetterling, Freude, Leichtigkeit,

Lauer

- Die Lauer hat ein Netz gewebt,
um auszusaugen Freiheitsflug.
In grauer Seide eingehüllt,
so starrt sie, dornenfingrig kalt,
voll Hunger, Basiliskenblick,
aus Bosheitsleibesgrund.
- Die Liebe hat den Tau gesät,
noch ehe, daß der Tag
erwacht; hat Perlen auf
das Netz geweint, und so
entblößt der Lüge Macht.
- Die Sonne zaubert eine Pracht
aus Diamantenfeuerglanz.
- Die Tränen fielen absichtslos,
so, wie die Liebe oftmals weint;
zerstörten einen Lebensplan,
gesponnen aus geplanter Gier.
- Wenn alle Tränen sind versiegt,
vergessen Lieb´und Leid;
spannt neu sich auf das alte Netz
und lauert in der Zeit.

Feuerachat 26.03.2010, 21.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Philosophisches, Besinnliches,

Nachtfisch

Die Nacht, sie hat mich aufgeweckt.
Der Mond erstarkt in halbem Rund.
Blauschwarz füllt sich der Himmelsee,
und ich schwimm´ auf der Erde Grund.
Ich träum´ ich wär ein großer Fisch.
- Perlmutt - Gefühlsgedankenhaut;
sie schimmert durch den Fluss der Nacht;
blitzt hier und dort kurz einmal auf.
- Die Augen sind so tellerhaft,
und schauen anders als gewohnt.
- Das Leben füllt um mich den Raum.
In Kiemen sauge ich es ein.
- Und der Verstand - ein großes Maul -
klappt leise auf und zu.

Feuerachat 26.03.2010, 21.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Fantasy, Gedanken, Träume, Nacht,

Ein Dank

Es gibt Momente, die das Herz
viel besser weiß, als jeder Sinn.
- Und eine Dankbarkeit klopft
leis´ an meinem Leben an.
- Auch der Erfahrung schlimmste Pein,
selbst Kummer, Gram und Bitterkeit,
verbergen einen tiefen Sinn, den nur
die Herzensliebe weiß.
- Mein Herz klopft an, an meine Tür,
auch wenn es voller Widersinn dem Denken
oft erscheint.
- Mein Herz umarmt die kleinste Zeit,
die Freude, Liebe und das Leid und
auch der Leere Spur.

Feuerachat 26.03.2010, 20.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Seele, Herz,

Gelbes Leuchten

 

Ein neues Gelb erstrahlt im Park;
verblichen ist der Winterling.
Der Frühling treibt voran mit Macht.
Gelb sind die Knospen an dem Strauch.
Die Primel bricht das Erdreich auf.
Narzissen wiegen leise sich
im nahen Osterklang.
Das satte Gelb hat so gefehlt;
bald mischt es sich mit frischem Grün,
und fegt den letzten Frost dahin.
Ein gelbes Leuchten ist erwacht;
nach einer langen Winternacht.

Feuerachat 26.03.2010, 20.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frühling, Lebensfreude, Natur,

Aus der Seele

Ein Funke oder nur ein Traum?
Ein Drängen wider jeden Sinn?
Ein "Jetzt" aus dem Erlebensraum?
Es gibt die Antwort nicht die Zeit,
die ihren Raum in Bilder fasst.
Wir sind uns Weg und Ziel
zugleich; auch wenn es anders
oft erscheint, in einer Mühsal Qual.
- Aus einer Seele Ewigkeit,
verrinnt der Raum und auch die Zeit.
Die Seele spielt die Melodie,
die anderes Erleben weiß,
in einem Herzensatemsklang
und einer Freude Glücksgefühl.

Feuerachat 22.03.2010, 15.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches,

Nach dem Frost

Ein Schmerz erstarb in Eiskristall;
und Wehmut schmolz dahin ganz leis.
Ein Regen spülte Tränen fort,
und alles Sein erscheint nun matt.
Der Frühlingshauch küßt Narben blank;
und Sonne wärmt im Park die Bank.
Die ersten Blumen sind verblüht;
und doch so lang ist noch das Jahr.
Ein Lachen füllte kurz den Raum,
und nun schweigt eine Stille wohl.
Der Tag erweckt die Müdigkeit;
und Wolken drängen in die Nacht.
Ein Lichtgespinst im Morgendunst,
es gaukelt neue Träume vor.
Ein Schmetterling fliegt in das Grau,
so gelb fast wie ein Blütenblatt
aus einer fernen Zeit.
Es ist noch Frost in meinem Herz;
auch wenn es Hunger nicht mehr spürt;
es träumt nur, was kein Frost berührt.

Feuerachat 20.03.2010, 19.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Frühjahr, Frost, Kummer, Resignation,

Bärenhaut

- Ein Spiel der Schwere
und der Kraft,
die noch der Sonne
blinzelt zu,
so schlafestrunken,
wie sie ist.
- Ein Urgefühl,
das sich noch sucht,
nach eines Winters Traum
so kühl; das hoch
sich in das Leben reckt
und nach der Sonne greift.
- Ein Glück, das nun den
Hunger spürt, und lässig
nach der Freude hascht,
die noch zuvor die Dunkelheit
in einer Gruft gefangen hielt.
- Ein Brummen, aus dem
Herzensgrund vibriert
fast wie ein Bienenschwarm,
und atmet voller Frühlingslust
die Sonnenstrahlen ein.
- Ein dicker Pelz aus Wohligkeit,
verspürt die Wonne tief in sich,
und räkelt sich ganz selbstvergnügt,
kann garnicht anders sein.

Feuerachat 20.03.2010, 19.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Frühjarsmüdigkeit,

Nachtregen

So schwer gerundet war die Nacht,
daß auch das letzte Denken floh.
Der Körper sank in tiefen Schlaf,
und achtete der Träume nicht;
vergaß des Tages Räderwerk.
In Bleigrund sank das Sorgenreich;
sah nicht des Silbers Wellenschlag.
Ein großer Fisch verschluckt die Welt,
und spuckt sie in den neuen Tag,
der schweißgebadet Tränen birgt,
die wohl die Nacht geweint.

Feuerachat 20.03.2010, 19.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Leben, Erschöpfung, Kummer,

Körperweisheit

Dein Körper weiß die Antwort schon,
noch ehe Deine Frage brennt.
Dein Körper trägt Geburt und Tod
in seinem kleinsten Sein.
Dein Körper bildet Deine Welt;
ist so viel mehr als Dein Konzept;
Du bildest Dich nur ein.

Feuerachat 17.03.2010, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Körper, Instinkt, Wissen, Leben,

Das Sonnentor

Künstliche Schatten
flackern und huschen dahin.
Getrübte Tränen glänzen
neonfarben.
Erlernte Bequemlichkeit
gaukelt Leben vor.
Untot liegen die Sinne
brach.
Der Instinkt spürt die
Sonne nicht
in der Taubheit des Denkens.
Wo ist das Sonnentor
das keine Schatten
wirft?

Feuerachat 17.03.2010, 19.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Lebenssinn, Gedanken, Schatten,

Schritte in der Nacht

Auf nächtlichen Straßen
schlagen Schritte den Takt.
Heimwärts, schnell und bestimmt.
Energisch der Weg von der Arbeit
nach Haus, und im Gehen klingt
langer Tag aus.
Ich hör´ Deine Stimme
und geh´mit Dir mit;
erlebe Dich kraftvoll;
die Straße enteilt.
Und im Kopf schon das Morgen;
das fast nie enteilt.
Und ein kleines Glück
flattert leise mit uns,
das wir abgerungen
der hastigen Zeit.

Feuerachat 17.03.2010, 19.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Unrast, Zeit,

Lebenslänglich

Schon der Gedanke
kaum geahnt,
vermischt sich
mit des Schicksals Lauf.
Er formt ein Sein,
das anders lebt,
als uns´re Pläne
sich gedacht.
An unsichtbarem
Fadennetz webt
sich ein Teppich
der uns fremd -
obwohl er viele
Farben trägt,
die gar so wohl
vertraut.
Wie lebt man nun
mit diesem Werk,
das unaufhörlich
schreitet fort;
in dem wir wirkend
eingewirkt. -
Wir sehen uns
als unser Bild,
das lebend uns
entgegentritt
mit jedem Atemhauch.

Feuerachat 17.03.2010, 19.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Ego, Selbstentfremdung,

Verschoben

Erschüttert ist der Lauf der Welt,
ein Aufbegehren bis ins Mark.
- Wie Ameisen die Menschen sind;
doch wirrer noch, als kleinster Geist.
So winzig die Veränderung -
in einem Kosmos unerahnt.
- Drei Meter nur - ein Hauch der Zeit;
und Chaos stürmt das Menschenherz,
und raubt ihm jeden Halt.
Wie Kreisel dreht sich Menschenwahn
im Peitschenschlag aus Angst und Gier,
aus Grausamkeit und Arroganz.
- Wie Sandburgen am Strand gebaut,
so formt der Mensch die Sicherheit;
und eine kleine Woge nur, zerstört
das Narrenspiel.
- Wir türmen unsre Fragen auf;
bedecken sie mit Wissenschaft;
doch selbst der Glaube
liegt entblößt
und gibt uns keine Kraft.
- Wie Leim haftet das Zeitgefühl;
wir zappeln; doch wir kleben fest;
wo zeigt sich einer Freiheit Spur,
die Freude uns, und Liebe läßt?

Feuerachat 17.03.2010, 19.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Hoffnung, Pläne, Leben,

Frühlingskuss

In Stichen brennt das Sternenlicht
sich in die klirrend kalte Nacht;
und auch die Sonne war am Tag
so frostbewehrt in ihrem Schein.
Ein jeder Schatten hegte Schnee,
ließ keine Wärme ein.
Ich fiel in einen Traum so schwer,
bis fast ins Schwarz des tiefsten Blau.
Ein Tod kam über mich.
Er fegte die Gedanken leer,
und brach so manchen dürren Ast,
dem ich mich anvertraut.
Die Starre spürte Deinen Kuss.
Ein Glückshauch ließ die Augen blüh´n.
Ich sehe einen Garten zart
in lichtem Frühlingsgrün.

Feuerachat 17.03.2010, 19.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frühling, Hoffnung, Wiedergeburt,

Märzbecher

Ein Becher weiß,
in Schnee gehüllt,
sprosst hoffnungsfroh
aus starkem Grün,
das sicher an den Frühling
glaubt.
Der Becher glänzt
im Sonnenlicht
strahlt voller Wärme,
trotzt dem Frost,
und zeigt der Welt,
daß Dunkelheit
nicht ewig dauert an.

Feuerachat 17.03.2010, 19.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Frühling,

Versteck

Das Kind hat sich
im Schlaf versteckt.
Vorbei die Schläge,
die der Tag mit
Vorwurfsmine,
voller Lust,
so reichlich
hat verteilt.
Das Kind hat
Wärme sich
erhofft,
und einen Schutz,
den es nicht fand.
Die kleine Kinderseele bebt
voll Zorn und Angst zugleich;
trägt fassungslos der
Ohnmacht Qual,
die kein Entrinnen kennt.
Nur noch der Schlaf ist
unbefleckt, wenn er
erweckt die heile Welt,
voll Zärtlichkeit
und Glück, die sonst
das Leben kaum
noch kennt.

Feuerachat 17.03.2010, 19.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Kindheit, Trauma,

Wie lange noch?

Zwischen kurzen Momenten
freier Gedanken,
und der Benommenheit
durch Zwänge,
schlägt eine Art Zeitlosigkeit
wie ein Ausatmen des Herzens.
Ein Klang weht herüber,
fast vergessen,
und doch so vertraut.
- Doch im Innehalten
dröhnt das inflationäre
Heulen der Angst.
Eine Implosion der Müdigkeit
schleudert grelle Blitze
in den Schlaf
und immer neue Tränen
ballen sich zu Wolken,
die den Himmel verdunkeln.
- Und der Abend kommt zu spät
- und der Morgen zu früh.
Wie lange noch?

Feuerachat 17.03.2010, 19.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erschöpfung, Warten,

Sonnendunst

Im Frostkuss
dämmert noch die Welt;
und die Gedanken
sind noch klamm.
Kaum öffnet sich der Blick
dem Licht,
und wächsern dehnt
der Körper sich
aus einem Todesschlaf.
Ein Grün huscht
schemenhaft vorbei,
und schämt sich
seiner Fremdheit fast.
Ein Eishauch lähmt
in rauhem Biss
das Rot der Freude
Leichtigkeit.
Wie ein Skalpell
gleißt Sonnenlicht
und schneidet ein
die graue Haut.
Ein Leben schlüpft
nun in den Tag,
und dehnt sich
wie ein Schmetterling
im ersten Morgentau.
Und in des Auges Grund
perlt eine Träne groß
und schwer,
die voller Sehnsucht
hofft;
bevor sie fällt
in einen Traum,
der schon erstorben schien.
Die Sonne wogt dem
Herzschlag gleich.
Der Schmetterling
spürt Wärme nun,
und hungert nach der
Blume Duft.
Er ist so schwer
nach diesem Grau;
er torkelt mehr,
als daß er fliegt;
doch eines spürt
er sehr genau:
Die Sonne hat gesiegt.

Feuerachat 17.03.2010, 19.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frühling, Benommenheit, Wiedergeburt,

Hoffnungsfelsen

Bleischwer drückt der Himmel.
Eisig der Wind,
lähmend bis ins Mark.
Wie ein mahnender Finger
der Fels aus verblasstem Gestein.
Blendend weiße Möven
verlieren ein Kreischen
in tobender Gischt.
Schwarz nagt die Flut
an der Lebensspur.
Verrinnender Sand
in blindem Glas.
Zernarbte Träume
von Glück.
Erschöpfender Blick
über Wogenkämme.
- Und jede Hoffnung
eine Fata Morgana
am Horizont.
- Wann...

Feuerachat 02.03.2010, 00.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Hoffnung, Leben, Zeit, Autobiografisches, Gedanken, Emotionen,

Mondlichternte mit Dir

Begleiten wolltest Du mich.
Ein Widerstreben gleitet ins Nichts.
Und vor uns liegt der Mond.
"Hier nimm!"
Weiß und nussig füllt
die Reise den Mund.
Ein prickelder, würziger
Geschmack von gelbem Leuchten.
"Steig auf, anders geht es nicht."
Du wächst mir auf die Schultern.
Es drückt ein wenig.
Der sehende Mantel fließt herab
wie eine Haut und wir sind eins.
So wohlvertraut ist alles für mich.
- Und Du bist ein fragendes Kind.
Nun bin ich doppelt so hoch wie sonst.
Ich muß mich an Dich gewöhnen;
- und auch an die Zweiheit, die ich trage.
Das Gewicht ist leicht und gibt etwas mehr
Festigkeit in den Füßen. Ich bin schnell
wie immer, in langen, ausholenden Bewegungen.
- So vertraut und doch geträumt ist die Reise.
- Der Weg der grüngelben Steppe gleitet unter
uns dahin. Deine Fragen klingen in mir wie ein
Nebelecho, und die Antworten verschmelzen
ohne Worte mit Dir. - Es ist ein anderes Leben,
bekannt, und doch mit nichts vergleichbar.
Das Sehen tastet wie Scheinwerfer in dieser
moosigen Dunkelheit und alles antwortet
in der Tagesfarbe der Sonne.
- Bewegung ist wie ein Pulsschlag, der uns
durchflutet. - Nun kommt der hohe Zaun,
und das weite Gelände vor dem Waldrand.
Blaue Funken laufen knisternd herab.
"Vorsicht jetzt, kein Laut!" tönt es leise in mir.
Wir huschen wie Nebel vorbei an den schweren
Limousinen, die etwas entfernt parken.
Ein chromglänzendes Motorrad schiebt
sich an uns vorbei. - Wir bleiben unbemerkt.
Eine bedrohliche Aufmerksamkeit ist weit
hinten auf dem Areal gefesselt und sucht ihresgleichen.
Weiter! Hinein in den Wald!
Zwischen den Bäumen öffnet sich ein breiter Weg.
Rechts und links gestrüppbewachsene Hügelkämme.
Der Boden verliert sich unter den eilenden Schritten;
fliegt kaum angetastet dahin. -
Nun gabelt sich der Pfad. Kinderstimmen.
Eine kleine Schar naht sich plappernd,
nimmt kaum Notiz von uns. Man kennt sich auf
diesen Wegen.
Sie nicken dem Neuen einen kurzen Gruß zu,
belächeln Deinen Unverstand, tuscheln ein wenig.
- Und schon sind wir weiter.
- "Dort ist die Stelle, schnell!" - Wie Pilze stehen
die Früchte im Dickicht. - Unverwechselbar!
Wir teilen uns. - Nun sind wir zwei Wesen.
Du bist angekommen, und wir ernten.
- Füllen die Schätze in unsere Traummäntel.
- "Leb´wohl, bis zum nächsten Mal!"
-Und in einem Gleißen geht die Sonne auf.

Feuerachat 02.03.2010, 00.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Traum, Fantasy,

Mondensturm

In Dunst erstarrt glüht geisterhaft
ein bleicher voller Mond.
Die Windsbraut heulte schon am Tag, 
und peitscht die graue Nacht.
Gedanken wühlen sich ins Hirn.
Die Schläfen klopfen monoton.
Der Tränensee ist ausgedörrt;
- und doch, das Morgen lauert schon.
Der Traum grinst bleichgesichtig Hohn.
So wirr entwurzelt liegt die Zeit;
und starrt in diesen blassen Mond.
Im Sklaventakt schlägt noch das Herz;
und ballt die Faust bei jedem Schlag.
Noch klirrt der Kette Tyrannei.
Vernunftroutine eisig kühl, drückt
auf ein brennendes Gefühl,
das anschwillt, fast wie ein Orkan.
Ich spür´ das Bersten einer Wand,
die viel zu lang im Leben stand.
Begraben mag sie all das Leid,
das Spuren grub in meine Zeit.
Ein voller Mond brütet auf Sturm,
und fegt hinweg was einmal war.
Wie Phönix möcht´ ich
aufersteh´n und in des Frühlings
Sonne seh´n.

Feuerachat 02.03.2010, 00.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Hoffnung, Frühling,

Unbemerkt

Unbemerkt, -
wohl, weil der Wunsch
so groß,
floß eine Art von
Traurigkeit
in meinen Lebenspfad.
Unbemerkt, -
weil Liebe stets vertraut,
fand ich nicht Gift in
Deinem Blick.
Unbemerkt, -
wohl, weil Dein Wunsch
nicht recht,
suchtest Du Schuld
bei mir.
Unbemerkt, -
weil eigen oft der Weg,
war schon mein Herz
auf neuem Pfad,
und will dort
weitergeh´n.

Feuerachat 02.03.2010, 00.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Erziehung, Anpassung, Ohnmacht,

Sonnenmomente

Die Sonne stahl sich
in den Morgen.
Sie wärmte in dem Park
die Bank.
Ich setzte mich;
war voller Sorgen.
Ich atmete die
Sonne ein.
Ich malte aus
dem Grau der Ängste
ein riesengroßes
Wolkenbild.
Ich lachte leise
Sonnenstrahlen
und fügte sie
behutsam ein.
Dann ging ich
weiter durch den Park.
Sah gelbe Dolden
in dem Laub,
das noch zuvor der
Schnee bedeckt
in müder Last;
die nun zu Tau
zerrinnt.

Feuerachat 02.03.2010, 00.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Natur, Meditation, Autobiografisches,

Lebenstraum

Ich wollt´ in einen Traum entflieh´n,
so wie man einen Vorhang schließt,
um auszusperr´n die Dunkelheit.
Das Leben kam hereingekrochen,
so wie ein ekliges Gewürm.
Nun such´ ich einen neuen Traum,
den ich noch nicht benennen kann.
Ich wünsch´ ein Leben mir als Traum,
das nicht, wie ein Phantom der Nacht,
in meine Seele schleicht.
Das Leben sollte Freude sein,
und nicht ein Angstgeschwür,
das ich am liebsten schnitt´ heraus,
damit ich es nicht spür.

Feuerachat 02.03.2010, 00.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wunsch, Hoffnung, Traum, Angst, Autobiografisches,

Amselruf im Schnee

Große weiße Flocken
stürmen durch das Grau.
Kämpfen um die Winterwelt,
decken alles zu mit Weiß,
wild und voller Hast.
Ein schwarzer Vogel
irgendwo
läßt laut sein Lied
erklingen.
Ein Amselruf durchdringt
den Schnee;
so sicher, fest,
und voller Mut,
und wird den Frühling
bringen.

Feuerachat 02.03.2010, 00.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frühling, Hoffnung, Leben, Natur,

Ins Blaue

Das Salz der Freiheit
brennt auf dem Gesicht.
Der Anker ist gelichtet.
Noch liegt Nebel über der See.
Ins Blaue geht die Fahrt.
Wünsche heben und
senken die Pläne.
Das Herz sucht den Kurs.
Der Verstand trägt Bedenken.
Und die Seele will fliegen
- Weit, weit hinaus übers
Meer!

Feuerachat 20.02.2010, 21.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aufbruch, Sehnsucht, Autobiografisches, Leben,

"Besonnen"

Ich möchte mich besonnen,
weil gar so oft die Sonne fehlt.
Bei zu viel Kälte bin ich meist
recht unbesonnen, wie mir scheint;
besonders, wenn in trüben Licht,
die Freude mir gebricht.

Ich möchte mich besonnen,
mit Lachen und mit Fröhlichkeit.
Bei zu viel Enge in der Welt,
die mir mein Leben so vergällt:
sehnt sich mein Herz nach Licht und Luft,
nach Freiheit und nach Frühlingsduft.

Ich möchte mich besonnen,
in einer trüben Zeit, die fast nur Nebel spinnt.
Ich wünsch´ mir Farbe ins Gesicht.
Ich wünsch´ mir Glück und Heiterkeit.
Ich wünsch´ mir, daß ich wiederfind´
Besonnenheit im inneren Kind.

Feuerachat 17.02.2010, 22.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besonnenheit, Gedanken, Wünsche, Kind, Leben,

Schlafesmüde

Ein schwerer weißer Traum
legt sich auf Weg und Steg.
Verhüllt das Leben und die Zeit
in glitzernd weißem, trägem Schaum.
Geblendet geht der Tag dahin,
will fast schon seinem Selbst entflieh´n,
und ist bevor er noch erwacht,
Vergangenheit, mehr als die Nacht.
Die Wünsche sind ungreifbar fern;
die Freude drückt ein Joch aus Zwang;
und Müdigkeit trägt Schritt und Tritt;
und kann die Wachheit nicht befrei´n.

Feuerachat 16.02.2010, 00.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Emotionen, Schlaf, Winter, Müdigkeit,

Genarrt

Verkappt zeigt sich die Obrigkeit
und feiert ihren Karneval.
Voll Maske und voll Mumenschanz.
Das "Fleisch Ade" ist ernst gemeint.
Die Narren sind vom Hof verjagt.
Und maskenhaft grinst Tyrannei;
die and´re Clowns erwählt;
und bietet "Brot und Spiele" an.

Feuerachat 15.02.2010, 01.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aphorismen, Gedanken, Karneval, Macht,

Schokocafé

Wenn draußen jede Süße friert
und sich in dumpfem Grau verliert;
dann wird es Zeit mich zu verwöhnen,
und meiner Bohnenlust zu frönen.
So heiß heizt keine Liebe auf,
wie mein Kakao mit Café drauf.
Erst einmal koch´ ich den Café.
Sein Duft der streichelt bis zum Zeh´!
In großer Tasse rühr´ ich dann
die Schokofreuden für mich an.
Verbinde ich dann die Mixturen,
dann fühl´ich mich auf
Himmels Spuren;
vergess´die ach, so kalte Welt,
weil nur noch Schokocafé zählt!

Feuerachat 13.02.2010, 18.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Genuss, Humor, Lebensfreude, Café,

Feuer aus Wasser

Ein Tautropfen schimmert
auf dem Grün der Hoffnung.
Ein Schmuckstück
schöner als eine Perle.
Ein winziges Nadelöhr
wartet auf Wunder.
Ein Sonnenwunder.
Und wie aus dem Nichts
formt sich ein Funke
zur Flamme,
und schenkt Wärme,
die vorher nicht war.

Feuerachat 13.02.2010, 18.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wasser, Feuer, Physik, Natur, Hoffnung, Wunder,

Wildfremd

 

Verfeinert ist das Leben.
Fast nicht wiederzuerkennen.
Ich erblicke ein Gesicht im Spiegel.
Nein, es ist nicht glatt geblieben.
Ich hätte es nicht so persönlich nehmen
sollen.
Doch wie lerne ich unpersönlich?
Der Prototyp einer Funktionseinheit
wird an die Wand gemalt.
Am Reissbrett entstehen Menschenbilder.
- Sie sind ohne Unterschrift gültig;
könnte man daruntersetzen.
Reflektierte Masken, die reflektieren.
- "Schmetterlinge zu Raupen!"
Bestimmt wird es diesen Slogan einmal geben.
Denn Raupen sind widerstandsfähig
und leisten mehr.
- Wildfremd, auf einer Blumenwiese,
flattert ein Schmetterling.
- Zu groß für die Retorten
des mächtigen Weltfriedens.

Feuerachat 11.02.2010, 23.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Schmetterling, Norm, Leben, Natur,

Nur ein Schleier

 


Ein leichter Atemhauch
küßt die Stille.
Perlen auf dem Schleier
der Haut.
Ein Traum hebt und senkt
sich in wohliger Mattigkeit.
Nur ein Schleier ist Grenze.
Du liegst neben mir,
und erfüllst mich doch ganz.
Wie ein lächelnder Sonnenstrahl
von unendlicher Weite getragen.
So fern die Welt planetenblau und weiß.
Nur ein Schleier - und der Himmel so nah.

Feuerachat 10.02.2010, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Schleier, Himmel, Grenze,

Weitergehen

Im Nebel liegt eine Grenze.
Kaum eine Ahnung berührt
den Weg.
Kalt und frostig peitscht
mich ein Zwang.
Fort hier!
Ich werde die Gesichter
vermissen, die so viel Wärme
schenkten.
Ich schlage den dicken
Mantelkragen höher.
Ein Eiswind treibt Tränen.
Nein, es ist kein Bleiben!
Ich schnüre mein Bündel.
Mein Herz ist mir vorausgeeilt.
Nicht verharren,
wo die Traurigkeit
sich festsaugt
wie Blei.
Weitergehen!
- Meinem Herz hinterher!

Feuerachat 09.02.2010, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weg, Abschied, Trauer, Angst, Herz, Autobiografisches,

Seelenblumen auf der Wortwiese

Sie blühen fast ungefragt.
Keimen in der Seele auf
und suchen das Licht.
- Worte aus der Seele,
für die Seele.
Jedes hat seinen Klang,
seine Melodie.
Eine eigenartige Liebe
bringt sie hervor.
Ja es sind Blumen!
Bunt und unscheinbar,
bitter und süß.
Feurig und grau.
Dunkel und strahlend.
Kräftig und zart.
Eine Blumenwiese
der Seele, die aus Worten lebt.

Feuerachat 09.02.2010, 09.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schreiben, Autobiografisches, Worte, Wiese,

Dunkle Schritte

Schritte verhallen im Raum,
klingen im leeren Saal.
Treten auf kalten Glanz.
Glatt und doch voller Qual.

Eine Benommenheit raubt,
Kraft und fast jedes Gefühl.
Und nur die Einsamkeit zählt,
leise die Stunden im Takt.

Lichtlos erscheint die Welt
in den Hallen, so dunkel;
die Leben nicht füllt.
Starr geht der Blick nach vorn.

Mundlos die Liebe verweilt.
Das Herz berührt keine Musik.
Verklungen und fern das Lied,
veflogen der wiegende Tanz.

Gefangen in grauem Verlies,
sprosst wohl kein Halm zarten Grüns.
Hart schlägt das Pendel der Uhr.
Bringt Moment der Vergangenheit nur.

Feuerachat 08.02.2010, 00.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Tod, Trauer, Einsamkeit, Balladen,

Schneeglöckchen

In trübem Grau ein Rest von Schnee.
Rundum die Erde noch im Schlaf.
Verblichen schaut das Laub hervor.
Der Boden ist noch stumm und taub.

Der Frühling scheint noch weit entfernt.
Wie eine Halde wirkt das Beet.
Und müde reckt die Tanne sich
hinauf zum matten Himmelzelt.

Die Sonne hat noch keine Kraft.
Der Winter liegt noch dumpf und schwer.
Und Leichtigkeit ist wie ein Traum.
Und doch - ein leises Ahnen schwingt.

Das Auge schaut und sehnt sich so;
will endlich finden, was es sucht.
Will wissen, daß der Frühling kommt.

- Und plötzlich leuchtet weiß hervor
in kleinem starken Hoffnungsgrün
ein Lichtblitz, der von Wärme zeugt.

Die erste Blume schenkt ein Licht,
und trotzt der kalten Zeit.
"Hab´ nur Geduld; nicht lange mehr;
dann wird Dein Herz Dir weit!"

Feuerachat 07.02.2010, 09.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Hoffnung, Natur,

Geisterritt

Ein wilder Huf durchpflügt den Traum.
Rotglühend sprühen Funken auf.
Es hämmert dumpf und nebelhaft
in eines Schlafes Raum.

Es gellt ein Lachen in der Nacht
so wirklich; doch gespensterhaft.
Die Dunkelheit frißt Leben auf.
Und eine Angst erwacht.

Der Tag war nicht so grau erlebt,
daß es in Träumen plötzlich bebt.
Doch zieht ein gräßlicher Galopp
durch einen Seinsmoment,
der nur die Angst erkennt.

Feuerachat 05.02.2010, 23.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Albtraum, Ballade, Angst,

Wintergarten

Ich schicke mich in einen Garten
mit vielen Träumen bunt bewehrt.
Dort will ich auf den Frühling warten,
und bleib darinnen unversehrt.
Aus bösen Zungen mach´ ich Raben,
mit Stock und mit Zylinderhut;
die steck´ ich in ´nen gold´nen Käfig;
das tut uns allen sicher gut.
Für´s liebe Geld pflanz´ ich ein Bäumchen,
das ich tagtäglich dort bewein´,
und ab und zu kriegt es auch Dünger
in einem kleinen Lottoschein.
Aus meinem Job wird ein Turnierfeld.
Seht wie die gold´ne Rüstung blitzt.
Verzauber´ mich zum Schwanenritter;
der träumt sich eine Herzensdame,
die dann auf der Tribüne sitzt.
Mein Kämmerlein wird zum Palaste;
ich mach´ die Augen einfach zu,
und träum´ mir ein paar Schwefelhölzer;
dann hat die liebe Seele Ruh´.

Feuerachat 04.02.2010, 23.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Humor, Träume, Winter,

Beugungen

 

Eine starre Fremdheit.
Eingefrorene Bewegung.
Die Macht der Kälte
schafft Dauerhaftes.
Biegen oder Brechen?
Noch Jahre nach dem Frost
zeigen manche Bäume
das Phantom der Last.
- Da ist kein Bogen,
der Freude in die Welt
schnellt.
Die Beweglichkeit der Zeit
ist gefährlich,
wenn der Macht Wärme fehlt.
- Es gibt kalte Kriege!
- Es gibt verbogenes Leben.

Feuerachat 04.02.2010, 03.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frost, Bäume, Natur, Macht,

Eismusik

In harter Schale sirrt ein Laut
klingt auf in Eiskristall.
Es knistert, summt und rauscht.
Bewegung schwingt in einem Band,
das sich im Fluss verlieren will.
Wie Blitze zuckt die Fläche fast,
und webt ein Zickzacknetz.
Es knirscht und knackt gar tausendfach;
schwillt an zur Eisesmelodie,
und jedes Fischlein lauscht.
Die Wärme schreibt die Noten ein
in Wasser und in Eis.
Und jeder Frost bricht auf zum Schall,
und Wasser flüstern leis.
Ein Bersten schließlich explodiert,
gibt Höhenflug der wilden Kraft
und Schollen stimmen ein ins Lied
mit Gischten voller Macht.

Feuerachat 02.02.2010, 23.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Eis, Natur, Musik,

Zukunftsmond

Aus Licht geschmiedet
scheint der Mond
und eingetaucht
in diese Nacht
durch eines fernen
Meisters Kunst.
Und nah fliegt hin
ein Wolkendunst
auf einer raschen Fahrt.
Und tief ruft mich
aus einem Traum
die wache Gegenwart.
Was dringt nun ein
in diese Nacht?
Was wird zum Nebelstreif ?
Mein Herz ist wie ein Hammerschlag
und sucht Gedankenform.
Kalt ist die Zeit in Eiskristall
in die mein Sein getaucht;
beglänzt durch Mond
und Sternenlicht.
Was wird nun Zukunft sein?

Feuerachat 01.02.2010, 03.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mond, Schmiede, Zukunft, Gedanken,

Unbezwingbar

So starr und fest
baut manchmal
sich ein Leben auf.
Kaum, daß es
atmen läßt.
Ein Schrei ist
tonlos ohne Hall.
Im Vakuum
der Lebenslauf.
Bewegungslos
steht jeder Wunsch,
in totem Raum,
der nichts erkennt.
Doch Kräfte,
die im Widerpart,
erzeugen eine Energie,
die Ewigkeit nur
wissen mag.
Im tiefsten Kern
ein Diamant
in blauer Lohe
weiß erstrahlt,
für den, der ihn
erkennt.

Feuerachat 31.01.2010, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Diamant, Energie, Sinn,

Ungeträumt

Eine Art Suche ist es.
Ein unbestimmtes Wissen.
Eine Leidenschaft vielleicht.
Eine selbstbestimmte Bestimmung.

Eine hungrige Aufmerksamkeit
sucht bis zur Erschöpfung - wieder und wieder.
So viele Wunder fielen auf Unberührtes
und gebaren Sehnsucht.

Ein Traum ist es.
Eine Wirklichkeit bestimmt.
Eine Ewigkeit vielleicht.
Ein ungeträumter Traum.

Eine Freude wirbelt durch das Leben.
Spielt Verstecken in jedem Moment.
Lacht voller Liebe durch jeden Schmerz,
jede Angst, jede Müdigkeit und ist da.
- Wieder und wieder und ungeträumt.

Feuerachat 30.01.2010, 22.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Suche, Freude, Sehnsucht,

Schnee der auf Tränen fällt

Du hast geweint mein Kind.
In Kummer schwer gingst Du dahin.
Du spürtest nicht den Flockentanz,
der Dein Gesicht geküsst.
Gingst weiter nur, vor Tränen blind.

Der Schnee er wirbelt froh und wild.
Er brennt auf Deinen Wangen rot.
Doch immer noch ist kalt Dein Herz.
Er singt ein weiches Lied für Dich.
Du hörst nicht, daß es Dir nur gilt.

Du fliehst zum Haus, das nicht Dein Heim.
Du fühltest immer fremd Dich dort.
Der Schnee hüllt Dich in weiße Pracht,
will Frieden schenken Dir.
Du huschst ins Haus und schläfst bald ein.

Der Schnee begleitet Deinen Traum.
Er wischt Dir jede Träne fort.
Du hörst das Lied, das Dir erklang.
Und Wärme scheucht den Kummer fort.
Ein weißer Traum erfüllt Dein Herz
und gibt der Freude Raum.

Feuerachat 29.01.2010, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Schnee, Traum, Tränen,

Zugedeckte Welten

In eine Decke schwarz und schwer
hüllt sich ein tiefer Schlaf.
In neuem weißem Flockenkleid
träumt zugehüllt die kleine Welt.

In kleinem Tod so sanft und mild,
fällt Last in die Vergangenheit.
Im großen Tod der kleinen Welt
setzt hart sich neues Leben frei.

Ein Dunkel öffnet sich dem Licht.
Und schwarz und weiß
im Lebensbuch schreibt neu die Zeit,
der großen und der kleinen Welt.

Feuerachat 27.01.2010, 23.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Traum, Geburt, Schlaf, Neubeginn, Besinnliches,

Gedankenwind

Ein Hauch wie ein Kuß
spielt mit dem Haar.
Wie ein Sonnenstrahl
scheint er zu sein.
Wirft goldene Kreise
in nachtdunkle Flut.
Will wecken,
was nicht mehr geglaubt,
und scheint doch ein Traum
nur zu sein.

Es war nur ein Spiel
mit vergangener Zeit,
was da die Gefühle
berührt.
Ein Wind nur, ganz leis,
der durchs Haar Dir strich.
Du hast es doch sicher
gespürt.
Das hat Dich zum Träumen
verführt.

Eine Brise so leicht,
sie neckt Deinen Sinn;
wie sollte es anders auch sein.
Du bist müde vom Tag,
von dem, was einst war.
Vergiss diese Zeit
und schlaf ein.
Umschling Deinen Traum,
nimm ihn mit in die Nacht;
es ist nichts gewesen;
was sollte auch sein.

Was einmal Du glaubtest;
es war nur ein Traum.
Du wünschtest es nur,
weil der Alltag so grau,
Es war nur ein Wind,
nicht die Liebe, die ging.
Schlaf ein, denk nicht nach,
lass die Sehnsucht
entfliehn!

Es war nur ein Lufthauch,
der strich Dir durchs Haar.
Du weißt, daß im Leben
nichts bleibt.
Es war nicht die Liebe;
so leicht und so frei;
ein kleiner Strahl Sonne,
Gedankenspiel;
ein Wind, der per Zufall
ins Leben fiel!

Feuerachat 26.01.2010, 21.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Wind, Beziehungen,

In Weiß

In Weiß liegt wieder Weg und Steg.
Kaum sieht man eine Vogelspur.
Der frische Schnee glänzt unberührt
im Wintermorgen auf.
Ein Nebel liegt noch auf dem Park;
hüllt ihn wie eine Insel ein,
im trüben Grau der Stadt.
Die alten Bäume ragen hoch,
und jeden Ast ein Kragen ziert,
aus schwerer weißer Last.
Bedächtig wählt der Fuß den Pfad,
noch keine Eile treibt ihn an.
Der Schnee er knirscht und knarrt
dazu auf ganz besond´re Art.
Ein Weiß gibt innren Widerschein
es läßt die Welt in Frieden sein,
und neu wird  jeder Weg.

Feuerachat 25.01.2010, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schnee, Unberührtheit, Bedächtigkeit, Frieden,

Der schwarze Vogel

Fast verschmolzen mit der Nacht,

in Träumen, gold und glänzend schwarz

hebt sich ein Schwingenpaar.

Und kluge Augen schaun Dich an.

Sie dringen tief bis in Dein Herz.

Verzaubert ist Dein Blick.

Du findest Dich auf einem Flug,

so weit entfernt von Deiner Welt,

 so körpernah und körperfern.

Der Sprache Bild entgleitet Dir;

ein Vogelschrei ist Dir Musik.

Die Lande siehst Du strahlend weiß

und himmelblau die Wasserpracht.

Ein großer Vogel bist Du nun,

aus Menschenschlaf erwacht.

Dein Federkleid ist schwarz und gold

und schimmert wie Opal.

Vergessen ist die Menschenwelt.

Ein Märchen raunt: Sie war einmal.

Feuerachat 24.01.2010, 15.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Märchen, Traum, Vogel,

Aschengesichter

Tote Gesichter streuen Asche
unter das Volk,
um Fehltritte zu verhindern,
gegen die Glattzüngigkeit der Macht.
Träume finden keine Nahrung.
Und das Herz möchte Zugvogel sein.
Winter überall.

Feuerachat 23.01.2010, 16.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Politik, Winter,

Nimm die Nacht

 

- Ein letztes Schwingen der Melodie.
- Ein Tanz um Liebe und Glück.

Ein seltsamer Traum von Leben.
Wehmut und Sehnsucht spielt auf.
Etwas Zeitloses wiegt sich im Tanz.
Nimm die Nacht!

Glänzendes Parkett unter huschenden Füßen
spielt mit Schatten und Licht.
Eine Liebesmelodie auf Leben und Tod?
Nimm die Nacht!

Feuer in den Augen! Salz auf der Haut!
Kraft, Kampf, und gewagtes Spiel!
Wilde, wirbelnde Klänge - ein Rausch!
Nimm die Nacht!

Die Wüste singt in flirrender Hitze
und eiskalter Nacht.
Spielt Dir auf zum Tanz.
Nimm die Nacht!

In fremder Melodie fallen Tränen.
Perlen in einem Lied.
Du bist wie im Traum!
Nimm die Nacht!

- Du tanzt um Dein Leben, Deine Liebe!
- Und die Wüste, sie blüht!

Feuerachat 22.01.2010, 04.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Liebe, Tod, Nacht, Traum,

Geisterschiff

Gedanken spielen mit der Zeit
und ufern stets im irgendwo.
Kein Heimathafen ist bekannt.
Ein Geisterschiff auf großer Fahrt
und jede Nacht kehrt es zurück.
Verdammt die Segel aufzuziehn,
auch wenn das Herz so fern.
Mit grauem, starrem Sein,
und fremdgesteuert
durch den Sturm,
wie kann man nur entfliehn!

Feuerachat 20.01.2010, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Alltag, Perspektivlosigkeit, Einsamkeit,

Nachtweg im Wintergrau

 

In Nebeldunst steigt Dunkel auf.
Der Schnee sieht grau und müde aus.
Und wie ein Drache glänzt Asphalt.
Insektenhaft der Fahrzeugstrom,
der über seine Schuppen rauscht
in totem Augenglühn.
Und schwarzgeblendet geht der Weg,
entlang, entlang der Drachenspur
in einem müden Tritt.
- Und will nach Hause nur.

Feuerachat 19.01.2010, 22.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Arbeit, Weg, Winter, Nacht,

Lange Schatten

Lange Schatten der Nacht
durchpflügen geschmolzene Pracht.
Ziehn schweren Fußes dahin.
Dunkel umwölkt ist ihr Sinn.
Ahnen den Frühling wohl kaum.
Geben der Müdigkeit Raum.
In Sehnsucht gefallen ein Herz,
betäubt von der Bitterkeit Schmerz,
löscht tausend Kerzen im Traum.

Feuerachat 18.01.2010, 23.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Balladen

Natürlich!

Natürlich!
- Es gibt keine andere Erwartung!
Verteidigung und Vorwurf zugleich.
- Doch an wen der Vorwurf?
- An Dich?
- An die Natur?
Das Erwartete ist dem Selbst
verständlich.
Natürlich eben....
Und wenn es anders wäre?
Was ist eigentlich das Selbst.
Ich habe mich gefragt danach
- Und erhielt keine Antwort.
Selbstverständlich!

Feuerachat 17.01.2010, 18.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Erwartung, Selbst,

Natürlich!

Natürlich!
- Es gibt keine andere Erwartung!
Verteidigung und Vorwurf zugleich.
- Doch an wen der Vorwurf?
- An Dich?
- An die Natur?
Das Erwartete ist dem Selbst
verständlich.
Natürlich eben....
Und wenn es anders wäre?
Was ist eigentlich das Selbst.
Ich habe mich gefragt danach
- Und erhielt keine Antwort.
Selbstverständlich!

Feuerachat 17.01.2010, 18.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Erwartung, Selbst,

Frage

 

 Frag nicht nach dem Wind,
der keine Antwort gibt.
Frag nicht nach der Zeit,
die doch nur Gottes Hauch.
Frag nicht nach dem Selbst,
das nur Gedankenspiel.
Frag nicht nach dem Bild,
das die Gedanken narrt.
Frag nicht nach der Welt,
die doch nur ein Phantom.
Frag nach einem Traum,
der nur die Liebe kennt,
und still in allem brennt.

Feuerachat 16.01.2010, 02.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Leben, Liebe,

Entgegen aller Erwartung

Ein unbeholfenes Lächeln
durchkreutzt den Mißmut
und trifft das Herz.
Ein wenig Sonne -
und Schmunzeln keimt
hervor; durchbricht das Grau
und erblüht in Freude.
- Entgegen aller Erwartung.

Feuerachat 15.01.2010, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Stimmungen, Beziehungen, Lächeln, Freude,

Sehnsuchtserwachen

Die Seele tastet nach dem Traum,
doch findet eine Leere nur;
wo sicher sie die Liebe weiß.

Ein kalter Körper zittert leis;
und weiß, daß nichts ihn
wärmen kann,
als nur der Kuss von Dir.

Ein Herz schreckt auf aus tiefem Schlaf.
Es schlägt so laut fast, wie ein Schrei.
- Wenn es Dich gibt, dann bin ich frei!

Feuerachat 14.01.2010, 21.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Traum, Wunsch, Seelenpartner,

Es ist nicht kalt

Es ist nicht kalt.
- Um mich ein Tanz
so still, und doch so schelmisch froh
im Schimmer warmen Lichts.
Ein bunter Reigen wild und zart,
ein Hauch aus Weiß, doch ungestüm,
hüllt mich in einer Decke ein;
umarmt die Welt um mich herum,
und läßt mich fröhlich sein.
Es ist nicht kalt.

Feuerachat 13.01.2010, 21.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Schnee, Winter, Freude,

Schneeglanz

Weißglänzend liegt die Nacht vor mir
in ungezählter Sternenpracht.
Fast wie ein Bogen aus Papier,
der zudeckt die Vergangenheit.

So manche Träne, wie mir scheint,
ging durch den Tod der kalten Nacht,
nur, um gewandelt zu erstehn,
in tausend Feuern voller Licht.

Es spiegelt sich im Augenglanz
die stille Freude, die erkennt,
daß eine Liebe schwebt im Tanz,
zu uns´rer Herzensmelodie.
- Für Dich und auch für mich.

Feuerachat 11.01.2010, 21.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schnee, Wandel, Wiedergeburt, Freude, Liebe,

Atemlos

Die Nacht sie hat noch Zeit;
mag nicht in Schlaf entflieh´n.
Ein Traum liegt in der Luft;
ein Schweigen atemlos.
Und einer Sehnsucht schlägt
das Herz; fast viel zu laut,
so fürchtet sie.
- Und hofft und hofft und hofft.

Feuerachat 10.01.2010, 22.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Hoffnung, Traum,

Gauding


Ihr fragt mich, was ein "Gauding" ist?
Es sprang mich an voll Hinterlist,
als ich noch nicht einmal erwacht;
ich hab´ geträumt es in der Nacht! -

Ein kleiner Kobold ist´s bestimmt,
der einfach auf den Arm mich nimmt;
wenn ich noch in Gedanken schweb´;
zu sehr an Grübeleien kleb´.

Er kommt ganz keck herbeigehuscht.
Ihn stört´s nicht, daß ich nicht geduscht;
noch nicht einmal gefrühstückt hab´!
Neckt einfach mich, und nicht zu knapp!

Und wie ich nach ihm dann geschaut,
war er verschwunden ohne Laut.
Ihr fragt mich was ein "Gauding" ist?
Ich weiß es nicht, wenn Ihr´s nicht wißt!

Feuerachat 09.01.2010, 22.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Spaß, Träumerei,

Unangreifbar

Ein fester Standpunkt,
mit Zugeständnissen,
aus der "Ich-Position"
in den Raum gestellt.

Im Dienste der Sache
und als gesellschaftliches
Anliegen nicht
anzuzweifeln.
Theorieuntermauert.
Erprobt.

- Bin ich ein Ketzer?
Oder verfolgt mich
eine Inquisition aus
der Vergangenheit?-

- Weil mein Herz
anders denkt,
und mein Gegenüber
unprofessionelle Freude
zeigt? -

- Vielleicht dient
der Herzenserfolg aber
auch nicht der Sache.

- Und eine Sprachlosigkeit
sagt "unangreifbar!"

Feuerachat 08.01.2010, 21.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kommunikation

Aus dem Handgelenk

Es zieht ein Stift
ein kleines Rund.
Zwei Punkte blitzen auf!
Hinzu kommt noch in
kühnem Schwung
ein Stücklein Freude
mit hinein,
und läd mich ein
dabei zu sein!

Feuerachat 07.01.2010, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Freude, Dabeisein,

Sie kann Dir nichts anhaben

Du bist hinausgegangen
mit trüben Gedanken.
In diese schmutzige Kälte.
- Und während Du noch gehst,
weißt Du auf einmal,
daß sie Dir nichts anhaben kann.
- Sie gehört nicht zu Dir!
- Und Dir wird warm ums Herz.

Feuerachat 06.01.2010, 23.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aphorismen, Gedanken, Kälte, Leben, Freude,

Die Geometrie des Gral

Farben aus Wasser und Wein
funkeln im Kelch.
Jeder Tropfen ein Sonnenjuwel.
- Geboren an langer Tafel.
- Geschaut im Quadrat
- Auferstanden in der Runde.
Im Nebel des Seins klingen
die Glocken der Zeit.
- Nur ein Zauber öffnet Dir
- Avalon!

Feuerachat 05.01.2010, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mystik, Meditation, Mythos,

Manchmal

Die Müdigkeit hat Dich überlistet.
Wach fühlst Du Dich - und doch...
Die Müdigkeit läßt sich nicht vertagen.
- So vieles, das sich nicht ändern läßt.
Und Du träumst von dem "Wenn".
Wie schwer es den Tag macht...
Und läßt sich nicht abschütteln...
Eigentlich willst Du nicht da sein, wo Du bist.
- Du wußtest, wie der Tag wird...
Nur nicht nachgeben diesem seltsamen Gefühl,
das Dir sagt: " Weg hier! Wenigstens für heute!"
Du kennst das;
der nächste Tag wird dann noch schwerer.
- Nein, frei bist Du nicht!
- Und es ist Dir kein Trost, daß es anderen
genauso oder schlechter geht...
Manchmal...

Feuerachat 04.01.2010, 19.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Alltag, Pflicht,

Ich kenne Dich

Ich kenne Dich,
doch nicht genug;
ich ließ viel zu oft schon
Dich allein.
- Ich war nicht so,
wie ich gewollt,
und wollte anders sein.
Verboten wurde auch mein ich;
auch, wenn es sicher gut gemeint.
- Es floh in Träume wundersam;
hat dort sein Leid geklagt.
War dort ein Held, der niemals floh,
voll Größe und voll Macht.
- Wollt nicht zurück in diese Welt,
die anders sich den Mensch gedacht.
- Doch als die Herzensträne fiel,
gereift in seinem andren ich;
fand heim der Held, der tapfer war;
fand heim und sprach:
"Ich kenne Dich!"

Feuerachat 02.01.2010, 22.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Leben, Ganzsein, Liebe,

Nach den Feuern der Nacht

Im Traum der Erinnerung
webt sich ein Bild
aus den Feuerblumen der Nacht.

-Violett geht ein Nebel
aus Feuer und Eis
und atmet ins neue Jahr.

So still ist die Zeit, so still.
Denn die Nacht wiegt ein Kind,
das den Wölfen entflohn.

Und Bilder aus Asche zieren
die Wand aus dem Rot des
Lebens fest eingebrannt.

Nach den Feuern der Nacht
ruht in blauem Gewand
ein Traum, der die Zukunft
erfand.

Feuerachat 01.01.2010, 22.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erinnerung, Vergangenheit, Zukunft, Traum, Vision,

Neugeburt

In Gedanken ein Kreis.
Ein Ring im Lebensbaum.
Tor und Fundament.
Grün treibt die Hoffnung.
Rot die Blüte der Freude.
Und ein Kinderlachen
verscheucht jedes Grau.
Neugeburt jetzt!

Feuerachat 31.12.2009, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Jahreswechsel, Hoffnung, Freude, Kind,

Wortumarmung

Du hast mich mit Worten
berührt.
Deine Seele hat mich geküsst.
Dein Körper mich aufgefangen.
Nun liege ich im Lächeln
Deines Mundes geborgen.
- Unsere Herzen fliegen!
So weit entfernt und doch so nah!
- Die Melodie eines Augenblicks!

Feuerachat 30.12.2009, 23.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Worte, Geborgenheit, Einklang,

Herzauge

Ein Seelenschnitt -
und das Kind schrie auf -
schrie auf, und verstummte.
- Das Herz verschloß die
Wunde mit einem Auge. -
Es wollte nicht, daß die Seele
verblutete, so ungelebt. -
Und jedesmal, wenn das Herz
schneller schlägt, erwacht das
Herzauge und schaut und schaut.
- Und jedes Gefühl geht mitten
ins Herz.
- Und das Herz wünscht sich
Rosen ohne Dornen und einen
hundertjährigen Schlaf.

Feuerachat 29.12.2009, 22.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Leben, Schmerz, Gefühl,

Ich liebe dieses Holz

Ich liebe dieses Holz,
das so viel Wärme trägt;
Geschichten mir erzählt,
vom Leben aufgeprägt.
- Das drängt in karges Land
in wirrem Wuchs.
- Wie Honig ist das Holz,
und eigen ist sein Duft.
- Wie Tränen ist sein Harz,
das selbst zu Stein erstarrt.
Das sich umgibt mit grüner Wehr,
die vielen Frösten trotzt.
- Und eigen ist die Frucht,
die Kälte sich verschließt;
gereift, im Sonnenwind
die Saat ins Licht entläßt.
- Die Rinde ist fast wie ein Buch,
das selbst sich in das Leben
schreibt, in ungezählten Briefen.
- Und was am Stamme haften bleibt,
zeigt eine Landschaft narbenhaft
in Höhen und in Klüften;
sieht aus wie eine Drachenhaut,
die ihren Schatz bewacht.

Feuerachat 28.12.2009, 07.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Liebe, Wärme,

In flüchtiger Nacht

Regen zerfließt auf
schwarzgeblendetem Glas.
Blausilberweiß ein Gesicht.
Traumtränen uferlos in Perlmuttperlen.
Gedanken fühlen körperhaft Nebelfahnen.
Fest nur das milchige Silbergelb des Mondes.
Ein Vibrieren summt Melodien
und gleitet in die Nacht.

Feuerachat 27.12.2009, 23.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Mond, Nacht, Fantasy,

Rot und Grün

 

Erfüllte Hoffnung
- leuchtet heiß
- im Grün des Lebens.
Feuer der Schöpfung
- brennt durch die Nacht.
Die Liebe fragt nicht.
Rot und Grün.-

Feuerachat 26.12.2009, 03.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnachten, Farbe, Geburt, Leben,

Eigentlich eine gute Zeit

Die Erwartungen sind vergangen;
und wenn das Plätschern des Feierns
verfliegt,
fällt möglicherweise Schnee
- in leichten, leisen Flocken. -
In der wortlosen Stille
umhüllt ein tiefer Friede
eine Geburt.
Ich nenne Sie "Leben"
und freue mich.
- In dieser Weihnacht.

Feuerachat 24.12.2009, 19.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Weihnachten, Geburt, Leben, Sinn,

Man weiß es nicht

Im Kopf ein berstendes Geräusch
ist wohl das letzte, was Du hörst.
Der Mund läßt Deinen Atem gehn,
vielleicht auch mehr; man weiß es nicht.
- Ein Krampf, und Du erstarrst.
Dann schwindet all Dein Körpersein
und Fäulnis kriecht in Dich hinein;
und was gewesen, löst sich auf.
Dein Lebensfilm malt eine Spur.
Warst Du ein kleines Spielzeug nur,
das Raum und Zeit sich ausgedacht,
zu fülln der Ewigkeiten Nacht?
Man weiß es nicht.

Feuerachat 24.12.2009, 18.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Tod, Sterben, Sinn,

Ein Leuchten

Ein Leuchten liegt auf weißen Wegen.
Die Stille glänzt entgegen
so filigran, voll Zaubermacht;
dem späten Schatten,
der sich eilt, zu finden
wohlig, warme Ruh.

Der Schnee umarmt fast jeden
Schritt in einem weißen Kuss.
Wie Honiggold umfließt
ein Licht die Pracht
aus Sternenglanz und Nacht,
und hat mit leuchtendem Gesicht
mir leise zugelacht.

Feuerachat 22.12.2009, 01.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Schnee, Licht, Freude,

Weiße Weihnacht

Lachen fällt wie Neuschnee
in einen Tag mit glücklichen Gesichtern.
Weihnachten war schön
- an diesem Tag mit blauem Himmel.
Und nun ist wirklich Schnee gefallen
und hat die harten Worte
zugedeckt mit Schlaf.
- Das "Fest" werde ich wohl allein
verbringen
- ob weise - wer weiß?
- Jeder Schneekristall ist ein Geschenk,
einzig in seiner Schönheit,
und vergänglich, wie ein Traum. -

Feuerachat 18.12.2009, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Weihnachten, Schnee,

Zeitweise

Zeitweise, wenn diese Ruhe einkehrt,
dann...
Eine silbrige Schnelligkeit...
Ein Flug über Träume....
dann...
Und hinter mir...
eine Zukunft...
so zeitlos...
so schön...
... dann...

Feuerachat 16.12.2009, 00.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Ewigkeit, Sinn, Freude,

Ein Karussell aus Bildern

Oft, wenn diese Müdigkeit mich einhüllt;
die, die so schwer macht,
und nicht schlafen läßt. -
Ein Gedankenwind dreht Farben in meinem Kopf.
Aus vielen Facetten wirbeln Bilder,
tanzen um mich herum.
- Bunte Schneeflocken decken mich zu
und tanzen.
Eine Lebensdecke breitet sich aus,
schwer, weich, lautlos.
Und meine Seele tanzt.
Leicht, so leicht; kennt kein oben und unten.
Ein Karussell aus Bildern dreht sich im Kreis.
"Schneekönigin, warum bist Du so kalt?"

Feuerachat 14.12.2009, 23.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Müdigkeit,

Ein Lächeln der Vergangenheit

Wir haben uns mit Worten
auf die Schulter geklopft;
die kleinen Welten ausgetauscht
und Lächeln aufgespannt.

"Du weißt ja, wie es ist."

Wir haben uns recht gut gekannt.
Der Zeitwind hat die Spur
verweht.
Ein Lächeln bleibt in fernem Land.

Feuerachat 12.12.2009, 22.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Vergangenheit, Zeit, Lächeln,

Fast wie ein Tier

Auf grauen Pfoten ohne Laut,

aus grauem Samt die Nebelhaut

und grau sein stolzer Blick

deckt er die Tagesfarbe zu.


Das Feste schwindet hin wie Rauch.

Der Körper löst sich aus der Welt,

hebt sich in sanftem Flügelschlag

und läßt ein jedes Wort zurück.


So zeitfern wird ein jeder Ort,

so grenzenlos wird jeder Raum,

so stumm ein jeder Klang.


Ein Nebelfall aus einem Nichts,

sprüht Funken aus dem Nirgendwo,

perlt auf der Seelenhaut aus Licht

und hält Gedanken fern.

Feuerachat 16.11.2009, 00.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Träume, Müdigkeit, Schlaf,

Abgründe

Der Hunger saugt sich fest
an den Wünschen des Ungelebten.
Die Not entreißt ihm das Ungeborene
und wirft es in einen
Seelenabgrund.
- Sie will nicht allein sein.
Und der Moment schaut zu
- ungerührt.

Feuerachat 15.11.2009, 11.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Besinnliches, Not, Hunger, Leid,

Metamorphose

Wie eine unendliche Knospe
erblüht jeder Moment.
Kaum öffnet sich eine Hülle
des Lebens,
fällt sie in die Vergangenheit.
Träumer sind wir
auf der Reise zu Träumen;
bis der Kern der vermeintlichen Leere
alles auflöst,
das von der Wirklichkeit trennt.
- Und ein sprachloses Staunen
gleitet ins Licht
und vergisst allen Schmerz.

Feuerachat 06.11.2009, 04.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Philosophie, Traum, Sinn, Leben, Vergänglichkeit,

Gierige Hände und weinende Augen

- Ungesehen vom fiebrigen Blick der Macht
greifen gierige Hände zu.
Erhaschen den Vorteil der Herzlosigkeit.
- Ohnmächtig der Blick weinender Augen
in den Fesseln der Angst.
- Und ein Warenkorb füllt sich.
Die Lieblosigkeit kennt keinen Ekel.
- Das Lebensgefühl wird vergewaltigt.
- Und da ist kein Feigenblatt,
das die Scham bedeckt.

Feuerachat 06.11.2009, 02.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Wirtschaftskrise, Angst, Ohnmacht, Willkür,

Lebensfrüchte


Eine Knospe am Lebensbaum

durchbricht den Moment,

erwacht zur Blüte,

- und will sein.

Das Paradies verschenkt

seine Früchte.

- Ungefragt. -

Erkenntnis

ist nur ein Wort

- in der Schlangenhaut

der Rechtfertigung.

Feuerachat 02.11.2009, 23.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Sinn,

Was Du Dir schenken kannst.

Du bist wach; bestimmt bist Du das!
Du hast nachgedacht.
Du hast nachgefühlt.
"Ich liebe Dich!" gesagt,
- zu Dir selbst.
Es tut gut, das zu hören.
- Es schwingt in Dir,
und wird immer bedingungsloser;
- mit jedem Mal mehr.
- Und heller wird Dein Leben
und sagt zu Dir:
"Ich liebe Dich!"

Feuerachat 24.10.2009, 23.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedichte, Liebe, Leben,

Träum´ Du mir...

Träum´ Du mir einen Blütenkelch,
in einer Nacht, die Du nicht kennst.
Laß´ werden mich zum Schmetterling,
der sich aus Duft die Farben mischt,
und leichter schwebt, als jedes Wort.
Web´ einen Liebeszauber mir,
viel stärker noch, als Feuerkern.
Laß´ brennen mich in einer Glut,
noch weißer, als des Blitzes Spur.
Laß´ ein mich durch ein Sternentor
im blauen Weltendach.
Trag´mich auf Kinderlachen fort
an eines Staunens Strand,
der funkelnd nur die Freude kennt,
und setz´ mich dort an Land.

Feuerachat 24.10.2009, 02.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Träume, Leben, Freude, Sehnsucht,

Der Liebesspiegel

Als der Teufel den Raum der Erkenntnis erfand, war er glücklich. - Endlich! - Er war nicht mehr allein! So viele Menschen um ihn herum! - Und alle nach seinem Bild! - Er durfte seinen Augen doch wohl noch trauen. Die Reise konnte beginnen! Und voller Wissensdurst machten sich die Menschen unter seiner fachkundigen Leitung die Erde untertan. - Sie erwarben alles, fast alles, was sie zuvor besessen hatten - und einiges mehr, das weniger erwünscht war, sich aber nicht vermeiden ließ. - Menschen sind unzufriedene Wesen! - Sie freuten sich nicht auf Dauer über ihr Wissen und Können. Immer blieb eine Art Hunger nach mehr. - Und so baute der Teufel einen Liebesspiegel. - Jeder durfte und mußte hineinschauen. "Erkenne Dich selbst!" stand in goldenen Lettern auf dem Rahmen. - Und jeder der in den Spiegel blickte, wollte geliebt werden, so, wie er war. - Das sollte doch einfach sein - oder? - Doch auch hier gab es Nebenwirkungen durch den Vergleich. - Hass, Neid, Grausamkeit, Heuchelei, Ängste und Selbstgefälligkeit nahmen zu. - Doch nur wenige Menschen fielen aus dem Vergleich heraus in die selbstvergessene Liebe... - Und der Teufel hatte die Liebe seines Lebens in vielen Menschen gefunden!

Feuerachat 23.10.2009, 21.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Erkenntnis, Leben, Liebe,

Tropfenwelt

Es ist kein ich; es ist kein wir
- ein Wasseratemhauch -
gewebt aus vielen Tränen
- kann sein auch nur aus Perlenglanz,
zu einem luftigen Gewand.
Mein Atem fliegt in diese Welt;
vermehrt der Tropfen Zaubermeer.
- Und reglos singt ein Traum.
- Ein Schwingen ist´s;
ganz unerkannt. -
Ein Schleier küsst den freien Raum.
Die Kälte wird zum Eispalast.
Und schwarze Augen hat die Nacht.
Die Sonnenstrahlen wecken Grau,
und funkelnd brennt ein Tropfenmeer.
Und Tränen rinnen in die Welt,
erfüllt von einem Feuerglanz,
so frisch und doch so heiß.

Feuerachat 22.10.2009, 22.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Leben, Natur,

Deutsche Armutshaut

 

Sie klebt und gibt doch keinen Halt.
Atemlos, raumlos, Lebensleinwand.
Kaltgeschmiedet, wie ein Hemd aus Stahl.
- Hoffnung ist zu Leder geworden.
Geronnene Träume geben kein Ziel mehr frei.
Der Genuß ist vertrocknet.
Der Lebensraum ist vermessen.
Und ein Schrei versiegt in Amtlichkeit.
Flink dreht sich das Karussell
der Ausweglosigkeit.
Und die Bleikugel der Verfügbarkeit
hemmt jeden Schritt.
- Und politische Worthülsen
fallen scheppernd auf den Asphalt
der Heimatlosigkeit.

Feuerachat 21.10.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Armut, Deutschland, Leben,

Herzblatt

Ein Frosch im Teich
schwingt auf und ab
von grünem Herz getragen.
Ein Herzblatt ist sein Fensterbrett,
und goldgrün schaut sein Aug
hinaus -
in Licht und Luft und Wärme.
- Ein Sprung nur und er wär an Land;
er hätte festen Grund sodann;
doch schaukelt er und hält sein Herz.
Plitsch! - Und ein Spritzer Wasser;
- der trifft des Träumers Stirn!
- Ein Frosch, der vorher nicht zu seh´n;
sucht eilig auf des Teiches Grund!

Feuerachat 18.10.2009, 00.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Träume,

Auferstehungslos

Eine Kälte dringt in Schlafdunkel.
Es ist kein Liegen mehr.
Eine Müdigkeit formt den Körper,
gibt Festigkeit und Sein.
Gedanken konstruieren ein Ich.
Gefühle tasten Wahrnehmung ab.
Ich nehme das Selbstbild
und stelle es in den Tag.
"Guten Morgen!"
- Und nach und nach
schleicht sich ein Lächeln ein.

Feuerachat 16.10.2009, 05.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben Morgen Selbst

Aus Liebe?

Jedes Sein

schließt eine Lücke

der Unendlichkeit,

die es zuvor nicht gab.

Feuerachat 07.10.2009, 08.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Sinn, Unendlichkeit,

Miteinander

Wir sind uns begegnet,
als es richtig war.
Keine Suche hat uns getrennt,
kein Traum vom Glück.
Wir wollten keine Liebe.

Müde waren wir
und schlaflos zugleich.
Lebensmauern standen festgefügt.
Was sollte uns geschehen?
- Und doch!

Wenn es wahr wäre?
Wenn alles anders wäre,
als jede unserer Überzeugungen?
Warum nur schlugen unsere Herzen -
so gegen jede Vernunft?

Aus Begegnung wurde Berührung.
Aus Berührung wurde Umarmung.
Aus Küssen wurde Verschmelzen.
Aus Verstand wurde Wissen -
aus Liebe, die nur um Liebe weiß.

Feuerachat 11.08.2009, 18.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wissen, Liebe, Miteinander, Beziehung,

Auf großer Fahrt

Das Zeitschiff gleitet dahin.
Das Leben hat Segel aufgezogen
in vielen Bildern.
Wettergegerbt steuert das Sein
den Kurs seines Wissens
und folgt dem Kompass der Gefühle.
Auf der Karte des Verstandes sind weiße Flecken.
Ich fülle Sie mit Liebe
und finde Dich;
immer wieder neu.

Feuerachat 02.08.2009, 04.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Ziel, Glück, Partnerschaft,

Sternennacht

Zwei Sterne nur, die wünsch ich mir;

die mich begleiten durch die Nacht;

in die ich tief versinken kann;

in denen Liebe lebt.

Sie führen mich durch Zeit und Raum

in so viel Glück, wie nie ein Traum

mir je es hat beschert.

Ich wünsch mir eine Wirklichkeit;

die feste Wurzeln schlägt;

die uns gemeinsam Tag und Nacht

durch unser Leben trägt.

Ich wünsch den Himmel uns dazu;

der uns mit Glück erfüllt;

und uns zu Sternen macht;

ein jedes Mal wenn wir uns

sehn, in jeder Sternennacht.

Feuerachat 31.07.2009, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Gemeinsamkeit, Nacht, Lebenstraum,

Schwarz und Rot

Nie hätte ich geglaubt,

daß Farbe, mich so berühren kann.

Du bist für mich verbunden mit

einem Flammenrot, das lebt,

und einem Liebesschwarz so tief,

wie nicht einmal ein Traum es kennt,

der über Raum und Zeit befiehlt,

und sprachlos Glück verschenkt.

Dein Haar ist Wunderschwarz und

Wunderschwarz ist auch Dein Blick.

Träum ich von Dir so falle ich in

eine Samtenschwarze Nacht

mit Liebessternen ungezählt.

Dein Rot streicht wie ein Morgenhauch

und steigt zum Mittag auf.

Und Abendrot voll Liebesglut

und Voller Dank für Deinen Kuss

begleitet mich in einen Traum

voll Feuer und voll Leidenschaft

und zartes Liebesglück.

Feuerachat 29.07.2009, 10.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Farbe, Traum, Glück,

Regenberge

 

Graublaue Götter türmen Felsen auf,

und Drachen ziehen schwarz und fahl

in dunklem Nebelhauch.

Ein Tränensee sucht Erdentraum;

gießt sich herab aus Himmelsflut

und  findet keinen Raum.

In  fernen Phantasien ist Wunsch

und Absicht Wirklichkeit;

da  findet alles seinen Ort,

voll Liebe,  fernab jeder Zeit.

Ein Regenbogen wölbt sich

und bietet Frieden an.

Was immer wir beginnen,

entstand noch vor der Zeit.

Wie tröstlich sind oft Tränen,

die unser Herz geweint,

damit die Sonne strahlen kann;

jenseits der Regenberge,

jenseits von Ort

und  jenseits von Zeit.

Feuerachat 25.07.2009, 22.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Freiheit, Frieden, Leben,

Sommerschwere

Wie Augenlider schwer

hängt Wolkenmeer am dunklen Tag.

Die Sonne brütet feuchte Luft.

Fast wie ein Fieber geht die Zeit.

Die Nacht gibt nur noch dumpfen Schlaf.

Und Wachen ist fast wie ein Traum.

Der Alltag taumelt vor sich hin.

Gedanken wollen frischwärts ziehn

und spinnen Urlaubsträume.

Ich sehne mir den Herbst herbei

und viele bunte Farben.

Und freu mich über jeden Kuss

und jedes liebe Wort von Dir

und wünscht Du wärst bei mir.

Feuerachat 21.07.2009, 22.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sommer, Müdigkeit, Traum, Urlaub,

Meine Seerose

Du prangst auf meinem Seelensee,

ein wunderschöner Blütenstern,

und wiegst Dich sanft

im Wellenspiel.

Du wurzelst tief im Herzensgrund,

und Deine Herzensblätter grün;

sie breiten sich wie Fächer aus.

Mein Seelenhimmel strahlt Dich an;

wirft Küsse in Dein Sein.

Und staunt über der Liebe Kraft.

Und Wellen aus der Ewigkeit

sie formen Ring auf Ring

aus lauter Glücklichsein

Feuerachat 12.07.2009, 19.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Seele, Traum, Blume,

Traummythos

Eine Schwärze.
Vergangenheitstraum.
Eibenflammen lodern
dunkel gegen Abendgold.
Beerenfunken glühen in Perlenrot
um Hoffnungskern.
Scharfer Aschenduft
mischt sich mit Nadelholz.
Schemen im Kreis
um vergangenen Brand.
Füße stampften Erdgeburt herbei.
Unter Blitz und Donner
die Sommernacht.
Aufdampfende Erde
in Regengeburt.
Schatten im Kreis
zum Himmel gewandt.
Der Himmel ein Meer
aus Gold und Orange.
Ein Atemfaden haucht
Röte.
Und Sphären gleiten
kristallen durch Farben.
- Kehren heim
in goldene Zeit.
Kraftvoll und ungebrochen.

Feuerachat 12.07.2009, 18.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mythos, Traum, Geburt, Ewigkeit,

Kindheitsberührung

Im Traum, der jede Zeit vergaß,
warst Du mein kleiner Wirbelwind
und ich Dein großer Freund.
Wir lachten über jeden Streich
und teilten jedes Mißgeschick,
und waren kindlich eins.

Wir kamen zu geheimem Ort,
und tranken aus dem Liebesquell,
und haben staunend uns erkannt.
Wir flochten unsre Herzen dann
zu einer Seelenacht,
die uns mit einer Freude füllt,
wie nie wir sie gedacht.

Zwei Kinder gehen Hand in Hand
durch eine Zeit, die wachsen will,
weil es das Schicksal so bestimmt;
die reift und viel erfahren will;
und doch-, in jedem Herzmoment;
da sind wir an geheimem Ort,
voll Glück und Zärtlichkeit.

Feuerachat 11.07.2009, 10.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Kindheit, Erwachsenenwelt, Verbundenheit, Traum,

Einklang

Ich hab´ von Dir geträumt.
Ein Lächeln malte mir mein Herz.
Das legt´ ich sacht auf Deinen Mund.
Die Lippen brannten einen Kuss,
wie ihn nur Liebe zaubern kann.
Den schenkt´ ich Deinem Herz.
Die Seele webte ein Gewand
aus Freude tief und voller Glück.
Drin hüllt´ ich Deine Liebe ein.
Mein ganzes Sein sang Dir ein Lied;
- und Du, Du stimmtest ein.

Feuerachat 10.07.2009, 01.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Liebe, Verbundenheit,

Regengrün im Sommer

Schwarz verhängt den Himmel.
Wie Scheinwerfer tasten Sonnenstrahlen.
Elektrische Spannung.
Aus Nässe zeichnen sich messerscharf Konturen.
Jedes Blickdetail gewinnt Tiefe.
Nach dem Atemraub der Schwüle sucht alles
Erfrischung.
Mein Auge saugt sich fest am Grün des Parks.
Das Dunkel der Buchen gleicht einem
irrlichternden Dach.
Fast blau stechen Nadelbäume bis der
Nassglanz in Braun versinkt.
Kleewiesen breiten Teppiche perlenbesetzt.
Darüber Linden mit maigrünen Herzblättern,
den Duft vergehender Dolden verbreitend.
Und der scharfe Atem der Natur in Gewitterstimmung,
beißt die letzte Benommenheit fort.
- Regengrün.

Feuerachat 08.07.2009, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gewitter, Grün,

Traumblüte

Goldene Fäden flechten
sich in nachtblaues Dunkel.
Ein Hauch von Orange weckt das Rot.
Herzknospen leuchten über Träumen.
Formen sich zur Kußumarmung.
Lippen brennen in warmem Feuer.
Wie Honig fließt Musik in jede Faser.
Die Nacht wird zum gewaltigen Strom.
Auf den Wogen tanzen leuchtende Sterne.
Und wenn die Nacht den Tag umarmt
prangt eine volle Blüte
im Morgentau.

Feuerachat 01.07.2009, 23.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Traum, Blüte, Nacht,

Sonnenwolken

Sonnenschwere Wolken
ziehen über mir.
Schlafesmüde Träume
küssen Sehnsüchte.
Und die Liebe wünscht Umarmung.
Mit Donner und Blitz
soll das Warten aufreißen
und Freude ausschütten
über Dich und mich!

Feuerachat 29.06.2009, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Warten, Natur,

Mein Herz

Mein Herz ruh´ Dich aus.
Versink in meinen Armen.
Ich webe einen Vorhang Dir
aus goldgewebten Träumen.
Ich lasse Silbersterne glühn´
in einem blauen Baldachin.
Mein Auge hält für Dich die Wacht.
Ich wiege Dich in meinem Herz.
Und Küsse schenk ich Dir.
Und jeder Kuss ein Lächeln birgt;
und lacht in Deinem Schlaf.
Die Seele singt für Dich ein Lied,
schlaf ein mein Herz schlaf ein.
Ich liebe Dich und bin bei Dir,
und werd´es immer sein.

Feuerachat 29.06.2009, 00.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Schlaf, Träume,

Wortefall

 Worte drängen ins Leben.

Werden zu Frucht oder Saat.

Dienen der Absicht zur Speise.

Und das Selbst kann sie nicht zurückhalten;

gefühlsgereift fallen sie ins Leben.

Feuerachat 28.06.2009, 09.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Besinnliches, Leben, Sprache, Botschaft,

Flieg zu mir in der Nacht

Flieg zu mir in der Nacht!

Lösch Sehsucht aus in Küssen!

Mein Herz zieht Dich herbei zu mir

in einen wundervollen Traum.

Zart brennen Finger auf der Haut.

Es leuchten Augensterne.

Auf einer Wolke fliegen wir

so weit, so weit dahin!

Meeresflut glüht feuerrot.

Pulsiert im Liebesstrom.

Der Atem ist uns Melodie

in einem wilden Tanz.

Es wogt Umarmung

trägt uns sacht

weit über Zeit und Raum.

Flieg zu mir in der Nacht!

Weck mich mit Deinen Küssen auf,

bevor der Tag erwacht.

Feuerachat 28.06.2009, 04.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Traum,

Eine Art Rot

Ein Hauch schwebend fast.
Berührung wie Seide.
Ein Knistern - elektrisierend.
Und Spannung liegt in der Luft.
In Rot getaucht der Abend.
Schwer wie Parfum liegt die Luft.
Schwalben schneiden den Himmel.
Ein Warten.
Ein Kuss brennt auf den Lippen
- bittersüß -.
"Ich liebe Dich!" pochen Herzen.
Ein Akkord auf rotem Klang.
Schwer und warm, wie ein Lächeln.
Verträumte Melodie; Liebeslachen.
Auf dem Wasser prangen Blütensterne.
Dunkelheit steigt auf wie ein Vorhang.
Fast schwarz jetzt das Rot.
Dann - grelles Licht peitscht den Himmel!
Dumpfes Bersten weckt Wolkentürme!
Wasserfälle rauschen und Quellen sprudeln.
In Frische getaucht atmet das Leben auf.
Und in sattem Rot leuchtet der Venus Gesicht.

Feuerachat 27.06.2009, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Farbe, Rot, Liebe, Gewitter, Geduld, Küsse,

Sterne in der Nacht

 In jedem Wort erblüht ein Klang,
formt sich zur Herzensmelodie
und Sterne strahlen auf.
Sie funkeln überall in mir
in zartem Liebesglanz.
Und in Gedanken schwebe ich
durch Samtnacht blau und goldgewirkt,
und dunkelrot erglühen wir
in einem wunderbaren Tanz,
der unsre Nächte füllt.
Und Deine Augensterne
sind Heimat mir in jeder Nacht.

Feuerachat 26.06.2009, 00.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Melodie, Tanz, Sterne, Nacht,

Neuvertraut

In Deinem Winter fand ich Dich.
Dein Feuer taute Frost.
Vor Freude brannten Herzen.
Weit war der Weg zu Dir.
Ein Regenbogen wölbte sich.
Erlebte unsren Regentanz.
Und Sterne blitzten durch die Nacht.
Dann heulte laut ein Steppensturm
und fegte uns davon.
In Dürre sehnten Küsse sich.
Und mancher Traum blieb ungeträumt.
Ein leises Lied klang immer noch.
Ein Hauch, ein Seelenkuss.
Er führte uns durch dunkle Nacht.
Im Sommerfrühling seh ich Dich
im Leben neu erwacht.
So schön, so stark, so wunderbar.
Ein Stern ein jeder Augenblick.
Und Freude perlt in unsrem Lied.
Wir wußten uns zu jeder Zeit.
Vertraut und doch so neu.

Feuerachat 25.06.2009, 23.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Reife, Neubeginn, Vertrauen, Glück,

Ebbe und Flut

 Gefühlsgezeiten treffen mein Herz.

Legen Sehnsüchte bloß,

werfen Treibholz an den Strand der Erwartung.

Doch die Flut des Lebens schenkt mir Weite und Freiheit,

die die Insel des kleinen Ichs vergessen macht,

Wenn ich mutig die Arme ausbreite

mit lautem "Ja!" im Schiff meines Lebens.

Und auf Schaumkronen fliegt

mir Dein Lächeln zu.

Feuerachat 24.06.2009, 18.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Leben,

Rosentraum

Es sank Dein Kuss in meine Träume.
Ich nahm ihn mit mir in die Nacht.
Als Rosen sind in zarter Blüte
in Anderswelt wir aufgewacht.
Wir waren wild und voller Leben
und nickten froh einander zu.
In Duft und Liebe eingehüllt;
so leicht und fest in Dornenwehr.
So eins und doch zu zweit,
von grünen Blättern eingerahmt.
So haben wir den Durst gestillt
in wunderbarem Tau.
In tausend Farben lag die Welt,
war voll Musik und Feentanz.
Wir träumten Herz an Herz.
Wir raunten uns einander zu,
was nie wir uns gesagt.
Laß uns erblühn in einem Kuss
an jedem neuen Tag!

Feuerachat 22.06.2009, 02.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Täume, Blüte, Autobiografisches,

Brunnen und Quelle

 Meine Träume suchen
den Ursprung.
Flüchtig ist die Zeit
der Beschleunigung.
Wasserspiele motorgetrieben,
verbreiten Lebenslügen.
Neonschweiß zerfließt
unter dem Schwall
künstlichen Wassers.
Gebeutelte Natur
stillt den Durst.
So glatt ist das Leben.
Der Echtheit entronnen.
Sei Du mein Brunnen!
Ich will Dir Quelle sein!
Laß uns Liebe schöpfen
aus tiefstem, klaren
Herzensgrund!

Feuerachat 21.06.2009, 10.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Echtheit, Leben, Natur,

Geborgenheit

Durch Bilderwelten
irrten Träume
in erfüllter Sehnsucht,
wunschgetrieben.
Wie kleine Kinder,
voller Hoffnung
und doch so ängstlich.
Dein Schlafkuss
hat sie beruhigt.
Dein Herz hat ihnen
ein Lied gesummt.
Mit wenig Worten.
Ich werde meine Augen
schließen
- und wirklich sehen
Dich und mich.
Es gibt so viel Geborgenheit
im Lied der Liebe,
die keine Bilder
braucht.

Feuerachat 21.06.2009, 00.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Wissen, Autobiografisches,

Narbenherz


Gut ist sie gesetzt -

die Gedankennaht.

Es schlägt wieder!

Ja, lachen kann es auch.

Auch Freude ist wieder möglich.

- Und doch...

Natürlich ist es mein Herz!

Und ich verkrieche mich auch nicht!

Die Arbeit macht Freude.

Meine Wohnung ist gemütlich.

Es ist alles in Ordnung.

- Und doch...

Es war besser so!

Es wird schon!

Nur eine Weile und dann...

Doch da ist es wieder...

Dieses...

Du bist einfach müde!

Eine kalte Hand

löscht die Sterne aus.

- Unsere Sterne!

- Und ich kann nicht einmal weinen.

Feuerachat 19.06.2009, 19.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kummer, Fremdgefühl, Liebe, Autobiografisches,

Kaleidoskop der Nähe

Augen gleiten über Zeilen.
Sie sind das Grau müde geworden.
Wie aus einem Schlaf erwacht,
fließen Farben.
Sie verbinden sich und leuchten.
Ein staunendes Erkennen blitzt auf.
So viel Nähe!
Der Tod war Neugeburt.
Unter dem Schnee der Trauer
verborgen, lag ein Sternenteppich.
Fast scheu begrüße ich diesen Frühling.
Überall blühen Wortberührungen
in ungezählten Farben!
Ein Kaleidoskop aus Liebe.
- Was sollte es sonst sein?
sagt mir mein Herz.

Feuerachat 16.06.2009, 00.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verstehen, Gemeinschaft, Leben,

Blaue Fäden

Ein Gebet der Sehnsucht
fließt so filigran.
Glut und Zerbrechlichkeit.
Rauchopfer an den unbekannten Gott.
- Und eine Selbstumarmung.
Der Lungenschmetterling
wird zum Nachtfalter
und erhebt sich erdhaft.-
Körperlose Träume
steigen in blaugrauen Fäden
in Wirklichkeiten.
Der freie Atem macht Angst.
- Er ist so stark!
- Er könnte zu weit führen!
- Gedanken in einer Hand.
Ein Geschmack von Herbheit
und Wärme.
Und tröstliche Vergänglichkeit.
- Nein, ich glaube nicht...

Feuerachat 14.06.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Rauchen, Transformation, Glaube, Liebe, Sehnsucht, Geborgenheit,

Schwarzblauer Himmel

Aus nachtdunklem Zelt
rufen Vögel den Tag
im Hunger nach Wärme
und Licht.
Schwarzblau, vergessen,
die Sonne lag, in Nacht gebettet.
Vergessener Traum irrt umher.
Schwarzblaue Schwingen entfernen sich,
zu lautlos für diese Welt.
Der Schlaf floh die Nacht,
mag in Sonne nun ruhn.
Das Irrlicht flieht in die Sümpfe.
Schwarzblau weicht das Dunkel der Leere
und ringelt sich ungesehen davon.
Schwarzblau ist die Narbe der Seele.
Ein Nebelstreif scheint jede Festigkeit.
Ein schwarzblauer Körper so fremd und doch mein.
Ein schwarzblauer Blick; er traf mich zur Nacht,
wann wird er vergessen sein?
Ich warte auf Sonne, die in mir scheint;
auf ein Lied, das den Hunger bezwingt.
Ein Kind in schwarzblauem Mantel
weint Tau für den Durst, und hofft,
daß die Liebe ihn trinkt.

Feuerachat 14.06.2009, 04.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Tod, Leben, Sehnsucht,

Trommelwirbel

 In rot und kraftvoll soll es klingen;
soll wirbeln wild.
Soll treiben, glücklich und laut!
Der Körper soll singen
im Wirbeltakt!
In jeder Zelle soll es schwingen,
voll Freiheit - ein Ruf in die Welt.
Die Haut soll glänzen vor Freude
und Lust.
Fliegen die Luft wie ein Tanz!
Auf Atemschwingen getragen,
gleitet die Seele dahin.
Ein Farbspiel brennt voller Freude;
schmiedet ein strahlendes Licht.
Ein Lachen sprengt Zeit und Raum!
Und Glück fällt voll Liebe ins Leben
herzumarmend den Lebensbaum!

Feuerachat 13.06.2009, 11.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Körper. Ganzheit, Glück, Liebe,

Ein Garten

Der rote Faden Kindheit
folgt einer Spur.
In Träumen reifen Tränen
und Lachen.
Dem Lärm folgt die Stille.
Reife wird zu Erde.
Festigkeit verliert den Körper.
Wille wird zu Lächeln.
Liebe zu Saat.
Der Sänger zum Lied.
Die Sieben betritt die Acht.
Alles wendet sich
- nach hundert Jahren Schlaf.
Und wieder blitzen Kinderaugen
und begrüßen aus Lebenswinter den Frühling.
Da, wo der Baum stand, plätschert eine Quelle.
Die schwarze Schlange ist weiss geworden
im Zauber der unendlichen Liebe.
Es gibt ihn noch diesen Garten!
Er ist schöner geworden.
- Offen für alle, die dem roten Faden folgen.

Feuerachat 12.06.2009, 22.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Leben, Liebe, Sinn,

"Erklärungen"

"Die Er-Klärung"!
Er ist also unklar und Sie klärt.
"Die Worterklärung"
- Sie, weil "Die" erklärt.
Das ist klar in Worten ausgedrückt.
- Nun hat "Er" Durchblick, weil es ja nun
klar ausgedrückt ist - in Worten.
Wenn ich "Durchblick" habe sehe ich
durch etwas hindurch - nehme es also
nicht wahr.
- Das führt zur "Willenserklärung".
- Das kann zur "Kriegserklärung" führen!
- Das führt dann - möglicherweise - zu
einer "Absichtserklärung" -
Wodurch alle "Liebeserklärungen" hinfällig
werden können!
- Und das ... "getrennte Steuererklärung"!!!

- Huch!

Feuerachat 11.06.2009, 13.54 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Wortspielereien

Augenblick

Ein Lidschlag nur -
ganz kurz -
ein kleiner Moment Ewigkeit.
- Es braucht keine Worte
- Augentiefe.
- Ein Verstehen.
- Ein Miteinander.
Und es tut so gut!
Da ist ein Wissen,
größer als wir selbst
und eine Liebe mitunter,
wie eine Woge.
-"Ich sehe Dich, und Du bist da!"
- Grenzenlos!

Feuerachat 10.06.2009, 23.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Verstehen, Liebe, Ewigkeit, Beziehungen,

Der andere Atem

Seelenwind nimm Träume mit!
Hauch ihnen Leben ein!
So schwer drückt mich die Körperwelt;
so mühsam war mir jeder Schritt.
Breite die bunten Farben aus
und flieg mit mir davon!
Bereite mir ein Flügelpaar
aus Leichtigkeit gewirkt.
Lass gleiten mich auf Silberstrom
ganz weit, ganz weit hinaus!
Heb´mich aus grauer Weltennacht,
die selbst den Tag verhüllt!
Web´einen Zauber zärtlich fein.
Schenk mir den Duft der Anderswelt,
die selbst ich mir gewählt.
Wo Liebe, Freude, Atem ist,
wo nur das Glück sich findet;
und alles eint und bindet

in einem wundervollen Strom ,
der Raum und Zeit vergisst.

Feuerachat 09.06.2009, 17.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Imagination, Leben, Freude, Glück,

Postmoderne Steinzeit

Allein für sich,

findet das Du,

einen Namen,

der Geheimnis,

birgt.

Wortmalereien

an der Wandgrenze des Lebens

zeugen von guter Jagd.

Feuerachat 07.06.2009, 17.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Leben, Inspiration, Träume,

Indigomond

Der Bogen weiter als die Form,
und Zeit vibriert in leerem Raum;
ein Laut im Vakuum.

Und Herzschlag pocht an Seelenwand;
will Enge fliehen jetzt.
Das Flügelross drängt nach dem Traum,
den es vergessen hat.

Verstand regiert schon lange nicht.
Der Königsmantel ist verwaist.
In gelben Phrasen malt die Welt
ein Wissen, das sie dafür hält,
in eine Ätherschicht.


Die Woche teilt sich ungleich auf,
und schöpft die Sieben aus.
Doch Sterne hinter Sternenlicht;
Sie spüren alte Wunden.
Ein schmaler Steg gibt Hoffnung frei,
und Freude läßt gesunden.


In Indigo ein Mond erstrahlt;
dehnt sich zu vollem Rund.
"Verbinde jetzt, was Du geteilt!"
Die Zeit ist Lidschlag nur entfernt.
Der Tränensee befreit sich nun
und Lachen glitzert obenauf.
Das Richtige ist jetzt zu tun.

Feuerachat 07.06.2009, 01.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Farbe, Mythos, Leben, Zeit,

Gedichteflug

Gedichteflug 

Fast ohne Absicht.

- Augentraum
gleitet über Verse.

Wie ein Wind
schweben Gedanken
und säen Gefühle.
Jedes Gedicht
fast wie ein Lied.

Bilder die sich suchen
und finden -
in Dir und mir.

Feuerachat 05.06.2009, 21.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Schreiben, Gedichte,

Koffermenschen

Viele graue Koffermenschen
werden hinter Glas gespuckt.
Tragen Schwarz,
weil wohl in Trauer,
daß die Arbeit sie geknickt.

Tun geschäftig und parlieren,
meist mit einem Knopf im Ohr.
Lesen Zeitung; viele rauchen;
sind oft fahrig und nervös;
Bürokraten erster Ordnung;
wenn ich lache, ist das bös.

Feuerachat 04.06.2009, 22.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Arbeit, Sinn, Humor,

Einblick



Du schaust so tief in mich hinein.
So selbstbestimmt dringt ein
der Blick, und wendet sich nicht ab.

Dann kehrst Du in Dein Selbst zurück
und zeigst voll Ruhe und so stark,
daß Du nicht an die Frage glaubst,
die ich so oft gestellt.

Geschmeidig ist Dein Körperfluß,
bist Du auf Deinem Weg;
und nichts kann stören Dich;
Du bist Dein Leben ganz.

Wenn Deine Würde scheint gekränkt,
so reicht Dir ein Gedankensprung;
und bist Du Spiel, so fragst Du nicht.
Und königlich ist Deine Gunst.

Dein Wesen zeigt mir Lebenskunst
und läßt das Sein vibrieren.
Und die Versöhnung meines Selbst
mit meinem Ich war nur ein Traum,
weil keine Grenze war.

Feuerachat 03.06.2009, 20.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Sinn, Leben,

Der graue Reiter

In Nebelflügeln ohne Raum,
mit Hufschlag, der nie klingen mag,
aus roten Feuern unerkannt,
im Sonnenschwarz geboren,
fliegt schneller, als der Wind;
und ist so müde doch,
- Gefühlsgedankenkind.

In Rauhreifpelz und Graukristall,
auf hohem Ross, wo Schrei sich mischt;
mit Sonnenschwert und bleibewehrt,
mit einer Lanze schwarzbetucht,
mit Liebe unter weißem Blick,
jagt er den Schrecken, der nicht schreckt,
- und schickt ihn in den kleinen Tod.

Ist er vorbei, so blüht der Tau.
Dann scheint die Sonne freudig hell.
Das Grün bricht auf besternt in blau.
Die Wege eilen fast dahin;
und Leichtigkeit regiert die Zeit,
die ohne Ufer scheint.
- Und sieh! Es tanzt ein kleines Kind
auf Regenbogenbrücken.

Feuerachat 02.06.2009, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Sinn, Freude,

Scherben?

"Sicher eine sentimentale Spielerei"; sagt er zu sich selbst und:
"Sollte ich das wirklich schreiben?" Doch er war ja schon dabei.

"Wenn sich ein kleines Kind am Tisch den Kopf stößt, ist der Tisch böse."
- "Und das Leben? - Wenn sich ein Mensch am Leben stößt...?"
"Dann gibt es ein Weltbild!"

- Da sind viele Scherben.
" Sind das zerbrochene Weltbilder?" - "Dafür sind sie eigentlich zu klein."
"Worauf sie wohl ruhen mögen?" Er stellt sich eine Vitrine vor;
ausgelegt mit schwarzem Samt. Samt ist so dunkel und nimmt alles auf.
Es muß so eine Art Samt sein. - Und da liegen nun die Scherben.
Erinnerungen an... ? Das ist ja "Er"! - Eigentlich sind es keine Scherben.
Mosaiksteine sind es.

- "Und die Gefühle?" - "Der Verstand?" - "Das Unerwartete?" - "Liebe?"
- "Der Körper?" - " Die Welt?"

- "Woher kommen die Wünsche, die Sehnsüchte, die Müdigkeit, die Frische, Krankheit,
Schmerz und dieser Überdruß - und die Freude und das Glück?"

- "Und dann wieder dieses "Ja"? - "Und dieses Klingen? - Musik, Melodie, Schweigen?"

- "Und das Lachen?" - "Es ist ein Mosaik, dieses Leben, das weiß er nun. "

- Wer mag es ihm gesagt haben? - Und er ist der einzige Künstler der es gestalten kann.

Feuerachat 31.05.2009, 11.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Kurzgeschichten, Leben, Sinn,

Späte Narzisse

Späte Narzisse 




Der Mai winkt einen letzten Gruß.
Der Blütenrausch verebbt.
Licht fällt in Flecken auf die Flur.
In Zauber hüllt die Sonne ein,
im Wasser leuchtend gelb,
ein Wiegen stiller Blüten.
Zart und gekrönt blüht hier ein Traum
aus Maienmorgenzeit.
Die Sonne spielt mit Frühlingglanz,
und plätschernd folgt der Bach dem Tanz,
der ihm so gut gefällt.
Ein gelbes Licht reiht sich mit ein;
will Sonnengold verzieren.
Ein frischer Lufthauch streift den Sinn,
und Sonnenglanz, Narzissengold
fallen wie Tau in meine Welt,
und lassen Augen leuchten.

Feuerachat 31.05.2009, 00.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur

Eindringling

Eindringling 

Der Verstand taumelt,
stolpert über Freude.
So unerklärt, unerlaubt
hat sie sich eingemischt.
Grundlos! -
Ohne Gegenüber ohne Bild.
Sie ist.
Läßt sich nicht fassen.
Wortlos ins Leben gefallen
- und singt!

Feuerachat 30.05.2009, 18.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Verstand, Leben,

Tannentränen

Tannentränen 


Du bist Begleiter mir gewesen;

so, wie ein guter Freund es ist.

Hast mich begrüßt im neuen Heim.

Wie Fahnen winken deine Zweige,

ein jedes Mal, wenn ich dich schau.

Wirkst oft so kraftvoll und doch leise,

so, wie du dich im Winde wiegst.

Auf wunderbare Art und Weise

scheint mir´s du kennst mich sehr

genau.

Du rührst so sacht an meiner Seele,

bewegst sie, wenn sie starr mir scheint.

In Grün und Braun umarmst du mich.

- Und nun - in einer Sehnsuchtleere,

hast du sogar mit mir geweint.

Es blitzen jetzt noch deine Tränen

aus zornig klarem Tannenharz.

Dabei ist Durst vergang´ner Tage

doch längst gestillt in Regenflut.

- Auch deine Ahnen weinten Tränen

in braunem, klaren Bernsteinglanz.

Versunken sind die Urzeitriesen;

geblieben ist ein reicher Schatz.

Vernunft wird anders es beschreiben;

in Armut, ohne jedes Herz.

Doch was beseelt ist, hat Gefühle

und wiegt die Freude und den Schmerz.

Feuerachat 24.05.2009, 02.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Natur, Leben, Gefühl,

Der Teppich

Bilder breiten sich in Zeit und Raum.

Fließen zusammen in unsichtbaren Fäden.

Muster, verstandesfern, in göttlichem Maß.

Boden für das Jetzt.

Ein Schritt Ewigkeit.

Nichts war fern - nichts nah.

- Alles ist und war.

Raum öffnet sich für neuen Klang.

Das Leben webt seinen Teppich

ohne zu fragen

- im Netz des Gefühls.

Wortbilder geben bunte Farben

im Lächeln einer Freude,

am Webstuhl des Selbst.

- Und ein Lachen fällt wie Tau

auf die Müdigkeit.

Vergessen wandern Träume

in der Fülle auf den Füßen ewiger Jugend.

Feuerachat 23.05.2009, 02.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Sinn, Freude,

Es war ein Klang

Es war ein Klang so
voller Glück und Freude,
daß ich geglaubt,
daß ihn kein Bild zerstört.
Ich spürte Wurzeln -
weit entfernt von dieser Welt,
und sah uns beide
in einem Traum,
den kein Gedanke je getrübt.
Vermessen war die Liebe,
die ich spürte,
zu groß für Deine Wirklichkeit.
Die Melodie erklang nicht für uns beide.
So leer erscheint mir dieses Leben
- nun ohne die Erwiederung.
Der Zauber brach, und im Erwachen,
so tränenleer, geht Müdigkeit
in meinem Herzen um.
Und Sehnsucht irrt in einer Ferne,
die, unberührbar fast,
den Atem stocken läßt.

Feuerachat 18.05.2009, 19.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Müdigkeit, Leere,

Schlangenbiss

So satt war das Paradies.
Zäh und unerkannt.
Die Faszination
von Bezauberung lag in der Luft.
- Wie eine reife Frucht.
Und Sehnsucht regte sich.
Weckte Träume von Unwirklichkeit.
Der Biss der Erkenntnis windet sich
durch mein Herzblut und lähmt.
Kein Paradies, nur viele Tode.
Doch das Gift der Sehnsucht bleibt
und taucht das Sein in Wehmut.
Glück ist zur Lüge geworden
und glaubt nicht die Wahrheit
der Liebe.
Und ein Traum begräbt sich in Dornen.

Feuerachat 17.05.2009, 23.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Kaltes Herz 

Kein Herzblut mehr; die Quelle ist versiegt.

Vorbei die Melodie, die mich so gut getragen.

Ich lausche in das Nichts, das tote Töne gibt.

Ein wenig Hoffnung formt den Sand zu Wellen,

dort, wo einstmals der Strom gewesen ist.

Und selbst der Regen will nicht Frische bringen;

er zeugt nur grau, wo sonst die Farbe war.

Und auch kein Schmerz will Feuer zünden;

er ist im Außen und nicht wirklich nah.

So unbeweglich will die Welt mir scheinen,

so unabänderlich, obwohl sie sich bewegt.

So dürr geworden ist die Seele, durch ungestillten

Hunger, der sich auch nicht regt.

Es ist als ob der Tod durchs Leben schreitet

und alles wegwischt in Erinnerung.

Und selbst die Angst ist Phantasie,

die mich begleitet; sie weckt das Leben nicht,

das einst so jung.

Und auch die Freude will nicht wirklich sprießen;

sie blüht auf Stein und wurzelt nicht in mir.

Die Sonne lockt nicht mehr; ich kann sie nicht genießen;

ich fühl mich kalt, mein Herz empfängt nichts mehr.

Es ist ein Spiel in dem ich schon verloren;

und ruhig kommt der nächste Atemzug.

Faszination schwebt über Unberührtem;

so leicht und ist doch schwer genug.

Feuerachat 10.05.2009, 20.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Frühlingsatem

Die Luft ist süß und frisch zugleich.
Ein Wohlgefühl schwemmt Enge fort.
Ich tauche in die Weite.
In sanfte Müdigkeit gehüllt,
dringt Duft in meine Seele -
und nährt den Schlaf mit Honigtrank.

Musik, die ich so lang vermisst,
begrüßt mein Herz und macht es weit,
wischt jede Winterstarre fort;
und löst den Frost vergang´ner Zeit.
Der Tod bricht in der Krume auf;
er wird zu Erde für das Grün,
das viel zu lang im Schlafe lag,
von Angst und Gram und Frost bedeckt.

Nun sprießt die Freiheit aus der Nacht
und ist zu neuem Tag erwacht.
Und Freude setzt zur Knospe an.
Ein neues Lachen ist erblüht;
es mischt sich mit der Frühlingsluft
und zaubert eine Melodie,
die keine Grenzen kennt.

Feuerachat 27.04.2009, 21.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Atem, Frühling, Freiheit, Geburt,

Das Regenzwerglein

 

Das Regenzwerglein


( Sitzgymnastik im Kreis; Zielgruppe: Menschen mit Demenz
Utensilien: Papiertaschentücher oder Küchenpapierrolle)


Einführung:


Neulich, abends, da hab´ ich es gesehen, das Regenzwerglein! - Uhh! Wie das aussah! - Und damit hier niemand einen Schnupfen bekommt, machen wir eine Gymnastik!


Verlauf:


Also: Es saß in der Regenrinne und hatte sooo eine Nase!


(Länge der Nase zeigen, mal mit rechts, mal mit links nach beiden Seiten.)


- Eine richtige Rotznase! - Wie eine Aubergine! - Und was tut eine richtige richtige Rotznase? - Die läuft!


(Mit ausgestrecktem Arm, Handfläche nach oben ,die Finger bewegen, um das Laufen der Nase zu zeigen.)


Und das Regenzwerglein hat natürlich ein großes Taschentuch, fast so, wie die Papiertücher hier. Das nimmt es mit beiden Händen und reibt es unter der Nase hin und her, denn die juckt immer!


(Tuch mit beiden Händen fassen und weit vorgestreckt, hinundherbewegen.)


Hatschi! Ja, jetzt hat es genießt! Es muß sich schnäuzen!


(Papiertuch wird in eine Hand genommen und das Schnäuzen nachgemacht.)


Und noch einmal!


(Wechsel zur anderen Hand und Schnäuzen.)




Nun muß es sich die Augen wischen! Es hat ganz dicke Tränen in den Augen vom Niesen!


( Wischbewegung im Wechsel rechts-links und Hand ausschütteln dabei.)


Und jetzt ist ihm die Kapuze heruntergerutscht! Es hat eine riesige Kapuze!


( Hände werden über den Kopf hochgestreckt und gefaltet, um die Kapuze anzudeuten; beide Hände gehen weit seitlich herab bis in Schulterhöhe.)


Und ein Regencape hat es! Sooo weit!


( Die Arme gehen von der Schulterhöhe kreisförmig zu beiden Seiten nach unten um das Cape zu zeigen.)


Und riesige Stulpenstiefel! - Und die Beine davon rutschen immer nach unten! Immer muß es sie hochziehen!


(Hände greifen im Wechsel rechts und links nach unten und ziehen die Stiefelbeine hoch.)

Und jetzt läuft die Nase wieder!

( wieder im Wechsel Schnäuzen.)

So ein Kerl! Will uns wohl anstecken der Wicht! Doch wenn wir mit dem Tuch nach ihm schlagen hüpft er davon!

( rechts und links wird mit dem Tuch ausgeholt. )

So, jetzt ist es fort! Ist das gerannt!

( Lachen!!!)

( Ende der Gymnastik; kurze Nachbesprechung wie es jeder erlebt hat; Sinn deutlich machen. )

Feuerachat 11.01.2009, 17.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstges | Tags: Demenz, Gymnastik, Aktivierung, Freude,

Sternenfunken

Sternenfunken blühen auf;
wie klein und zart sie sind.
Sie setzen sich auf Seelensamt.
Mein Herz küßt jeden einz´len Stern,
denn jeder ist von Dir.
In jedem Stern bist Du bei mir;
ich weiß Dich nah und fern.
Ein Himmel wölbt sich über mir,
und jeder Blick und jedes Wort,
und alles, was wir je geteilt,
macht diesen Himmel reich.
Und jeder Stern dringt tief ins Herz,
zeigt Deine Liebe mir.

Feuerachat 10.01.2009, 19.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Reichtum, Wachsen,

unbeschreiblich

Es ist ein ich und das bist Du.
So anders, als mein ich es kennt,
ist es ein Teil von mir.

Geheimnis hüllt es ein,
das mir so sicher ist; -
und doch kein Wort,
kein Denken - faßt dieses Sein.

In mir bist Du, bevor ich bin;
ich spüre Dich, bevor ich weiß,
und Du begleitest mich.

So unberührbar und doch da,
und Feuer brennt in mir,
in Freude, Sehnsucht, Glück und Leid.

Und stehst Du dann vor mir;
und hör ich Dich; und spür ich Dich;
und meine Augen staunen;

- Dann ist es Antwort ungefragt.
Ein jedes Wort ist Klang in mir.
Du bist es, und ich liebe Dich!

Feuerachat 09.01.2009, 18.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe

Jahreswechsel

 Noch ist nicht ganz erwacht der Tag;
ihn weckt kein Ticken einer Uhr.
In noblem Grau und reifverbrämt,
so majestätisch zeigt er sich
und grüßt das neue Jahr.

Die Nacht voll Feuerblumen war,
und überall stand Lärm und Rauch.
Man hat das alte Jahr gesprengt,
gefeiert, was zu feiern war;
so laut, so leis, wie jedes Jahr.

Die Zeit der Welt bleibt unberührt;
die Erde dreht sich fort und fort.
In meiner kleinen Innenwelt
begann schon längst ein neues Jahr,
an das ich vorher nicht geglaubt.

Zwei Leben blühen jetzt in mir;
das Deine und auch meins.
Und hell geworden ist mein Herz,
wo vorher Winter war;
und Sterne voller Zärtlichkeit
streut Liebe reich in unsre Welt.

Feuerachat 01.01.2009, 12.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Neubeginn, Glück,

Immer schon

 

Weich und zärtlich ist der Blick
kein Auge sieht so viel;
in warmen Herzgrund bett ich Dich;
deck Dich mit meiner Seele zu;
und samtumhüllt gleiten wir fort;
und Kinderlachen klingt in uns;
und Schelmenaugen zwinkern.

Die Freude perlt in unserm Sinn;
beschwingt uns, daß die Seele tanzt.
Wir sind so nah uns;
nie getrennt war dieses Wunderband;
und schwingt in einer Melodie,
viel schöner, als wir je gehört.
Wir haben immer uns gekannt.

Feuerachat 31.12.2008, 23.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verbindung, Glück,

Eine Art Sehnsucht

Du bist in mein Leben gefallen.
Rot war der Schmerz.
Alles ließ er vergessen.
Eine Art Traum ist geblieben.
Der Schmerz ist zur Perle geworden.
Tief verschlossen in Zartheit und Liebe,
die Du nicht gesehen hast, im Meer meines Lebens.
Nun ruht eine Muschel auf dem Grund meines Seins.
Ein wohlgehüteter Schatz in rauher Schale
und gibt mich nicht frei.

Feuerachat 05.12.2008, 20.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gedichte, Gefühle, Sehnsucht, Autobiografisches,

Wie das Meer

Unendliche Augenblicke in fernen Weiten.
Gefühle, die an den Strand des Tages rollen.
Halt suchen im Gegenüber und wieder zurückfallen
ins Meer.
- In Gedankenschnelle gleitet das Sein
über glitzernde Wogenkämme in Uferlosigkeit.
Hell und Dunkel, Wunder und Freude, Leid und Angst
filtern das Salz des Lebens.
Der Atem der Ewigkeit prickelt auf der Haut.
Und der Gesang der Wellen hallt über unergründlicher
Tiefe.
Alterslose Augen blicken durch mich hindurch und
ich werde zum Spiegel.
- Und da ist eine Umarmung nah und fern zugleich.
- Und eine Sehnsucht, die das Ziel nicht kennt.
- Und eine innere Berührung läßt das Meer leuchten
in Dir und mir.

Feuerachat 21.09.2008, 00.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehungen, Gefühle, Demenz,

Dir, die ich nicht kenne

Ich möchte Dir eine gute Nacht wünschen;
denn ich weiß, daß es Dich gibt.
Ich möchte mich in Deine Träume kuscheln
und mit Dir glücklich sein
im Nest der Umarmungen.
- Einen Garten laß uns schaffen,
der Gedankenfröste fernhält.
Nachtblumen sollen in Liebe leuchten
und in der Dunkelheit,
unsere Welt erhellen.
Sterne laß uns säen für den Tag,
damit er glücklich ist.
Einen Zauberspruch wollen wir
finden,
der uns verbindet, wie ein Flügelpaar.
Emporschwingen wollen wir uns
hoch hinaus über das Wolkenmeer
der Erwartung.
Im Weltenbaum bauen wir uns
ein Nest, dem Phönix gleich,
und den Herzgesang singen,
der aus Liebe klingt.
- Ja, aufwachen möchte ich mit Dir,
am Tag, den ich nicht kenne.

Feuerachat 25.08.2008, 21.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht,

Licht ohne Dunkelheit

Licht ohne Dunkelheit
weckt die Sehnsucht nach Schlaf.
Grelle Wünsche tasten geblendet
nach Ruhe.
Gesenkte Lider brennen
und finden den Weg nicht.
Und alles Sein dürstet nach Frische
ohne Frost.
Die Ewigkeit lauert in zeitloser Lüge.
Das Herz schweigt und die Liebe
findet keinen Grund im Gefängnis des Selbst.
Die Frucht vom Baum der Erkenntnis
hat einen bitteren Nachgeschmack,
ohne das Wunder selbstvergessenen Glücks,
das nur im Tod geboren wird.

Feuerachat 25.08.2008, 21.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Selbstlosigkeit, Leben, Glück, ,

Brombeeren

 

So voller Sonnenträge schwer,
da prangt ein satter Glanz.
In Dornenwehr rot, schwarz und grün
winkt Frucht im Blattgewirr.
Ein Summen liegt im Sommerwind;
verzaubert mich gar bald zum Kind,
und Dornenraub begeht die Hand,
die meinen Mund mit Süße füllt.
Ein Hunger, selbstvergessen, groß,
malt Spuren auf den Arm.
Doch jeder noch so kleine Riss,
brennt wie ein Kuss auf meiner Haut
und läßt mich glücklich sein.

Feuerachat 18.08.2008, 23.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kindheit, Genuß, Sommer, Glück,

"Was denkst Du über mich?"

"Was denkst Du über mich?"
höre ich Dich fragen.
Mit zarten Strichen fährt
meine Seele über Gefühle.
"Es ist kein Denken!"
höre ich mich sagen - und
"Ich bin immer noch da!"
Leise, zu mir selbst.
Eine nie gekannte Zärtlichkeit
flammt auf und wischt alles fort,
was verletzte.
Ich spüre Deine Wunden, Deine Ängste
und die Sehnsucht Deiner Liebe zu sein.
Ich spüre den wunderbaren Menschen in Dir.
"Lauf nicht weg!" möchte ich Dir zurufen;
doch das erschreckt Dich.
Jeder Sinn, jeder Atemzug ist jetzt bei Dir.
In Herzenswärme möchte ich Dich hüllen;
die Angst vor Verlust auslöschen;
doch das hast Du nicht gefragt.
Ich sehe ein Lächeln - so voller Glück und Liebe.
Das wünsche ich mir.
"Für mich bist Du einfach mehr,
als ich denken kann."
Das denke ich über Dich.

Feuerachat 17.08.2008, 03.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Denken, Gefühle, Liebe,

Da ist eine Narbe auf der Seele

Da ist eine Narbe auf der Seele;
und Deine Berührung schmerzt.
Eine rote Liebesblume, wunschverliebt.
Immer neu entflammt in Sehnsucht.
Doch so anders bist Du, als diese Sehnsucht.
So durstig macht das Fieber.
So oft neu geträumt hat es Dich.
Jede Knospe verwelkte in der Hitze
der Träume.
Kalt das Erwachen in Wirklichkeiten.
Nun ist da ein Feuermal in mir.
Narzissen blühen auf dem Grab.
Gut das die Krankheit mich heilte
von der Erwartung einer Liebe
zu der es keinen Grund gab.
Nun ist der Boden gereift
und wartet auf ein Wunder,
das Du nie sein wirst.

Feuerachat 14.08.2008, 01.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehungen, Sehnsucht, Wünsche, Narzismus, Liebe, Kummer,

Wie schweres Parfum

August in Wolkenbetten.
Geballte Dichte in Grau.
Wie feuchtwarmer Atem
der Wind - wie Schweiß
der Regen.
Bleierne Gefühle
sehnen sich nach frischem Wind;
möchten Altes begraben, das sich
überlebte.
Ein frisches Sonnenlachen
so nötig jetzt!

Feuerachat 12.08.2008, 20.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gefühle, Jahreszeit, Abschied, Sehnsucht, Beziehungen,

Das Salz der Seele

In einem Traum hinausgesegelt
voll Hoffnung und Angst zugleich.
Auf Wellen von schmerzender Sehnsucht.
Den Berg versetzt, der Glaube heißt.
Um Dich zu finden.
Doch das Meer war die Wüste.
Eine Fata Morgana die Liebe.
Und tote Tränen sind längst verdunstet
und Salz liegt auf der Seele
und läßt die Lippen zerspringen,
die den Sand der Phantasie küssten.

Feuerachat 05.08.2008, 22.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehung Utopie Seele Kummer

Traumerwachen

 

Mein Lachen möchte sich
spiegeln in Deinen Augen.
Nicht wissen den Traum
und die Wirklichkeit.
Tränen zu Regenbögen
formen in kristallenen Farben.
Mit Dir in Herzsamt tauchen
möchte die Liebe,
in zitterndem Staunen,
und eine Reise machen in die
Unendlichkeit.
Sterne möchte meine Seele legen
in Berührungen,
und mit Küssen ein Märchen schaffen.
Das Glück soll unseren Herzschlag
spüren,
und uns die Welt verzaubern
mit jedem Atemzug

Feuerachat 22.07.2008, 22.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Hoffnung, Traum, Leben, Zweisamkeit,

Schweigender Atem

Wie ein Stein in einen See
fällt Denken in Atemzüge.
Erwartungsüberzogen
die Antwort.
Leichte Wellenkreise.
"Es bedeutet nichts;
lebe."
- Stille.
- Und Herzensgrund.
Die Oberfläche verebbt.
- Schweigen.
- Atemzüge.
Der Atemstrom
trägt mich über die Brücke.
Licht und Melodie
verschmelzen mit dem, was ist.
- Ein kleines Lachen springt hoch
wie ein Fisch,
und trägt mich zurück
ans Ufer.
- Und vergessen ist die Frage.
Nur ein Glitzern in
Augenwinkeln erinnert sich

Feuerachat 13.07.2008, 15.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Erwartung, Sinn, Antwort, Gefühle,

Weck mich

Weck mich mit Deinem Herzen!
Hinter Lebensdornen träume ich.
Ein wundervolles Herz blüht verborgen
in schlafender Welt.

Weck mich mit Deinem Mut!
Sei Prinz oder Prinzessin!
Vergiss die Dornen und Dich selbst,
um Blumen zu finden.

Weck mich mit Deiner Freude!
Laß uns ein Fest feiern!
Ein Fest, das dem Jetzt gehört
und der Welt.

Weck mich mit allem, was Du bist!
Damit wir uns wiederfinden
- Du und ich -
in diesem Königreich,
das Liebe heißt.

Weck mich für die Welt!
Denn die Welt schläft
und braucht uns!
Laß uns den Traum
erwecken,
den die Welt vergisst!

Weck mich mit einem Zauber!
Denn es gibt diesen Zauber,
der einfach frei ist
und keine Erklärung braucht.

Weck mich und die Welt!
Damit Kinderaugen
das Paradies entdecken
und staunen.
- Überall!

Feuerachat 31.05.2008, 20.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben; Sinn; Demenz; Freude; Träume

Resignation 

Ein Schweigen

bricht aus dem Leben heraus.

- Atmen verhallt-

ungehört.

Feuerachat 08.04.2008, 20.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Die Wartewand

In grauen Quadern ruhen Wünsche.
Glatte, kalte Flächen.
Ein Frösteln durchläuft Gedanken,
und Müdigkeit hebt den Blick.
- Unüberwindlich!
Und in trüben, öligen Farben
gleitet das Licht der Wunscherfüllung,
die nicht ist,
die Mauern entlang,
- wie ein Suchscheinwerfer.

Feuerachat 26.03.2008, 12.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Warten, Wünsche, Zeit, Tod,

Wortbilder 1

- Regung
- Gier
Gierregung
- Regierung

Feuerachat 26.03.2008, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken

Die befreite Prinzessin

Es war einmal ein junger Mann,

der kam so recht und schlecht

in der Welt klar;

und so fing er an zu träumen.

Er träumte davon, daß er ein Prinz wäre.

Und immer bunter und prächtiger träumte er.

Und eines Nachts kam auch eine Prinzessin in

seine Träume.

Die war in einem Berg aus Kristall gefangen und

wartete auf ihre Rettung.

Und der junge Mann träumte und träumte.

Ganz verliebt war er schließlich

in seine Traumprinzessin.

Und so träumte er schließlich davon,

daß er sie befreien könnte.

Groß und klug und stark wurde er in seinen Träumen.

Und irgendwann machte er sich auf den Weg sie zu

befreien.

Und wirklich glückte es ihm schließlich den Kristallberg

aufzubrechen.

- Und die Prinzessin kam heraus, lächelte ihn an

- verwandelte sich in einen Vogel und flog davon.

- Und zurück blieb ein verwirrter Prinz,

der nicht begreifen konnte, daß seine Prinzessin

immer nur davon geträumt hatte, ein Vogel zu sein.

©miro

Feuerachat 26.03.2008, 12.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Gedanken, Träume, Liebe, Besinnliches,

Der Vogel, der nicht mehr fliegen wollte.

Es war ein Mal ein kleiner Vogel,
der lebte in einer großen Stadt.
Seine Eltern hatten ein kleines Nest
ganz oben in den Wipfeln der alten
Platane im Park.
Vier Geschwister waren mit unserem
kleinen Vogel aus den Eiern geschlüpft,
als dieser geboren wurde.
- Das war ein Gepiepe und Gelärme im Nest;
und die Eltern hatten viel zu tun,
um die vielen Schnäbelchen zu stopfen.
Doch unermüdlich flogen sie hin und her,
und trieben Nahrung auf.
- Dann endlich war es soweit und
der Flugunterricht konnte beginnen.
Emsig flatterte die kleine Vogelschar hin
und her auf der alten, riesigen Platane.
- Und unser Vögelchen machte
seine Flugübungen am besten.
"Grünschwinge" tauften es seine Eltern,
weil es so schön die Flügel bewegte,
daß es ausah, als ob ein Bogen
aus grünem Licht die Luft zerteilte,
wenn es flog;
so voller Freude und Lebenslust, wie es war.
- Doch oft, und das kennt Ihr wohl auch schon,
spielt uns das Leben einen Streich, wenn alles so gut
verläuft. - Warum das so ist, und warum das gerade oft
ganz lieben Geschöpfen passiert, weiß ich auch nicht.
- doch zurück zu unserem Vogel Grünschwinge:
Voller Begeisterung flog er immer weiter,
und wurde mutiger.
Fast schien es so, als wollte er
mit seinen kleinen, grünen Flügelchen
die Welt umarmen; so voller Glück, wie er war.
- Und eines Tages, als er um die Hochhäuser am Parkrand
schwirrte; da wurde er von einem hellen Licht geblendet,
und flog gegen etwas hartes und kaltes.
- Ja, Ihr wißt es schon; es war eine Fensterscheibe!
Benommen torkelte der kleine Vogel zurück ins Nest.
- Stumm war er geworden, und alle Lebensfreude
war aus ihm herausgeschleudert worden.
Nein, fliegen wollte er nicht mehr. -
Überall gab es für ihn nur noch diese bösen, unsichtbaren
Wände aus Glas!
Es half nichts, daß seine Eltern und Geschwister
ihm Mut machen wollten.
- Die Welt war hart und kalt, und er konnte garnichts tun.
- Und so saß er im Nest, und ließ sich weiter füttern.
- Und die kleine Welt, die er so oft mit seinem grünen,
lichtvollen Flügelschlag erfreut hatte; die beglückt seinem
fröhlichen Gesang gelauscht hatte,
wurde um vieles trauriger, denn ein Stück Liebe war
weggebrochen.
- So geht uns das auch oft, wenn wir gegen kalte, harte
und oft unsichtbare Wände laufen.
- Dann fehlt ein Stück Liebe in dieser Welt.
- Doch nun passiert etwas Wunderbares
mit unserem Vogel Grünschwinge, paßt gut auf !
Grünschwinge sitzt voller Traurigkeit in seinem Nest.
Die kleinen Augendeckel sind geschlossen.
- Und da träumt er: Ein kleiner Vogel fliegt
gegen die gleiche kalte Wand, wie er und stürzt ab!
- Nur Grünschwinge kann ihn retten!
- Und in rasendem Flug, so, wie er nie geflogen ist,
saust Grünschwinge zu den Hochhäusern!
- Sein aufgeregtes Piepen weckt
den benommenen anderen Vogel!
Und der fängt an zu flattern,
nd stürzt nicht auf den Boden!
- Und Grünschwinge hat mit seiner Liebe
diesen Vogel gerettet und dadurch seine Freude
und sein Glück wiedergefunden!
- Und die ganze kleine Welt um sie herum
freut sich mit ihnen!

Feuerachat 16.03.2008, 22.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Liebe, Natur, Schicksal, Leben, Lebensfreude,

Tagesahnung im Februar

Noch dunkle Schatten treibt die Nacht.
Noch leuchten Sterne auf.
Und Zweige greifen schemenhaft
nach allem, was noch nicht erwacht
und suchen zwischen Tag und Traum
den Ort der Wirklichkeit.

Noch nebelhaft ist jeder Klang,
verdeckt ist jeder Schall.
Noch irrt ein Lärmen hier und da
in Müdigkeit gehüllt;
und wirkt so fremd so zwielichthaft
in einer Dunkelwelt.

Noch nachtbehaftet ist der Tag
verhüllt in Feuchtigkeit.
Nur spärlich sprießt das Licht.
Doch Leichtigkeit erkennt die Welt,
erahnt die Helligkeit.
Und Vogelstimmen fordern ein
der Sonne warmen Schein.

Feuerachat 28.02.2008, 21.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Morgen, Erwachen,

Bilderrauschen

Vorbei an träumenden Augen
gleitet die Fahrt.
Gedankenbesetzt reihen sich Bilder.
- Werfen Träume ins Herz.
Licht und Schatten mischt sich mit Farbe.
Blitzlichter in rascher Folge.
- Ein Blinzeln der Seele und ein Lächeln.
Im rauschenden Lebensfluß
treibt ein Ich -
und hält inne - bei Deinem Bild.

Feuerachat 28.02.2008, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Fluß,

Salzträne 

Aus großen Augen
fällt eine Träne auf die Seele.
Das Salz unerfüllter Wünsche
brennt sich ins Herz.
Die Häute des Ichs
sind zerfressen.
Die Angst bildet Narben.
Und erst,
wenn der letzte Wunsch
vergessen ist,
fließt die Liebe frei
mit dem Leben.

Feuerachat 26.02.2008, 10.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Bete und... 

Ein Zittern geht um. -

Die Politik tanzt

auf  Gräbern

ökonomischer Hinrichtung

nach Globalisierungsmusik

Die Verwaltung zuckt

vorwurfsvoll die Schultern

und entscheidet nach

Aktenlage.

- "Selbstverschuldet!" tönt

der Brustton des Rechts.

In einer Sage wächst

ein Bart durch runden Tisch

und ein Heer schlummert

märchenhaften Siegen

entgegen.

- Und  Raben umkreisen

den  Turm zu Babel.

"Arbeit macht frei!"

leuchtet in Gedanken

auf.

"Bete und arbeite!"

- Monastische  Armut.

Feuerachat 22.02.2008, 19.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Wie ein Garten und wie eine Saat

Es war eine Berührung.
Ein Staunen streifte mich.
Wiederkehrende Worte
aus Seelenjahreszeiten.
Und große Augen begehrten
die Ernte.
Aus Wortgärten
erntete ich Bilder, Träume
und Wissen
in Gedankenklängen.
Ein Leben jenseits von Zeit und Raum
blühte auf.

Und irgendwann, in Sehnsucht geboren,
breitete sich ein Seelenfeld.
Spielerische Freude
verschenkte die erste Saat.

- Und immer wieder deckte der Schnee
des Vergessens und der Geschäftigkeit
das Feld. -

Und in Seelenkammern lagen Gedanken.

- Und Liebe brachte den Frühling
und das Erwachen.

Klingen wollte meine Seele,
Frucht tragen und sich
verschenken.

- Und immer wieder neu
blüht es im Garten meiner
Worte, dunkel und hell
und aus ganzem Herz.
Und alles schenkt sich aus
Liebe.

Feuerachat 01.02.2008, 22.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Schreiben, Garten,

Morgenrot

In der Nacht des Dunkels

geht der Atem auf

wie ein Morgenrot

und legt Tränen in den  Moment.

Und Dein Herz trommelt Dich durch die Nacht.

Und wenn Du die Kraft spürst,

zaubert Dein Blut

ein  Morgenrot

und Deine Tränen werden zu Tau

und die Sonne in Dir

erblickt beglückt

den neuen Tag.

Feuerachat 01.02.2008, 14.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Ein Tropfen Liebe

Gedanken kreisen
um das Rad der Leere.
Angst möchte ins
Nichts entweichen.
- Und ein Tropfen Liebe
erfüllt den Moment
und die Welt lächelt
mir zu.

Feuerachat 29.01.2008, 22.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Moment,

Vermissen

Ich habe Dich gelesen
- und Du warst da.
Ich habe Dich gesprochen
- und Du warst da.
Ich habe Dich gesehen
- und Du warst da.
Ich habe Dich umarmt
- und Du warst da.
Ich habe Dich geträumt
- und Du warst da.
Ich habe Dich erwartet
- und wie sehr fehltest Du mir.
- Und nicht einmal das Leben
konnte Dich ersetzen,
denn mein Herz hat Dich vermisst.

Feuerachat 28.01.2008, 01.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Leben, Schmerz, Liebe, Sehnsucht,

Kindsein

So fröhlich fordernd
voller Herz,
so locker unbeschwert;
erblüht in jedem neuen Tag,
bis er zur Neige ging,
wuchs so viel Leben
in mein Sein,
weil ganz ich es umfing.
Ein Tanz der Kindergöttlichkeit,
ein Lied das vorwärts trug,
ergriff den Raum, ergriff die Zeit
und war sich selbst genug.
Gewissheit war das Paradies,
das jede Träne floh;
ein freies Lachen war das Schwert,
das Kummer von mir wies.
Dann kam die Frage nach der Zeit
erschöpfte den Moment;
wie klein auf einmal war der Raum,
und Enge wuchs in mir;
ich sperrte meine Liebe ein,
verschloß die Freiheitstür.
Wie lasse ich die Liebe frei,
die ich so lang versteckt;
wie wird zum Kind ein
großes Ich,
das den Moment verkennt?

Feuerachat 27.01.2008, 19.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Kindheit, Leben, Sinn, Liebe,

Liebevolle Wortblicke

Deine Worte malen Bilder,
tragen freudig sie zu mir,
und ich seh´mit Deinen Augen
was Du tust und bin bei Dir.
Freue mich an Deiner Freude,
sehe Liebe, sehe Glück;
und ein jedes Deiner Worte
schenkt mir einen Liebesblick.

Feuerachat 26.01.2008, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Teilen, Dabeisein, Leben, Freude,

Unbegreiflich

Begreifend tastet
der Mensch sich ins Leben.
Er sucht die Herzsonne
der Liebe.
Aus unbegreiflichem Sein
ins Leben gefallen,
härtet das Wachs der Liebe
zum Ich.
Und eine Flamme brennt in Zeit und Raum.
Und alles ersehnt ein Gegenüber,
die Endlichkeit vor sich in Grenzbildern.
Und nur dann und wann fällt eine Träne
aus der Unendlichkeit
und weckt das Grenzenlose.
Eine unbegreifliche Berührung
jenseits von Zeit und Raum.

Feuerachat 25.01.2008, 20.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Liebe, Sinn, Gefühle, Ich, Grenzen,

Wie bunte Wimpel

Kleine Grüße auf Entfernung
reihen sich an buntem Band.
Ein Klingen schwingt in meiner Seele.
Ein jedes Wort ist wie ein Kuss.
Und ich sehe in Gedanken
mein Lebensschifflein in der Zeit.
Und Deine lieben, bunten Worte
sie flattern voller Herzlichkeit.
Sie schmücken es wie kleine Wimpel
und Freude ist des Schiffleins Ziel.
Und voller Glück
ist diese Reise, die Dich stets
wiedersehen will.

Feuerachat 24.01.2008, 14.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Verbindung, Reise, Geborgenheit,

So viel Liebe

Mehr, als geahnt,
mehr, als gedacht,
mehr, als gezeigt,
mehr, als gelebt,
öffnet sich die Liebe im Sein.
- Und Sie sprengt die Theatervorhänge
- Angst, -Zweifel, -Wichtigkeit, - Konvention.
Denn die Liebe ist kein Schauspieler.
Sie ist mehr, als jede Vorstellung;
die tiefste aller Berührungen;
leicht und schwer zugleich,
- und zeitlos.

Feuerachat 23.01.2008, 20.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Liebe, Leben, Sein, Wirklichkeit,

Sonnentränen

Ein Sonnenklang
trifft Tränengrau.
Löst Eis und Schmutz
und Müdigkeit.
Ein Frühling macht das Herz so weit
fernab von jeder Jahreszeit.
Es ist ein Klang,
der fließen läßt
und klare Augen macht.
In tausend Farben blüht
die Welt -
im Sonnentränenlicht.
Vorbei ist diese Dunkelheit
und eine sanfte Mattigkeit
gebiert den neuen Tag.

Feuerachat 22.01.2008, 18.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erwachen, Liebe, Geburt, Besinnliches,

Feuerachat 19.01.2008, 15.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Der Baum der Erkenntnis

Zweifelgenährt reckt sich ein Stamm
anklagend gegen den Himmel.
Unter der Schlangenhautrinde
im Stamm der Erwartung
nistet der Tod.
Giftgrün knospen die Blätter des Neides.
Lockend leuchten die Früchte der Wünsche.
Und der Tau des Ichs tropft in die Zeit,
rinnt durch den Raum
und fällt in den Abgrund versäumten Lebens.
Und die Sehnsucht der Selbstvergessenheit
wünscht sich Blitze, die diesen Baum fällen,
der das Paradies versperrt.

Feuerachat 19.01.2008, 13.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Gedanken, Vergleich, Erkenntnis, Leben, Liebe,

Besondere Terrarien in besonderen Terrarien

Geschaffene Orte
Zuschnitt nach Möglichkeit
und Bedingung.
Mit Blickwinkel
auf Objekte.
Privater Blick,
allgemeiner Blick,
gelenkter Blick,
Blick auf Lebendigkeiten
und Dinge.
Faszination hinter Glas.
Vorgeführte Welten
im Kleinformat.

- Wettergescheuchte
Menschenmassen drängen
in berechnete Kuppelbauten
aus Glas und Beton.
und wimmeln.
- Auf sogenannten Inseln
im Menschenterrarium
sind Landschaften angelegt.
In kleinen Glaskästen
ziehen Exoten den Blick an.
Insekten und Falter.
Stabheuschrecken und Käfer
vollführen ihr Mimikri;
zeigen die Unauffälligkeit;
verzehren Blätter.
In der großen Kuppel
verzehren Kassen andere Blätter
und befriedigen vorgegebene Wünsche.
Und auch hier Mimikri.
Sehen und Gesehenwerden.
Terrarienspiel. -

Feuerachat 18.01.2008, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Natur, Leben, Gedanken, Menschen, Alltag,

Der besondere Ort

In meiner Tiefe
nah und fern,
in meiner Sehnsucht Grund,
ist Leuchten, Liebe,
Zärtlichkeit -
ganz fest, doch filigran.
Ich trete durch ein Wunder ein;
berühr´ erstaunt die and´re Welt;
und halte fast den Atem an;
mein Herz es schlägt so laut.
Ein Hauch von Sein, fast körperlos,
ein Schweben, klar und zart,
weckt eine Feinheit, nie gekannt,
in grober Gegenwart.
Zwei Welten ziehen vor mir auf;
und körperlos und körperschwer
betret´ ich sanftes Moos.
Und auf der Lichtung nah´ und weit
ist kaum ein Ort, ist kaum die Zeit;
und Lächeln formt den Traum.
In einem Wald und Blütenmeer,
so seltsam und vertraut,
entspringt ein frischer, klarer
Quell, der jede Schwere trinkt.
Ein Lidschlag nur - in Trost
getaucht,
gibt mich in Zeit und Raum.
Erwacht bin ich in dieser Welt;
doch weiß ich um den and´ren Ort,
der nah und doch so fern.

Feuerachat 15.01.2008, 00.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Gefühle, Leben, Traum,

Sonnenschwer

Nach langem, trüben Wintergrau
liegt Sonne schwer auf diesem Tag.
Es ist ein wohliges Gefühl,
fast so als ob ein Bär man wär´.
Ein jeder kleiner Sonnenstrahl
dringt tief in jede Pore ein
und macht so müde sehr.
Ein Räkeln macht sich in mir breit;
fast spüre ich die Bärenhaut,
fast gähnt mein ganzes Sein.
So sonnenschwer ist diese Welt
und lädt zum Träumen ein.

Feuerachat 13.01.2008, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Winter, Jahreswechsel, Sonne, Gedichte,

Nachtglanz

Noch stumm die Welt
am Rand der Stadt,
doch Frische atmet
schon die Luft.
Vorbei an Haus und Zaun
ich geh´
und gelb tropft Neonlicht.
Ein weißes Netz liegt
auf Asphalt
und Sträucher sind
weiß angesternt.
Ein schwarzer Vogel
auf dem Draht
sitzt starr und
wartet auf den Tag.
Und weiße Knospen
an dem Baum
ergreifen stumm
das Himmelszelt.
Und weiß und zart
kristallgemalt,
liegt Wiese
dort am Weg.
Und dunkel tastet sich mein Gang
in trübem Bogenlicht.
Nur hier und da streift
mich der Blick
von schemenhafter Fahrt.
Fast schreckt er auf
so grell und schrill,
wie er ins Auge taucht.
Und weiß und still ist es in mir.
Und Nebel atmet in die Welt,
der mir von fernem Glanz
erzählt.
- Und leise schlägt mein Herz.

Feuerachat 13.01.2008, 00.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Emotionen, Natur, Nacht, Leben, Winter,

Online

Schwirrende Gedanken -
weltweit, offen und verborgen.
Verbindendes Lachen
und Tautränen
und Reif der Gefühle.
Flammen aus Feuern
der Gefühle.
Wind erfrischend und giftig,
betörend und klärend.
Meere des Menschseins.
Und Boden unter den Füßen,
als Acker und Wüste.
Eine schwebende Welt
- und so wirklich!

Feuerachat 12.01.2008, 19.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Welt, Leben, Gedanken, Gefühle,

Zug des Lebens

Dein wunderbares Lachen
verhallt ungehört
im Wartesaal der Zeit,
wenn Du den Zug des Lebens
versäumst.

Feuerachat 12.01.2008, 04.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Sinn, Gedanken,

Regungen

Es sind nur Gefühle
gefallen in Zeit und Raum,
tropfenweise,
Moment für Moment,
aus der Idee des Lebens.
Und Kreise bilden sich,
Tropfen für Tropfen,
und formen ein vergängliches Sein,
das sich als Körper zeigt.
Bewegte Bewegung,
die Regungen zeigt.

Feuerachat 12.01.2008, 04.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Vergänglichkeit, Emotionen,

Ein Blatt

Ein Blatt am Baum des Universums
in Liebe geboren,
in Hoffnung ergrünt,
in die Farben des Lebens getaucht,
fällt leise herab
und raschelt
im Laub des Lebens.

Feuerachat 12.01.2008, 04.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Besinnliches, Natur, Tod,

So anders

Geschrieben hörst Du Dich anders an.
- Und auch Dein Bild war so anders.
Und dann Deine Stimme am Telefon -
und wieder war alles so anders.
Und dann habe ich Dich erstmals geseh´n -
und wieder war alles so anders.
Du warst so vertraut und so nah und so schön;
doch anders warst Du, so anders.-
Und jedesmal anders erschienst Du mir,
anders und jedesmal neu.
Und im Traum meines Selbst habe ich mich gehört;
und war anders , als jemals zuvor.
Ich sah in den Spiegel und wich fast zurück; -
so anders kam ich mir dort vor.
Und selbst meine Stimme mir fremd erscheint,
wenn sich meine Seele bewegt.
So anders ist Leben in jeglicher Zeit;
bis Raum sich von jeglichem Bilde befreit;
wird anders das Leben stets sein.

Feuerachat 12.01.2008, 02.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Erleben, Autobiografisches, Besinnliches,

Aufwind

Nur eine Ahnung war zuvor.
Ein Hauch von Traum,
der könnte sein.
Und schwer lag Wolkenlast.
Wie taub war doch der Sinn.
Das Wollen war gelähmt.
Und nun regt sich ein neuer Mut.
Ein frischer Wind kommt auf.
Und Leben zieht mit Hoffnung ein,
bereit zu neuem Wagen.

Feuerachat 11.01.2008, 19.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Arbeit, Hoffnung, Leben, Autobiografisches,

In dunklen Nächten

In dunklen Nächten
sternenlos
webt sich Unendlichkeit.
Und Tiefe ruft Gedanken auf.
Ein Lauschen sucht die Melodie
und einen Traum von Licht.
Und irgendwann erglüht ein Stern;
steigt leuchtend hell ins Sein.
Geboren in der Dunkelheit,
will er der Weg nun sein.

Feuerachat 09.01.2008, 19.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Idee, Stern, Dunkelheit, Geburt,

Wortumarmung

So seltsam können Worte sein.
Geschrieben liest Du sie.
Du liest und fühlst Dich gleich Zuhaus.´
Du fühlst die Liebe, spürst den Kuss.
Und bist umarmt und so beglückt.
Und Friede blüht in Dir.

Feuerachat 06.01.2008, 18.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Worte, Geborgenheit,

Der schnelle Stillstand

So rasend eilt die Zeit vorbei.
Fast ist es, daß ich stille steh´
in meiner kleinen Gegenwart -
und spüre nur den Sog.
Zur Eile drängt ein steter Geist,
der sich um Ängste dreht,
und schützend halte ich die Hand -
bewahr´ die Liebe mir;
und baue mir ein kleines Nest
in meiner kleinen Innenwelt;
in dem die Freude singen kann,
trotz rauhem Frost und Sturm.

Feuerachat 06.01.2008, 10.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Zeitgeist, Angst, Eile, Leben, Nest,

Regenschwer

So schwer fällt der Regen
in schwere Zeit,
so schwer wird das Gemüt.
Ein steter Tropfen höhlt den Stein,
spült Hoffnung in den Traum.
Das Ziel ist nebelgrau umhüllt
und tränennass die Schwere zieht,
von mir ein jedes Bild. 
So schwer zu fassen der Moment,
der Frieden
schenkte mir.
Im Atem bitterer Geschmack
und regen im Gesicht,
so steh´ich vor
verschloss´ner Tür
und find´den Schlüssel nicht.

Feuerachat 06.01.2008, 00.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Hoffnung, Ziele, Perspektiven, Träume, Durchhalten,

Regen

Regen fällt in grauen Fäden,
läßt fast regungslos uns sein.
Und Gedanken rinnen durch
unser Innerstes
und waschen Klarheit heraus.

Feuerachat 06.01.2008, 00.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Entscheidung, Ideen,

Fast wie ein Vogel

Fast wie ein Vogel
schwebt das Jahr
zieht in Gedanken
Kreise.
Es weiß noch
nicht so recht wohin.
ist unbestimmt
und nebelhaft.
Ein Traum
der seine Heimat sucht,
will finden nun sein Nest.
Er wartet auf die
Frühlingsluft,
auf Nahrung,
um zu sein.
So lang nun schon
der Winter war;
wann wird es
Frühling sein?

Feuerachat 02.01.2008, 20.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Hoffnung, Warten, Autobiografisches,

Grisaille

Noch haftet die Asche
an Phoenix Nest.
Noch gibt es nicht
nah und fern.
Noch träumt
sich die Farbe
in grauem Gewand;
malt Ranken
auf grauen Kristall.
Noch schläft das Neue
in grauem Geäst.
Noch hüllt sich in Nebel
die Welt.
Noch läßt das Alte
das Junge nicht frei.
Ein Schlaf wohl
ist diese Welt.
Und alles erwartet
erlösenden Kuss,
der uns dem Leben
vermählt.

Feuerachat 01.01.2008, 13.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Grau, Schlaf, Warten, Träume, Neugeburt, Anfang,

Wolkenbänder

Wolkenbänder ziehn dahin
in der Dunkelheit.
Formen sich in wilder Lust
zu mancherlei Gestalten.
Die Gedanken fliegen mit
reisen in die Träume.
Winken mancher Wolke nach
und machen Kinderaugen.
Schaun ins Land der Phantasie;
gleiten wie auf Schwingen.
Leise ist die Welt in mir
und ich lausch der Stille.
Leg sie wie nen Mantel um;
sink ganz tief hinein
und spür meinen Atem nur,
und schlaf langsam ein.
Wolken schön und wild
und weiß tragen mich davon.
Und ich träum von Deinem Kuss,
dem liebevollen Blick.
Bald schon Liebste sehn wir uns
und sind voller Glück!

Feuerachat 31.12.2007, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Träume,

Kristallträume

Sternenträume in weiß
treiben in Wolken dahin.
Sehnsucht haucht
Kristallküsse
in eiskaltes Sein.
Und Liebe läßt
eine Decke fallen
für einen Traum.
Gleißend in der Sonne
und tröstlich im Dunkel.
Mehr Sterne als der Himmel
birgt die Natur,
wenn wir Träume wagen.

Feuerachat 30.12.2007, 20.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Träume, Mut,

Verborgen noch

Verborgen noch das neue Jahr.
Doch eine Knospe am Lebensbaum
drängt in die Zeit.
Und wieder schließt sich ein
Jahresring,
und weiter wird der Stamm
und schließt sich um Erfahrungen.
Doch eine Freude,
wie eine weiße Blüte,
hofft rosenfarbig
auf das Neue.

Feuerachat 30.12.2007, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erfahrung, Leben, Wechsel, Neujahr,

Städtegrau im Jahreswechsel

Verwaschen wirkt das Treiben
in grauer Jahreszeit.
Ölig glänzen Pfützen auf Asphalt.
Ampelbeschienen die Welt.
Chemiebeschmutzt das Leben.
Hier und da rebelliert
ein Feuerwerkskörper.
Überdrüssige Weihnacht
in den Fenstern.
Verkriechen hinter Vorsätzen,
langsam zum Jahreswechsel.
Müdigkeit haftet klebrig am Tag.
Urlaub woanders - jetzt!

Feuerachat 29.12.2007, 21.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Stadt, Winter, Urlaub,

Nachtdienst

So zäh zerrinnt
das Grau der Nacht
in grellem Neonlicht.
Es zeichnet eine Schattenspur.
Die kriecht in meine Lider ein;
macht sie so elend schwer.
Möcht schlafen jetzt;
bin voller Blei.
Doch treibt mich
eine fremde Macht.
Geschäftig, dieser Aberwitz,
der an den Menschen spart,
die wachen für der an´dren Wohl.
"Unwertes Leben" hieß es einst
in einem andren Sinn.
Doch christlich wird dann freigekauft,
Moral, die keine ist.
Am Ort der Krankheit leidet sie,
zu müd für Gegenwehr.
In langen Nächten stirbt der Mensch,
von Geldgier ausgelaugt.
Was zählt da noch das Christentum,
wenn Händler an der Macht.
Ich hoffe nur auch dieses Mal
geht sie vorbei, auch diese Nacht,
die niemals heilig ist.

Feuerachat 29.12.2007, 03.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Nacht, Ausbeutung, Christentum, Arbeit,

Glücklich

Deine Küsse, Deine Fragen
malen Herzen in mein Sein.
Deine dunklen Augensterne
laden mich zum träumen ein.
Deine Finger zeichnen Bilder
zauberhaft in meinen Sinn.
Kaum kann ich noch Worte
finden, glücklich,
wie ich durch Dich bin.

Feuerachat 27.12.2007, 21.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Berührung,

Wie Tautropfen

Wie Tautropfen perlt jeder Moment.
Jeder Kuss, jede Berührung, jeder Blick -
einfach alles ist Umarmung der Liebe.
Und unsere Liebe wird zur feuerroten Rose,
die sich am Glückstau labt.

Feuerachat 27.12.2007, 21.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Tau, Glück, Rose,

Feuerblumen

Feuerblumen
malen wir in den Himmel
um das neue Jahr zu begrüßen.
- Noch träumt die Erde
vom Frühling.
- Doch der Mensch ist wintermüde
und wirft einen Blumenstrauß
in den Himmel.

Feuerachat 26.12.2007, 12.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Neujahr, Leben, Hoffnung,

Geburt des Glücks

Das göttliche Sein
so unfassbar
Chaos und Kosmos.
Spiel des Unmöglichen.
Und die Sehnsucht der Liebe
fällt auf die Erde.
Fassbar werden Gefühle,
und Gott umarmt
den Menschen
- so, wie er ist,
in bedingungsloser Liebe,
voller Freude und Glück.
Und fassungslos
umarmt der Mensch
das Göttliche.
Und ein Regenbogen
aus Licht und Hoffnung
schlägt eine Brücke
und versöhnt Gott und Mensch.

Feuerachat 25.12.2007, 15.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Gott, Mensch, Liebe, Leben,

Wie ein Nest

Augenblicke, Worte,
Berührungen und Gedanken
schmiegen sich ineinander.
Und voller Wärme formt
sich ein Nest aus Geborgenheit.
Und die Liebe wächst und reift
breitet die Flügel aus
und trägt uns durch das Leben.

Feuerachat 21.12.2007, 21.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Gedanken, Wachstum, Leben,

Sonnenrot

Wie ein Vorhang fällt,
so neigt sich der Tag.
Gedämpft verebbt das grelle Kristallgelb.
Die Sonne hält den Atem an.
Rot, mit schlagendem Herz,
flutet das letzte Licht in den Tag.
Gebannt und mit brennenden Augen
folgt das Gefühl dem Schauspiel.
Tiefer sinkt die Glut.
Entzieht sich dem Blick;
hinterläßt einen leisen Hauch.
Sonnenrot leuchtet das Nachbild
und schließt sich in jeder Zelle.
Und eine unendliche Weite zieht vorbei,
- ahnend,
und begibt sich in die Nacht.

Feuerachat 21.12.2007, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gefühl, Gedanken, Weite,

Taurose

Durch samtige Nacht fallen Tränen.
Fallen in tiefen Herzsamt, wie Tau.
Über Regenbogenbrücken der Hoffnung
rinnen sie in abermillionen Farben.
Und das Herz formt sich zur Rose
und erblüht in tiefem,
lebendig pulsierendem Rot.
Zwei Taurosen sind unsere Herzen
und wurzeln in Liebe.
Und jede Träne in der Dunkelheit
wird zum Tau für das Herz.
Und rot blühen unsere Rosen
in tiefem, beglückendem Duft.

Feuerachat 19.12.2007, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Tau, Rose, Traum, Wachstum, Verwandlung,

Muster ins Leben gehaucht

Mit kalten Gedanken
weht die Macht Fesseln
ins Leben hinein.
Vampirhaft saugt
sie am Anschein des Rechts.
Der Frost des Winters malt
Eisblumen an die Fenster
in vergänglicher Schönheit,
fast zärtlich und besteht
nur auf dem Moment.
Machtlose Muster
wünsche ich mir.
Ins Leben gehaucht
von brennender Liebe,
zärtlich und kraftvoll,
der keine Macht
etwas anhaben kann;
die unstreitig ist
und einfach blüht,
weil es ihre Natur ist,
zeitlos.

Feuerachat 19.12.2007, 19.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Macht, Ohnmacht, Liebe, Natur,

Eisblau

Eisblau der Himmel
von Sonne durchbrannt.
Ein kaltes Feuer - eisblau.
Und weiße Sterne schneidet
die Helligkeit aus dem Blau.
In starrer Schönheit, blaß,
überziehen feine Spizenschleier
die Winterwelt.
Und die Natur schließt
geblendet die Augen
und wartet auf Schnee
in sanftem Flockenfall.

Feuerachat 17.12.2007, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Frost,

Gedankenspuren

Wie im Traum eine Gedankenspur -
fremd und neu - und doch bekannt.
Und Gedanken folgen.
Gehen ihr nach, fragend.
Umrunden die Insel des Seins.
Kehren zum Ausgang
des Ichs zurück und
erkennen den Anfang.
Und nur das Kind erkennt
die Freude des Heimkommens
darin.

Feuerachat 16.12.2007, 20.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Leben, Besinnliches,

Baumbewohner

Wie eine Feder, rotbraun
huscht es am Auge vorbei.
Im Schwung der Zweige
ein Schatten
und schon verflogen.
Äste wiegen sich.
Da - Ein Perlenblick, schwarz.
Der kleine Federkobold.
Mitten im Geäst
ein Kopf mit Pinselohren
- Fast fragend ein Blick.
Kleine Krallenhände
geschwind.
Emsigkeit rieselt herab.
Kleine Zähne mahlen.
Geblähte Backen und runder Bauch.
Und wie ein Schatten vorbei.
Auf anderem Zweig.
Langgestreckt und erstarrt.
Nur die Zweige leben und schwanken.
Blickverfolgt hastet der Kobold
in kurzen Sprüngen ins Nichts.
Verborgen die Pinselohren,
verborgen der Federschweif.
Zierlich und rund.
Schnell und erstarrt.
- Und kleine Perlenaugen
in schwarz mit großem Blick.

Feuerachat 14.12.2007, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Tiere, Gedanken,

Nachtschwingen

Unter schweren Lidern
tanzen Augensterne.
Ein Zauberwirbel
fasst die Gedanken.
Und auf Nachtschwingen
gleitet die Phantasie.
Bunt schimmert es auf.
Wünsche und Gefühle
gleiten wie Landschaften
im Flug des Ichs dahin.
Und im Erwachen
bleibt ein Regenbogen
und wölbt sich als Hoffnung
über das Leben.

Feuerachat 13.12.2007, 23.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Hoffnung, Gedanken, Emotionen,

Silberumflochten

In blauem Licht liegt der Park.
Hoch ragen Zweige empor.
Baumhände greifen nach Sonnenlicht.
Und Eis zaubert verwunschene Welt.
In Frosthauch Boden, Gras und Strauch
und Silber liegt um den Stamm.
Silberumflochten träumt alles
vom Frühlingskuss.

Feuerachat 13.12.2007, 22.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Frost, Traum,

Nebelzelt

Im Nebelzelt versinkt die Welt,
und grau behängt ist Weg und Steg
mit einem Film aus Perlen.
Ein Traum greift tastend in die Zeit.
Ein Traum voll weißer Sterne.
Ein Traum der festlich, friedlich ist;
wo Schnee unter den Stiefeln knirscht.
Ein Traum erfüllt von Plätzchenduft,
ein Traum vom heimeligen Herd,
ein Traum der einst gewesen ist;
von dem die Sehnsucht aufersteht,
der mich die Augen schließen läßt
und träumen, träumen, träumen.

Feuerachat 12.12.2007, 22.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnacht, Winter, Beschaulickeit, Traum,

Wintertraum

In Nächten schneebeglänzt,
in leisem Flockenfall,

trag ich die Weihnacht heim.
Es duftet leicht nach Harz,
und frisch das Nadelgrün.
Und unten liegt das Dorf.
Wie warm die Lichter sind.
Und näher ist mein Heim.
Ich trete vor die Tür.
Ein Leuchten mich umfängt.
Und lachend klopf ich an.
So schön ist doch Dein Kuss.
Und bald ein Kerzenschein.
Ein liebevoller Blick.
Ich geb ihn Dir zurück.
Geschenk sind wir uns selbst.
Und weit wird unser Herz.
Weihnacht.

Feuerachat 09.12.2007, 20.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnacht, Glück, Liebe, Zuhause,

Pandoras Box

Auf leisen Pfoten kommt die Nacht
in winterlicher Zeit.
Und starr und unbewegt verharrt
das Leben der Natur.
Fast will man nur der Stille lauschen,
die diese Zeit umfängt.
Und doch der Sklaventreiber Hast
peitscht unerbittlich an,
verkleidet grell und schrill.
Die Seele spürt den falschen Sinn
und sehnt nach Frieden sich.
Doch lautstark drängt die Weihnachtszeit
geschenkeschwer ins Sein.
Bis Jahreswechsel droht die Pflicht,
muß alles fertig sein.
Es tickt die Uhr voll Ungeduld
in gnadenloser Zeit,
beschert uns wie Pandora einst
mit Angst und sehr viel Leid.

Feuerachat 09.12.2007, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Arbeit, Sklaverei, Pflicht, Angst, Stress,

In Regenbändern

In Regenbändern
schleicht die Zeit,
in dunkel und in hell.
Auf Wirtschaftswundergassen
lebt sie modern, schert
sich um nichts;
stets in sich selbst verliebt.
In ölig buntem Farbenspiel
äfft sie die Menschen nach.
Die Jahreszeiten hamstert sie.
Versteckt als knappes Gut
sind Frühling, Sommer, Winter,
Herbst.
Stattdessen mischt sie launisch,
das Wetter, wie es grad ihr Sinn.
Und spiegelt so die Menschenwelt,
gekrönt wie ein Tyrann,
verlacht sie das gesunde Maß,
und klagt uns alle an.

Feuerachat 06.12.2007, 20.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Natur, Versklavung, Rhythmus, Leben, Arbeit,

Dunkler Glanz

Auf einem grauen Winterweg
glänzt schwarze Leichtigkeit.
Stolziert in festen Schritten.
Gar listig strahlt aus Augenrund
ein Blick in diese Welt.
Ein forscher Schnabel
stöbert auf, das was ihm
wichtig ist.
Ein schwarzer Vogel
groß und keck
reckt schwarz sein ganzes Sein.
Er breitet seine Flügel aus
und fliegt vor mir davon.
Und dieser schöne, schwarze Glanz
beschwört ein Schmunzeln mir herauf
und läßt mich fröhlich sein.

Feuerachat 03.12.2007, 19.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Vorurteil, Freude, Natur, Gedanken, Gedichte,

Wie Tränen

Wie eine Träne schließt sich
Müdigkeit um den Tag.
Im zähen Harz des Alltags
glänzen nur kleine Lichtblicke.
Eingeflochten ins Rad
von Zwang und Fremdbestimmung.
Und der Arbeitstag mit seinen
Anforderungen wirkt nach.
Erschöpfung lähmt die Schöpferkraft.
Der Moment zerfällt zu Asche.
Und nur die Liebe erlaubt winzige
Blüten des Glücks

Feuerachat 01.12.2007, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Arbeit, Erschöpfung, Zwang,

An der Leine

Bezaubert von Dir
habe ich meine Liebe
an die Leine gelegt.
Kunststücke wollte
ich ihr beibringen;
sie dressieren.
Konnte kaum glauben,
daß es Dich gibt
und Du bleibst.
Bei mir bleibst
und meinen
Fehlern.
Die angeleinte Liebe
habe ich Dir geschenkt
und sie ist mitgegangen
mit Deiner Liebe.
Doch an der Leine
mochte sie nicht bleiben.
Losgerissen hat sie sich,
ist zu mir gelaufen
und hat mir gesagt:
" Ich liebe Dich auch,
egal wie Du bist!
Und an der Leine sterbe ich."
Und dann hat sie Dich geküsst,
meine Liebe, ganz frei
und vertrauensvoll.

Feuerachat 01.12.2007, 13.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Vertrauen, Freiheit, Glück,

Unlösbar

Verknüpfungen, immer wieder neu;
und das Lebensgeflecht wächst.
In Gefühlsfäden gewebt,
leuchten die Lebensfarben.
So entsteht ein lebendiges Bild
aus vielen gelebten Bildern.
Und nur das Jetzt bestimmt,
wo ich verweile.
Ja sagen möchte ich zu dem Leben,
und auch zu den Grautönen.
Denn es ist eins -
unlösbar mit mir verknüpft.
Es läßt sich nicht trennen.
Und mit jedem Lebensabschnitt
entstehen Muster.
Muster aus alt und neu.
Und Vertrauen läßt mich
im Leben sein - liebevoll.
- Mitten im Bild.
- Unlösbar.

Feuerachat 25.11.2007, 07.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Gefühl, Heimat, Liebe,

Reifsonne

In kaltem, hellen, frischen Blau
strahlt eine Sonne hell.
Und alles, was ihr Blick gestreift,
wird prickelnd zum Kristall.
Ein Diamantglanz füllt die Luft
so klar, so kühl - voll Eisgehalt.
Ein Klirren klingt durch diese Stadt.
So glatt, so schnell, so unhabbar. -
Ein Glanz der Herzen frösteln macht.
Ein helles Licht mit kalter Pracht.
Und Blut wird wird zum Rubin.
Ein kalter Reichtum macht sich breit.
Er friert so viele Menschen ein,
schließt sie ins Rad der Zeit.
Statt Freude ist ein kalter Schein,
der uns gefrieren läßt.

Feuerachat 24.11.2007, 18.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Kälte, Reichtum, Zwang, Frost, Sonne, Reif,

Farbenspiel

Ein kleiner Sonnenfunken
wie ein Floh unter
den grauen Wintermantel
des Himmels geschlüpft,
kitzelt auch aus
der noch so trüben Wolke
ein kleines Lachen.
Und in leuchtend buntem Bogen
breitet sich ein Farbenspiel aus.
- Einfach ins Leben gelacht.

Feuerachat 22.11.2007, 21.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Lachen, Natur, Farbe, Regenbogen,

In weichen Wogen

In weichen Wogen
schwingt mein Sinn;
Dein Lachen perlt in mir.
Ich sehe Dich so zauberhaft
in meiner Herzenswelt.
In weichen Wogen
schwebe ich;
Dein Lächeln mich umfängt.
Wie Zauber klingst Du überall,
so wunderbar beglückst Du mich.
In weichen Wogen
trägst Du mich
mit Deinem frohen Sein.
"Mein Schatz, es ist so wundervoll
mit Dir vergnügt zu sein!"

Feuerachat 22.11.2007, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Liebe, Lachen, Glück,

Wie Wogen an den Strand

Schläfrigkeit wiegt mich
in satten Wellen.
Ein Schaukeln auf und ab.
Wohlgefühl und noch ein dies und das.
Und wie eine Insel locken Träume.
Wärmedurchflutet fällt mein Körper
in sanfte Schwere.
Ruhe und Stille;
und selbst den Gedanken
fallen die Lider zu.
Und wie Wogen an den Strand
rollt mich die Müdigkeit
in friedlichen Schlummer.

Feuerachat 19.11.2007, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Müdigkeit, Friede, Schlaf,

Weite und Nähe

Leise tickt die Uhr
und meine Gedanken sind bei Dir.
Jeder Herzschlag meiner Seelenuhr
klopft an bei Dir.
So viel Weite umfängt uns
und so viel Nähe.
Widerspruchsgeister sind wir
und Feuer formt unsere Welt.
In der Faszination des Chaos
ruht der Kosmos als fester Kern.
Und tief darin in verletzlicher
Zartheit eine große Liebe.
Zu scheu sind wir fast für das Ja.
Und wie Vulkane toben die Temperamente
in chaotischer Zeit.
Ich möchte die Decke des Kosmos
über uns ziehen und heimkehren
voller Zärtlichkeit und Glück.

Feuerachat 19.11.2007, 00.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Liebe, Chaos, Kosmos, Heimat,

Gedankenschnee

Kristallflocken
schweben dicht an dicht.
Getaucht ins Licht der Nacht
Sanft knirscht der Schnee
bei jedem Tritt
in leiser, weißer Welt.
So frisch die Luft,
so klar der Sinn,
zeigt eine Herzspur mir.
und durch die weiße, leise Welt
führt Liebe mich zu Dir.
Ich tret´ in Deine Stube ein,
wo Wärme mich umhüllt
und es ist Heimat für uns Zwei
in dem Gedankenbild.

Feuerachat 18.11.2007, 21.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Sensucht, Heimat, Klarheit, Natur, Liebe,

Ein Blatt aus Licht

Leise löst sich ein Blatt.
Aus Zeit und Raum
dreht es sich kreisend.
Lebenspurpurn
in ungeahnter Farbe
fällt es ins Licht.
Und das Blatt weiß um das Licht,
und das Licht weiß um das Blatt.
Es ist ein Blatt, eine Note, ein Gesang
aus dem Rad der Leere.
Im Gewand der Äonen
bildet es den Schlüssel des Seins.
- Ein lebendiges Blatt der Ewigkeit.
Und das Blatt fällt von den Lippen der Welt.
Es fällt auch von Deinen Lippen.
Von jedem Stein fällt es, von jedem Baum,
von jedem Geschöpf.
Und es öffnet die Frage als Antwort.
Und Deine Augen erblicken sich im Spiegel der Welt,
der Dein Licht erzeugt.
Und wie ein Sturm trägt die Liebe
das Blatt ins Ungeahnte.
Und das Blatt wird zum Schöpfungskeim
von Dir und mir.

Feuerachat 18.11.2007, 20.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasien, Gedanken, Sinn, Leben, Fragen Ewigkeit, Licht, Liebe,

Über Nacht

Eisblumen an meinem Seelenfenster.
Über Nacht kam der Frost.
Erstarrt liegen Blütenträume.
Und so sehr ich mein Herz
an die Scheiben presse
findet mein Blick
nur nebelverhangenes Grau.
Fort bist Du
und mich friert.

Feuerachat 17.11.2007, 23.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frost, Nacht, Beziehung, Autobiografisches, Sehnsucht, Abschied, Kummer,

Du

Schmerzwut hat mich überrollt.
Fortgespült die Liebe.
Es war ein Märchen und es war einmal.
Bleiben wird ein Traum ohne Erwartung.
Vielleicht gibt es ein Erwachen
in traumhafter Wirklichkeit.
Schnee wird fallen in zarten Kristallen.
Und andere Blumen werden blühen
in den vielen Farben des Lebens.
Zu klein war der Garten.
Zu exotisch die Blumen.
Zu fremd war unser Leben
für uns.
Heimat wünsche ich uns
Dir und mir. -

Feuerachat 17.11.2007, 22.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe. Tod, Heimat, Fremde, Autobiografisches,

Sprich

Sprich zu mir
und wende Dich nicht ab
in Fragen und Worten.
Bau keine Mauer auf
aus Erwartung.
Ich kann nur ich sein
und nicht Deine Wahrnehmung.
Und erst , wenn die Grenze des ichs fällt,
wächst die Liebe über die Zeit hinaus.

Feuerachat 17.11.2007, 19.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Beziehung, Liebe,

Innenworte

Selten sprechen sie sich
aus Gelesenem.
Dem Verstand
verschließen sie sich,
weil er wissen will.
Innenworte -

Sie klingen im Herzen.
Glücklich und verzweifelt,
träumend und liebend.
Sie wünschen nur Berührung
aus tiefstem Herz.

Feuerachat 17.11.2007, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Berührung, Sehnsucht, Verstehen,

Eine blutrote Blume

Samtblätter dunkelrot
umschließen einander
vereinen sich.
Auf der Lebenslinie
eine Knospe blutrot.
In der Schale der Ereignisse
zusamengefügt.
In glitzernden Eisregen getaucht
aus Tränen und Zweifel.
Prächtig strahlt die blutrote Blume
in zersetzendem Eis.
Doch sie lebt.
Blutrote Blütenblätter
umhüllen eine Liebe,
die dem Frost trotzt.
Ein Schauer aus Fremdgefühl
und Angst ist herniedergegangen.
Doch die Blume lebt.
Entgegen aller Erwartung.
Und sie trägt in sich eine Sehnsucht
größer als die Zeit.
Und küsst die Sonnenstrahlen
von den Lippen
und Wärme durchflutet sie.
Wenn die Zeit reif ist,
und der Glaube groß,
wird sie sich duftend entfalten
und den Sommer des Vertrauens
erleben,
der keine Fragen kennt.

Feuerachat 17.11.2007, 18.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Zweifel, Fragen, Frost, Angst, Vertrauen,

Schmetterlinge im Winter

Nach der Frostmüdigkeit
eine leichte Berührung.
Ein Klang, eine Stimme.
Und bunt wird die Welt.
In zarten Seelenstrichen
leben Bilder auf.
Frostig das Leben um uns herum.
Doch treuherzig liebevoll
mischen wir Lebensfarben.
Und bunte Schmetterlinge
setzen sich auf Blütenküsse.
Lachen erfüllt uns wie Frühlingshauch.
Wir begraben die Winter der Vergangenheit
und ein Glücksgefühl flattert hin und her.
zart und schelmisch zugleich.
Und Schmetterlinge warten auf Blütenküsse
bis wir uns sehen.
- Mitten im Winter.

Feuerachat 16.11.2007, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Liebe, Winter, Zärtlichkeit, Sehnsucht,

Spiegelrisse

Schockgefrostete Welt.
Kristallgepudertes Laub.
Risse in spiegelnden Flächen.
Im Kunstlicht drohende Schatten.
Ein aufgescheuchtes Sein
blinzelt ins Neonlicht.
- Spiegelrisse. -
Müdigkeit will nach innen.
Und das Außen verweigert den Wesenskern.
Splitterbilder - Bildersplitter.
Zerrissen so vieles.
Natur und Unnatur.
- Spiegelrisse -
Alltägliche Verrücktheiten kalten Wollens.
Der äußere Frost drängt nach innen.
Frisch der Hunger nach Müdigkeit,
die sich in Wärme bettet.
- Und nach dem Auftauen
ein warmer Kuss.

Feuerachat 15.11.2007, 21.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Natur, Gedanken, Gedichte, Alltag, Welt, Frost,

Fischgedanken

Ein Verharren
schwer und leicht zugleich.
Wasserhaut um mich herum.
Gedämpfte Geräusche so fern.
So träge das Sein.
In Alltag gezwängt
bildet sich ein
Panzer;
Schuppe für Schuppe.
Mit Telleraugen
wird die Welt gesehen.
Und nur ein Lichtblitz
bringt uns dazu
schnalzend in die Luft
zu springen.

Feuerachat 14.11.2007, 19.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Natur, Alltag, Phantasien, Gesellschaft,

Seelenfeder

In gelebtes Leben
in Phantasien und Träume
tauche ich meine Gedanken.
Das Berührende
berührbar machen.
Und wie eine Feder,
wie ein Vogel,
hebt sich mein Sinn.
Berührung teilen.
Bewegtheit teilen.
Ein inneres Schenken
meiner Seele
drängt nach Ausdruck
und selbstvergessenem
Flug.
Und staunend betrachte
ich mein Wortleben.
Es ist eine Art Liebe,
die zärtlich die vermeintliche Kälte
durchbricht
und Frühling zaubern will.

Feuerachat 13.11.2007, 20.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Motivation, Liebe, Berührung, Leben,

Weidenufer

In Weiden ein Wind.

Bewegend und tragend.

In fließendem Grund

ein Wurzelgeflecht.

Und das Gefühl ist wie Wasser -

klar und verändert.

Eine Geburt -

immer wieder neu.

Feuerachat 12.11.2007, 21.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gedanken, Leben, Geburt,

An Seelenfäden

Ein göttliches Theater.
An Seelenfäden improvisieren
kleine Ichgestalten das Stück Leben.
Verstandesbehaucht glauben sie nur.
Ein Wissen gibt es nicht, doch Gefühle.
Alles ist atemberaubender Schein.
Ein Spiel der Unsterblichkeit.
Und die Ewigkeit des höheren Universums
amüsiert sich in diesem Spiel.
Und die großen Seelen ziehen lustvoll
an den Fäden und lassen die Puppen tanzen.
Es geht nicht um richtig und falsch,
gut oder böse; einzig gelebte
Erfahrung ist wichtig.
Und hinter den Kulissen
herrscht Eintracht.
Jeder Reiz wird freudig begrüßt.
Marionetten aus Erde, an Seelenfäden
geführt, bereichern das höhere Selbst.

Feuerachat 12.11.2007, 20.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Gedichte, Leben, Wirklichkeit, Phantasie,

Über den Wipfeln der Zeit

Wie ein dichter Wald steht die Zeit,
dumpf und verhangen.
Verfilzt haben sich Hoffnungen
und Ängste im Warten.
Und rauchiger Bernstein
umschließt Erinnerung.
Aus Sehnsucht, Enttäuschung
und Liebe
entfache ich ein Feuer.
Niederbrennen soll dieser Wald
der Dämonen und der
giftgrünen Verzauberung.
Und wie Phönix schwebe ich
über den Wipfeln der Zeit.
Liebe pocht in mir
und die Sehnsucht nach Licht.
Und auf der Bühne des Lebens
wächst ein neuer Wald voller Farben.
Vögel singen auf den Zweigen.
Blumen sprießen.
Und ich wandere auf gesundem Grün,
auf klaren Bernsteintränen
und dunkler, fruchtbarer Erde.
Und die Tiere des Waldes
sind kluge Begleiter mit sanften Augen
und keine reißenden Bestien mehr.

Feuerachat 12.11.2007, 00.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Erwartung, Hoffnung, Liebe, Leben,

Das Grün der Erde

Vor ewiger Zeit, als die Meere
gewaltig waren und es
kaum Land gab, und die Berge
Feuer spien, gab es den ersten
grünen Traum.
Ihr müßt Euch die Erde
ganz anders vorstellen,
als sie jetzt ist.
Überall tobten Gewitter
und viel Luft gab es auch nicht.
Der Himmel war dunkel von
Wolken und Rauch.
Und als alles so schwarz und grau
und lichtlos war, da träumte die Erde.
Sie dachte an die Sonne und das Blau der Nacht.
Und so entstand das erste Grün.
Winzige Träume, wie kleine Punkte
erfüllten auf einmal das Wasser.
Und jeder Punkt atmete Leben.
Millionen Jahre dauerte der Traum.
Und nach und nach beruhigten
sich die glühenden Berge
und die Meere, die nur Sturm kannten.
Und langsam, unendlich langsam,
eroberte das erste Grün das Land.
Und wieder waren es winzige Punkte
aus Grün.
Scheu waren die Ahnen von Blumen,
Sträuchern und Bäumen.
Vorsichtig atmeten auch sie ins Leben.
Und dann, wieder unendlich langsam,
wurde die Welt fast so etwas,
wie ein Treibhaus.
Und aus Moosen und Flechten
wurden Farne.
Und der Himmel fing an blau zu werden;
und die Sonne zeigte der Erde ihr Gesicht.
Nun gab es nicht nur Glut und Schwärze.
Mit dem Grün kam Farbe und Leben
auf die Welt.
Und das Grün wurde mutiger.
Und aus den Farnen wurden Sträucher
und Bäume.
Und irgendwann kam die erste Blüte.
Wie mag sie wohl ausgesehen haben?
Und dann irgendwann kamen die Menschen.
Und die Menschen sind alles:
Wasser, Erde, Feuer, Pflanze, Tier und Himmel
und Dunkelheit.
Und wenn irgendwann
alles vielleicht in Dunkelheit sinkt,
dann gibt es wohl noch einmal
den Traum von Grün, von Farbe und Leben.

Feuerachat 11.11.2007, 01.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Leben, Natur, Märchen, Farbe, Träume,

Trommeln

Trommeln im Herzklang.
Vibrierende Spannung.
Gedanken fallen in Resonanz
handgeführt.
Ein Beben und Wogen.
Stakkato und Verebben.
Berührungsmeer in Ebbe und Flut.
Jeder Körper ein Echo der Kraft.
Klopfende Sprache, dunkel und hell.
Ritual des Lebens.
Und ein Brausen liegt in der Luft.

Feuerachat 10.11.2007, 18.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Klang, Vibrieren, Botschaft, Musik,

Tarnkappe

Aus Traumfäden gesponnen
leicht und schwer zugleich,
mit Glücksfäden durchwirkt
Welt aus Wundern, Gefühlen
und Phantasien.
Selbstgeborgenheit.
Dem Kind so vertraut,
dem Erwachsenen entfremdet.
"Komm´es ist Platz genug
in meiner Tarnkappe!"
Faul von Angst und Gier
ist die Zeit!
"Kindsein und träumen laß´ uns!" -
Unsichtbar für überreife Gedanken
spielt eine leise Melodie
und führt uns ins Glück.

Feuerachat 10.11.2007, 10.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Träume, Kindsein, Glück,

Ein Traum sitzt auf der Bank

Ein milder Frühlingstag
senkt sich dem Abend zu.
In schwarzer Erde
träumt die Saat des Sommers.
Kleine Blütensterne nicken
vom Winterschlaf erwacht
vor sich hin.
Das rauhe Holz der Bank vor
dem Haus atmet Wärme.
Du sitzt neben mir auf der
Bank des Abends.
Und Herzblut fließt
von meiner Hand zu Deiner.
Ein junger Traum ist es,
den wir träumen.
Ein Altersfrieden,
der noch einige Jahre
erleben möchte,
wahr geworden nach
manchem Frost.
Golden ist der
Herbst unserer Gesichter
und weiß wie Frühlingsblüten
das Haar.
- Ob der Traum sich am Tag erfüllt? -
Oder muß ich die Nacht suchen,
um ihn zu erleben?

Feuerachat 10.11.2007, 10.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Traum, Glück, Liebe, Leben, Erfüllung,

Kleine Träume

Kleine Träume in Gedanken
drängen in die Wirklichkeit.
Splitter aus großen Träumen
hoffen auf Leben.
Ausgeträumt so vieles,
was sein wollte.
Und die Selbstbescheidung
schnitzt Perlen.
Kleine Perlen,
die die Splitter vergessen
machen sollen.
Und ich schaue auf die Perlen
und hoffe auf das Glück,
nicht an großen Träumen
auszubluten.

Feuerachat 09.11.2007, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Glück, Leben, Gefühl, Alltag,

Regenwelten

Grau gefärbt die Arbeitswelt.
Augen tauchen in Müdigkeit.
Das Kunstgrau der Bürokratie
wetteifert mit dem Wetter.
Ungute Spannung liegt in der
Luft.
Verbrauchtes Leben schleicht
durch die Gänge und wie Regen
rauschen die Papiersärge der
Vergangenheitsdokumentation
und fressen die Zukunft.
Und Regen klopft
mahnend an die Scheiben.
Trocken ist das Verwalten.
Membranen der Unpersönlichkeit
wehren sich gegen Tränen.
Und wieder weht der Wind Tränen
an Fenster.
Als sich die Tür schließt
und ich nach draussen trete
bedecken mich unzählige kleine Perlen.
Und der Wind atmet mit mir.
Und nach und nach bricht
Erstarrung auf.
Und es schüttelt mich.
Und fest und sicher zieht mich
Deine Stimme ins wirkliche Leben
zurück, bis ich lachen kann.

Feuerachat 08.11.2007, 19.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Regen, Verwaltung, Arbeit, Alltag, Gefühle, Ohnmacht,

Nebelschwaden

Aus Gedankensumpf
steigen Ängste empor.
Nebel legt sich auf Freude,
Liebe und Glück.
Gepresst geht der Atem.
Gedankenschwaden
verdecken den Moment.
Tastend sucht die Seele.
Es war doch alles so klar.
Doch das Gift der Macht
brodelt und schürt
die Ungewissheit.
Alte Verletzungen
schmerzen in frostigem
Umfeld.
Meine Tränen stechen
in den Nebel,
doch es wird nicht licht.
Und der Zorn der Ohnmacht
wabert am Boden dahin.
Und nur der rote Faden der Liebe
befreit mich aus dem Labyrinth
der vermeintlichen Zwänge.

Feuerachat 07.11.2007, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Arbeit, Zwang, Angst, Macht, Ohnmacht,

Tränenklar

Gefrorene Angst
angenommener Pflicht,
in Bewegungslosigkeit
erstarrt, bricht auf in Geahntem.
Und Ströme ungelebten Lebens
fließen.
Fast zerstörerisch diese Kraft,
reißend und schmerzend.
- Und Du weißt.
Besudelt durch eingeredete Schuld
will das Leben sich reinwaschen.
Und tränenklar das Erkennen.
Geier mit frommer Halskrause
flattern auf.
Herzblut durchströmt Dich.
Frei bist Du nun und frierst.
"Liebste, komm´und schau um Dich!
Meine Seele breitet die Arme aus und wartet.
Laß uns leben!"

Feuerachat 06.11.2007, 19.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verletzung, Freiheit, Tränen,

Winterlaub

Fahle Blätter fast wie Schnee
rascheln wie Papier.
Schneefrei der Städtewinter ist;
die Sonne zeigt heut´ihr Gesicht
ich setze Schritt vor Schritt.
Gedankenspuren folgen meinem Weg.
Ich träume vor mich hin.
Und eine Rosenblüte rankt
durch Maschen grad´geschlüpft.
So voll so prächtig leuchtet sie
im milden Winterlicht.
Das Laub stiebt leicht vor
meinem Fuß.
Ich denke an daheim.
Ich denk´an Dich
und Dein Gesicht.
Ich denk´an Maschen,
die wir flieh´n.
So seltsam ist das Winterlaub.
So seltsam ist der Tag.
Und Sehnsucht tastet
hin zu Dir.
Und in dem Winterwind
hör´Deine Stimme ich.
Und Sonne durch die Maschen scheint,
und golden glänzt das Laub.

Feuerachat 05.11.2007, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Winter, Stadt, Natur,

So voller Liebe

In jedem Atemzug
ein Umarmen.
So unendlich zart
Deine Worte.
Wie ein Nest hüllt
mich Dein Lächeln ein.
So sanft streichen
Deine Gedanken
über meine Seele.
Fast unwirklich
ist diese Schönheit.
Und mein Herz
schwingt mit Deinem
und ist so voller
Liebe.

Feuerachat 04.11.2007, 20.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Zärtlichkeit, Worte,

Bellis Perennis

So klein sind sie;
so selbstverständlich,
verschämt mit Rosenhauch.
In Grün gebettet
gelb mit weiß.
So fest und doch so zart.
Nichts für Luftikusse.
Bodenständig, erdverbunden
verschenken sie sich.
Nur der Schnee bedeckt
das Blühen.
Lachen und Trost und Dauer
vermitteln Sie.
Und eine innere Freiheit im ja.
Gänseblümchen
für Nils Holgerson.

Feuerachat 04.11.2007, 17.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Gedanken, Leben, Freiheit, Märchen Traum,

Anschauen

So liebevoll senken
sich die Lider.
Und ein Licht
taucht in die Sonne.
Wie Feuer und Eis
brennt es in mir.
Elektrisch
in weißblauer Flamme.
Und dann wallt Wärme.
Und Liebe wogt,
 wie ein
Ährenfeld im Sommer.
Goldgelbe Wogenkämme
fluten tastend durch jede
Faser.
Und ein Samtauge erfasst uns
und schaut und schaut
voller Glück -
fassungslos.

Feuerachat 04.11.2007, 00.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Sehen, Autobiografisches,

Es ist

Antwort
fast schon beängstigend.
Der Tod einer Frage
ohne Gegenstand.
Zu spät fast gegeben.
Fast unbemerkt
ein "Es ist."
Eine Lichthülle
zum Hineinwachsen
wie ein Sog.
Das kleine "Ich"
schüttelt sich,
wirft sich ab.
Eine nie gekannte
Heimat.
- Und Du.
Größer als jedes
Kinderauge.
Zweifelsfrei.
Das kleine "Ich"
stampft mit dem Fuß auf
und fällt in Liebe.

Feuerachat 03.11.2007, 23.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Angst, Heimat, Ich, Autobiografisches,

Mondglanz

Schläfrigkeit liegt
in den Sinnen.
Vorbei der Tag.
Und Mondglanz
steht in stiller Nacht.
Und eingehüllt in
Zärtlichkeit
verblasst die Welt.
Wir sinken ein in
Träume.
Und Mondglanz
im Gedankenspiel
versteckt sich
tief in uns.
Und in der Nacht
ein süßer Kuss
bringt Träume
in den Tag.

Feuerachat 31.10.2007, 22.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Gedanken, Nacht, Zärtlichkeit, Kuss,

Wegsteine

Irgendwo
steingefügt
ein Weg
aus Erfahrung.
In zeitlosem
Raum
setzt sich
zusammen
das Unausweichliche.
Und unser Fuß
tritt über die Schwelle
und geht diesen Weg.
Es gibt wohl keinen
anderen.
Lebensbausteine -
die eine Straße bilden.

Feuerachat 30.10.2007, 20.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weg, Leben, Erfahrung,

Wohlig

In Licht und Wärme
eingekehrt

sind wir und uns´re Herzen.
Ein Leuchten in den Augen steht,
und voller Freude
strahlt der Raum.
In Kerzenschimmer flutet
Glück.
Mit sanfter Glut sind
wir erfüllt;
verschmelzen in
Geborgenheit,
und werden eins
in uns´rem Nest.
Wir kuscheln uns
in Zärtlichkeit
und jeder Kuss
so wohlig brennt.
Und voller Liebe
schlägt der Puls
in tief verbund´nem Sein.

Feuerachat 29.10.2007, 22.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Geborgenheit, Liebe, Wärme, Nest,

Seelenharfe

Die Saiten meiner Seele
warten auf Dich.
Sie sehnen sich
nach Klang.
Mein Herz möchte
tanzen mit Deinem.
Ganz leise zieht
die Sehnsucht
an der Liebe.
Doch die Seelenharfe
bleibt stumm.
Mit Dir möchte sie
erklingen
in wunderbarer
Melodie
nur für uns allein.


Feuerachat 28.10.2007, 19.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Musik,

Höhlengedanken

Der Herbst zerrinnt
in grauen Farben
in Zwielicht zwinkert
meine Welt.
Sie will den Winter nun
erwarten;
erleben einen kühlen Schnitt,
der Morsches, Krankes, Totes trennt.
Und in die Erde zieht das Leben
und bettet sich in Winterschlaf.
So warm mein Heim, so wohlig hell.
Ich mag die kleine Höhle; die ich im
Sommer mir erwählt; die nun mir
schenkt Geborgenheit.
Und nachts schau´ich zum Mond
hinauf mit wölfisch dunklem Blick.
Ich rufe Dich und Du rufst mich
in tiefen Höhlengrund.
Wir küssen uns fast wie im Schlaf
und heiß wird uns ums Herz.
Ganz weit ist alles Alltagsgrau,
nach winterlicher Pirsch.
Und wolfsgleich spüren wir
ein Band, das Liebe uns geschenkt.
Und ganz in Wärme eingehüllt,
vergessen wir das grau der Welt.
Voll Glück sind wir
uns dann Geschenk
in einer kleinen Höhlenwelt,
wo einzig uns´re Liebe zählt.

Feuerachat 28.10.2007, 15.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Höhle, Geborgenheit,

Hinter Augenvorhängen

Hinter Augenvorhängen
rinnt der Schlaf.
Aus tausend Gedankentropfen
und Bildern fließt ein Strom.
Unruhig kreisen Augen hinter den Lidern.
und ein anderes Leben erwacht.
Ein schweres tiefes Traumleben,
wenn man leicht ist,
und ein leichtes, zerbrechliches -Leben
in schwerer, fordernder Zeit.
Zwei enzianblaue Kelche
mit goldenem Grund
fülle ich mit
zarten, duftenden Blüten
und eile zu Dir.
Und Blüte um Blüte
lasse ich in den schweren Strom
Deines leichten Schlafs rieseln.
Sachte lassen sie sich nieder
auf den Traumwellen
und treiben wie im Tanz dahin.
Und mein Herz singt Dir eine Melodie.
Und meine Seele wiegt Dich.
Schlaf´ Liebste, schlaf´
und tanze mit mir
auf blaugoldenen Träumen
im Reigen von Millionen
Blütensternen,
versunken in Liebe
und kussumarmt.

Feuerachat 27.10.2007, 22.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Schlaf, Träume, Begegnung, Blüten,

Nachtschlangen

In Neonlicht
liegt der Asphalt
wie eine Schlangenhaut.
Ein Glitzern hell und
schwarz gestreift.
Es glänzen Schuppentropfen.
Und eine Schlange windet sich
im Dämmerlicht dahin.
Lichtkegel wecken Augen auf.
Sie schauen auf die dunkle Fahrt
und grelles Licht, das beißt.
Die Augen gleißen ölig
und schnappen nach dem Licht
in dieser Augenschlange
die lebt ohne Gesicht.
Gedanken flackern leise
ich folge diesem Lauf.
In seltsam dunkler Reise
steh´ ich in Tag und Traum
Und eine Midgartschlange
verschlingt mir Zeit und Raum.

Feuerachat 26.10.2007, 20.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Reise, Dunkelheit, Alltag,

Lebensbrot

In grau getaucht war der Tag.
Wie ein Schleier fiel er herab.
Schwer lag er auf dem Sein.
Kleine Lichtfunken kämpften
und erstarben.
Das Wasserrad drehte sich
schwer und bedächtig
in der Mühle des Funktionierens.
So viel zermahlenes Leben
rinnt in die Ewigkeit.
Feuer wünsche ich mir!
Und aus dem Mehl des Lebens
soll Brot werden, das nährt.
Selbst ernten möchte ich
und nicht Wasserträger sein.
Meine Sehnsucht ringt
nach Atem und ich
spüre Deinen Duft.
Ich sehe in Gedanken
eine Ernte die uns gehört.
In Liebe gesät
und in Glück genossen,
möchte ich mit Dir
das Leben auf der
Zunge zergehen lassen.
Freude teilen möchte ich
bei einem Festmahl mit Dir,
das unendlich ist.

Feuerachat 25.10.2007, 17.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Hunger, Leben,

Warm ums Herz

Die Kälte zog um mich herum,
und frierend kam ich heim.
Ich tauchte in die Dunkelheit;
legt´ sie wie warme Decken um,
und träumte mich zu Dir.
Ich wachte auf und Du warst da.
So schön bei Dir zu sein.
Und Wärme zog um mich herum;
mein Herz ist heimgekehrt.
Wir tauchten in Gemeinsamkeit
und teilten unser´n Sinn.
Gedanken gingen hin und her.
Noch mehr sind wir nun eins.
Und rot nun uns´re Wangen glüh´n
Und frisch ist unser Sinn
Und warm um´s Herz,
voll neuer Glut
wir uns´re Liebe seh´n.

Feuerachat 24.10.2007, 21.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verstehen, Geborgenheit,

Scheue Gedanken

So tief berührt,
so offen gezeigt
und nun ein Frösteln.
Liebe in frischem Wind.
Außer Atem herumgetollt
sucht sie Wärme.
Heimkommen möchte sie;
sich räkeln und wohlfühlen.
Doch noch sind die Hände klamm
und öffnen kaum die Tür.
Scheue Gedanken tasten
fröstelnd nach dem Schlüssel.
Nach Übersprudeln macht sich
Befangenheit breit.
Doch sanfte Begegnung taut
die Kälte der Unsicherheit.
Und wir nehmen uns in die Arme.
Und unser Herzschlag
wird zum prasselnden Kaminfeuer.
Und alles wird wohlig.
Und Träume eilen herbei
und wir kuscheln uns ein,
wie Kinder nach wildem
Spiel mit leuchtenden Augen.
Wir sind daheim.

Feuerachat 23.10.2007, 22.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Begegnung, Heimat, Geborgenheit,

Herbstfeuer

Frisch sind die Tage
in nahendem Frost.
Nun findet das Ernten
ein Ende.
Was Reife fand
ist eingekehrt
und nährt auch
in dürrer Zeit.
Auf leeren Feldern
in Dämmerlicht
flammt glutvoll
ein letzter Gruß.
Man sehnt sich nach
Wärme und Feuer
und Licht;
nach Heimkehr
mit roten Wangen.
Im Städtedschungel
verliert die Natur
ihr Gesicht
und doch klingt
der Herbst tief in mir.
Ich zünde heimlich
ein Feuer uns an
und öffne Dir leise die Tür.
Verbrennen wollen wir
alles was uns nicht nährt
und in der Glut backen
ein feuriges Mahl.
Und feiern die Liebe,
die wir gesät
und herzhaft genießen
das Glück.
Und in unsren Herzen
da brennt es so hell
und Wärme hüllt
wohlig uns ein.
Wie schön ist es doch
fernab jeder Zeit
voll Freude geborgen
zu sein.

Feuerachat 22.10.2007, 22.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Feuer, Herbst, Ernte,

Ein Honigmond

Du Liebste mein
so schwarz die Nacht,
so leer die Welt
und windhauchkühl.
Und graue Schauer
frösteln.
Und geisterhaft treibt
oft der Sinn.
Wird zum Gespenst
in dunkler Nacht.
In Wärme hülle ich Dich ein.
Ich kuschle mich zu Dir.
Und forme einen Honigmond,
so bunt und lustig anzuschau´n.
Ich lass´ihn leuchten satt.
Er lächelt in der Dunkelheit.
Und ungezählte Sterne;
sie scharen sich um ihn herum
und lachen, glucksen, wispern.
Ein jedes Sternlein winkt Dir zu
und brennt für Dich voll Liebe.
Der gute Mond den ich geformt,
den gab es immer schon.
Der Honigmond aus Märchenreich
kommt nur zu uns als Kind.
Ich schenk ein Stückchen Kindheit Dir
aus meinem Proviant.
Das macht dich satt und froh.
Und unser Mond so rund und schön,
wird immer wieder aufersteh´n.
Wenn wir in uns die Liebe seh´n,
aus kindlich frohem Sinn.

Feuerachat 21.10.2007, 19.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kinderherz, Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit,

Eulenmahl

Die Eule der Weisheit
ist durch die Nacht
des Wissens geflogen.
Grau war ihr Flug.
Süß war ihre Beute.
Voller Gefühl,
was sie fing.
Und Gewölle
reiner Vernunft
fielen in Alltagsgrau.

Feuerachat 21.10.2007, 19.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Liebe, Alltag,

Grauer Traumrabe

"Grauer Traumrabe,
Du, der Du in Wolkengrau
fliegst;
Du mit den Regenbogenaugen;
der nur von brennenden
Augen gesehen wird,
komm!"
"Flieg´ und trag´mich ein Stück!"
Das Grau drückt so schwer und feucht.
Und heiß ist meine Stirn.
Und ein tonloser Raum hüllt mich ein.
Und ich höre das schwere Rad mahlen.
Und meine Kinderseele versteht nicht
und will fliehen.
"Grauer Traumrabe komm!"
"Wärme mich, und kühle meine Augen."
"Schenk´mir ein Stück Regenbogen
und lass´mich fliegen!"
" Denn meine Herzmelodie ist krank
und möchte sich wiederfinden."

Feuerachat 21.10.2007, 18.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Märchen, Phantasie, Krankheit, Kindheit, Traum,

Candierte Träume

Manche Träume
erwachen mit mir,
tragen mich in den Tag.
Süße und Duft,
Fest der Erinnerung.
Wunderbare Träume.
Und Deine Stimme hüllt sie ein.
Dein Blick lockt sie hervor.
Deine Umarmung holt sie ins jetzt.
Und Dein Kuss läßt sie blühen.
"Candierte" Träume zaubern
ein Lächeln in den Frost
des Alltags.

Feuerachat 20.10.2007, 19.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Liebe, Zärtlichkeit,

Industrieblumen

Patchworkstraßen und Container,
Zweckleben, vergessenes Grau.
Beton und Würfel.
Zwischen Staub, Betrieb
und lärmendenFahrzeugen
liegen hingestreute Kästen.
Unkrautumarmt blüht es dort.
Ein verlorener Farbklecks hier
und vergessene Natur dort.
Sogar Rosen ranken und blühen
in gedankenloser Schönheit.
Rabatten mit Industriegrün
umgeben Arbeitsburgen
wie Wassergräben.
Und unter einzelnen Bäumen
leuchtet es gelb auf.
Doch die Arbeit geht weiter -
einfach so. -

Feuerachat 18.10.2007, 22.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Natur, Arbeit, Leben, Gedanken,

Lautlos

Lautlos ist der Tag.
In Regen gebettet.
So sehr flog mein Sinn.
Doch ohne Deine Stimme.
Ein Film aus Tränentropfen
bedeckt meine Welt.
Doch ein kleiner Hauch
zaubert Klang, Farbe und
Licht.
Und durch ein Fenster
sehe ich Dich lächeln
und die Sonne lacht.

Feuerachat 17.10.2007, 21.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Regen, Liebe, Kummer, Einsamkeit,

Seelenklänge

Mein Herz schlägt Dir entgegen
und meine Seele lauscht.
Liebe küsst die Freude.
Und wenn Deine
Stimme antwortet,
klingen unsere Seelen.
Und die Sehnsucht
wartet auf
Musik,
die nur für uns ist.

Feuerachat 15.10.2007, 19.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Musik, Seele,

Duett

Mein Seelenklang
so einzig in den Jahren.
Und jede Begegnung ein Gegenüber.
Echo, nicht mehr als das.
Spiegel meines Alleinseins.
- Und nun ist eine neue Melodie in mir.
So ungewohnt ist Dein Klang,
der nicht Echo ist.
Und wir stimmen uns ein.
Und wenn die Ewigkeit Raum schenkt,
singt die Liebe.
Und ungeahnte Weite und Klarheit
öffnet sich.
So als gäbe es nichts anderes -
hätte es nichts anderes je gegeben
verschmelzen wir
und sind All- Eins
in zwei Seelenklängen
grenzenlos und voll Liebe.

Feuerachat 14.10.2007, 21.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verschmelzen, Glück, Ewigkeit,

Ein Strahlen

Freude im Gesicht
von Liebe durchglüht
durchflutet unser Sein.
Und in Gedanken
blüht sie immer wieder auf.
Ein Strahlen haben wir gesät,
das nur uns gehört.
So schön ist es,
daß die Augen es nicht fassen.
Und bei jeder Begegnung
leuchtet es auf.
Und in einer inneren Melodie
verstummt alles andere.
Weit wird der Raum der Freude,
denn alles tritt beiseite
und unser Strahlen
verbindet sich
und wirft einen Kuss
in die Ewigkeit.

Feuerachat 11.10.2007, 19.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Selbstvergessenheit,

Oktoberlaub

Oktoberlaub, liegt wie Papier
und raschelt auf den Wegen.
Es läd´mich ein zu munt´rem Spiel.
Es stiebt vor mir daher.
Es fordert auf zu Leichtigkeit;
will fliegen, flattern, tollen.
Und wie von selbst geht fast mein Fuß
bestrebt es aufzurollen.
Und Berge schieb´ ich vor mir her
aus buntem Laubgewimmel.
Auch innerlich wird vieles leicht,
in Lachen aufgewirbelt.
Und frischer Wind läßt
mich erglüh´n;
kalt sind nur Wangen, Nase.
Daheim sitz´ich nach forschem Spiel
vor dampfendem Getränk.
Ich freue mich am Laubgeschenk,
das mich so aufgeweckt.
Entspannt zieht ein Behagen ein,
von frischem Wind geweckt.

Feuerachat 11.10.2007, 19.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Emotionen, Herbst, Natur, Spiel,

Traumsegel

Wie eine Melodie klingt

Deine Stimme in meinen Gedanken.

Und am Silberstrand

wartet meine Traumbarke.

Ich webe aus Gedanken wundervolle Segel.

Mondschimmernd leuchten sie

und tragen Dein Lächeln.

So friedlich ruht die Gedankensee.

Bald werde ich die Nacht umarmen.

Liebste, und Du begleitest mich.

Und der Schlaf wird uns sanft

ans Ufer des Tages tragen

von Kuss zu Kuss.

Feuerachat 10.10.2007, 21.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träumereien, Schlaf, Nacht, Liebe,

Sonnenwolken im Herbst

Grau geballte Wolkenbetten
türmen sich am Himmel auf.
Wollen lachen, wollen spielen,
wollen mit dem Herbstwind ziehn.
Und die Sonne lacht von oben
auf das wilde Wolkentoben.
Wirft ein Lächeln in die Luft.
Rosa strahlt nun ganz geschwind
Im Wirbeltanz jed´ Wolkenkind.

Feuerachat 10.10.2007, 19.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Spiel, Freude, Emotionen, Herbst,

Ein leises Lachen

Ein leises Lachen
küsst mein Ohr,
keck knabbert
es an mir.
Es kitzelt mich
und ist so schön.
- Und leise lach´auch ich.
Und wie ein wilder Schaukelschwung
eilt leises Lachen hin und her.
Es taucht in uns´re Träume ein,
läßt uns wie Kinder glücklich sein.
Und leises Lachen küsst das Herz
und trägt uns weich dahin.
Und lachend schweben wir vereint
so schelmisch durch die Nacht.
Wir schlafen leise lachend ein.
Und Sterne leuchten uns.
Ein Zwinkern werfen sie uns zu
und bauen uns ein Nest.

Feuerachat 09.10.2007, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Humor, Heiterkeit, Freude, Glück,

Blattgedanken

Blattgedanken so bunt.
Blattgedanken so rund.
Wirbeln im Kopf.
Und Buchstaben fallen
auf Papier.
Und in leuchtenden
Herbstfarben
erblühen
zeitlose, zarte Blüten.
Geschrieben von Dir
an die Liebe.
- Und ein Kuss
fängt sie auf
mit lachendem
Gesicht.

Feuerachat 09.10.2007, 19.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehungen, Liebe, Zärtlichkeit,

Der Seelenaugensee

Und ich schaue
blickversunken
unendlich tief.
Bis auf den Grund
Deiner Seele
tauche ich.
Tiefer und tiefer.
Dahin, wo Worte
verstummen.
Wo Seele in Seele
liegt.
Und in einem
unendlichen Moment
bildet sich Fläche und Kreis
Höhe und Tiefe
Eindruck und Ausdruck.
Und eine Träne fällt
in mein Herz und
formt eine schimmernde Perle.
Und ich weiß:
Im Seelenaugensee
habe ich Sie gefunden,
diese Perle.
Mit den Augen der Liebe
habe ich sie entdeckt.
Und ich umarme jedes Glück
von Dir, jeden Kummer,
jede Freude und jedes Lachen.
Und die Perle in meinem Herz
macht Dich so wunderbar.
Und in meinen Augen
glänzen Millionen Sterne
und spiegeln sich
in Deinem
Seelenaugensee.

Feuerachat 09.10.2007, 18.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Leben, Gefühl, Autobiografisches,

Schattenboxen

Wenn Leben auf der Stelle tritt,
wenn vieles fremdbestimmt,
wenn vieles auferlegte Pflicht,
gerinnt der Lebensfluss.
So schwer wird dann
so mancher Schritt,
dabei will leicht man sein.
Und nach Erlösung schreit die Last,
in vielen Grübelei´n.
Und Wunsch und ungeliebtes Sein,
versklavt den Zeitmoment.
Und Schatten sprießen grau hervor,
die man mit Abwehr nährt.
Und jeder Schatten, der besiegt,
beschwört zwei neue auf.
So kämpft man sich durch
graue Welt, bis man erschöpft
hält ein.
Das Denken fällt wie faule Frucht.
Tief ist der Atem nun
und wie ein Tag strahlt Sonne auf
und alle Schatten ruh´n.

Feuerachat 04.10.2007, 18.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Leben,

Flügel

Du legst mir leise Flügel an
aus Liebe wohl geformt.
Ich spüre eine seltne Kraft
voll Leichtigkeit, doch fest.
Und viele Farben blühen schon
auf meinem Flügelschild.
Zart wie ein Hauch das Flügelbunt
und trägt mich doch so gut.
Gewebt aus Lebensglück mit Dir,
aus tiefem Herzensgrund,
aus Trost aus Rat und Zuversicht,
aus Zeit, die wir geteilt.
Aus inniger Gemeinsamkeit,
Gedanken und Gesprächen
ein breites Fächerpaar sich spannt.
Und wenn der graue Alltag drückt,
und wenn ich Not verspür´,
Dann schwinge ich mein Flügelpaar
und schon bin ich bei Dir.

Feuerachat 03.10.2007, 21.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Glück, Freiheit, Geborgenheit,

Und es ist einfach Freude

Es ist ein eigenes Gefühl;
mein Herz, es schlägt so laut.
So weit dehnt alles sich.
Voll Tränenlachen ist
mein Blick.
Und jede Zelle tanzt.
Und Feuer lodert so hell auf,
und meine Seele singt.
Ein Sprudeln
ist mein ganzes Sein,
das Dich in Glück
umfängt.
"Ich liebe Dich!"
So schallt´s in mir,
klingt in der Ewigkeit.
Und jedes Wort
ist viel zu klein,
für alles, was ich spür.
Und es ist einfach Freude nur,
sowie ich Dich berühr´.

Feuerachat 02.10.2007, 20.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Übersprudeln, Autobiografisches,

Herzhaft

Voll Kraft und fest
so echt und klar
spricht oft
Dein ganzes Sein.
Und braucht
kein Wort -
erklärt sich selbst
und füllt mich
an mit Leben.
Der Suche Hunger
ist gestillt
im Herzenshändedruck.
Und herzhaft mir das Leben
schmeckt,
verlacht die Grübelei.
Verschwunden ist die
blasse Angst;
die Seele atmet frei.
So vielgestaltig ist
Dein Sinn.
So zart und doch robust.
Was mir als Gegensatz
erschien,
hast Du so wunderbar
vereint.
In Würde und in
Zärtlichkeit.
In Feuer und in
Feingefühl.
In Freude laut
und Ehrfurcht still.
Beherzt bezaubert
hast Du mich,
obwohl unendlich zart.
Du bist die schönste Frau
für mich durch
Deine Wesensart.

Feuerachat 02.10.2007, 20.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Natur, Kraft, Temperament, Herz,

Der Zauberwald

Nach vielen ausgetretnen Pfaden,
wenn Hoffnung fast schon in Dir
schläft,
säumt eine kleine Spur die Wege,
die sonst Du immer abgelehnt.
Verstandesmüde folgst Du ihr.
Ganz klein kommst Du Dir vor.
Und langsam schwindet
die Gerade, die aus Gewohnheit
Du entlehnt.
Ein Waldsaum öffnet seine Tore;
ganz schüchtern klopft Dein Herz.
Und Zauber reicht Dir seine Hände,
und lächelnd tauchst Du in das Grün.
Auf goldner Lichtung angekommen,
so wunderschöne Träume blühn.
Und Deine Seele läßt sich nieder,
umspielt von Licht und Waldesgrün.
So knorrig sind die Waldgestalten,
so alt und doch so ewig jung.
Du blickst in milde dunkle Augen
und möchtest nicht mehr weiterziehn.
Der Alltagsbann wird Dir genommen,
und wie ein Kind siehst Du die Welt.
Ganz leise wisperts in den Zweigen,
von einer Lieb´die einzig zählt.
Ein Lachen dringt in die Erstarrung
Du spürst in Dir den Lebensstrom.
Es ist kein Traum, naturgeboren,
bist Du vereint im Waldesdom.
Und alle Kleinlichkeiten weichen,
so grenzenlos ist nun Dein Sein.
Und Deine dunklen Augen wissen,
um Zauber den Du stets gefühlt.
Zerborsten sind die Kerkermauern
in waldesgrünem Zauberhain.

Feuerachat 01.10.2007, 22.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Liebe, Sinn,

Mein Ich

Mein Ich schaut scheu in diese Welt.
Gezügelt und doch frei.
Bewußt durch sein Gedankenselbst
in Bildern bunt geformt.
In alle Sinne eingehüllt,
erkennt es sich als Ebenbild.
Es schaut in diesen Strom der Zeit,
weiß nicht so recht warum.
Die Antwort läuft stets hinterher,
mitunter leicht, mitunter schwer.
So ist der Lebenssinn,
der aus dem "Zeit-Raum-Echo" quillt.
Nur selbstvergessen schließen sich
die Zeit und auch der Raum.
Komm´ Liebste, komm´ begleite mich,
in wundervollem Traum! 

Feuerachat 01.10.2007, 01.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Liebe, Leben, Sinn,

Wie noch nie

So tief, so neu erlebe ich.
ich dachte, es sei längst bekannt.
Doch schattenhaft ist, was zuvor;
so übermächtig lebt in mir
die Liebe, die nun ist.
Sie kam so lautlos und bestimmt.
Sie fragte nicht, war einfach da.
Ich konnte nicht entfliehen.
So wie noch nie schlägt nun
mein Herz, so tief geborgen,
doch voll Angst, weil schwer
ist diese Last.
Doch ungefragt schlägt es für Dich.
Mein ganzes Sein strebt zu Dir hin.
Will wiederfinden sich in Dir.
So selbstvergessen ist das Glück.
Doch kaum getrennt, ist so viel Leid
und Sehnsucht unentwegt.
Doch nur ein Hauch von Dir
entzückt, ein kleines Wort
läßt jubeln mich.
Bringt Dich sofort zurück.

Feuerachat 30.09.2007, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Autobiografisches, Leben,

Ichgeflatter

So seltsam ist das Selbstgefühl.
So oft so anders neu.
Dann wieder ach, so wohlvertraut,
mal leise, still; dann wieder laut.
Doch immer spricht ein "Ich" in mir.
"Auch das bist Du," raunt es mir zu.
Und bildgeformt ist jedes Sein
und Seinsgedanke jedes "Ich".
Mal feiertäglich präsentiert,
dann wieder ganz dem Alltag treu.
Mal liegt darin viel Zärtlichkeit;
mal hadert es und sucht nur Streit.
Mal ist es ganz in sich gekehrt;
mal denkt es, daß es gar nichts wert.
Mal schäumt es über voller Mut;
mal ist es böse und mal gut.
Mal will es gar der Welt entfliehn;
mal will es gar nicht weiterziehn.
Mal wiegt es sich in Phantasie;
dann wieder sachlich wie sonst nie.
Mal ist es ganz verwirrt und zag;
dann sagt es, daß es gar nichts mag.
Und selbstvergessen ist es auch;
voll Glück der Welt entwischt.
Und wenn es Deine Liebe spürt
und Herz mit Herzen sich berührt;
dann ist es endlich heimgekehrt.
Dann ist ein Ewigkeitsgefühl,
das einfach ist und nichts mehr will.

Feuerachat 29.09.2007, 16.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Liebe, Leben, Sein, Emotionen, Autobiografisches,

In Deiner Stimme

Zuhause bringt mir Deine Stimme.
Ein jedes Wort gibt Heimat mir.
Und wärst Du auch in weiter Ferne,
mit jedem Wort bin ich bei Dir.
In Deiner Stimme liegt Umarmung.
Dein Lachen plätschert wie ein Quell.
In jeder Frage liegt viel Nähe.
Und jede Antwort ist so hell,
daß selbst an grauen trüben Tagen
noch ein Stück Sonne in mir scheint.
Und Küsse sind darin gebettet,
ich spür´s bei jedem Atemzug.
So schön ist es mit Dir zu reden,
ein jedes Wort ein Liebesflug.

Feuerachat 29.09.2007, 15.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Emotionen, Glück, Heimat,

Gedankenfarben

So grau der Tag,
wie Leinwand fast,
und in der Stille
klopft mein Herz.
Die Augen sind
geschlossen.
Und hinter Lidern
fließt ein Strom
so leuchtend
voller Farben.
Und Bild auf Bild
formt sich in mir.
Ich sehe, was ich sehen mag,
verschwunden jede Last.
Du trittst in meine Stille
Herz.
Die Augen sind
geschlossen.
Und hinter Lidern
fließt ein Strom
so leuchtend
voller Farben.
Und Bild auf Bild
formt sich in Dir.
Wir sehen uns an diesem Tag
verschwunden jede Last.
Und in dem stillen grauen
Tag
erblühen tausend Farben.

Feuerachat 29.09.2007, 13.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Farben, Autobiografisches, Glück, Heimat,

Ein anderer Regen

Informationen prasseln
wirbelnd herab,
und ich bin ohne Schirm.
Menschenblitze zucken
und Fragen donnern
im Hinterkopf.
ich gehe auf der Brücke
der Ungewissheit.
- Und unter mir der Zeitstrom.
Forderungen, Anforderungen -
Können auf Zuruf.
Das wilde Tier der Freiheit
tatzt nach der Peitsche.
Unwillig, willig stelle ich mich
dem Regen.
Abläufe rinnen herab.
Ich suche das Brückengeländer
des roten Fadens.
Nebel aus Widerspruch und Anforderung
senkt sich herab.
Wünsche und Ängste zerzausen den Tag.
Und der Feierabend weicht der Regeneration.
Müde macht dieser Regen.

Feuerachat 28.09.2007, 19.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Arbeit, Gedanken, Autobiografisches, Leben,

Tropfnass

Ein grauer Regen
hüllt uns ein,
begleitet Schritt und Tritt.
Doch Hand in Hand
zieht´s uns dahin,
und fröhlich ist der
Lebenssinn;
das Innengrau verflogen.
Ein Lachen perlt wie Regen,
und Glitzern liegt im Blick.
Ich küsse Regentropfen fort,
und Du, Du lachst mich an.
m Herz der Regenbogen glänzt;
und tropfnass eilen wir.
Wir schließen auf die Herzenstür
und schütteln alles ab.
Und heiß und wohlig wird es

uns in unser´m kleinen Nest.
Wir lassen Regen, Regen sein,
und laden nur die Liebe ein
zu uns´rem kleinen Fest.

Feuerachat 28.09.2007, 19.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Zärtlichkeit,

Keine ist wie Du

Ich liebe Dich.
Es ist diese Berührung.
Berührt bin ich von Dir.
Der Klang Deiner Stimme,
Dein Lächeln;
die kleinen Dinge,
die Du für Fehler hältst.
Alles ist richtig,
denn ich liebe Dich.
Dieser Augenzauber,
wenn die Liebe sich
im anderenküsst.
Deine Zärtlichkeit.
Dein Ungestüm.
Keine ist wie Du.
Dieses seltsame Verstehen.
Ja, und die Verwirrung,
die Du auslöst in mir.
Das, wo ich sprachlos bin;
sprachlos und glücklich.
Keine ist wie Du.
Mit einer einzigen
Wortbewegung,
wischst Du sämtliche
Grübeleien weg,
so, als wären sie nie gewesen.
Woher Du diese Kraft nimmst,
die uns so selbstverständlich
sein läßt, in einem
unverständlichen Leben
begreife ich nicht.
Ja, wunderbar bist Du.
Wunder für mich.
Denn keine ist wie Du.

Feuerachat 27.09.2007, 22.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Autobiografisches, Gedanken, Liebe, Glück,

Wie ein Garten

Unsere Liebe hat
Boden gewonnen.
Und Gärtner sind wir.
Nach und nach
wird aus der Wildnis
der Unsicherheiten
und Ängste ein Garten.
Steine haben wir
weggeräumt,
Unkraut gejätet
und manche wunderbare Pflanze
entdeckt.
Und mehr und mehr
gestalten wir nun.
Mit Herzblut tränken
wir den Boden.
Und die Hecke des Vertrauens
wächst und gibt Geborgenheit.
So schön blüht unser Garten.
Und er ist naturnah.
Etwas Unkraut muß wohl sein.
Und auch ein paar Steine.
Das macht ihn lebendig.
Ein paar Tränen gehören
auch dazu
und eine strahlende Sonne
aus Herzensfreude.
Und am schönsten Platz
steht eine Bank
auf der wir nur uns gehören.
Und unser Lebensbaum
breitet darüber seine Zweige aus.

Feuerachat 27.09.2007, 22.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, besinnliches, Autobiografisches,

Geliebt hab´ich die Phantasie

Geliebt hab´ich die Phantasie,
geliebt das Bild von Dir;
mit vielen Versen es geschmückt,
bis es ein Stück von mir.
Die Sehnsucht zog mich zu Dir hin,
der Wunderblume blau.
Ich wollt´der Wirklichkeit
entflieh´n betrachte ich´s genau.
Und als Du wirklich vor mir stands´t,
da war´s um mich gescheh´n;
ich hab´in Dir das Bild geliebt,
das ich von Dir geseh´n.
So schwer fiel Alltag auf uns ein,
so knapp war uns´re Zeit.
Die wahre rauhe Wirklichkeit
drang unaufhaltsam ein.
Ich hab´die Augen zugemacht,
wollt´träumen nur mit Dir;
und fühlte als Betrüger mich,
verschloß die Wahrheitstür.
Doch kennen wir die Phantasien
in die wir oft gefloh´n.
Sie sollten keine Lüge sein,
und doch tat es so weh,
als Freiheit schenkten
wir dem Traum,
der regenbogengleich
auf ungeweinten Tränen floh.
Ich liebe Dich auf meine Art
und Du liebst mich wohl auch.
Ach wär´ich frei dem Phönix gleich,
stieg ich aus Asche auf.
Ein fahler Mond scheint
dann und wann,
und einsam schaut der Wolf ihn an;
und heult im Stillen auf.

Feuerachat 24.09.2007, 01.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Kummer, Liebe, Beziehungen, Wahrheit,

Warum träume ich?

Warum träume ich von Rosen?
Dornen umgeben die Liebe.
Dornen aus Macht und aus Gier.
Versklavt rankt sich Leben
in totem Gezweig;
selbst zu Dornen geworden.
Und ich träume.
Ich träume von einem Kuss,
der die Liebe erlöst.
Von Rosen träume ich.
Von Leben, Lachen und Glück.
Doch der Schlaf dauert an.
Ein Stich traf mein Herz.
Und nur bleiernes Leben
umgibt mich.
Aufschreien möchte ich.
Doch so tief ist der Schlaf.
Ich liege da mit geschlossenen Lidern
und warte auf den Kuss der Liebe,
der mich erweckt.
Ich warte auf blühende Herzrosen.

Feuerachat 23.09.2007, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Märchen, Autobiografisches, Gedanken, Besinnliches,

Wie ein Dieb

Ein Teil des Tages ist vorbei.
Er hat sich davongestohlen
wie ein Dieb.
Einsame Gedanken bauten
eine Nebelwand in mein Sein.
Traurigkeit formte eine Frucht
der Schwere.
So fremdbestimmt das Leben.
Müde bin ich geworden.
Und das tobende Meer der
Unendlichkeit
reißt mir hohnlächelnd
das Ruder aus der Hand.
"Es ist nur Wunsch - keine Liebe!"
so höhnt es.
"Sinnlos!"
So brennt ein Echo.
Heimkommen möchte ich zu Dir.
Doch ich sehe nur das Dunkel
einer brandenden Zeit.
Müde bin ich; so müde.
Doch der Friede der Geborgenheit
ist so fern.
Mit brennenden Augen
treibe ich dahin.
Wo ist Rettung?
Noch pocht die Hoffnung
in meinem Herz
und glaubt an Erfüllung.

Feuerachat 23.09.2007, 11.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Beziehungen, Kummer, Gedanken, Liebe,

Traubenlese

Deine Stimme klingt
in meinem Herz.
Voll Süsse und Kraft
ist die Liebe gewachsen.
Zwischen hartem Fels,
in unwirtlicher Landschaft,
prangt ein Rebstock.
Sonne und Regen hat er gesehen,
Nebel und Frost.
Tränen haben ihn genährt
und Umarmungen.
Glaube hat ihn geschützt.
Arbeit läßt ihn wachsen.
Nun trägt er reiche Frucht.
Laß uns ernten im Herbst
des Lebens.
Perle für Perle genießen.
Laß uns glücklich sein
und einkehren mehr
und mehr.
Die Trauben ernten,
ein Nest finden;
und im Weiß des Winters
einschlafen mit Liebe
auf den Lippen.

Feuerachat 23.09.2007, 02.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Autobiografisches, Leben, Glück, Vertrauen, Glaube, Heimat,

Auf Zehenspitzen

Du huschst in meine Träume.
Ganz sacht;
Du weckst mich nicht.
Legst Dich in meine Seele,
die Küsse Dir verspricht.
Und schlafversunken leg ich
wohl einen Arm um Dich.
- Und keck spielt wohl
ein Lächeln um Deinen
schönen Mund
und gibt im Kuss es weiter
noch zu derselben Stund´.
Mein Herz blüht neben Deinem
und ist nicht mehr allein.
Und in den schönsten Träumen
kehr´ich zu Dir stets ein.
Auf Zehenspitzen kommst
Du und das in jeder Nacht.
Und Deine Liebe hält wohl
zu jeder Stunde Wacht.
Auch wenn Du oftmals zögerst
und denkst: "Wie kann es sein?"
Die Liebe schenkt uns Heimat
und will gelebt nun sein.
Auf Zehenspitzen naht sich
gar bald der nächste Tag.
Die Nacht hat uns empfangen
ob er es auch wohl mag?
So schön den Traum zu leben
am Tag und in der Nacht;
in Liebe uns gegeben
hält über uns er Wacht.
Komm´ leben wir die Träume
auch in der Ewigkeit,
wie Kinder selbstvergessen
jenseits von Raum
und Zeit.

Feuerachat 23.09.2007, 02.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Träume, Leben, Glück,

Heimkommen

Umarmungen ohne Aufbruch.
Bleiben und sein.
Nestgefühl.
Zusammenwachsen in allem.
Augensterne leuchten sehen
bei Tag und in der Nacht.
Alltag teilen.
Freud´und Leid.
Zuhause schaffen
und Ruhestatt.
Und alle Räume füllen
mit Lachen und Glück.
Und Liebe pflanzen
in jeden Winkel.
Das möchte ich mit Dir.

Feuerachat 22.09.2007, 20.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Heimat, Autobiografisches,

Silbergold

Silbergold liegt in der Luft.
mit zartem Pinselstrich
verfärbt ganz bunt sich
die Natur
und sehnt nach Ruhe sich.
Verkürzt ist nun der Tageslauf,
und warmes Sonnengold:
Es rieselt Silber aus der Nacht
aus grauem Perlensee.
Und buntes Laub winkt überall
in herbstlich voller Pracht.
Ein Teppich deckt die Erde zu.
es raunt bei jedem Schritt:
"Wir betten uns in Stille bald,
und halten Einkehr nun.
Schenk auch ein wenig Einkehr Dir
in Deinem Sein und Tun."

Feuerachat 21.09.2007, 21.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Leben, Natur, Gedanken, Herbst,

Nachtblau

Nachtblau und weit
gewölbt über mir
spannt rund sich
das Mondenzelt.
Und nachtblau
mein Traum
sendet Sterne zu Dir
und lockt uns in
andere Welt.
Blaugrün strahlt
ein Meer aus Halmen
so dicht
mit Sternenfunken
besetzt.
Und nachtblau
und licht schweben
beide wir hin
und tanzen auf Sternen
verzückt.
Und nachtblaue Halme
kitzeln den Fuß
und locken ein Lachen
hervor.
Und Wolken so leicht
ziehen mit uns dahin
an der nachtblauen
Kuppel der Welt.
Und Sterne beglänzen
so zart Dein Gesicht
und ich streich´über
nachtblaues Haar.
Und der Traum
hüllt uns ein
gerad´wie ein Kuss,
und ich schau
in die nachtblaue Zeit.
Und mein Herz schlägt
mit Dir;
atmet nachtblau Dir zu;
und die Liebe glänzt
in uns so mild.
Tanze nachtblau mit mir,
auf der nachtblauen Flur,
zu der nachtblauen Sphärenmusik.

Feuerachat 21.09.2007, 00.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasien, Träume, Liebe, Leben, Gedanken,

Ausbildung

Augen schauen in die Welt
und blicken auch auf Dich.
Wenn Du die Augen lächeln
läßt,
dann halten einen Traum
sie fest.
Wenn Du den Mut siehst
in den Herzen,
den Wunsch des Schaffens
und des Lernens.
Wenn Du der Jugend
Frische spürst,
weißt Du, wie Du die Welt
berührst.
Du teilst Dein Wissen und
Dein Können;
teilst eine Hoffnung
die erblüht;
und weit getragen wird
ein Wachsen,
das sich um Lebenssinn
bemüht.

Feuerachat 20.09.2007, 20.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Gedichte Leben, Sinn, Autobiografisches, Leben, Gemeinschaft, Besinnliches,

Regenwelt

In Wolken hüllt der
Tag sich ein,
kaum, daß er hat begonnen.
Die Jahreszeiten
mischen sich
und kennen sich nicht wieder.
Verschwommen
breitet sich die Welt,
fast wie im Traum zeronnen.
Veränderlich so heißt es stets.
Das Feste ist gewichen.
Und sicher ist nur der Moment,
der, kaum bemerkt, verblichen.
Ein Regenbogen leuchtet auf,
so voll Gedankenfarben.
Und diese selbst sind lichtbestimmt,
und fliehen rasch im Grau.
Und nur die Sonne hält
ihn fest,
wenn Liebe hell ihn leuchten läßt.
Wenn dunkle Wolken um uns her,
versinkt er im Bewußtseinsmeer.
Wird fortgespült in Tränen.
Und voller Trübsal ist die Nacht,
wenn nirgendwo ein Stern erwacht.
Und müde Augen suchen.

Feuerachat 18.09.2007, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Besinnliches, Natur, Gedanken, Emotionen,

Ein Lächeln

Ein Lächeln liegt
auf meinem Mund
Gedanken tropfen
warm und bunt.
Ein Licht erfüllt
das Herz.
Ich denk´an Dich
und Deinen Kuss
so voll und doch so zart.
Und küsse in Gedanken
Dich-
und Du, Du spürst es
sicherlich.
Ein Lächeln liegt
auf Deinem Mund
und Licht erfüllt
Dein Herz.

Feuerachat 17.09.2007, 20.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Freude, Zärtlichkeit, Autobiografisches, Leben,

Plaudereien

Gar wohlig warm

ist´s mir im Sinn

und Freude füllt

mein Herz.

Ganz unbeschwert

sind wir vereint

und schwelgen

im Erzählen.

So gut im Wirbel

uns´rer Zeit

tun manche Plaudereien.

So frei fühlt sich das Leben an,

wenn munter wird gesprochen.

Ein Lachen durch das Leben

schwingt und läßt die Seele

klingen.

Und lachend ab fällt

fällt jedes Grau

und läßt sich

leicht bezwingen.

Feuerachat 17.09.2007, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Leben, Freundschaft,

Ein neuer Weg

Ein neuer Weg
noch unbekannt
mir neue Richtung weist.
Wohin er führt
ich weiß es nicht,
doch hab´ich ihn gewählt.
Bestimmt hält er sehr viel
bereit
und bringt mir intensive Zeit
das ist´s was für mich zählt.

Feuerachat 16.09.2007, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Arbeit, Autobiografisches, Leben,

Herbstspaziergang am Fluss

Im Morgentau

erstrahlt die Welt,

der Fluss ein Silberband.

Ganz sachte fällt ein buntes Blatt

grad wie ein Kahn ins Nass.

Es dreht sich, treibt in Strömung hin,

begleitet meinen Weg ein Stück

und läd zum Träumen ein.

So lang schon war ich fort von hier,

und nun ein bunter Gruß.

So schön am Ufer langzuziehn

ganz ohne Pflicht und "Muss".

Die Sonne wärmt mit ihrem Glanz

und Silberfäden wehn.

Und heimatlich fühlt es sich an,

am Ufer hier zu stehn.

Feuerachat 16.09.2007, 14.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Herbst, Freude, Heimat, Autobiografisches,

Kerzenschein

Leuchtende Wärme
aus Werden und Vergehen.
Lebensfunkenflamme.
An sich verzehrendem Docht
strahlst Du,
genährt aus dem Wachs
Deines Lebens.
Und Dein Herz brennt
und bannt das Dunkel.
Geborgenheit schenkst
Du
und hauchst Dein Licht
in die Ewigkeit,
bis Dein Schein verglüht.

Feuerachat 15.09.2007, 20.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Besinnliches, Leben, Gedichte,

Herbstsonne

Ein leichter Schleier
hüllt Dich ein.
Ein Nebel ist in Dir.
Und reif und frisch ist
Dein Geschenk,
umrahmt von
vielen Farben.
In buntem Laub
und leichtem Wind
prangt Obst
in voller Süße.
Und taubereift
ist Feld und Flur.
Des Sommers Hitze
schwindet.
Bedächtiger wird
nun der Schritt,
labt sich am Abendbunt.
Geerntet wird auch
manche Frucht,
die innerlich gereift.
Und Sehnsucht liegt in
neuer Saat,
die noch den Winter
vor sich hat,
will Traum und
Schlaf nun sein.
und träumt von
Blüte und von Wuchs
im ersten Frühlingsschein.

Feuerachat 15.09.2007, 19.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Reifen, Besinnliches, Natur,

Endlich

Aufatmende Erlösung
in einem Wort.
Befreite Erfüllung.
Ein Zauber des
Gelingens.
"Endlich!"
So erleichternd
ist dieses Wort.
Und Steine
fallen von
der Seele.

Feuerachat 15.09.2007, 06.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Erfüllung, Gedanken, Gefühle, Wortbilder,

Wie Luft und Meer

Wie Luft und Meer
lass unsere Liebe sein.
Grenzvergessen die
Fahrt im Strom.
Jede Berührung
ein Ineinanderfließen.
Lass uns teilhaben
und Teil sein.
Grenzhäute abstreifen
bei jeder Begegnung;
eindringen ins Urgeheimnis
und mit dem Herzschlag
des Lebens
den Herzschlag der Liebe
spüren,
die in uns wächst
von Tag zu Tag mehr
in zeitlosem Glück.

Feuerachat 15.09.2007, 05.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Autobiografisches, Leben, Besinnliches,

Wie ein frischer Wind

Wie ein frischer Wind
ist Deine Liebe.
In grauverhangenem
Tag
wischt sie die Wolken
beiseite.
Klarheit zaubert
sie.
Wie ein Regenbogen
strahlt Licht in tausend Farben.
Erfrischt ist mein Leben.
Und aus glitzerndem Tau
glänzt meine Liebe
Dir entgegen.

Feuerachat 14.09.2007, 21.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Autobiografisches, Besinnliches, Gedichte,

Weitergehen

Ich liebe Dich.
Und so schwer
jeder Schritt,
so groß
jedes Glück mit Dir.
Weitergehen
und wachsen
will ich
an Deiner Seite.

Feuerachat 14.09.2007, 20.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Liebe, Besinnliches, Gedichte,

Fragende Wolfsaugen

Fragende Augen
ungläubig aufgerissen.
Tastende Bestätigung
angespannt.
Und eine Bitte.
- Und keine Antwort.
Schritte verhallen im Nebel,
wenden sich dem Fressnapf
des Lebens zu.
In der Ferne heulen Wölfe den Mond an.
Sie singen das Lied von Freiheit
aus rauhen Kehlen.

Feuerachat 13.09.2007, 23.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Ein Regenbogen

Ein Regenbogen
in der Seele.
Im Regengrau.
Er glaubte der Sonne kaum.
Liebesfarben
in schlafloser Zeit.
Erinnerungen fielen wie Schleier.
Im Grau des Tages
fand sich die Sonne kaum.
Müdigkeit tropfte aus schweren
Lidern.
Im Bleisarg aus Angst und Pflicht
liegt die Liebe
von Amors Pfeilen durchbohrt,
- ungelebt.

Feuerachat 13.09.2007, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Nebelkönigin

Gedanken im Nebel.

Dein Bild im Widerhall.

Seltsame Berührung.

Und Lebensnebel hüllt mich.

Wirklicher als die Wirklichkeit.

Festhalten möchte ich ihn.

Ein trauriges Lächeln zerrinnt.

Der Nebel ist wirklicher als ich.

Er läßt sich nicht halten.

Er winkt mir zu im Liebesfluss.

Viele Tode bin ich gestorben,

und jeder Tod war es wert.

Liebe formt Mauern -

und darin mein ich.

Und eine Lebensträne

gibt Antwort.

Aus Ja wird nein.

Und ich bin wirklicher

als der Nebel.

Und das Leben nimmt

einen Atemzug.

Es sollte nicht sein.

©miro

Feuerachat 13.09.2007, 21.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Mürlewitz

Mürlewitz ist ein kleiner Kobold,
der in einem Supermarkt haust.
Nun fragt Ihr Euch, was ein Kobold
denn ausgerechnet in einem
Supermarkt anstellt?
Nun, die Antwort ist einfach:
Schabernack!
Kobolde wollen necken
und Unfug machen.

Und ein Supermarkt
ist dafür gerade recht.
So legt er manchmal ein paar
Sachen zusätzlich in die Einkaufswagen
und dann wundern sich die Leute,
wenn sie an der Kasse stehen.
Oder er räumt auch einmal Ware ganz
einfach an den verkehrten Platz.
Es sind aber alles harmlose Späße.
Er würde nie etwas mutwillig beschädigen
oder stehlen.
Wenn jemand sagt:"Kobolde sind böse!"
dann stimmt das einfach nicht.
Wenn sich also der Filialleiter vom Supermarkt
ärgert, weil etwas fehlt oder kaputt ist und
meint da müsse wohl ein Kobold zugange gewesen sein;
dann ist unser Mürlewitz traurig.
Denn Kobolde wollen nur zum Lachen bringen
und niemandem schaden.

Feuerachat 12.09.2007, 20.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Märchen

Miteinander

Eine Berührung der Seele
und der Wunsch nach mehr.
Ein Blick vielleicht;
ein Wort.-
Etwas Verbindendes.
Ein Wiederfinden.
Und ein Weg.
Herzhände schließen sich
ineinander.
Ein Kreislauf bildet sich.
Und je mehr Liebe strömt
um so inniger das Band.
Miteinander -
Und in allem lächelt
ein Gedankenbild
mir zu.

Feuerachat 12.09.2007, 19.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Autobiografisches, Leben, Besinnliches,

Manchmal

Manchmal fallen Freudentränen
in die Seele.
Ganz plötzlich, oder ganz sacht,
wie in einen See.
Kreise bilden sich,
malen Bewegung in innerer Landschaft;
sinken in Unergründlichkeit.
Boden formen sie
im Sein tief unter der Bewegtheit
von Lebenswellen.

Feuerachat 12.09.2007, 19.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Besinnliches, Autobiografisches,

Gedankenstaub

Aus untoten Gefühlen
in Seelenwüsten
erheben sich Dämonen.
Und üble Winde kreisen.
Aus Angst, Erpressung
und Not.
Aus ungelebtem Leben.
Aus Verboten.
Bilden eine Rauchsäule
aus Richtertalaren.
Wirbeln und kreisen
und legen schmutzigen Staub
auf jede Schönheit des Seins.
- Und nur der frische Wind
der Liebe und der Tau des Moments
wischt ihn beiseite.

Feuerachat 12.09.2007, 11.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedanken, Gefühle, Autobiografisches, Leben, Angst,

Herzenslachen

In allen Sinnen klingt es
und sprudelt laut vor Glück,
und zaubert stets ein Lächeln
und kehrt zu Dir zurück.
Es kommt aus tiefstem Herzen
kann nicht verborgen sein
will frei die Welt umarmen,
will ganz im Leben sein.
Ein Lachen voller Freude
beflügelt uns ein Stück.
Es schwingt in Leib und Seele
und alle läd es ein,
in dieser Herzensschönheit
auch mit dabei zu sein.

Feuerachat 11.09.2007, 18.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gefühle, Leben, Freude,

Der Perlensee

Zwischen den Traumbergen,
da, wo die Landschaft etwas
sanfter und hügelig wird,
liegt, in grüne Wiesen eingebettet,
der Perlensee.
Es ist ein wunderbarer Ort
mitten im Wesenskern des Menschen.
Wer das rechte Gefühl hat,
wird diesen Ort immer in sich finden.
Er ist da, wo alles zusammenfließt.
Mein Perlensee hat eine besondere
Farbe: Er ist augenbraun;
und dazwischen
leuchtet er goldgrün auf,
wenn der Seelenwind
mit den Wellen spielt.
Und er hat Perlenwasser.
Es sind Perlen, die das Leben
geformt hat aus Herzgedanken.
Und Bilder werden durch die
Augen aufgenommen und durch das,
was uns berührt, geformt.
Deshalb schimmert mein See
in bernsteinfarbenem Braun
oder auch einmal dunkler.
Und das Goldgrün kommt
vom Lachen und aus der Hoffnung,
die in mir ist.
Denn Liebe und Freude ist
wie eine wohltuende Sonne
und läßt
den See leuchten.
Und wenn ich in diesem See
eintauche und schwimme,
bin ich frisch und glücklich.
- Und dann glänzen meine Augen
und haben einen regenbogenfarbenen
Schimmer.
Und ab und zu blitzt es goldgrün auf,
weil ganz viel Hoffnung in mir ist
und ein Lachen.

Feuerachat 11.09.2007, 05.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Märchen, Emotionen, Phantasien, Besinnliches,

An einem kleinen runden Tisch

An einem kleinen runden Tisch

umarmen sich Gedanken.

So scheu noch und doch

wohlvertraut,

wird hier ein neues Haus gebaut.

Es werden Steine aufgezählt;

es wird erklärt; es wird gewählt.

Und langsam fügt sich Stein zu Stein.

Und jeder Stein ist Architekt

und lenkt den Bau des Lebens.

Das Haus wächst und verändert sich

am kleinen runden Tisch.

Und immer wieder ist es neu

und Liebe baut es auf.

Und in Umarmungen gehüllt,

gewinnt es einen Schimmer mild;

steht fest und trotzt den Stürmen.

Ich liebe diesen runden Tisch,

an dem wir beide sitzen.

Das Haus ist schön an dem wir bau´n.

Es wächst aus Liebe und Vert´raun.

Und täglich wird es neu.

An einem kleinen runden Tisch

wird leis´und laut gedacht.

Und laden wir die Liebe ein,

mit uns an diesem Tisch zu sein;

dann wird so vieles möglich sein;

an das wir nie gedacht.

Feuerachat 11.09.2007, 04.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Autobiografisches, Liebe,

Wunder bist Du für mich

Es ist keine Verehrung
und ich baue Dir auch keinen Altar.
Ich sehe das, was man Fehler nennt.
Und genau das macht Dich
zum Wunder für mich.
So wenig habe ich das Leben
bisher angenommen.
Nun führt es Dich auf meinen Weg.
Mit Glück, mit Schmerz, mit so vielem.
Und wie ein Kind zur Mutter -
eilt meine Liebe zu Dir;
und möchte nur geliebt werden.
Verstoße meine Liebe nicht,
denn Sie will wachsen und reifen.
Sie möchte als Wunder groß werden
und die Welt umarmen mit Dir.
Und meine Liebe ist einfach. -
Größer als all´mein Wissen und Denken,
größer, als jede Beschreibung
ist sie einfach da und will zu Dir.

Feuerachat 11.09.2007, 04.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Besinnliches, Emotionen, Autobiografisches,

Der phantasierte Gott

Menschengeschaffen

thront er in eigenem Glanz.

In Zivilisation gereift,

macht er sich die Erde untertan.

Nichts ist ihm heilig.

Unersättlich ist er.

Er duldet keine Götter neben sich.

Alles verschlingt er im Rausch der Macht.

Sich selbst und anderen Sklave,

dient und vernichtet er.

Den Tod der Welt sucht er,

die Qual der Phantasie zu löschen.

- Mammon.

Feuerachat 10.09.2007, 08.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstges | Tags: Allgemein, Leben, Gedanken,

Umarmen

Ich will Dich halten in meinen Armen,
möchte Dich wiegen in all´meinem Sein.
Ein Staunen betrachtet die Liebe
voll Zärtlichkeit.
Einhüllen möchte ich Dich in Geborgenheit,
wie einen Vogel sein Nest.
Wie mein eigenes Herz
möchte ich Dich in mir spüren.
Mit Dir verschmelzen zu neuer Geburt.
Alles hinter uns soll zu Erde werden,
soll sich wandeln
und den Lebensbaum nähren,
zu dem wir geworden sind
in allumfassender Umarmung.

Feuerachat 10.09.2007, 07.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Autobiografisches, Liebe, Emotionen, Besinnliches, Leben,

Sonne in Grau

Ein grauer Himmel

wölbt sich satt

und drückt den Sinn

in grauem Sein.

Ein Stein liegt in Gedanken.

Ein Wort nur reichte fast

schon aus;

so trüb das Wolkendach,

daß in dem müden, toten Schein,

die Sonne sich verliert.

Und drückend wie das Wetter war,

so kroch aus tiefem Sumpf

ein Lindwurm längst schon totgeglaubt,

der mir den Rest an Sonne raubt

und macht mich traurig, dumpf.

Doch endet jede Traurigkeit,

wenn nachts die Sonne scheint.

Wir sehen uns in hellem Sinn,

wenn Liebe uns vereint.

Feuerachat 09.09.2007, 23.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Emotionen, Gedichte,

Leben einfach leben

So leicht und so schwer.

Negativgefühle schielen auf

das Schicksal wie hungrige Wölfe.

Schnappen nach Gedanken

und strecken die Zeit.

Laufen heulend der Zeit hinterher.

Treiben sie in die Enge der Angst.

Stehlen den Mut des Augenblicks.

Unerreichbar ist das Sein für

die Zukunftswölfe,

wenn ich den Moment überhöre

und bin.

Feuerachat 09.09.2007, 18.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Autobiografisches, Besinnliches, Gedanken,

Ungewohnt

Ungewohntes Leben
Ungewohnte Liebe
Ungewohnte Wohnung
Ungewohnt doch bereit.

Ich lege die Liebe ins Leben
und bereite ihr eine Wohnung.

Ich breche mit Gewohntem.

Es ist ein Umbruch.


Und wie ein gepflügter Acker
schaut mich das Leben an.

Offen für das Werden bin ich.

Die Selbstverständlichkeit

hat Urlaub genommen.

Ich trete über eine Schwelle

in Zeit und Raum.

Ein Staunen begrüßt mich,

eine Frage, ein Kuss

und eine Liebe.

Und die Frage küsst voll Staunen

die Liebe.

Und die Liebe küsst das Staunen

und die Frage.

Und der Kuss umarmt uns

und das Leben und die Liebe

und das Staunen.

So ungewohnt selbstverständlich

in neuer Zeit und neuem Raum.

Feuerachat 09.09.2007, 07.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Autobiografisches, Leben, Liebe, Arbeit, Besinnliches,

Sternentau

Wie Tau der fällt,

liegt die Stille.

Sanft leuchten Sterne.

Liebesfunken strahlen

hinter den Lidern.

Ein nie gekanntes Gefühl

glättet die Wogen.

Weit wölbt sich der Himmel.

Und mein Seelenschiff gleitet dahin.

Ein Regenbogen ist sein Begleiter.

Und ich tauche ein in Deine Augen

und Deine Stimme setzt die Segel.

Und ein Lächeln liegt wie Sternentau

auf unseren Lippen.

Und wie ein Lotse führt

ein Kuss durch die Wirren der Zeit.

Feuerachat 08.09.2007, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Besinnliches, Leben,

Seelenatem

Und Deine Seele atmet.

Ein Schwingen ist in mir.

Und jeder Atemzug ein Kuss.

Eine sanfte Berührung.

Mein Herz malt Dein Bild;

und jeder Blutstropfen

trägt Dein Sein.

Du bist es! Es gibt Dich!

Wie eine Melodie trägst Du mich.

Und die Sonne verlacht das Grau

und zaubert einen Regenbogen.

Ich liebe Dich!

Laß mich Dir Seelensonne sein

und Musik in Deinen Adern.

Tanze mit mir auf dem Regenbogen!

Feuerachat 08.09.2007, 18.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Atem, Leben,

Bilderspaziergang

Bildberührung -

Und jedes Bild ist ein Kuss.

Eine Umarmung der Freude.

Noch einmal schenkt sich ein Tag.

Sonne und Glück zaubert er in mein Herz.

Und jedes Bild spricht: "Ich liebe Dich!"

Und jeder Blick nimmt Dich bei der Hand.

Und unsere Seelen spazieren durch einen

Garten aus Bildern, die nur uns gehören.

Feuerachat 04.08.2007, 20.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Spaziergang, Freude, Autobiografisches,

Glückskäfer sind rot...

Glückskäfer sind rot
und haben sieben Punkte.
Doch klein, auf einem Lotusblatt,
orange ein Käfer saß.
Kein schwarzer Punkt,
einfach orange. -
Wie soll man das verstehen?
Die Sonne auf die Flügel schien
und regenbogengleich -
erschien ein buntes Farbenspiel...
Wie war der Käfer doch so reich.
Kein schwarzer Punkt; kein roter Grund.
Und Lotus war sein Platz.
So wunderbar der Käfer ist;
voll Weisheit zeigt er mir,
daß Liebe nur das Glück uns
schenkt;
ein Herz in das man sich versenkt
voll Schönheit und Gespür.

Feuerachat 04.08.2007, 18.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Autobiografisches, Liebe, Emotionen, Erfahrungen, Freiheit, Glück,

Herzenssommer im Park

Liebe folgte verschlungenen Pfaden.
Laut klopften Herzen im Takt.
Hand in Hand gingen Seelen.
Und scheu war der Blick.
Kaum fanden sich Worte.
Voll prangten die Blüten im Rund.
Ein Summen in Herz und Luft.
Traumbewegt wie ein Tanz lag der Tag.
Und tief tauchten Seelen ins Sein.
Goldumflossen das Glück.
Und die Sehnsucht lag in Umarmungen.
Ein Augenaufschlag im Innersten
kussdurchflutetes Blumenmeer.
Glitzernder Spiegel des Lichts
auf Wasser und leuchtendem Grün.
Ein leises Nicken verschwenderischer Pracht.
Und rosenbehaucht Deine Wangen.
Und im Schatten der Bäume
ein flammendes Rot.
- Und Dein Mund auf meinem.

Feuerachat 04.08.2007, 00.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Traum, Glück, Beziehungen, Sommer,

Sonnenblumengruß

Ein Lächeln von Dir
in Sonne gehüllt.
Wunderbar leuchtend
in Blüte.
Von grünen Herzen
umgeben.
Schelmisch, kratzbürstig
lachendes Grün.
Und gelbleuchtende Zartheit.
So reich im Innern.
Und voll Größe in Liebe.
Lebensfreude in einer Blume.
Sonnenblumen -
Und ich denk´an Dich!

Feuerachat 03.08.2007, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Autobiografisches, Freude, Beziehungen, Gedanken,

Traumblumen

Aus Küssen gewoben
und in Umarmungen gehüllt
standen tausend Knospen.
Und die Sonne der Begegnung
leuchtete.
Und mit jedem Strahl
öffnete sie eine Knospe.
Und jede hatte so viel Schönheit
und so viel Duft.
Anders als geträumt,
viel herzhafter,
spenden sie Nektar.
Und die Liebe entfaltet
die Traumblumen
zu einem Blumentraum.

Feuerachat 02.08.2007, 23.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Wirklichkeit, Glück, Autobiografisches,

Seelenfahrt

Seelenreise in neue Welten,
Vergangenheit bahnt sich an.
Neubeginn liegt im Nebel.
Doch der Anker ist gelichtet.
Wie wird die Heimat sein,
zu der ich reise?
So lange schon fort.
Ankommen will ich und bleiben.
Nicht ruhelos wandern.
Sein will ich!
Und ein Stern blitzt auf!

Feuerachat 30.07.2007, 20.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gedichte, Besinnliches, Heimat, Neubeginn,

Wiedersehen

So oft sind wir uns begegnet.
So oft brannte das Herz.
So oft perlten Tränen.
So oft dürstete Sehnsucht.
So oft blühte Freude.
So oft träumte die Seele.
So oft flog der Drache.
Doch neu geboren
atmet die Zeit.
Aus dem Dunkel schwebt Phönix.
Und im hellen Tag
leuchtet ein Wiedersehen
in Liebe, die Asche vergessen läßt.

Feuerachat 29.07.2007, 21.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Freude,

Zeitlose Träume

In Ewigkeitsschlaf der Vulkan
und rosenbedeckt die Liebe.
Kein Hauch in der Welt.
Bewegungslos verharrend.
Nichts suchend nichts fragend.
Leblosigkeit.
Doch im Kern der Glut
ruht die Feuerblume.
Sie fragt nicht; sie ist.
Im Kuss des innersten Herzens
bricht sie auf; steinerweichend
schießt sie nach oben.
Entfaltet sprühenden Kelch
und gebiert einen Traum
aus Äonen.
Zeitlosigkeit hat uns mitgerissen.
Verschmolzen sind wir
in ewigem Traum;
der ist, und nicht fragt.
Und im Feuerschein
strahlt in ewiger Sonne
das Regenbogenversprechen
in tausend Farben.

Feuerachat 29.07.2007, 21.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Ewigkeit, Gedichte, Feuer,

Regenbogenschleier

Lebenssprühend
und sonnenbeglänzt
sprudeln Fontänen.
Ein Schleier gewebt
aus Wasser und Licht.
Und Regenbögen winken.
Im feuchten Auge
Liebe blinkt
und zaubert tausend Schleier.
Mein Herz ich hüll´ Dich darin ein.
Seh´ Deine Augensterne;
freu´mich auf Dich;
die Ferne schmilzt;
der Nebel ist verflogen.
Und heftig pocht mein Herz
Dir zu, in Regenbogenwogen.

Feuerachat 28.07.2007, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gedichte, Liebe, Regenbogen,

Wortberührt

Worte wie ein frischer Quell
plätschernd und freudig.
Worte ganz sacht wie ein Hauch
flüsternd.
Strahlende Worte
und Worte, die dunkel berühren.
Aufbauende und zerstörende Worte.
Worte voll Liebe und Kraft.
Wortberührt bin ich
mit offenem Herz.

Feuerachat 28.07.2007, 23.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Emotionen, Liebe,

Augen und Blicke

Augenblicke -
Nach innen und außen
im Lidschlag des Seins.
Augen und Blicke
in Verstand und Gefühl.
Sehen und Verschließen.
Annehmen und Ausblenden.
Und nur die Liebe
setzt den richtigen Fokus.
Ein grenzenloses Panorama
erschließt sich der Liebe
in Klarheit und Schönheit.
Augen und Blicke
in mich und die Welt
und in Dich
in Liebe;
das wünsche ich mir.

Feuerachat 27.07.2007, 23.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Liebe, Emotionen, Leben,

Freigekauft aus Berlin

Künstliche Apathie der Arbeitslosigkeit.
Agenturgeschaffene Laufstallbewegung
am Zügel der Armut.
Verwaltungsstallknechte ziehen an der Kandare.
- Das Denken und Fühlen bäumt sich auf in
ohnmächtigem Zorn, solange es wach ist.
Berlin hat viele Mauern.
Sklave bin ich hier! - In Armut gefangen!
Leibeigener der "Sozialen Unvernunft."
Kaum Chancen für Tunnelgräber!
- Beihnahe hätte ich ihn beerdigt,
den Traum von Freiheit und Arbeit.
Zu hoch die Mauern in Berlin!
Doch Familienbande halfen.
Eine Strickleiter aus Geld und Liebe
hilft mir über Mauern.
- Mauern in meinem Kopf und Mauern in Berlin.
Freier werde ich atmen in heimatlichen
Gefilden.
Freigekauft bin ich nun!
In Freiheit entlassen und in Neubeginn.
Ungewohnt die Luft, die ich so lang entbehrte!

Feuerachat 27.07.2007, 22.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Ohnmacht, Freiheit, Leben, Autobiografisches,

Neues Deutschland

Das Haupt von Deutschland
hat Brücken geschlagen.
Östliche und westliche Hirnhälfte.
Verquickung von Machtgespinsten.
Persönlichkeitsspaltung im Kopf.
Dialektik des Ausschlusses.
Darunter ein
subkultureller Körper
in einer Haut aus Angst.
Transplantate fremder Kultur
übernehmen Funktionen.
Schaffen ein neues Körpergefühl.
Organe werden neu geformt.
- Informell aus Zellverbänden
des Lebenwollens, aus Hunger
geboren, entsteht ein Fremdkörper
für das Alte.
Er muß nicht schlecht sein,
der deutsche Mutant.
Doch befremdlich ist die Geburt
durch Umformung
in der Retorte der Globalisierung.
- Eine künstliche Heimat,
die sich erst finden muß.

Feuerachat 27.07.2007, 22.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstges | Tags: Heimat, Gedanken, Leben,

Ruhekissen

Vertrauen haben wir gewebt
zu einem traumhaften Kissen.
Zarte Seelenfäden verbunden
zu Begegnungsmustern.
Und nun füllen wir es mit
Liebesdaunen und Küssen.
Jede Geste, jedes Wort, jedes Sein,
jedes Miteinander ist
wie duftiger Flaum,
wie feste Feder.
Jedes Lachen, jeder Scherz
kitzelt die Freude hervor.
Alles, was wir teilen,
füllen wir ein
und schaffen ein Nest
aus Geborgenheit
in dem sich unsere Herzen
umarmen.
Ein Ruhekissen aus Berührung
schenken wir uns,
in unruhiger Zeit.

Feuerachat 26.07.2007, 22.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Vertrauen, Wachstum, Besinnliches,

Fast schon zu lang

Fast schon zu lang das Warten.
Fast schon zu lang das Hoffen.
Fast schon zu lang der Traum.
Fast schon zu lang die Sehnsucht.
Ungläubig fast die Wirklichkeit.
Ungläubig fast die Liebe.
Ungläubig fast der Aufbruch.
Doch wie die Jahresringe eines Baumes
bindet die Freude des Erlebens die Zeit
in einen festen Stamm.

Feuerachat 26.07.2007, 22.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Leben, Warten, Gedichte,

Tänzer

Ein Tänzer bin ich,
im Tanz mit dem Leben,
zur Melodie meines Seins.
Und mein Herz wiegt sich
im Strom.
Einmal ist Schwermut mein
Begleiter
und einmal sprühende Freude.
Einmal tanze ich in der Sonne
und ein anderes Mal in der Nacht.
Mit Wetter und Gezeiten tanze ich.
Es ist ein Tanz und der will getanzt sein.

Und wenn die Musik abbricht,
werde ich gehen und Klang und Tanz
wird in mir sein in Lebensumarmung.

Feuerachat 26.07.2007, 14.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedanken, Bewegung, Tanz,

Herzfarben

Herzfarben haben wir getauscht.
Aus eigener Wärme gewonnen,
haben wir uns die Schönheit
gezeigt, die unser Herz berührt.
Farbe für Farbe sind wir uns näher
gekommen.
Im Denken, im Fühlen, im Erleben.
So warm war es uns, so angenehm.
Ich habe das Leuchten gespürt.
Worte fielen in Heimat

und waren Heimat für uns.
in Hell und Dunkel getaucht

haben wir zusammengesessen.
Im Farbspiel der Seele.
Vertraut haben wir in Farben
und Formen geschwelgt.
Ein Nest haben wir geschaffen.
Und bunte Farben getauscht
selbstvergessen und glücklich.
Ich habe Dich verstanden und Du mich.
Und erblüht sind wir in Herzfarben.

Feuerachat 25.07.2007, 23.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Autobiografisches, Liebe, Gedichte,

Wortgeplänkel

Ein schelmischer Gruß,
fast wie ein Kuss.
Ein Spiel der Worte.
Wer wird gewinnen?
Fordernd und stürmisch;
überlegt und gezielt.
Worte wie Degen gekreuzt.
Und die Liebe weiß

um das Kräftemessen.
Lachende Gewinner;
lachende Verlierer!
Neckische Zärtlichkeit
und ein Wink,
der hin und hergeht.
Wortgeplänkel.

Feuerachat 24.07.2007, 22.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte

Wolkenberge

Schwarz und grau
und windgepeitscht
ballen sich Gewalten.
Sie türmen sich gebirgig auf
in vielerlei Gestalten.
Bedrohlich wölkt das Leben
sich,
als wollt´es uns etränken.
Doch mittendrin blitzt Sonne auf;
ein Zwinkern nur versteckt;
es zeigt mit einem leichten Blick,
daß in den Wolkenbergen
auch irgendwo ein Lächeln steckt,
das selbst im Dunkel Hoffnung weckt.
Und wenn wir in uns gehen, 
und offen für die Freude sind;
dann können wir es sehen.

Feuerachat 24.07.2007, 20.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Besinnliches

Traumberührung

Unter geschlossenen Lidern
schlafberührt
fahren unsere Hände
über Seelenkonturen.
In zartem Hauch sucht
die Liebe das Herz.
Und unsere Traumaugen
schüchtern erst, werden mutiger.
Lippenpaare erhellen die Nacht.
Wünsche drängen empor
finden sich in Umarmung.
Schelmisch lächelt die Lust.
Und voll Freude trinken wir
uns satt aneinander
in wilder Zärtlichkeit.
Genießen das Mahl,
das der Hunger bereitet.
Offen begegnen wir uns
und schließen uns ineinander
in einer Berührung,
die kein Du mehr kennt.
Wilde Glut entbrennt.
Traumfetzen wirbeln
im Tanz.
Und mit einem Lächeln
erwachen wir
und zwinkern der Nacht zu.
Einer Nacht voller Berührung.

Feuerachat 23.07.2007, 20.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Leidenschaft

Ähnlichkeiten

Ähnlichkeiten haben wir erlebt.
Eingetaucht in einen Spiegel
sind wir, der das Glück zeigt.
In Augentränen haben wir uns
gespiegelt.
Es war so schön, so verführerisch.
Einen Traum haben wir geträumt.
Im Tränenspiegel Glück geweint.
Der Frost des Alltags hat Deine Tränen
getrocknet.
Meine Tränen finden Dich nicht mehr.
Erloschene Ähnlichkeiten.
Nur Asche speit der Vulkan; keine Glut.
Mumifizierte Gefühle.
In Gedichten und Gedanken verewigt.
Doch gelebt haben sie.
Das Leben hat sie verbrannt und verschüttet.
Und nur unter Tränen wird neues wachsen
auf reichem Boden.
Etwas das leben und atmen kann
unter dem Vulkan des Lebens.
Ähnlichkeiten waren es;
ein Traum war es;
unter der Wirklichkeit begraben.

PS: "Microsoft hat kein Problem festgestellt  und sollte beendet werden!!! " - Problembericht veröffentlichen: Windows hat mir meine Einträge nicht gezeigt. - Glücklich, wie ich mit Blogbedienelementen bin; isit so ein neues "Design" entstanden. Das Archivieren war richtig. Das Gedicht, sofern es angezeigt wird, sagt es aus. - Leider tue ich mich mit "e-learnig"  aktuell etwas schwer und als Autodidakt  bin ich recht ungeduldig. - Am besten lerne ich über Menschen. - In Berlin kenne ich keine PC-Freaks mit Zeit und Geduld für mich. - Ich hoffe, daß sich das in Frankfurt am Main ändert: - Sollte in nächster Zeit nicht so viel oder garnichts von mir veröffentlicht werden, so hat das mit Umzugswirren und Neubeginn zu tun. - Ich bitte meine Leser also um Nachsicht und Geduld.

Vielen Dank!  


Feuerachat 23.07.2007, 04.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gedichte, Autobiografisches,