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Zufällig bin ich auf diesem schönen BLog 'gelandet' und mit Sicherheit werde ich wiederkommen ...
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Hoffnungsfelsen
Eisig der Wind,
lähmend bis ins Mark.
Wie ein mahnender Finger
der Fels aus verblasstem Gestein.
Blendend weiße Möven
verlieren ein Kreischen
in tobender Gischt.
Schwarz nagt die Flut
an der Lebensspur.
Verrinnender Sand
in blindem Glas.
Zernarbte Träume
von Glück.
Erschöpfender Blick
über Wogenkämme.
- Und jede Hoffnung
eine Fata Morgana
am Horizont.
- Wann...
Feuerachat 02.03.2010, 00.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Hoffnung, Leben, Zeit, Autobiografisches, Gedanken, Emotionen,
Mondlichternte mit Dir
Ein Widerstreben gleitet ins Nichts.
Und vor uns liegt der Mond.
"Hier nimm!"
Weiß und nussig füllt
die Reise den Mund.
Ein prickelder, würziger
Geschmack von gelbem Leuchten.
"Steig auf, anders geht es nicht."
Du wächst mir auf die Schultern.
Es drückt ein wenig.
Der sehende Mantel fließt herab
wie eine Haut und wir sind eins.
So wohlvertraut ist alles für mich.
- Und Du bist ein fragendes Kind.
Nun bin ich doppelt so hoch wie sonst.
Ich muß mich an Dich gewöhnen;
- und auch an die Zweiheit, die ich trage.
Das Gewicht ist leicht und gibt etwas mehr
Festigkeit in den Füßen. Ich bin schnell
wie immer, in langen, ausholenden Bewegungen.
- So vertraut und doch geträumt ist die Reise.
- Der Weg der grüngelben Steppe gleitet unter
uns dahin. Deine Fragen klingen in mir wie ein
Nebelecho, und die Antworten verschmelzen
ohne Worte mit Dir. - Es ist ein anderes Leben,
bekannt, und doch mit nichts vergleichbar.
Das Sehen tastet wie Scheinwerfer in dieser
moosigen Dunkelheit und alles antwortet
in der Tagesfarbe der Sonne.
- Bewegung ist wie ein Pulsschlag, der uns
durchflutet. - Nun kommt der hohe Zaun,
und das weite Gelände vor dem Waldrand.
Blaue Funken laufen knisternd herab.
"Vorsicht jetzt, kein Laut!" tönt es leise in mir.
Wir huschen wie Nebel vorbei an den schweren
Limousinen, die etwas entfernt parken.
Ein chromglänzendes Motorrad schiebt
sich an uns vorbei. - Wir bleiben unbemerkt.
Eine bedrohliche Aufmerksamkeit ist weit
hinten auf dem Areal gefesselt und sucht ihresgleichen.
Weiter! Hinein in den Wald!
Zwischen den Bäumen öffnet sich ein breiter Weg.
Rechts und links gestrüppbewachsene Hügelkämme.
Der Boden verliert sich unter den eilenden Schritten;
fliegt kaum angetastet dahin. -
Nun gabelt sich der Pfad. Kinderstimmen.
Eine kleine Schar naht sich plappernd,
nimmt kaum Notiz von uns. Man kennt sich auf
diesen Wegen.
Sie nicken dem Neuen einen kurzen Gruß zu,
belächeln Deinen Unverstand, tuscheln ein wenig.
- Und schon sind wir weiter.
- "Dort ist die Stelle, schnell!" - Wie Pilze stehen
die Früchte im Dickicht. - Unverwechselbar!
Wir teilen uns. - Nun sind wir zwei Wesen.
Du bist angekommen, und wir ernten.
- Füllen die Schätze in unsere Traummäntel.
- "Leb´wohl, bis zum nächsten Mal!"
-Und in einem Gleißen geht die Sonne auf.
Feuerachat 02.03.2010, 00.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Traum, Fantasy,
Mondensturm
ein bleicher voller Mond.
Die Windsbraut heulte schon am Tag,
und peitscht die graue Nacht.
Gedanken wühlen sich ins Hirn.
Die Schläfen klopfen monoton.
Der Tränensee ist ausgedörrt;
- und doch, das Morgen lauert schon.
Der Traum grinst bleichgesichtig Hohn.
So wirr entwurzelt liegt die Zeit;
und starrt in diesen blassen Mond.
Im Sklaventakt schlägt noch das Herz;
und ballt die Faust bei jedem Schlag.
Noch klirrt der Kette Tyrannei.
Vernunftroutine eisig kühl, drückt
auf ein brennendes Gefühl,
das anschwillt, fast wie ein Orkan.
Ich spür´ das Bersten einer Wand,
die viel zu lang im Leben stand.
Begraben mag sie all das Leid,
das Spuren grub in meine Zeit.
Ein voller Mond brütet auf Sturm,
und fegt hinweg was einmal war.
Wie Phönix möcht´ ich
aufersteh´n und in des Frühlings
Sonne seh´n.
Feuerachat 02.03.2010, 00.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Hoffnung, Frühling,
Unbemerkt
wohl, weil der Wunsch
so groß,
floß eine Art von
Traurigkeit
in meinen Lebenspfad.
Unbemerkt, -
weil Liebe stets vertraut,
fand ich nicht Gift in
Deinem Blick.
Unbemerkt, -
wohl, weil Dein Wunsch
nicht recht,
suchtest Du Schuld
bei mir.
Unbemerkt, -
weil eigen oft der Weg,
war schon mein Herz
auf neuem Pfad,
und will dort
weitergeh´n.
Feuerachat 02.03.2010, 00.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Erziehung, Anpassung, Ohnmacht,
Sonnenmomente
in den Morgen.
Sie wärmte in dem Park
die Bank.
Ich setzte mich;
war voller Sorgen.
Ich atmete die
Sonne ein.
Ich malte aus
dem Grau der Ängste
ein riesengroßes
Wolkenbild.
Ich lachte leise
Sonnenstrahlen
und fügte sie
behutsam ein.
Dann ging ich
weiter durch den Park.
Sah gelbe Dolden
in dem Laub,
das noch zuvor der
Schnee bedeckt
in müder Last;
die nun zu Tau
zerrinnt.
Feuerachat 02.03.2010, 00.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Natur, Meditation, Autobiografisches,
Lebenstraum
so wie man einen Vorhang schließt,
um auszusperr´n die Dunkelheit.
Das Leben kam hereingekrochen,
so wie ein ekliges Gewürm.
Nun such´ ich einen neuen Traum,
den ich noch nicht benennen kann.
Ich wünsch´ ein Leben mir als Traum,
das nicht, wie ein Phantom der Nacht,
in meine Seele schleicht.
Das Leben sollte Freude sein,
und nicht ein Angstgeschwür,
das ich am liebsten schnitt´ heraus,
damit ich es nicht spür.
Feuerachat 02.03.2010, 00.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wunsch, Hoffnung, Traum, Angst, Autobiografisches,
Amselruf im Schnee
stürmen durch das Grau.
Kämpfen um die Winterwelt,
decken alles zu mit Weiß,
wild und voller Hast.
Ein schwarzer Vogel
irgendwo
läßt laut sein Lied
erklingen.
Ein Amselruf durchdringt
den Schnee;
so sicher, fest,
und voller Mut,
und wird den Frühling
bringen.
Feuerachat 02.03.2010, 00.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frühling, Hoffnung, Leben, Natur,
Ins Blaue
brennt auf dem Gesicht.
Der Anker ist gelichtet.
Noch liegt Nebel über der See.
Ins Blaue geht die Fahrt.
Wünsche heben und
senken die Pläne.
Das Herz sucht den Kurs.
Der Verstand trägt Bedenken.
Und die Seele will fliegen
- Weit, weit hinaus übers
Meer!
Feuerachat 20.02.2010, 21.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aufbruch, Sehnsucht, Autobiografisches, Leben,
"Besonnen"
weil gar so oft die Sonne fehlt.
Bei zu viel Kälte bin ich meist
recht unbesonnen, wie mir scheint;
besonders, wenn in trüben Licht,
die Freude mir gebricht.
Ich möchte mich besonnen,
mit Lachen und mit Fröhlichkeit.
Bei zu viel Enge in der Welt,
die mir mein Leben so vergällt:
sehnt sich mein Herz nach Licht und Luft,
nach Freiheit und nach Frühlingsduft.
Ich möchte mich besonnen,
in einer trüben Zeit, die fast nur Nebel spinnt.
Ich wünsch´ mir Farbe ins Gesicht.
Ich wünsch´ mir Glück und Heiterkeit.
Ich wünsch´ mir, daß ich wiederfind´
Besonnenheit im inneren Kind.
Feuerachat 17.02.2010, 22.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besonnenheit, Gedanken, Wünsche, Kind, Leben,
Schlafesmüde
legt sich auf Weg und Steg.
Verhüllt das Leben und die Zeit
in glitzernd weißem, trägem Schaum.
Geblendet geht der Tag dahin,
will fast schon seinem Selbst entflieh´n,
und ist bevor er noch erwacht,
Vergangenheit, mehr als die Nacht.
Die Wünsche sind ungreifbar fern;
die Freude drückt ein Joch aus Zwang;
und Müdigkeit trägt Schritt und Tritt;
und kann die Wachheit nicht befrei´n.
Feuerachat 16.02.2010, 00.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Emotionen, Schlaf, Winter, Müdigkeit,
Genarrt
und feiert ihren Karneval.
Voll Maske und voll Mumenschanz.
Das "Fleisch Ade" ist ernst gemeint.
Die Narren sind vom Hof verjagt.
Und maskenhaft grinst Tyrannei;
die and´re Clowns erwählt;
und bietet "Brot und Spiele" an.
Feuerachat 15.02.2010, 01.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aphorismen, Gedanken, Karneval, Macht,
Schokocafé
und sich in dumpfem Grau verliert;
dann wird es Zeit mich zu verwöhnen,
und meiner Bohnenlust zu frönen.
So heiß heizt keine Liebe auf,
wie mein Kakao mit Café drauf.
Erst einmal koch´ ich den Café.
Sein Duft der streichelt bis zum Zeh´!
In großer Tasse rühr´ ich dann
die Schokofreuden für mich an.
Verbinde ich dann die Mixturen,
dann fühl´ich mich auf
Himmels Spuren;
vergess´die ach, so kalte Welt,
weil nur noch Schokocafé zählt!
Feuerachat 13.02.2010, 18.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Genuss, Humor, Lebensfreude, Café,
Feuer aus Wasser
auf dem Grün der Hoffnung.
Ein Schmuckstück
schöner als eine Perle.
Ein winziges Nadelöhr
wartet auf Wunder.
Ein Sonnenwunder.
Und wie aus dem Nichts
formt sich ein Funke
zur Flamme,
und schenkt Wärme,
die vorher nicht war.
Feuerachat 13.02.2010, 18.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wasser, Feuer, Physik, Natur, Hoffnung, Wunder,
Wildfremd
Verfeinert ist das Leben.
Fast nicht wiederzuerkennen.
Ich erblicke ein Gesicht im Spiegel.
Nein, es ist nicht glatt geblieben.
Ich hätte es nicht so persönlich nehmen
sollen.
Doch wie lerne ich unpersönlich?
Der Prototyp einer Funktionseinheit
wird an die Wand gemalt.
Am Reissbrett entstehen Menschenbilder.
- Sie sind ohne Unterschrift gültig;
könnte man daruntersetzen.
Reflektierte Masken, die reflektieren.
- "Schmetterlinge zu Raupen!"
Bestimmt wird es diesen Slogan einmal geben.
Denn Raupen sind widerstandsfähig
und leisten mehr.
- Wildfremd, auf einer Blumenwiese,
flattert ein Schmetterling.
- Zu groß für die Retorten
des mächtigen Weltfriedens.
Feuerachat 11.02.2010, 23.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Schmetterling, Norm, Leben, Natur,
Nur ein Schleier
Ein leichter Atemhauch
küßt die Stille.
Perlen auf dem Schleier
der Haut.
Ein Traum hebt und senkt
sich in wohliger Mattigkeit.
Nur ein Schleier ist Grenze.
Du liegst neben mir,
und erfüllst mich doch ganz.
Wie ein lächelnder Sonnenstrahl
von unendlicher Weite getragen.
So fern die Welt planetenblau und weiß.
Nur ein Schleier - und der Himmel so nah.
Feuerachat 10.02.2010, 00.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Schleier, Himmel, Grenze,
Weitergehen
Kaum eine Ahnung berührt
den Weg.
Kalt und frostig peitscht
mich ein Zwang.
Fort hier!
Ich werde die Gesichter
vermissen, die so viel Wärme
schenkten.
Ich schlage den dicken
Mantelkragen höher.
Ein Eiswind treibt Tränen.
Nein, es ist kein Bleiben!
Ich schnüre mein Bündel.
Mein Herz ist mir vorausgeeilt.
Nicht verharren,
wo die Traurigkeit
sich festsaugt
wie Blei.
Weitergehen!
- Meinem Herz hinterher!
Feuerachat 09.02.2010, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weg, Abschied, Trauer, Angst, Herz, Autobiografisches,
Seelenblumen auf der Wortwiese
Keimen in der Seele auf
und suchen das Licht.
- Worte aus der Seele,
für die Seele.
Jedes hat seinen Klang,
seine Melodie.
Eine eigenartige Liebe
bringt sie hervor.
Ja es sind Blumen!
Bunt und unscheinbar,
bitter und süß.
Feurig und grau.
Dunkel und strahlend.
Kräftig und zart.
Eine Blumenwiese
der Seele, die aus Worten lebt.
Feuerachat 09.02.2010, 09.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schreiben, Autobiografisches, Worte, Wiese,
Dunkle Schritte
klingen im leeren Saal.
Treten auf kalten Glanz.
Glatt und doch voller Qual.
Eine Benommenheit raubt,
Kraft und fast jedes Gefühl.
Und nur die Einsamkeit zählt,
leise die Stunden im Takt.
Lichtlos erscheint die Welt
in den Hallen, so dunkel;
die Leben nicht füllt.
Starr geht der Blick nach vorn.
Mundlos die Liebe verweilt.
Das Herz berührt keine Musik.
Verklungen und fern das Lied,
veflogen der wiegende Tanz.
Gefangen in grauem Verlies,
sprosst wohl kein Halm zarten Grüns.
Hart schlägt das Pendel der Uhr.
Bringt Moment der Vergangenheit nur.
Feuerachat 08.02.2010, 00.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Tod, Trauer, Einsamkeit, Balladen,
Schneeglöckchen
Rundum die Erde noch im Schlaf.
Verblichen schaut das Laub hervor.
Der Boden ist noch stumm und taub.
Der Frühling scheint noch weit entfernt.
Wie eine Halde wirkt das Beet.
Und müde reckt die Tanne sich
hinauf zum matten Himmelzelt.
Die Sonne hat noch keine Kraft.
Der Winter liegt noch dumpf und schwer.
Und Leichtigkeit ist wie ein Traum.
Und doch - ein leises Ahnen schwingt.
Das Auge schaut und sehnt sich so;
will endlich finden, was es sucht.
Will wissen, daß der Frühling kommt.
- Und plötzlich leuchtet weiß hervor
in kleinem starken Hoffnungsgrün
ein Lichtblitz, der von Wärme zeugt.
Die erste Blume schenkt ein Licht,
und trotzt der kalten Zeit.
"Hab´ nur Geduld; nicht lange mehr;
dann wird Dein Herz Dir weit!"
Feuerachat 07.02.2010, 09.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Hoffnung, Natur,
Geisterritt
Rotglühend sprühen Funken auf.
Es hämmert dumpf und nebelhaft
in eines Schlafes Raum.
Es gellt ein Lachen in der Nacht
so wirklich; doch gespensterhaft.
Die Dunkelheit frißt Leben auf.
Und eine Angst erwacht.
Der Tag war nicht so grau erlebt,
daß es in Träumen plötzlich bebt.
Doch zieht ein gräßlicher Galopp
durch einen Seinsmoment,
der nur die Angst erkennt.
Feuerachat 05.02.2010, 23.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Albtraum, Ballade, Angst,
Wintergarten
mit vielen Träumen bunt bewehrt.
Dort will ich auf den Frühling warten,
und bleib darinnen unversehrt.
Aus bösen Zungen mach´ ich Raben,
mit Stock und mit Zylinderhut;
die steck´ ich in ´nen gold´nen Käfig;
das tut uns allen sicher gut.
Für´s liebe Geld pflanz´ ich ein Bäumchen,
das ich tagtäglich dort bewein´,
und ab und zu kriegt es auch Dünger
in einem kleinen Lottoschein.
Aus meinem Job wird ein Turnierfeld.
Seht wie die gold´ne Rüstung blitzt.
Verzauber´ mich zum Schwanenritter;
der träumt sich eine Herzensdame,
die dann auf der Tribüne sitzt.
Mein Kämmerlein wird zum Palaste;
ich mach´ die Augen einfach zu,
und träum´ mir ein paar Schwefelhölzer;
dann hat die liebe Seele Ruh´.
Feuerachat 04.02.2010, 23.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Humor, Träume, Winter,
Beugungen
Eine starre Fremdheit.
Eingefrorene Bewegung.
Die Macht der Kälte
schafft Dauerhaftes.
Biegen oder Brechen?
Noch Jahre nach dem Frost
zeigen manche Bäume
das Phantom der Last.
- Da ist kein Bogen,
der Freude in die Welt
schnellt.
Die Beweglichkeit der Zeit
ist gefährlich,
wenn der Macht Wärme fehlt.
- Es gibt kalte Kriege!
- Es gibt verbogenes Leben.
Feuerachat 04.02.2010, 03.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frost, Bäume, Natur, Macht,
Eismusik
klingt auf in Eiskristall.
Es knistert, summt und rauscht.
Bewegung schwingt in einem Band,
das sich im Fluss verlieren will.
Wie Blitze zuckt die Fläche fast,
und webt ein Zickzacknetz.
Es knirscht und knackt gar tausendfach;
schwillt an zur Eisesmelodie,
und jedes Fischlein lauscht.
Die Wärme schreibt die Noten ein
in Wasser und in Eis.
Und jeder Frost bricht auf zum Schall,
und Wasser flüstern leis.
Ein Bersten schließlich explodiert,
gibt Höhenflug der wilden Kraft
und Schollen stimmen ein ins Lied
mit Gischten voller Macht.
Feuerachat 02.02.2010, 23.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Eis, Natur, Musik,
Zukunftsmond
scheint der Mond
und eingetaucht
in diese Nacht
durch eines fernen
Meisters Kunst.
Und nah fliegt hin
ein Wolkendunst
auf einer raschen Fahrt.
Und tief ruft mich
aus einem Traum
die wache Gegenwart.
Was dringt nun ein
in diese Nacht?
Was wird zum Nebelstreif ?
Mein Herz ist wie ein Hammerschlag
und sucht Gedankenform.
Kalt ist die Zeit in Eiskristall
in die mein Sein getaucht;
beglänzt durch Mond
und Sternenlicht.
Was wird nun Zukunft sein?
Feuerachat 01.02.2010, 03.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mond, Schmiede, Zukunft, Gedanken,
Unbezwingbar
baut manchmal
sich ein Leben auf.
Kaum, daß es
atmen läßt.
Ein Schrei ist
tonlos ohne Hall.
Im Vakuum
der Lebenslauf.
Bewegungslos
steht jeder Wunsch,
in totem Raum,
der nichts erkennt.
Doch Kräfte,
die im Widerpart,
erzeugen eine Energie,
die Ewigkeit nur
wissen mag.
Im tiefsten Kern
ein Diamant
in blauer Lohe
weiß erstrahlt,
für den, der ihn
erkennt.
Feuerachat 31.01.2010, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Diamant, Energie, Sinn,
Ungeträumt
Ein unbestimmtes Wissen.
Eine Leidenschaft vielleicht.
Eine selbstbestimmte Bestimmung.
Eine hungrige Aufmerksamkeit
sucht bis zur Erschöpfung - wieder und wieder.
So viele Wunder fielen auf Unberührtes
und gebaren Sehnsucht.
Ein Traum ist es.
Eine Wirklichkeit bestimmt.
Eine Ewigkeit vielleicht.
Ein ungeträumter Traum.
Eine Freude wirbelt durch das Leben.
Spielt Verstecken in jedem Moment.
Lacht voller Liebe durch jeden Schmerz,
jede Angst, jede Müdigkeit und ist da.
- Wieder und wieder und ungeträumt.
Feuerachat 30.01.2010, 22.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Suche, Freude, Sehnsucht,
Schnee der auf Tränen fällt
Du hast geweint mein Kind.
In Kummer schwer gingst Du dahin.
Du spürtest nicht den Flockentanz,
der Dein Gesicht geküsst.
Gingst weiter nur, vor Tränen blind.
Der Schnee er wirbelt froh und wild.
Er brennt auf Deinen Wangen rot.
Doch immer noch ist kalt Dein Herz.
Er singt ein weiches Lied für Dich.
Du hörst nicht, daß es Dir nur gilt.
Du fliehst zum Haus, das nicht Dein Heim.
Du fühltest immer fremd Dich dort.
Der Schnee hüllt Dich in weiße Pracht,
will Frieden schenken Dir.
Du huschst ins Haus und schläfst bald ein.
Der Schnee begleitet Deinen Traum.
Er wischt Dir jede Träne fort.
Du hörst das Lied, das Dir erklang.
Und Wärme scheucht den Kummer fort.
Ein weißer Traum erfüllt Dein Herz
und gibt der Freude Raum.
Feuerachat 29.01.2010, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Schnee, Traum, Tränen,
Zugedeckte Welten
In eine Decke schwarz und schwer
hüllt sich ein tiefer Schlaf.
In neuem weißem Flockenkleid
träumt zugehüllt die kleine Welt.
In kleinem Tod so sanft und mild,
fällt Last in die Vergangenheit.
Im großen Tod der kleinen Welt
setzt hart sich neues Leben frei.
Ein Dunkel öffnet sich dem Licht.
Und schwarz und weiß
im Lebensbuch schreibt neu die Zeit,
der großen und der kleinen Welt.
Feuerachat 27.01.2010, 23.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Winter, Traum, Geburt, Schlaf, Neubeginn, Besinnliches,
Gedankenwind
spielt mit dem Haar.
Wie ein Sonnenstrahl
scheint er zu sein.
Wirft goldene Kreise
in nachtdunkle Flut.
Will wecken,
was nicht mehr geglaubt,
und scheint doch ein Traum
nur zu sein.
Es war nur ein Spiel
mit vergangener Zeit,
was da die Gefühle
berührt.
Ein Wind nur, ganz leis,
der durchs Haar Dir strich.
Du hast es doch sicher
gespürt.
Das hat Dich zum Träumen
verführt.
Eine Brise so leicht,
sie neckt Deinen Sinn;
wie sollte es anders auch sein.
Du bist müde vom Tag,
von dem, was einst war.
Vergiss diese Zeit
und schlaf ein.
Umschling Deinen Traum,
nimm ihn mit in die Nacht;
es ist nichts gewesen;
was sollte auch sein.
Was einmal Du glaubtest;
es war nur ein Traum.
Du wünschtest es nur,
weil der Alltag so grau,
Es war nur ein Wind,
nicht die Liebe, die ging.
Schlaf ein, denk nicht nach,
lass die Sehnsucht
entfliehn!
Es war nur ein Lufthauch,
der strich Dir durchs Haar.
Du weißt, daß im Leben
nichts bleibt.
Es war nicht die Liebe;
so leicht und so frei;
ein kleiner Strahl Sonne,
Gedankenspiel;
ein Wind, der per Zufall
ins Leben fiel!
Feuerachat 26.01.2010, 21.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Wind, Beziehungen,
In Weiß
In Weiß liegt wieder Weg und Steg.
Kaum sieht man eine Vogelspur.
Der frische Schnee glänzt unberührt
im Wintermorgen auf.
Ein Nebel liegt noch auf dem Park;
hüllt ihn wie eine Insel ein,
im trüben Grau der Stadt.
Die alten Bäume ragen hoch,
und jeden Ast ein Kragen ziert,
aus schwerer weißer Last.
Bedächtig wählt der Fuß den Pfad,
noch keine Eile treibt ihn an.
Der Schnee er knirscht und knarrt
dazu auf ganz besond´re Art.
Ein Weiß gibt innren Widerschein
es läßt die Welt in Frieden sein,
und neu wird jeder Weg.
Feuerachat 25.01.2010, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schnee, Unberührtheit, Bedächtigkeit, Frieden,
Der schwarze Vogel
Fast verschmolzen mit der Nacht,
in Träumen, gold und glänzend schwarz
hebt sich ein Schwingenpaar.
Und kluge Augen schaun Dich an.
Sie dringen tief bis in Dein Herz.
Verzaubert ist Dein Blick.
Du findest Dich auf einem Flug,
so weit entfernt von Deiner Welt,
so körpernah und körperfern.
Der Sprache Bild entgleitet Dir;
ein Vogelschrei ist Dir Musik.
Die Lande siehst Du strahlend weiß
und himmelblau die Wasserpracht.
Ein großer Vogel bist Du nun,
aus Menschenschlaf erwacht.
Dein Federkleid ist schwarz und gold
und schimmert wie Opal.
Vergessen ist die Menschenwelt.
Ein Märchen raunt: Sie war einmal.
Feuerachat 24.01.2010, 15.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Märchen, Traum, Vogel,
Aschengesichter
unter das Volk,
um Fehltritte zu verhindern,
gegen die Glattzüngigkeit der Macht.
Träume finden keine Nahrung.
Und das Herz möchte Zugvogel sein.
Winter überall.
Feuerachat 23.01.2010, 16.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Politik, Winter,
Nimm die Nacht
- Ein Tanz um Liebe und Glück.
Ein seltsamer Traum von Leben.
Wehmut und Sehnsucht spielt auf.
Etwas Zeitloses wiegt sich im Tanz.
Nimm die Nacht!
Glänzendes Parkett unter huschenden Füßen
spielt mit Schatten und Licht.
Eine Liebesmelodie auf Leben und Tod?
Nimm die Nacht!
Feuer in den Augen! Salz auf der Haut!
Kraft, Kampf, und gewagtes Spiel!
Wilde, wirbelnde Klänge - ein Rausch!
Nimm die Nacht!
Die Wüste singt in flirrender Hitze
und eiskalter Nacht.
Spielt Dir auf zum Tanz.
Nimm die Nacht!
In fremder Melodie fallen Tränen.
Perlen in einem Lied.
Du bist wie im Traum!
Nimm die Nacht!
- Du tanzt um Dein Leben, Deine Liebe!
- Und die Wüste, sie blüht!
Feuerachat 22.01.2010, 04.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Liebe, Tod, Nacht, Traum,
Geisterschiff
Gedanken spielen mit der Zeit
und ufern stets im irgendwo.
Kein Heimathafen ist bekannt.
Ein Geisterschiff auf großer Fahrt
und jede Nacht kehrt es zurück.
Verdammt die Segel aufzuziehn,
auch wenn das Herz so fern.
Mit grauem, starrem Sein,
und fremdgesteuert
durch den Sturm,
wie kann man nur entfliehn!
Feuerachat 20.01.2010, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Alltag, Perspektivlosigkeit, Einsamkeit,
Nachtweg im Wintergrau
In Nebeldunst steigt Dunkel auf.
Der Schnee sieht grau und müde aus.
Und wie ein Drache glänzt Asphalt.
Insektenhaft der Fahrzeugstrom,
der über seine Schuppen rauscht
in totem Augenglühn.
Und schwarzgeblendet geht der Weg,
entlang, entlang der Drachenspur
in einem müden Tritt.
- Und will nach Hause nur.
Feuerachat 19.01.2010, 22.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Arbeit, Weg, Winter, Nacht,
Lange Schatten
Lange Schatten der Nacht
durchpflügen geschmolzene Pracht.
Ziehn schweren Fußes dahin.
Dunkel umwölkt ist ihr Sinn.
Ahnen den Frühling wohl kaum.
Geben der Müdigkeit Raum.
In Sehnsucht gefallen ein Herz,
betäubt von der Bitterkeit Schmerz,
löscht tausend Kerzen im Traum.
Feuerachat 18.01.2010, 23.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Balladen
Natürlich!
- Es gibt keine andere Erwartung!
Verteidigung und Vorwurf zugleich.
- Doch an wen der Vorwurf?
- An Dich?
- An die Natur?
Das Erwartete ist dem Selbst
verständlich.
Natürlich eben....
Und wenn es anders wäre?
Was ist eigentlich das Selbst.
Ich habe mich gefragt danach
- Und erhielt keine Antwort.
Selbstverständlich!
Feuerachat 17.01.2010, 18.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Erwartung, Selbst,
Natürlich!
- Es gibt keine andere Erwartung!
Verteidigung und Vorwurf zugleich.
- Doch an wen der Vorwurf?
- An Dich?
- An die Natur?
Das Erwartete ist dem Selbst
verständlich.
Natürlich eben....
Und wenn es anders wäre?
Was ist eigentlich das Selbst.
Ich habe mich gefragt danach
- Und erhielt keine Antwort.
Selbstverständlich!
Feuerachat 17.01.2010, 18.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Erwartung, Selbst,
Frage
Frag nicht nach dem Wind,
der keine Antwort gibt.
Frag nicht nach der Zeit,
die doch nur Gottes Hauch.
Frag nicht nach dem Selbst,
das nur Gedankenspiel.
Frag nicht nach dem Bild,
das die Gedanken narrt.
Frag nicht nach der Welt,
die doch nur ein Phantom.
Frag nach einem Traum,
der nur die Liebe kennt,
und still in allem brennt.
Feuerachat 16.01.2010, 02.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Leben, Liebe,
Entgegen aller Erwartung
durchkreutzt den Mißmut
und trifft das Herz.
Ein wenig Sonne -
und Schmunzeln keimt
hervor; durchbricht das Grau
und erblüht in Freude.
- Entgegen aller Erwartung.
Feuerachat 15.01.2010, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Stimmungen, Beziehungen, Lächeln, Freude,
Sehnsuchtserwachen
doch findet eine Leere nur;
wo sicher sie die Liebe weiß.
Ein kalter Körper zittert leis;
und weiß, daß nichts ihn
wärmen kann,
als nur der Kuss von Dir.
Ein Herz schreckt auf aus tiefem Schlaf.
Es schlägt so laut fast, wie ein Schrei.
- Wenn es Dich gibt, dann bin ich frei!
Feuerachat 14.01.2010, 21.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Traum, Wunsch, Seelenpartner,
Es ist nicht kalt
- Um mich ein Tanz
so still, und doch so schelmisch froh
im Schimmer warmen Lichts.
Ein bunter Reigen wild und zart,
ein Hauch aus Weiß, doch ungestüm,
hüllt mich in einer Decke ein;
umarmt die Welt um mich herum,
und läßt mich fröhlich sein.
Es ist nicht kalt.
Feuerachat 13.01.2010, 21.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Schnee, Winter, Freude,
Schneeglanz
in ungezählter Sternenpracht.
Fast wie ein Bogen aus Papier,
der zudeckt die Vergangenheit.
So manche Träne, wie mir scheint,
ging durch den Tod der kalten Nacht,
nur, um gewandelt zu erstehn,
in tausend Feuern voller Licht.
Es spiegelt sich im Augenglanz
die stille Freude, die erkennt,
daß eine Liebe schwebt im Tanz,
zu uns´rer Herzensmelodie.
- Für Dich und auch für mich.
Feuerachat 11.01.2010, 21.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Schnee, Wandel, Wiedergeburt, Freude, Liebe,
Atemlos
mag nicht in Schlaf entflieh´n.
Ein Traum liegt in der Luft;
ein Schweigen atemlos.
Und einer Sehnsucht schlägt
das Herz; fast viel zu laut,
so fürchtet sie.
- Und hofft und hofft und hofft.
Feuerachat 10.01.2010, 22.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Hoffnung, Traum,
Gauding
Ihr fragt mich, was ein "Gauding" ist?
Es sprang mich an voll Hinterlist,
als ich noch nicht einmal erwacht;
ich hab´ geträumt es in der Nacht! -
Ein kleiner Kobold ist´s bestimmt,
der einfach auf den Arm mich nimmt;
wenn ich noch in Gedanken schweb´;
zu sehr an Grübeleien kleb´.
Er kommt ganz keck herbeigehuscht.
Ihn stört´s nicht, daß ich nicht geduscht;
noch nicht einmal gefrühstückt hab´!
Neckt einfach mich, und nicht zu knapp!
Und wie ich nach ihm dann geschaut,
war er verschwunden ohne Laut.
Ihr fragt mich was ein "Gauding" ist?
Ich weiß es nicht, wenn Ihr´s nicht wißt!
Feuerachat 09.01.2010, 22.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Spaß, Träumerei,
Unangreifbar
mit Zugeständnissen,
aus der "Ich-Position"
in den Raum gestellt.
Im Dienste der Sache
und als gesellschaftliches
Anliegen nicht
anzuzweifeln.
Theorieuntermauert.
Erprobt.
- Bin ich ein Ketzer?
Oder verfolgt mich
eine Inquisition aus
der Vergangenheit?-
- Weil mein Herz
anders denkt,
und mein Gegenüber
unprofessionelle Freude
zeigt? -
- Vielleicht dient
der Herzenserfolg aber
auch nicht der Sache.
- Und eine Sprachlosigkeit
sagt "unangreifbar!"
Feuerachat 08.01.2010, 21.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kommunikation
Aus dem Handgelenk
ein kleines Rund.
Zwei Punkte blitzen auf!
Hinzu kommt noch in
kühnem Schwung
ein Stücklein Freude
mit hinein,
und läd mich ein
dabei zu sein!
Feuerachat 07.01.2010, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Freude, Dabeisein,
Sie kann Dir nichts anhaben
Du bist hinausgegangen
mit trüben Gedanken.
In diese schmutzige Kälte.
- Und während Du noch gehst,
weißt Du auf einmal,
daß sie Dir nichts anhaben kann.
- Sie gehört nicht zu Dir!
- Und Dir wird warm ums Herz.
Feuerachat 06.01.2010, 23.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Aphorismen, Gedanken, Kälte, Leben, Freude,
Die Geometrie des Gral
funkeln im Kelch.
Jeder Tropfen ein Sonnenjuwel.
- Geboren an langer Tafel.
- Geschaut im Quadrat
- Auferstanden in der Runde.
Im Nebel des Seins klingen
die Glocken der Zeit.
- Nur ein Zauber öffnet Dir
- Avalon!
Feuerachat 05.01.2010, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mystik, Meditation, Mythos,
Manchmal
Wach fühlst Du Dich - und doch...
Die Müdigkeit läßt sich nicht vertagen.
- So vieles, das sich nicht ändern läßt.
Und Du träumst von dem "Wenn".
Wie schwer es den Tag macht...
Und läßt sich nicht abschütteln...
Eigentlich willst Du nicht da sein, wo Du bist.
- Du wußtest, wie der Tag wird...
Nur nicht nachgeben diesem seltsamen Gefühl,
das Dir sagt: " Weg hier! Wenigstens für heute!"
Du kennst das;
der nächste Tag wird dann noch schwerer.
- Nein, frei bist Du nicht!
- Und es ist Dir kein Trost, daß es anderen
genauso oder schlechter geht...
Manchmal...
Feuerachat 04.01.2010, 19.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Alltag, Pflicht,
Ich kenne Dich
Ich kenne Dich,
doch nicht genug;
ich ließ viel zu oft schon
Dich allein.
- Ich war nicht so,
wie ich gewollt,
und wollte anders sein.
Verboten wurde auch mein ich;
auch, wenn es sicher gut gemeint.
- Es floh in Träume wundersam;
hat dort sein Leid geklagt.
War dort ein Held, der niemals floh,
voll Größe und voll Macht.
- Wollt nicht zurück in diese Welt,
die anders sich den Mensch gedacht.
- Doch als die Herzensträne fiel,
gereift in seinem andren ich;
fand heim der Held, der tapfer war;
fand heim und sprach:
"Ich kenne Dich!"
Feuerachat 02.01.2010, 22.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Leben, Ganzsein, Liebe,
Nach den Feuern der Nacht
webt sich ein Bild
aus den Feuerblumen der Nacht.
-Violett geht ein Nebel
aus Feuer und Eis
und atmet ins neue Jahr.
So still ist die Zeit, so still.
Denn die Nacht wiegt ein Kind,
das den Wölfen entflohn.
Und Bilder aus Asche zieren
die Wand aus dem Rot des
Lebens fest eingebrannt.
Nach den Feuern der Nacht
ruht in blauem Gewand
ein Traum, der die Zukunft
erfand.
Feuerachat 01.01.2010, 22.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erinnerung, Vergangenheit, Zukunft, Traum, Vision,
Neugeburt
Ein Ring im Lebensbaum.
Tor und Fundament.
Grün treibt die Hoffnung.
Rot die Blüte der Freude.
Und ein Kinderlachen
verscheucht jedes Grau.
Neugeburt jetzt!
Feuerachat 31.12.2009, 23.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Jahreswechsel, Hoffnung, Freude, Kind,
Wortumarmung
berührt.
Deine Seele hat mich geküsst.
Dein Körper mich aufgefangen.
Nun liege ich im Lächeln
Deines Mundes geborgen.
- Unsere Herzen fliegen!
So weit entfernt und doch so nah!
- Die Melodie eines Augenblicks!
Feuerachat 30.12.2009, 23.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Worte, Geborgenheit, Einklang,
Herzauge
und das Kind schrie auf -
schrie auf, und verstummte.
- Das Herz verschloß die
Wunde mit einem Auge. -
Es wollte nicht, daß die Seele
verblutete, so ungelebt. -
Und jedesmal, wenn das Herz
schneller schlägt, erwacht das
Herzauge und schaut und schaut.
- Und jedes Gefühl geht mitten
ins Herz.
- Und das Herz wünscht sich
Rosen ohne Dornen und einen
hundertjährigen Schlaf.
Feuerachat 29.12.2009, 22.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Leben, Schmerz, Gefühl,
Ich liebe dieses Holz
das so viel Wärme trägt;
Geschichten mir erzählt,
vom Leben aufgeprägt.
- Das drängt in karges Land
in wirrem Wuchs.
- Wie Honig ist das Holz,
und eigen ist sein Duft.
- Wie Tränen ist sein Harz,
das selbst zu Stein erstarrt.
Das sich umgibt mit grüner Wehr,
die vielen Frösten trotzt.
- Und eigen ist die Frucht,
die Kälte sich verschließt;
gereift, im Sonnenwind
die Saat ins Licht entläßt.
- Die Rinde ist fast wie ein Buch,
das selbst sich in das Leben
schreibt, in ungezählten Briefen.
- Und was am Stamme haften bleibt,
zeigt eine Landschaft narbenhaft
in Höhen und in Klüften;
sieht aus wie eine Drachenhaut,
die ihren Schatz bewacht.
Feuerachat 28.12.2009, 07.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Liebe, Wärme,
In flüchtiger Nacht
schwarzgeblendetem Glas.
Blausilberweiß ein Gesicht.
Traumtränen uferlos in Perlmuttperlen.
Gedanken fühlen körperhaft Nebelfahnen.
Fest nur das milchige Silbergelb des Mondes.
Ein Vibrieren summt Melodien
und gleitet in die Nacht.
Feuerachat 27.12.2009, 23.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Mond, Nacht, Fantasy,
Rot und Grün
- leuchtet heiß
- im Grün des Lebens.
Feuer der Schöpfung
- brennt durch die Nacht.
Die Liebe fragt nicht.
Rot und Grün.-
Feuerachat 26.12.2009, 03.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnachten, Farbe, Geburt, Leben,
Eigentlich eine gute Zeit
und wenn das Plätschern des Feierns
verfliegt,
fällt möglicherweise Schnee
- in leichten, leisen Flocken. -
In der wortlosen Stille
umhüllt ein tiefer Friede
eine Geburt.
Ich nenne Sie "Leben"
und freue mich.
- In dieser Weihnacht.
Feuerachat 24.12.2009, 19.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Weihnachten, Geburt, Leben, Sinn,
Man weiß es nicht
ist wohl das letzte, was Du hörst.
Der Mund läßt Deinen Atem gehn,
vielleicht auch mehr; man weiß es nicht.
- Ein Krampf, und Du erstarrst.
Dann schwindet all Dein Körpersein
und Fäulnis kriecht in Dich hinein;
und was gewesen, löst sich auf.
Dein Lebensfilm malt eine Spur.
Warst Du ein kleines Spielzeug nur,
das Raum und Zeit sich ausgedacht,
zu fülln der Ewigkeiten Nacht?
Man weiß es nicht.
Feuerachat 24.12.2009, 18.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Tod, Sterben, Sinn,
Ein Leuchten
Die Stille glänzt entgegen
so filigran, voll Zaubermacht;
dem späten Schatten,
der sich eilt, zu finden
wohlig, warme Ruh.
Der Schnee umarmt fast jeden
Schritt in einem weißen Kuss.
Wie Honiggold umfließt
ein Licht die Pracht
aus Sternenglanz und Nacht,
und hat mit leuchtendem Gesicht
mir leise zugelacht.
Feuerachat 22.12.2009, 01.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Schnee, Licht, Freude,
Weiße Weihnacht
in einen Tag mit glücklichen Gesichtern.
Weihnachten war schön
- an diesem Tag mit blauem Himmel.
Und nun ist wirklich Schnee gefallen
und hat die harten Worte
zugedeckt mit Schlaf.
- Das "Fest" werde ich wohl allein
verbringen
- ob weise - wer weiß?
- Jeder Schneekristall ist ein Geschenk,
einzig in seiner Schönheit,
und vergänglich, wie ein Traum. -
Feuerachat 18.12.2009, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Besinnliches, Weihnachten, Schnee,
Zeitweise
dann...
Eine silbrige Schnelligkeit...
Ein Flug über Träume....
dann...
Und hinter mir...
eine Zukunft...
so zeitlos...
so schön...
... dann...
Feuerachat 16.12.2009, 00.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Ewigkeit, Sinn, Freude,
Ein Karussell aus Bildern
die, die so schwer macht,
und nicht schlafen läßt. -
Ein Gedankenwind dreht Farben in meinem Kopf.
Aus vielen Facetten wirbeln Bilder,
tanzen um mich herum.
- Bunte Schneeflocken decken mich zu
und tanzen.
Eine Lebensdecke breitet sich aus,
schwer, weich, lautlos.
Und meine Seele tanzt.
Leicht, so leicht; kennt kein oben und unten.
Ein Karussell aus Bildern dreht sich im Kreis.
"Schneekönigin, warum bist Du so kalt?"
Feuerachat 14.12.2009, 23.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Müdigkeit,
Ein Lächeln der Vergangenheit
auf die Schulter geklopft;
die kleinen Welten ausgetauscht
und Lächeln aufgespannt.
"Du weißt ja, wie es ist."
Wir haben uns recht gut gekannt.
Der Zeitwind hat die Spur
verweht.
Ein Lächeln bleibt in fernem Land.
Feuerachat 12.12.2009, 22.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Vergangenheit, Zeit, Lächeln,
Fast wie ein Tier
aus grauem Samt die Nebelhaut
und grau sein stolzer Blick
deckt er die Tagesfarbe zu.
Das Feste schwindet hin wie Rauch.
Der Körper löst sich aus der Welt,
hebt sich in sanftem Flügelschlag
und läßt ein jedes Wort zurück.
So zeitfern wird ein jeder Ort,
so grenzenlos wird jeder Raum,
so stumm ein jeder Klang.
Ein Nebelfall aus einem Nichts,
sprüht Funken aus dem Nirgendwo,
perlt auf der Seelenhaut aus Licht
und hält Gedanken fern.
Feuerachat 16.11.2009, 00.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Träume, Müdigkeit, Schlaf,
Abgründe
an den Wünschen des Ungelebten.
Die Not entreißt ihm das Ungeborene
und wirft es in einen
Seelenabgrund.
- Sie will nicht allein sein.
Und der Moment schaut zu
- ungerührt.
Feuerachat 15.11.2009, 11.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Besinnliches, Not, Hunger, Leid,
Metamorphose
erblüht jeder Moment.
Kaum öffnet sich eine Hülle
des Lebens,
fällt sie in die Vergangenheit.
Träumer sind wir
auf der Reise zu Träumen;
bis der Kern der vermeintlichen Leere
alles auflöst,
das von der Wirklichkeit trennt.
- Und ein sprachloses Staunen
gleitet ins Licht
und vergisst allen Schmerz.
Feuerachat 06.11.2009, 04.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Philosophie, Traum, Sinn, Leben, Vergänglichkeit,
Gierige Hände und weinende Augen
greifen gierige Hände zu.
Erhaschen den Vorteil der Herzlosigkeit.
- Ohnmächtig der Blick weinender Augen
in den Fesseln der Angst.
- Und ein Warenkorb füllt sich.
Die Lieblosigkeit kennt keinen Ekel.
- Das Lebensgefühl wird vergewaltigt.
- Und da ist kein Feigenblatt,
das die Scham bedeckt.
Feuerachat 06.11.2009, 02.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Wirtschaftskrise, Angst, Ohnmacht, Willkür,
Lebensfrüchte
Eine Knospe am Lebensbaum
durchbricht den Moment,
erwacht zur Blüte,
- und will sein.
Das Paradies verschenkt
seine Früchte.
- Ungefragt. -
Erkenntnis
ist nur ein Wort
- in der Schlangenhaut
der Rechtfertigung.
Feuerachat 02.11.2009, 23.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Sinn,
Was Du Dir schenken kannst.
Du hast nachgedacht.
Du hast nachgefühlt.
"Ich liebe Dich!" gesagt,
- zu Dir selbst.
Es tut gut, das zu hören.
- Es schwingt in Dir,
und wird immer bedingungsloser;
- mit jedem Mal mehr.
- Und heller wird Dein Leben
und sagt zu Dir:
"Ich liebe Dich!"
Feuerachat 24.10.2009, 23.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedichte, Liebe, Leben,
Träum´ Du mir...
in einer Nacht, die Du nicht kennst.
Laß´ werden mich zum Schmetterling,
der sich aus Duft die Farben mischt,
und leichter schwebt, als jedes Wort.
Web´ einen Liebeszauber mir,
viel stärker noch, als Feuerkern.
Laß´ brennen mich in einer Glut,
noch weißer, als des Blitzes Spur.
Laß´ ein mich durch ein Sternentor
im blauen Weltendach.
Trag´mich auf Kinderlachen fort
an eines Staunens Strand,
der funkelnd nur die Freude kennt,
und setz´ mich dort an Land.
Feuerachat 24.10.2009, 02.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Träume, Leben, Freude, Sehnsucht,
Der Liebesspiegel
Feuerachat 23.10.2009, 21.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Erkenntnis, Leben, Liebe,
Tropfenwelt
- ein Wasseratemhauch -
gewebt aus vielen Tränen
- kann sein auch nur aus Perlenglanz,
zu einem luftigen Gewand.
Mein Atem fliegt in diese Welt;
vermehrt der Tropfen Zaubermeer.
- Und reglos singt ein Traum.
- Ein Schwingen ist´s;
ganz unerkannt. -
Ein Schleier küsst den freien Raum.
Die Kälte wird zum Eispalast.
Und schwarze Augen hat die Nacht.
Die Sonnenstrahlen wecken Grau,
und funkelnd brennt ein Tropfenmeer.
Und Tränen rinnen in die Welt,
erfüllt von einem Feuerglanz,
so frisch und doch so heiß.
Feuerachat 22.10.2009, 22.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Leben, Natur,
Deutsche Armutshaut
Atemlos, raumlos, Lebensleinwand.
Kaltgeschmiedet, wie ein Hemd aus Stahl.
- Hoffnung ist zu Leder geworden.
Geronnene Träume geben kein Ziel mehr frei.
Der Genuß ist vertrocknet.
Der Lebensraum ist vermessen.
Und ein Schrei versiegt in Amtlichkeit.
Flink dreht sich das Karussell
der Ausweglosigkeit.
Und die Bleikugel der Verfügbarkeit
hemmt jeden Schritt.
- Und politische Worthülsen
fallen scheppernd auf den Asphalt
der Heimatlosigkeit.
Feuerachat 21.10.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Armut, Deutschland, Leben,
Herzblatt
schwingt auf und ab
von grünem Herz getragen.
Ein Herzblatt ist sein Fensterbrett,
und goldgrün schaut sein Aug
hinaus -
in Licht und Luft und Wärme.
- Ein Sprung nur und er wär an Land;
er hätte festen Grund sodann;
doch schaukelt er und hält sein Herz.
Plitsch! - Und ein Spritzer Wasser;
- der trifft des Träumers Stirn!
- Ein Frosch, der vorher nicht zu seh´n;
sucht eilig auf des Teiches Grund!
Feuerachat 18.10.2009, 00.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Träume,
Auferstehungslos
Es ist kein Liegen mehr.
Eine Müdigkeit formt den Körper,
gibt Festigkeit und Sein.
Gedanken konstruieren ein Ich.
Gefühle tasten Wahrnehmung ab.
Ich nehme das Selbstbild
und stelle es in den Tag.
"Guten Morgen!"
- Und nach und nach
schleicht sich ein Lächeln ein.
Feuerachat 16.10.2009, 05.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben Morgen Selbst
Aus Liebe?
schließt eine Lücke
der Unendlichkeit,
die es zuvor nicht gab.
Feuerachat 07.10.2009, 08.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Sinn, Unendlichkeit,
Miteinander
als es richtig war.
Keine Suche hat uns getrennt,
kein Traum vom Glück.
Wir wollten keine Liebe.
Müde waren wir
und schlaflos zugleich.
Lebensmauern standen festgefügt.
Was sollte uns geschehen?
- Und doch!
Wenn es wahr wäre?
Wenn alles anders wäre,
als jede unserer Überzeugungen?
Warum nur schlugen unsere Herzen -
so gegen jede Vernunft?
Aus Begegnung wurde Berührung.
Aus Berührung wurde Umarmung.
Aus Küssen wurde Verschmelzen.
Aus Verstand wurde Wissen -
aus Liebe, die nur um Liebe weiß.
Feuerachat 11.08.2009, 18.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Wissen, Liebe, Miteinander, Beziehung,
Auf großer Fahrt
Das Leben hat Segel aufgezogen
in vielen Bildern.
Wettergegerbt steuert das Sein
den Kurs seines Wissens
und folgt dem Kompass der Gefühle.
Auf der Karte des Verstandes sind weiße Flecken.
Ich fülle Sie mit Liebe
und finde Dich;
immer wieder neu.
Feuerachat 02.08.2009, 04.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Ziel, Glück, Partnerschaft,
Sternennacht
die mich begleiten durch die Nacht;
in die ich tief versinken kann;
in denen Liebe lebt.
Sie führen mich durch Zeit und Raum
in so viel Glück, wie nie ein Traum
mir je es hat beschert.
Ich wünsch mir eine Wirklichkeit;
die feste Wurzeln schlägt;
die uns gemeinsam Tag und Nacht
durch unser Leben trägt.
Ich wünsch den Himmel uns dazu;
der uns mit Glück erfüllt;
und uns zu Sternen macht;
ein jedes Mal wenn wir uns
sehn, in jeder Sternennacht.
Feuerachat 31.07.2009, 06.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Gemeinsamkeit, Nacht, Lebenstraum,
Schwarz und Rot
daß Farbe, mich so berühren kann.
Du bist für mich verbunden mit
einem Flammenrot, das lebt,
und einem Liebesschwarz so tief,
wie nicht einmal ein Traum es kennt,
der über Raum und Zeit befiehlt,
und sprachlos Glück verschenkt.
Dein Haar ist Wunderschwarz und
Wunderschwarz ist auch Dein Blick.
Träum ich von Dir so falle ich in
eine Samtenschwarze Nacht
mit Liebessternen ungezählt.
Dein Rot streicht wie ein Morgenhauch
und steigt zum Mittag auf.
Und Abendrot voll Liebesglut
und Voller Dank für Deinen Kuss
begleitet mich in einen Traum
voll Feuer und voll Leidenschaft
und zartes Liebesglück.
Feuerachat 29.07.2009, 10.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Farbe, Traum, Glück,
Regenberge
und Drachen ziehen schwarz und fahl
in dunklem Nebelhauch.
Ein Tränensee sucht Erdentraum;
gießt sich herab aus Himmelsflut
und findet keinen Raum.
In fernen Phantasien ist Wunsch
und Absicht Wirklichkeit;
da findet alles seinen Ort,
voll Liebe, fernab jeder Zeit.
Ein Regenbogen wölbt sich
und bietet Frieden an.
Was immer wir beginnen,
entstand noch vor der Zeit.
Wie tröstlich sind oft Tränen,
die unser Herz geweint,
damit die Sonne strahlen kann;
jenseits der Regenberge,
jenseits von Ort
und jenseits von Zeit.
Feuerachat 25.07.2009, 22.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Freiheit, Frieden, Leben,
Sommerschwere
hängt Wolkenmeer am dunklen Tag.
Die Sonne brütet feuchte Luft.
Fast wie ein Fieber geht die Zeit.
Die Nacht gibt nur noch dumpfen Schlaf.
Und Wachen ist fast wie ein Traum.
Der Alltag taumelt vor sich hin.
Gedanken wollen frischwärts ziehn
und spinnen Urlaubsträume.
Ich sehne mir den Herbst herbei
und viele bunte Farben.
Und freu mich über jeden Kuss
und jedes liebe Wort von Dir
und wünscht Du wärst bei mir.
Feuerachat 21.07.2009, 22.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sommer, Müdigkeit, Traum, Urlaub,
Meine Seerose
Du prangst auf meinem Seelensee,
ein wunderschöner Blütenstern,
und wiegst Dich sanft
im Wellenspiel.
Du wurzelst tief im Herzensgrund,
und Deine Herzensblätter grün;
sie breiten sich wie Fächer aus.
Mein Seelenhimmel strahlt Dich an;
wirft Küsse in Dein Sein.
Und staunt über der Liebe Kraft.
Und Wellen aus der Ewigkeit
sie formen Ring auf Ring
aus lauter Glücklichsein
Feuerachat 12.07.2009, 19.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Seele, Traum, Blume,
Traummythos
Eine Schwärze.
Vergangenheitstraum.
Eibenflammen lodern
dunkel gegen Abendgold.
Beerenfunken glühen in Perlenrot
um Hoffnungskern.
Scharfer Aschenduft
mischt sich mit Nadelholz.
Schemen im Kreis
um vergangenen Brand.
Füße stampften Erdgeburt herbei.
Unter Blitz und Donner
die Sommernacht.
Aufdampfende Erde
in Regengeburt.
Schatten im Kreis
zum Himmel gewandt.
Der Himmel ein Meer
aus Gold und Orange.
Ein Atemfaden haucht
Röte.
Und Sphären gleiten
kristallen durch Farben.
- Kehren heim
in goldene Zeit.
Kraftvoll und ungebrochen.
Feuerachat 12.07.2009, 18.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Mythos, Traum, Geburt, Ewigkeit,
Kindheitsberührung
Im Traum, der jede Zeit vergaß,
warst Du mein kleiner Wirbelwind
und ich Dein großer Freund.
Wir lachten über jeden Streich
und teilten jedes Mißgeschick,
und waren kindlich eins.
Wir kamen zu geheimem Ort,
und tranken aus dem Liebesquell,
und haben staunend uns erkannt.
Wir flochten unsre Herzen dann
zu einer Seelenacht,
die uns mit einer Freude füllt,
wie nie wir sie gedacht.
Zwei Kinder gehen Hand in Hand
durch eine Zeit, die wachsen will,
weil es das Schicksal so bestimmt;
die reift und viel erfahren will;
und doch-, in jedem Herzmoment;
da sind wir an geheimem Ort,
voll Glück und Zärtlichkeit.
Feuerachat 11.07.2009, 10.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Kindheit, Erwachsenenwelt, Verbundenheit, Traum,
Einklang
Ich hab´ von Dir geträumt.
Ein Lächeln malte mir mein Herz.
Das legt´ ich sacht auf Deinen Mund.
Die Lippen brannten einen Kuss,
wie ihn nur Liebe zaubern kann.
Den schenkt´ ich Deinem Herz.
Die Seele webte ein Gewand
aus Freude tief und voller Glück.
Drin hüllt´ ich Deine Liebe ein.
Mein ganzes Sein sang Dir ein Lied;
- und Du, Du stimmtest ein.
Feuerachat 10.07.2009, 01.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Traum, Liebe, Verbundenheit,
Regengrün im Sommer
Schwarz verhängt den Himmel.
Wie Scheinwerfer tasten Sonnenstrahlen.
Elektrische Spannung.
Aus Nässe zeichnen sich messerscharf Konturen.
Jedes Blickdetail gewinnt Tiefe.
Nach dem Atemraub der Schwüle sucht alles
Erfrischung.
Mein Auge saugt sich fest am Grün des Parks.
Das Dunkel der Buchen gleicht einem
irrlichternden Dach.
Fast blau stechen Nadelbäume bis der
Nassglanz in Braun versinkt.
Kleewiesen breiten Teppiche perlenbesetzt.
Darüber Linden mit maigrünen Herzblättern,
den Duft vergehender Dolden verbreitend.
Und der scharfe Atem der Natur in Gewitterstimmung,
beißt die letzte Benommenheit fort.
- Regengrün.
Feuerachat 08.07.2009, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gewitter, Grün,
Traumblüte
Goldene Fäden flechten
sich in nachtblaues Dunkel.
Ein Hauch von Orange weckt das Rot.
Herzknospen leuchten über Träumen.
Formen sich zur Kußumarmung.
Lippen brennen in warmem Feuer.
Wie Honig fließt Musik in jede Faser.
Die Nacht wird zum gewaltigen Strom.
Auf den Wogen tanzen leuchtende Sterne.
Und wenn die Nacht den Tag umarmt
prangt eine volle Blüte
im Morgentau.
Feuerachat 01.07.2009, 23.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Traum, Blüte, Nacht,
Sonnenwolken
Sonnenschwere Wolken
ziehen über mir.
Schlafesmüde Träume
küssen Sehnsüchte.
Und die Liebe wünscht Umarmung.
Mit Donner und Blitz
soll das Warten aufreißen
und Freude ausschütten
über Dich und mich!
Feuerachat 29.06.2009, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Warten, Natur,
Mein Herz
Mein Herz ruh´ Dich aus.
Versink in meinen Armen.
Ich webe einen Vorhang Dir
aus goldgewebten Träumen.
Ich lasse Silbersterne glühn´
in einem blauen Baldachin.
Mein Auge hält für Dich die Wacht.
Ich wiege Dich in meinem Herz.
Und Küsse schenk ich Dir.
Und jeder Kuss ein Lächeln birgt;
und lacht in Deinem Schlaf.
Die Seele singt für Dich ein Lied,
schlaf ein mein Herz schlaf ein.
Ich liebe Dich und bin bei Dir,
und werd´es immer sein.
Feuerachat 29.06.2009, 00.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Schlaf, Träume,
Wortefall
Worte drängen ins Leben.
Werden zu Frucht oder Saat.
Dienen der Absicht zur Speise.
Und das Selbst kann sie nicht zurückhalten;
gefühlsgereift fallen sie ins Leben.
Feuerachat 28.06.2009, 09.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Besinnliches, Leben, Sprache, Botschaft,
Flieg zu mir in der Nacht
Lösch Sehsucht aus in Küssen!
Mein Herz zieht Dich herbei zu mir
in einen wundervollen Traum.
Zart brennen Finger auf der Haut.
Es leuchten Augensterne.
Auf einer Wolke fliegen wir
so weit, so weit dahin!
Meeresflut glüht feuerrot.
Pulsiert im Liebesstrom.
Der Atem ist uns Melodie
in einem wilden Tanz.
Es wogt Umarmung
trägt uns sacht
weit über Zeit und Raum.
Flieg zu mir in der Nacht!
Weck mich mit Deinen Küssen auf,
bevor der Tag erwacht.
Feuerachat 28.06.2009, 04.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Traum,
Eine Art Rot
Ein Hauch schwebend fast.
Berührung wie Seide.
Ein Knistern - elektrisierend.
Und Spannung liegt in der Luft.
In Rot getaucht der Abend.
Schwer wie Parfum liegt die Luft.
Schwalben schneiden den Himmel.
Ein Warten.
Ein Kuss brennt auf den Lippen
- bittersüß -.
"Ich liebe Dich!" pochen Herzen.
Ein Akkord auf rotem Klang.
Schwer und warm, wie ein Lächeln.
Verträumte Melodie; Liebeslachen.
Auf dem Wasser prangen Blütensterne.
Dunkelheit steigt auf wie ein Vorhang.
Fast schwarz jetzt das Rot.
Dann - grelles Licht peitscht den Himmel!
Dumpfes Bersten weckt Wolkentürme!
Wasserfälle rauschen und Quellen sprudeln.
In Frische getaucht atmet das Leben auf.
Und in sattem Rot leuchtet der Venus Gesicht.
Feuerachat 27.06.2009, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Farbe, Rot, Liebe, Gewitter, Geduld, Küsse,
Sterne in der Nacht
In jedem Wort erblüht ein Klang,
formt sich zur Herzensmelodie
und Sterne strahlen auf.
Sie funkeln überall in mir
in zartem Liebesglanz.
Und in Gedanken schwebe ich
durch Samtnacht blau und goldgewirkt,
und dunkelrot erglühen wir
in einem wunderbaren Tanz,
der unsre Nächte füllt.
Und Deine Augensterne
sind Heimat mir in jeder Nacht.
Feuerachat 26.06.2009, 00.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Melodie, Tanz, Sterne, Nacht,
Neuvertraut
In Deinem Winter fand ich Dich.
Dein Feuer taute Frost.
Vor Freude brannten Herzen.
Weit war der Weg zu Dir.
Ein Regenbogen wölbte sich.
Erlebte unsren Regentanz.
Und Sterne blitzten durch die Nacht.
Dann heulte laut ein Steppensturm
und fegte uns davon.
In Dürre sehnten Küsse sich.
Und mancher Traum blieb ungeträumt.
Ein leises Lied klang immer noch.
Ein Hauch, ein Seelenkuss.
Er führte uns durch dunkle Nacht.
Im Sommerfrühling seh ich Dich
im Leben neu erwacht.
So schön, so stark, so wunderbar.
Ein Stern ein jeder Augenblick.
Und Freude perlt in unsrem Lied.
Wir wußten uns zu jeder Zeit.
Vertraut und doch so neu.
Feuerachat 25.06.2009, 23.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Reife, Neubeginn, Vertrauen, Glück,
Ebbe und Flut
Gefühlsgezeiten treffen mein Herz.
Legen Sehnsüchte bloß,
werfen Treibholz an den Strand der Erwartung.
Doch die Flut des Lebens schenkt mir Weite und Freiheit,
die die Insel des kleinen Ichs vergessen macht,
Wenn ich mutig die Arme ausbreite
mit lautem "Ja!" im Schiff meines Lebens.
Und auf Schaumkronen fliegt
mir Dein Lächeln zu.
Feuerachat 24.06.2009, 18.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Liebe, Leben,
Rosentraum
Es sank Dein Kuss in meine Träume.
Ich nahm ihn mit mir in die Nacht.
Als Rosen sind in zarter Blüte
in Anderswelt wir aufgewacht.
Wir waren wild und voller Leben
und nickten froh einander zu.
In Duft und Liebe eingehüllt;
so leicht und fest in Dornenwehr.
So eins und doch zu zweit,
von grünen Blättern eingerahmt.
So haben wir den Durst gestillt
in wunderbarem Tau.
In tausend Farben lag die Welt,
war voll Musik und Feentanz.
Wir träumten Herz an Herz.
Wir raunten uns einander zu,
was nie wir uns gesagt.
Laß uns erblühn in einem Kuss
an jedem neuen Tag!
Feuerachat 22.06.2009, 02.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Täume, Blüte, Autobiografisches,
Brunnen und Quelle
Meine Träume suchen
den Ursprung.
Flüchtig ist die Zeit
der Beschleunigung.
Wasserspiele motorgetrieben,
verbreiten Lebenslügen.
Neonschweiß zerfließt
unter dem Schwall
künstlichen Wassers.
Gebeutelte Natur
stillt den Durst.
So glatt ist das Leben.
Der Echtheit entronnen.
Sei Du mein Brunnen!
Ich will Dir Quelle sein!
Laß uns Liebe schöpfen
aus tiefstem, klaren
Herzensgrund!
Feuerachat 21.06.2009, 10.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Echtheit, Leben, Natur,
Geborgenheit
Durch Bilderwelten
irrten Träume
in erfüllter Sehnsucht,
wunschgetrieben.
Wie kleine Kinder,
voller Hoffnung
und doch so ängstlich.
Dein Schlafkuss
hat sie beruhigt.
Dein Herz hat ihnen
ein Lied gesummt.
Mit wenig Worten.
Ich werde meine Augen
schließen
- und wirklich sehen
Dich und mich.
Es gibt so viel Geborgenheit
im Lied der Liebe,
die keine Bilder
braucht.
Feuerachat 21.06.2009, 00.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Geborgenheit, Wissen, Autobiografisches,
Narbenherz
Gut ist sie gesetzt -
die Gedankennaht.
Es schlägt wieder!
Ja, lachen kann es auch.
Auch Freude ist wieder möglich.
- Und doch...
Natürlich ist es mein Herz!
Und ich verkrieche mich auch nicht!
Die Arbeit macht Freude.
Meine Wohnung ist gemütlich.
Es ist alles in Ordnung.
- Und doch...
Es war besser so!
Es wird schon!
Nur eine Weile und dann...
Doch da ist es wieder...
Dieses...
Du bist einfach müde!
Eine kalte Hand
löscht die Sterne aus.
- Unsere Sterne!
- Und ich kann nicht einmal weinen.
Feuerachat 19.06.2009, 19.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kummer, Fremdgefühl, Liebe, Autobiografisches,
Kaleidoskop der Nähe
Augen gleiten über Zeilen.
Sie sind das Grau müde geworden.
Wie aus einem Schlaf erwacht,
fließen Farben.
Sie verbinden sich und leuchten.
Ein staunendes Erkennen blitzt auf.
So viel Nähe!
Der Tod war Neugeburt.
Unter dem Schnee der Trauer
verborgen, lag ein Sternenteppich.
Fast scheu begrüße ich diesen Frühling.
Überall blühen Wortberührungen
in ungezählten Farben!
Ein Kaleidoskop aus Liebe.
- Was sollte es sonst sein?
sagt mir mein Herz.
Feuerachat 16.06.2009, 00.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verstehen, Gemeinschaft, Leben,
Blaue Fäden
Ein Gebet der Sehnsucht
fließt so filigran.
Glut und Zerbrechlichkeit.
Rauchopfer an den unbekannten Gott.
- Und eine Selbstumarmung.
Der Lungenschmetterling
wird zum Nachtfalter
und erhebt sich erdhaft.-
Körperlose Träume
steigen in blaugrauen Fäden
in Wirklichkeiten.
Der freie Atem macht Angst.
- Er ist so stark!
- Er könnte zu weit führen!
- Gedanken in einer Hand.
Ein Geschmack von Herbheit
und Wärme.
Und tröstliche Vergänglichkeit.
- Nein, ich glaube nicht...
Feuerachat 14.06.2009, 23.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Rauchen, Transformation, Glaube, Liebe, Sehnsucht, Geborgenheit,
Schwarzblauer Himmel
Aus nachtdunklem Zelt
rufen Vögel den Tag
im Hunger nach Wärme
und Licht.
Schwarzblau, vergessen,
die Sonne lag, in Nacht gebettet.
Vergessener Traum irrt umher.
Schwarzblaue Schwingen entfernen sich,
zu lautlos für diese Welt.
Der Schlaf floh die Nacht,
mag in Sonne nun ruhn.
Das Irrlicht flieht in die Sümpfe.
Schwarzblau weicht das Dunkel der Leere
und ringelt sich ungesehen davon.
Schwarzblau ist die Narbe der Seele.
Ein Nebelstreif scheint jede Festigkeit.
Ein schwarzblauer Körper so fremd und doch mein.
Ein schwarzblauer Blick; er traf mich zur Nacht,
wann wird er vergessen sein?
Ich warte auf Sonne, die in mir scheint;
auf ein Lied, das den Hunger bezwingt.
Ein Kind in schwarzblauem Mantel
weint Tau für den Durst, und hofft,
daß die Liebe ihn trinkt.
Feuerachat 14.06.2009, 04.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Tod, Leben, Sehnsucht,
Trommelwirbel
In rot und kraftvoll soll es klingen;
soll wirbeln wild.
Soll treiben, glücklich und laut!
Der Körper soll singen
im Wirbeltakt!
In jeder Zelle soll es schwingen,
voll Freiheit - ein Ruf in die Welt.
Die Haut soll glänzen vor Freude
und Lust.
Fliegen die Luft wie ein Tanz!
Auf Atemschwingen getragen,
gleitet die Seele dahin.
Ein Farbspiel brennt voller Freude;
schmiedet ein strahlendes Licht.
Ein Lachen sprengt Zeit und Raum!
Und Glück fällt voll Liebe ins Leben
herzumarmend den Lebensbaum!
Feuerachat 13.06.2009, 11.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Körper. Ganzheit, Glück, Liebe,
Ein Garten
Der rote Faden Kindheit
folgt einer Spur.
In Träumen reifen Tränen
und Lachen.
Dem Lärm folgt die Stille.
Reife wird zu Erde.
Festigkeit verliert den Körper.
Wille wird zu Lächeln.
Liebe zu Saat.
Der Sänger zum Lied.
Die Sieben betritt die Acht.
Alles wendet sich
- nach hundert Jahren Schlaf.
Und wieder blitzen Kinderaugen
und begrüßen aus Lebenswinter den Frühling.
Da, wo der Baum stand, plätschert eine Quelle.
Die schwarze Schlange ist weiss geworden
im Zauber der unendlichen Liebe.
Es gibt ihn noch diesen Garten!
Er ist schöner geworden.
- Offen für alle, die dem roten Faden folgen.
Feuerachat 12.06.2009, 22.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Besinnliches, Leben, Liebe, Sinn,
"Erklärungen"
"Die Er-Klärung"!
Er ist also unklar und Sie klärt.
"Die Worterklärung"
- Sie, weil "Die" erklärt.
Das ist klar in Worten ausgedrückt.
- Nun hat "Er" Durchblick, weil es ja nun
klar ausgedrückt ist - in Worten.
Wenn ich "Durchblick" habe sehe ich
durch etwas hindurch - nehme es also
nicht wahr.
- Das führt zur "Willenserklärung".
- Das kann zur "Kriegserklärung" führen!
- Das führt dann - möglicherweise - zu
einer "Absichtserklärung" -
Wodurch alle "Liebeserklärungen" hinfällig
werden können!
- Und das ... "getrennte Steuererklärung"!!!
- Huch!
Feuerachat 11.06.2009, 13.54 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Wortspielereien
Augenblick
ganz kurz -
ein kleiner Moment Ewigkeit.
- Es braucht keine Worte
- Augentiefe.
- Ein Verstehen.
- Ein Miteinander.
Und es tut so gut!
Da ist ein Wissen,
größer als wir selbst
und eine Liebe mitunter,
wie eine Woge.
-"Ich sehe Dich, und Du bist da!"
- Grenzenlos!
Feuerachat 10.06.2009, 23.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Verstehen, Liebe, Ewigkeit, Beziehungen,
Der andere Atem
Seelenwind nimm Träume mit!
Hauch ihnen Leben ein!
So schwer drückt mich die Körperwelt;
so mühsam war mir jeder Schritt.
Breite die bunten Farben aus
und flieg mit mir davon!
Bereite mir ein Flügelpaar
aus Leichtigkeit gewirkt.
Lass gleiten mich auf Silberstrom
ganz weit, ganz weit hinaus!
Heb´mich aus grauer Weltennacht,
die selbst den Tag verhüllt!
Web´einen Zauber zärtlich fein.
Schenk mir den Duft der Anderswelt,
die selbst ich mir gewählt.
Wo Liebe, Freude, Atem ist,
wo nur das Glück sich findet;
und alles eint und bindet
in einem wundervollen Strom ,
der Raum und Zeit vergisst.
Feuerachat 09.06.2009, 17.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Imagination, Leben, Freude, Glück,
Postmoderne Steinzeit
Allein für sich,
findet das Du,
einen Namen,
der Geheimnis,
birgt.
Wortmalereien
an der Wandgrenze des Lebens
zeugen von guter Jagd.
Feuerachat 07.06.2009, 17.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Leben, Inspiration, Träume,
Indigomond
und Zeit vibriert in leerem Raum;
ein Laut im Vakuum.
Und Herzschlag pocht an Seelenwand;
will Enge fliehen jetzt.
Das Flügelross drängt nach dem Traum,
den es vergessen hat.
Verstand regiert schon lange nicht.
Der Königsmantel ist verwaist.
In gelben Phrasen malt die Welt
ein Wissen, das sie dafür hält,
in eine Ätherschicht.
Die Woche teilt sich ungleich auf,
und schöpft die Sieben aus.
Doch Sterne hinter Sternenlicht;
Sie spüren alte Wunden.
Ein schmaler Steg gibt Hoffnung frei,
und Freude läßt gesunden.
In Indigo ein Mond erstrahlt;
dehnt sich zu vollem Rund.
"Verbinde jetzt, was Du geteilt!"
Die Zeit ist Lidschlag nur entfernt.
Der Tränensee befreit sich nun
und Lachen glitzert obenauf.
Das Richtige ist jetzt zu tun.
Feuerachat 07.06.2009, 01.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Farbe, Mythos, Leben, Zeit,
Gedichteflug
Gedichteflug
- Augentraum
gleitet über Verse.
Wie ein Wind
schweben Gedanken
und säen Gefühle.
Jedes Gedicht
fast wie ein Lied.
Bilder die sich suchen
und finden -
in Dir und mir.
Feuerachat 05.06.2009, 21.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Schreiben, Gedichte,
Koffermenschen
Viele graue Koffermenschen
werden hinter Glas gespuckt.
Tragen Schwarz,
weil wohl in Trauer,
daß die Arbeit sie geknickt.
Tun geschäftig und parlieren,
meist mit einem Knopf im Ohr.
Lesen Zeitung; viele rauchen;
sind oft fahrig und nervös;
Bürokraten erster Ordnung;
wenn ich lache, ist das bös.
Feuerachat 04.06.2009, 22.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Arbeit, Sinn, Humor,
Einblick
Du schaust so tief in mich hinein.
So selbstbestimmt dringt ein
der Blick, und wendet sich nicht ab.
Dann kehrst Du in Dein Selbst zurück
und zeigst voll Ruhe und so stark,
daß Du nicht an die Frage glaubst,
die ich so oft gestellt.
Geschmeidig ist Dein Körperfluß,
bist Du auf Deinem Weg;
und nichts kann stören Dich;
Du bist Dein Leben ganz.
Wenn Deine Würde scheint gekränkt,
so reicht Dir ein Gedankensprung;
und bist Du Spiel, so fragst Du nicht.
Und königlich ist Deine Gunst.
Dein Wesen zeigt mir Lebenskunst
und läßt das Sein vibrieren.
Und die Versöhnung meines Selbst
mit meinem Ich war nur ein Traum,
weil keine Grenze war.
Feuerachat 03.06.2009, 20.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Sinn, Leben,
Der graue Reiter
In Nebelflügeln ohne Raum,
mit Hufschlag, der nie klingen mag,
aus roten Feuern unerkannt,
im Sonnenschwarz geboren,
fliegt schneller, als der Wind;
und ist so müde doch,
- Gefühlsgedankenkind.
In Rauhreifpelz und Graukristall,
auf hohem Ross, wo Schrei sich mischt;
mit Sonnenschwert und bleibewehrt,
mit einer Lanze schwarzbetucht,
mit Liebe unter weißem Blick,
jagt er den Schrecken, der nicht schreckt,
- und schickt ihn in den kleinen Tod.
Ist er vorbei, so blüht der Tau.
Dann scheint die Sonne freudig hell.
Das Grün bricht auf besternt in blau.
Die Wege eilen fast dahin;
und Leichtigkeit regiert die Zeit,
die ohne Ufer scheint.
- Und sieh! Es tanzt ein kleines Kind
auf Regenbogenbrücken.
Feuerachat 02.06.2009, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Sinn, Freude,
Scherben?
"Sicher eine sentimentale Spielerei"; sagt er zu sich selbst und:
"Sollte ich das wirklich schreiben?" Doch er war ja schon dabei.
"Wenn sich ein kleines Kind am Tisch den Kopf stößt, ist der Tisch böse."
- "Und das Leben? - Wenn sich ein Mensch am Leben stößt...?"
"Dann gibt es ein Weltbild!"
- Da sind viele Scherben.
" Sind das zerbrochene Weltbilder?" - "Dafür sind sie eigentlich zu klein."
"Worauf sie wohl ruhen mögen?" Er stellt sich eine Vitrine vor;
ausgelegt mit schwarzem Samt. Samt ist so dunkel und nimmt alles auf.
Es muß so eine Art Samt sein. - Und da liegen nun die Scherben.
Erinnerungen an... ? Das ist ja "Er"! - Eigentlich sind es keine Scherben.
Mosaiksteine sind es.
- "Und die Gefühle?" - "Der Verstand?" - "Das Unerwartete?" - "Liebe?"
- "Der Körper?" - " Die Welt?"
- "Woher kommen die Wünsche, die Sehnsüchte, die Müdigkeit, die Frische, Krankheit,
Schmerz und dieser Überdruß - und die Freude und das Glück?"
- "Und dann wieder dieses "Ja"? - "Und dieses Klingen? - Musik, Melodie, Schweigen?"
- "Und das Lachen?" - "Es ist ein Mosaik, dieses Leben, das weiß er nun. "
- Wer mag es ihm gesagt haben? - Und er ist der einzige Künstler der es gestalten kann.
Feuerachat 31.05.2009, 11.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Kurzgeschichten, Leben, Sinn,
Späte Narzisse
Späte Narzisse
Der Mai winkt einen letzten Gruß.
Der Blütenrausch verebbt.
Licht fällt in Flecken auf die Flur.
In Zauber hüllt die Sonne ein,
im Wasser leuchtend gelb,
ein Wiegen stiller Blüten.
Zart und gekrönt blüht hier ein Traum
aus Maienmorgenzeit.
Die Sonne spielt mit Frühlingglanz,
und plätschernd folgt der Bach dem Tanz,
der ihm so gut gefällt.
Ein gelbes Licht reiht sich mit ein;
will Sonnengold verzieren.
Ein frischer Lufthauch streift den Sinn,
und Sonnenglanz, Narzissengold
fallen wie Tau in meine Welt,
und lassen Augen leuchten.
Feuerachat 31.05.2009, 00.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur
Eindringling
Eindringling
stolpert über Freude.
So unerklärt, unerlaubt
hat sie sich eingemischt.
Grundlos! -
Ohne Gegenüber ohne Bild.
Sie ist.
Läßt sich nicht fassen.
Wortlos ins Leben gefallen
- und singt!
Feuerachat 30.05.2009, 18.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Verstand, Leben,
Tannentränen
Tannentränen
Feuerachat 24.05.2009, 02.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Natur, Leben, Gefühl,
Der Teppich
Fließen zusammen in unsichtbaren Fäden.
Muster, verstandesfern, in göttlichem Maß.
Boden für das Jetzt.
Ein Schritt Ewigkeit.
Nichts war fern - nichts nah.
- Alles ist und war.
Raum öffnet sich für neuen Klang.
Das Leben webt seinen Teppich
ohne zu fragen
- im Netz des Gefühls.
Wortbilder geben bunte Farben
im Lächeln einer Freude,
am Webstuhl des Selbst.
- Und ein Lachen fällt wie Tau
auf die Müdigkeit.
Vergessen wandern Träume
in der Fülle auf den Füßen ewiger Jugend.
Feuerachat 23.05.2009, 02.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Sinn, Freude,
Es war ein Klang
voller Glück und Freude,
daß ich geglaubt,
daß ihn kein Bild zerstört.
Ich spürte Wurzeln -
weit entfernt von dieser Welt,
und sah uns beide
in einem Traum,
den kein Gedanke je getrübt.
Vermessen war die Liebe,
die ich spürte,
zu groß für Deine Wirklichkeit.
Die Melodie erklang nicht für uns beide.
So leer erscheint mir dieses Leben
- nun ohne die Erwiederung.
Der Zauber brach, und im Erwachen,
so tränenleer, geht Müdigkeit
in meinem Herzen um.
Und Sehnsucht irrt in einer Ferne,
die, unberührbar fast,
den Atem stocken läßt.
Feuerachat 18.05.2009, 19.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Sehnsucht, Müdigkeit, Leere,
Schlangenbiss
Zäh und unerkannt.
Die Faszination
von Bezauberung lag in der Luft.
- Wie eine reife Frucht.
Und Sehnsucht regte sich.
Weckte Träume von Unwirklichkeit.
Der Biss der Erkenntnis windet sich
durch mein Herzblut und lähmt.
Kein Paradies, nur viele Tode.
Doch das Gift der Sehnsucht bleibt
und taucht das Sein in Wehmut.
Glück ist zur Lüge geworden
und glaubt nicht die Wahrheit
der Liebe.
Und ein Traum begräbt sich in Dornen.
Feuerachat 17.05.2009, 23.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte
Kaltes Herz
Vorbei die Melodie, die mich so gut getragen.
Ich lausche in das Nichts, das tote Töne gibt.
Ein wenig Hoffnung formt den Sand zu Wellen,
dort, wo einstmals der Strom gewesen ist.
Und selbst der Regen will nicht Frische bringen;
er zeugt nur grau, wo sonst die Farbe war.
Und auch kein Schmerz will Feuer zünden;
er ist im Außen und nicht wirklich nah.
So unbeweglich will die Welt mir scheinen,
so unabänderlich, obwohl sie sich bewegt.
So dürr geworden ist die Seele, durch ungestillten
Hunger, der sich auch nicht regt.
Es ist als ob der Tod durchs Leben schreitet
und alles wegwischt in Erinnerung.
Und selbst die Angst ist Phantasie,
die mich begleitet; sie weckt das Leben nicht,
das einst so jung.
Und auch die Freude will nicht wirklich sprießen;
sie blüht auf Stein und wurzelt nicht in mir.
Die Sonne lockt nicht mehr; ich kann sie nicht genießen;
ich fühl mich kalt, mein Herz empfängt nichts mehr.
Es ist ein Spiel in dem ich schon verloren;
und ruhig kommt der nächste Atemzug.
Faszination schwebt über Unberührtem;
so leicht und ist doch schwer genug.
Feuerachat 10.05.2009, 20.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Frühlingsatem
Die Luft ist süß und frisch zugleich.
Ein Wohlgefühl schwemmt Enge fort.
Ich tauche in die Weite.
In sanfte Müdigkeit gehüllt,
dringt Duft in meine Seele -
und nährt den Schlaf mit Honigtrank.
Musik, die ich so lang vermisst,
begrüßt mein Herz und macht es weit,
wischt jede Winterstarre fort;
und löst den Frost vergang´ner Zeit.
Der Tod bricht in der Krume auf;
er wird zu Erde für das Grün,
das viel zu lang im Schlafe lag,
von Angst und Gram und Frost bedeckt.
Nun sprießt die Freiheit aus der Nacht
und ist zu neuem Tag erwacht.
Und Freude setzt zur Knospe an.
Ein neues Lachen ist erblüht;
es mischt sich mit der Frühlingsluft
und zaubert eine Melodie,
die keine Grenzen kennt.
Feuerachat 27.04.2009, 21.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Atem, Frühling, Freiheit, Geburt,
Das Regenzwerglein
( Sitzgymnastik im Kreis; Zielgruppe: Menschen mit Demenz
Utensilien: Papiertaschentücher oder Küchenpapierrolle)
Einführung:
Neulich, abends, da hab´ ich es gesehen, das Regenzwerglein! - Uhh! Wie das aussah! - Und damit hier niemand einen Schnupfen bekommt, machen wir eine Gymnastik!
Verlauf:
Also: Es saß in der Regenrinne und hatte sooo eine Nase!
(Länge der Nase zeigen, mal mit rechts, mal mit links nach beiden Seiten.)
- Eine richtige Rotznase! - Wie eine Aubergine! - Und was tut eine richtige richtige Rotznase? - Die läuft!
(Mit ausgestrecktem Arm, Handfläche nach oben ,die Finger bewegen, um das Laufen der Nase zu zeigen.)
Und das Regenzwerglein hat natürlich ein großes Taschentuch, fast so, wie die Papiertücher hier. Das nimmt es mit beiden Händen und reibt es unter der Nase hin und her, denn die juckt immer!
(Tuch mit beiden Händen fassen und weit vorgestreckt, hinundherbewegen.)
Hatschi! Ja, jetzt hat es genießt! Es muß sich schnäuzen!
(Papiertuch wird in eine Hand genommen und das Schnäuzen nachgemacht.)
Und noch einmal!
(Wechsel zur anderen Hand und Schnäuzen.)
Nun muß es sich die Augen wischen! Es hat ganz dicke Tränen in den Augen vom Niesen!
( Wischbewegung im Wechsel rechts-links und Hand ausschütteln dabei.)
Und jetzt ist ihm die Kapuze heruntergerutscht! Es hat eine riesige Kapuze!
( Hände werden über den Kopf hochgestreckt und gefaltet, um die Kapuze anzudeuten; beide Hände gehen weit seitlich herab bis in Schulterhöhe.)
Und ein Regencape hat es! Sooo weit!
( Die Arme gehen von der Schulterhöhe kreisförmig zu beiden Seiten nach unten um das Cape zu zeigen.)
Und riesige Stulpenstiefel! - Und die Beine davon rutschen immer nach unten! Immer muß es sie hochziehen!
(Hände greifen im Wechsel rechts und links nach unten und ziehen die Stiefelbeine hoch.)
Und jetzt läuft die Nase wieder!
( wieder im Wechsel Schnäuzen.)So ein Kerl! Will uns wohl anstecken der Wicht! Doch wenn wir mit dem Tuch nach ihm schlagen hüpft er davon!
( rechts und links wird mit dem Tuch ausgeholt. )
So, jetzt ist es fort! Ist das gerannt!
( Lachen!!!)
( Ende der Gymnastik; kurze Nachbesprechung wie es jeder erlebt hat; Sinn deutlich machen. )
Feuerachat 11.01.2009, 17.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sonstges | Tags: Demenz, Gymnastik, Aktivierung, Freude,
Sternenfunken
wie klein und zart sie sind.
Sie setzen sich auf Seelensamt.
Mein Herz küßt jeden einz´len Stern,
denn jeder ist von Dir.
In jedem Stern bist Du bei mir;
ich weiß Dich nah und fern.
Ein Himmel wölbt sich über mir,
und jeder Blick und jedes Wort,
und alles, was wir je geteilt,
macht diesen Himmel reich.
Und jeder Stern dringt tief ins Herz,
zeigt Deine Liebe mir.
Feuerachat 10.01.2009, 19.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Reichtum, Wachsen,
unbeschreiblich
Es ist ein ich und das bist Du.
So anders, als mein ich es kennt,
ist es ein Teil von mir.
Geheimnis hüllt es ein,
das mir so sicher ist; -
und doch kein Wort,
kein Denken - faßt dieses Sein.
In mir bist Du, bevor ich bin;
ich spüre Dich, bevor ich weiß,
und Du begleitest mich.
So unberührbar und doch da,
und Feuer brennt in mir,
in Freude, Sehnsucht, Glück und Leid.
Und stehst Du dann vor mir;
und hör ich Dich; und spür ich Dich;
und meine Augen staunen;
- Dann ist es Antwort ungefragt.
Ein jedes Wort ist Klang in mir.
Du bist es, und ich liebe Dich!
Feuerachat 09.01.2009, 18.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe
Jahreswechsel
Noch ist nicht ganz erwacht der Tag;
ihn weckt kein Ticken einer Uhr.
In noblem Grau und reifverbrämt,
so majestätisch zeigt er sich
und grüßt das neue Jahr.
Die Nacht voll Feuerblumen war,
und überall stand Lärm und Rauch.
Man hat das alte Jahr gesprengt,
gefeiert, was zu feiern war;
so laut, so leis, wie jedes Jahr.
Die Zeit der Welt bleibt unberührt;
die Erde dreht sich fort und fort.
In meiner kleinen Innenwelt
begann schon längst ein neues Jahr,
an das ich vorher nicht geglaubt.
Zwei Leben blühen jetzt in mir;
das Deine und auch meins.
Und hell geworden ist mein Herz,
wo vorher Winter war;
und Sterne voller Zärtlichkeit
streut Liebe reich in unsre Welt.
Feuerachat 01.01.2009, 12.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Neubeginn, Glück,
Immer schon
kein Auge sieht so viel;
in warmen Herzgrund bett ich Dich;
deck Dich mit meiner Seele zu;
und samtumhüllt gleiten wir fort;
und Kinderlachen klingt in uns;
und Schelmenaugen zwinkern.
Die Freude perlt in unserm Sinn;
beschwingt uns, daß die Seele tanzt.
Wir sind so nah uns;
nie getrennt war dieses Wunderband;
und schwingt in einer Melodie,
viel schöner, als wir je gehört.
Wir haben immer uns gekannt.
Feuerachat 31.12.2008, 23.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verbindung, Glück,
Eine Art Sehnsucht
Du bist in mein Leben gefallen.
Rot war der Schmerz.
Alles ließ er vergessen.
Eine Art Traum ist geblieben.
Der Schmerz ist zur Perle geworden.
Tief verschlossen in Zartheit und Liebe,
die Du nicht gesehen hast, im Meer meines Lebens.
Nun ruht eine Muschel auf dem Grund meines Seins.
Ein wohlgehüteter Schatz in rauher Schale
und gibt mich nicht frei.
Feuerachat 05.12.2008, 20.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Gedichte, Gefühle, Sehnsucht, Autobiografisches,
Wie das Meer
Unendliche Augenblicke in fernen Weiten.
Gefühle, die an den Strand des Tages rollen.
Halt suchen im Gegenüber und wieder zurückfallen
ins Meer.
- In Gedankenschnelle gleitet das Sein
über glitzernde Wogenkämme in Uferlosigkeit.
Hell und Dunkel, Wunder und Freude, Leid und Angst
filtern das Salz des Lebens.
Der Atem der Ewigkeit prickelt auf der Haut.
Und der Gesang der Wellen hallt über unergründlicher
Tiefe.
Alterslose Augen blicken durch mich hindurch und
ich werde zum Spiegel.
- Und da ist eine Umarmung nah und fern zugleich.
- Und eine Sehnsucht, die das Ziel nicht kennt.
- Und eine innere Berührung läßt das Meer leuchten
in Dir und mir.
Feuerachat 21.09.2008, 00.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehungen, Gefühle, Demenz,
Dir, die ich nicht kenne
denn ich weiß, daß es Dich gibt.
Ich möchte mich in Deine Träume kuscheln
und mit Dir glücklich sein
im Nest der Umarmungen.
- Einen Garten laß uns schaffen,
der Gedankenfröste fernhält.
Nachtblumen sollen in Liebe leuchten
und in der Dunkelheit,
unsere Welt erhellen.
Sterne laß uns säen für den Tag,
damit er glücklich ist.
Einen Zauberspruch wollen wir
finden,
der uns verbindet, wie ein Flügelpaar.
Emporschwingen wollen wir uns
hoch hinaus über das Wolkenmeer
der Erwartung.
Im Weltenbaum bauen wir uns
ein Nest, dem Phönix gleich,
und den Herzgesang singen,
der aus Liebe klingt.
- Ja, aufwachen möchte ich mit Dir,
am Tag, den ich nicht kenne.
Feuerachat 25.08.2008, 21.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht,
Licht ohne Dunkelheit
Licht ohne Dunkelheit
weckt die Sehnsucht nach Schlaf.
Grelle Wünsche tasten geblendet
nach Ruhe.
Gesenkte Lider brennen
und finden den Weg nicht.
Und alles Sein dürstet nach Frische
ohne Frost.
Die Ewigkeit lauert in zeitloser Lüge.
Das Herz schweigt und die Liebe
findet keinen Grund im Gefängnis des Selbst.
Die Frucht vom Baum der Erkenntnis
hat einen bitteren Nachgeschmack,
ohne das Wunder selbstvergessenen Glücks,
das nur im Tod geboren wird.
Feuerachat 25.08.2008, 21.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Selbstlosigkeit, Leben, Glück, ,
Brombeeren
da prangt ein satter Glanz.
In Dornenwehr rot, schwarz und grün
winkt Frucht im Blattgewirr.
Ein Summen liegt im Sommerwind;
verzaubert mich gar bald zum Kind,
und Dornenraub begeht die Hand,
die meinen Mund mit Süße füllt.
Ein Hunger, selbstvergessen, groß,
malt Spuren auf den Arm.
Doch jeder noch so kleine Riss,
brennt wie ein Kuss auf meiner Haut
und läßt mich glücklich sein.
Feuerachat 18.08.2008, 23.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Kindheit, Genuß, Sommer, Glück,
"Was denkst Du über mich?"
"Was denkst Du über mich?"
höre ich Dich fragen.
Mit zarten Strichen fährt
meine Seele über Gefühle.
"Es ist kein Denken!"
höre ich mich sagen - und
"Ich bin immer noch da!"
Leise, zu mir selbst.
Eine nie gekannte Zärtlichkeit
flammt auf und wischt alles fort,
was verletzte.
Ich spüre Deine Wunden, Deine Ängste
und die Sehnsucht Deiner Liebe zu sein.
Ich spüre den wunderbaren Menschen in Dir.
"Lauf nicht weg!" möchte ich Dir zurufen;
doch das erschreckt Dich.
Jeder Sinn, jeder Atemzug ist jetzt bei Dir.
In Herzenswärme möchte ich Dich hüllen;
die Angst vor Verlust auslöschen;
doch das hast Du nicht gefragt.
Ich sehe ein Lächeln - so voller Glück und Liebe.
Das wünsche ich mir.
"Für mich bist Du einfach mehr,
als ich denken kann."
Das denke ich über Dich.
Feuerachat 17.08.2008, 03.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Denken, Gefühle, Liebe,
Da ist eine Narbe auf der Seele
Da ist eine Narbe auf der Seele;
und Deine Berührung schmerzt.
Eine rote Liebesblume, wunschverliebt.
Immer neu entflammt in Sehnsucht.
Doch so anders bist Du, als diese Sehnsucht.
So durstig macht das Fieber.
So oft neu geträumt hat es Dich.
Jede Knospe verwelkte in der Hitze
der Träume.
Kalt das Erwachen in Wirklichkeiten.
Nun ist da ein Feuermal in mir.
Narzissen blühen auf dem Grab.
Gut das die Krankheit mich heilte
von der Erwartung einer Liebe
zu der es keinen Grund gab.
Nun ist der Boden gereift
und wartet auf ein Wunder,
das Du nie sein wirst.
Feuerachat 14.08.2008, 01.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehungen, Sehnsucht, Wünsche, Narzismus, Liebe, Kummer,
Wie schweres Parfum
August in Wolkenbetten.
Geballte Dichte in Grau.
Wie feuchtwarmer Atem
der Wind - wie Schweiß
der Regen.
Bleierne Gefühle
sehnen sich nach frischem Wind;
möchten Altes begraben, das sich
überlebte.
Ein frisches Sonnenlachen
so nötig jetzt!
Feuerachat 12.08.2008, 20.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gefühle, Jahreszeit, Abschied, Sehnsucht, Beziehungen,
Das Salz der Seele
In einem Traum hinausgesegelt
voll Hoffnung und Angst zugleich.
Auf Wellen von schmerzender Sehnsucht.
Den Berg versetzt, der Glaube heißt.
Um Dich zu finden.
Doch das Meer war die Wüste.
Eine Fata Morgana die Liebe.
Und tote Tränen sind längst verdunstet
und Salz liegt auf der Seele
und läßt die Lippen zerspringen,
die den Sand der Phantasie küssten.
Feuerachat 05.08.2008, 22.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Beziehung Utopie Seele Kummer
Traumerwachen
spiegeln in Deinen Augen.
Nicht wissen den Traum
und die Wirklichkeit.
Tränen zu Regenbögen
formen in kristallenen Farben.
Mit Dir in Herzsamt tauchen
möchte die Liebe,
in zitterndem Staunen,
und eine Reise machen in die
Unendlichkeit.
Sterne möchte meine Seele legen
in Berührungen,
und mit Küssen ein Märchen schaffen.
Das Glück soll unseren Herzschlag
spüren,
und uns die Welt verzaubern
mit jedem Atemzug
Feuerachat 22.07.2008, 22.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Hoffnung, Traum, Leben, Zweisamkeit,
Schweigender Atem
Wie ein Stein in einen See
fällt Denken in Atemzüge.
Erwartungsüberzogen
die Antwort.
Leichte Wellenkreise.
"Es bedeutet nichts;
lebe."
- Stille.
- Und Herzensgrund.
Die Oberfläche verebbt.
- Schweigen.
- Atemzüge.
Der Atemstrom
trägt mich über die Brücke.
Licht und Melodie
verschmelzen mit dem, was ist.
- Ein kleines Lachen springt hoch
wie ein Fisch,
und trägt mich zurück
ans Ufer.
- Und vergessen ist die Frage.
Nur ein Glitzern in
Augenwinkeln erinnert sich
Feuerachat 13.07.2008, 15.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Erwartung, Sinn, Antwort, Gefühle,
Weck mich
Weck mich mit Deinem Herzen!
Hinter Lebensdornen träume ich.
Ein wundervolles Herz blüht verborgen
in schlafender Welt.
Weck mich mit Deinem Mut!
Sei Prinz oder Prinzessin!
Vergiss die Dornen und Dich selbst,
um Blumen zu finden.
Weck mich mit Deiner Freude!
Laß uns ein Fest feiern!
Ein Fest, das dem Jetzt gehört
und der Welt.
Weck mich mit allem, was Du bist!
Damit wir uns wiederfinden
- Du und ich -
in diesem Königreich,
das Liebe heißt.
Weck mich für die Welt!
Denn die Welt schläft
und braucht uns!
Laß uns den Traum
erwecken,
den die Welt vergisst!
Weck mich mit einem Zauber!
Denn es gibt diesen Zauber,
der einfach frei ist
und keine Erklärung braucht.
Weck mich und die Welt!
Damit Kinderaugen
das Paradies entdecken
und staunen.
- Überall!
Feuerachat 31.05.2008, 20.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben; Sinn; Demenz; Freude; Träume
Resignation
Ein Schweigen
bricht aus dem Leben heraus.
- Atmen verhallt-
ungehört.
Feuerachat 08.04.2008, 20.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Die Wartewand
In grauen Quadern ruhen Wünsche.
Glatte, kalte Flächen.
Ein Frösteln durchläuft Gedanken,
und Müdigkeit hebt den Blick.
- Unüberwindlich!
Und in trüben, öligen Farben
gleitet das Licht der Wunscherfüllung,
die nicht ist,
die Mauern entlang,
- wie ein Suchscheinwerfer.
Feuerachat 26.03.2008, 12.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Warten, Wünsche, Zeit, Tod,
Wortbilder 1
- Regung
- Gier
Gierregung
- Regierung
Feuerachat 26.03.2008, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Die befreite Prinzessin
Es war einmal ein junger Mann,
der kam so recht und schlecht
in der Welt klar;
und so fing er an zu träumen.
Er träumte davon, daß er ein Prinz wäre.
Und immer bunter und prächtiger träumte er.
Und eines Nachts kam auch eine Prinzessin in
seine Träume.
Die war in einem Berg aus Kristall gefangen und
wartete auf ihre Rettung.
Und der junge Mann träumte und träumte.
Ganz verliebt war er schließlich
in seine Traumprinzessin.
Und so träumte er schließlich davon,
daß er sie befreien könnte.
Groß und klug und stark wurde er in seinen Träumen.
Und irgendwann machte er sich auf den Weg sie zu
befreien.
Und wirklich glückte es ihm schließlich den Kristallberg
aufzubrechen.
- Und die Prinzessin kam heraus, lächelte ihn an
- verwandelte sich in einen Vogel und flog davon.
- Und zurück blieb ein verwirrter Prinz,
der nicht begreifen konnte, daß seine Prinzessin
immer nur davon geträumt hatte, ein Vogel zu sein.
©miro
Feuerachat 26.03.2008, 12.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Gedanken, Träume, Liebe, Besinnliches,
Der Vogel, der nicht mehr fliegen wollte.
Es war ein Mal ein kleiner Vogel,
der lebte in einer großen Stadt.
Seine Eltern hatten ein kleines Nest
ganz oben in den Wipfeln der alten
Platane im Park.
Vier Geschwister waren mit unserem
kleinen Vogel aus den Eiern geschlüpft,
als dieser geboren wurde.
- Das war ein Gepiepe und Gelärme im Nest;
und die Eltern hatten viel zu tun,
um die vielen Schnäbelchen zu stopfen.
Doch unermüdlich flogen sie hin und her,
und trieben Nahrung auf.
- Dann endlich war es soweit und
der Flugunterricht konnte beginnen.
Emsig flatterte die kleine Vogelschar hin
und her auf der alten, riesigen Platane.
- Und unser Vögelchen machte
seine Flugübungen am besten.
"Grünschwinge" tauften es seine Eltern,
weil es so schön die Flügel bewegte,
daß es ausah, als ob ein Bogen
aus grünem Licht die Luft zerteilte,
wenn es flog;
so voller Freude und Lebenslust, wie es war.
- Doch oft, und das kennt Ihr wohl auch schon,
spielt uns das Leben einen Streich, wenn alles so gut
verläuft. - Warum das so ist, und warum das gerade oft
ganz lieben Geschöpfen passiert, weiß ich auch nicht.
- doch zurück zu unserem Vogel Grünschwinge:
Voller Begeisterung flog er immer weiter,
und wurde mutiger.
Fast schien es so, als wollte er
mit seinen kleinen, grünen Flügelchen
die Welt umarmen; so voller Glück, wie er war.
- Und eines Tages, als er um die Hochhäuser am Parkrand
schwirrte; da wurde er von einem hellen Licht geblendet,
und flog gegen etwas hartes und kaltes.
- Ja, Ihr wißt es schon; es war eine Fensterscheibe!
Benommen torkelte der kleine Vogel zurück ins Nest.
- Stumm war er geworden, und alle Lebensfreude
war aus ihm herausgeschleudert worden.
Nein, fliegen wollte er nicht mehr. -
Überall gab es für ihn nur noch diese bösen, unsichtbaren
Wände aus Glas!
Es half nichts, daß seine Eltern und Geschwister
ihm Mut machen wollten.
- Die Welt war hart und kalt, und er konnte garnichts tun.
- Und so saß er im Nest, und ließ sich weiter füttern.
- Und die kleine Welt, die er so oft mit seinem grünen,
lichtvollen Flügelschlag erfreut hatte; die beglückt seinem
fröhlichen Gesang gelauscht hatte,
wurde um vieles trauriger, denn ein Stück Liebe war
weggebrochen.
- So geht uns das auch oft, wenn wir gegen kalte, harte
und oft unsichtbare Wände laufen.
- Dann fehlt ein Stück Liebe in dieser Welt.
- Doch nun passiert etwas Wunderbares
mit unserem Vogel Grünschwinge, paßt gut auf !
Grünschwinge sitzt voller Traurigkeit in seinem Nest.
Die kleinen Augendeckel sind geschlossen.
- Und da träumt er: Ein kleiner Vogel fliegt
gegen die gleiche kalte Wand, wie er und stürzt ab!
- Nur Grünschwinge kann ihn retten!
- Und in rasendem Flug, so, wie er nie geflogen ist,
saust Grünschwinge zu den Hochhäusern!
- Sein aufgeregtes Piepen weckt
den benommenen anderen Vogel!
Und der fängt an zu flattern,
nd stürzt nicht auf den Boden!
- Und Grünschwinge hat mit seiner Liebe
diesen Vogel gerettet und dadurch seine Freude
und sein Glück wiedergefunden!
- Und die ganze kleine Welt um sie herum
freut sich mit ihnen!
Feuerachat 16.03.2008, 22.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Liebe, Natur, Schicksal, Leben, Lebensfreude,
Tagesahnung im Februar
Noch dunkle Schatten treibt die Nacht.
Noch leuchten Sterne auf.
Und Zweige greifen schemenhaft
nach allem, was noch nicht erwacht
und suchen zwischen Tag und Traum
den Ort der Wirklichkeit.
Noch nebelhaft ist jeder Klang,
verdeckt ist jeder Schall.
Noch irrt ein Lärmen hier und da
in Müdigkeit gehüllt;
und wirkt so fremd so zwielichthaft
in einer Dunkelwelt.
Noch nachtbehaftet ist der Tag
verhüllt in Feuchtigkeit.
Nur spärlich sprießt das Licht.
Doch Leichtigkeit erkennt die Welt,
erahnt die Helligkeit.
Und Vogelstimmen fordern ein
der Sonne warmen Schein.
Feuerachat 28.02.2008, 21.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Morgen, Erwachen,
Bilderrauschen
Vorbei an träumenden Augen
gleitet die Fahrt.
Gedankenbesetzt reihen sich Bilder.
- Werfen Träume ins Herz.
Licht und Schatten mischt sich mit Farbe.
Blitzlichter in rascher Folge.
- Ein Blinzeln der Seele und ein Lächeln.
Im rauschenden Lebensfluß
treibt ein Ich -
und hält inne - bei Deinem Bild.
Feuerachat 28.02.2008, 21.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Traum, Fluß,
Salzträne
Aus großen Augen
fällt eine Träne auf die Seele.
Das Salz unerfüllter Wünsche
brennt sich ins Herz.
Die Häute des Ichs
sind zerfressen.
Die Angst bildet Narben.
Und erst,
wenn der letzte Wunsch
vergessen ist,
fließt die Liebe frei
mit dem Leben.
Feuerachat 26.02.2008, 10.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Bete und...
Ein Zittern geht um. -
Die Politik tanzt
auf Gräbern
ökonomischer Hinrichtung
nach Globalisierungsmusik
Die Verwaltung zuckt
vorwurfsvoll die Schultern
und entscheidet nach
Aktenlage.
- "Selbstverschuldet!" tönt
der Brustton des Rechts.
In einer Sage wächst
ein Bart durch runden Tisch
und ein Heer schlummert
märchenhaften Siegen
entgegen.
- Und Raben umkreisen
den Turm zu Babel.
"Arbeit macht frei!"
leuchtet in Gedanken
auf.
"Bete und arbeite!"
- Monastische Armut.
Feuerachat 22.02.2008, 19.56 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:
Wie ein Garten und wie eine Saat
Es war eine Berührung.
Ein Staunen streifte mich.
Wiederkehrende Worte
aus Seelenjahreszeiten.
Und große Augen begehrten
die Ernte.
Aus Wortgärten
erntete ich Bilder, Träume
und Wissen
in Gedankenklängen.
Ein Leben jenseits von Zeit und Raum
blühte auf.
Und irgendwann, in Sehnsucht geboren,
breitete sich ein Seelenfeld.
Spielerische Freude
verschenkte die erste Saat.
- Und immer wieder deckte der Schnee
des Vergessens und der Geschäftigkeit
das Feld. -
Und in Seelenkammern lagen Gedanken.
- Und Liebe brachte den Frühling
und das Erwachen.
Klingen wollte meine Seele,
Frucht tragen und sich
verschenken.
- Und immer wieder neu
blüht es im Garten meiner
Worte, dunkel und hell
und aus ganzem Herz.
Und alles schenkt sich aus
Liebe.
Feuerachat 01.02.2008, 22.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Schreiben, Garten,
Morgenrot
In der Nacht des Dunkels
geht der Atem auf
wie ein Morgenrot
und legt Tränen in den Moment.
Und Dein Herz trommelt Dich durch die Nacht.
Und wenn Du die Kraft spürst,
zaubert Dein Blut
ein Morgenrot
und Deine Tränen werden zu Tau
und die Sonne in Dir
erblickt beglückt
den neuen Tag.
Feuerachat 01.02.2008, 14.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:
Ein Tropfen Liebe
Gedanken kreisen
um das Rad der Leere.
Angst möchte ins
Nichts entweichen.
- Und ein Tropfen Liebe
erfüllt den Moment
und die Welt lächelt
mir zu.
Feuerachat 29.01.2008, 22.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Moment,
Vermissen
Ich habe Dich gelesen
- und Du warst da.
Ich habe Dich gesprochen
- und Du warst da.
Ich habe Dich gesehen
- und Du warst da.
Ich habe Dich umarmt
- und Du warst da.
Ich habe Dich geträumt
- und Du warst da.
Ich habe Dich erwartet
- und wie sehr fehltest Du mir.
- Und nicht einmal das Leben
konnte Dich ersetzen,
denn mein Herz hat Dich vermisst.
Feuerachat 28.01.2008, 01.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Autobiografisches, Leben, Schmerz, Liebe, Sehnsucht,
Kindsein
So fröhlich fordernd
voller Herz,
so locker unbeschwert;
erblüht in jedem neuen Tag,
bis er zur Neige ging,
wuchs so viel Leben
in mein Sein,
weil ganz ich es umfing.
Ein Tanz der Kindergöttlichkeit,
ein Lied das vorwärts trug,
ergriff den Raum, ergriff die Zeit
und war sich selbst genug.
Gewissheit war das Paradies,
das jede Träne floh;
ein freies Lachen war das Schwert,
das Kummer von mir wies.
Dann kam die Frage nach der Zeit
erschöpfte den Moment;
wie klein auf einmal war der Raum,
und Enge wuchs in mir;
ich sperrte meine Liebe ein,
verschloß die Freiheitstür.
Wie lasse ich die Liebe frei,
die ich so lang versteckt;
wie wird zum Kind ein
großes Ich,
das den Moment verkennt?
Feuerachat 27.01.2008, 19.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Autobiografisches, Kindheit, Leben, Sinn, Liebe,
Liebevolle Wortblicke
Deine Worte malen Bilder,
tragen freudig sie zu mir,
und ich seh´mit Deinen Augen
was Du tust und bin bei Dir.
Freue mich an Deiner Freude,
sehe Liebe, sehe Glück;
und ein jedes Deiner Worte
schenkt mir einen Liebesblick.
Feuerachat 26.01.2008, 17.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Teilen, Dabeisein, Leben, Freude,
Unbegreiflich
Begreifend tastet
der Mensch sich ins Leben.
Er sucht die Herzsonne
der Liebe.
Aus unbegreiflichem Sein
ins Leben gefallen,
härtet das Wachs der Liebe
zum Ich.
Und eine Flamme brennt in Zeit und Raum.
Und alles ersehnt ein Gegenüber,
die Endlichkeit vor sich in Grenzbildern.
Und nur dann und wann fällt eine Träne
aus der Unendlichkeit
und weckt das Grenzenlose.
Eine unbegreifliche Berührung
jenseits von Zeit und Raum.
Feuerachat 25.01.2008, 20.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Liebe, Sinn, Gefühle, Ich, Grenzen,
Wie bunte Wimpel
Kleine Grüße auf Entfernung
reihen sich an buntem Band.
Ein Klingen schwingt in meiner Seele.
Ein jedes Wort ist wie ein Kuss.
Und ich sehe in Gedanken
mein Lebensschifflein in der Zeit.
Und Deine lieben, bunten Worte
sie flattern voller Herzlichkeit.
Sie schmücken es wie kleine Wimpel
und Freude ist des Schiffleins Ziel.
Und voller Glück
ist diese Reise, die Dich stets
wiedersehen will.
Feuerachat 24.01.2008, 14.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Leben, Verbindung, Reise, Geborgenheit,
So viel Liebe
Mehr, als geahnt,
mehr, als gedacht,
mehr, als gezeigt,
mehr, als gelebt,
öffnet sich die Liebe im Sein.
- Und Sie sprengt die Theatervorhänge
- Angst, -Zweifel, -Wichtigkeit, - Konvention.
Denn die Liebe ist kein Schauspieler.
Sie ist mehr, als jede Vorstellung;
die tiefste aller Berührungen;
leicht und schwer zugleich,
- und zeitlos.
Feuerachat 23.01.2008, 20.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Liebe, Leben, Sein, Wirklichkeit,
Sonnentränen
Ein Sonnenklang
trifft Tränengrau.
Löst Eis und Schmutz
und Müdigkeit.
Ein Frühling macht das Herz so weit
fernab von jeder Jahreszeit.
Es ist ein Klang,
der fließen läßt
und klare Augen macht.
In tausend Farben blüht
die Welt -
im Sonnentränenlicht.
Vorbei ist diese Dunkelheit
und eine sanfte Mattigkeit
gebiert den neuen Tag.
Feuerachat 22.01.2008, 18.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erwachen, Liebe, Geburt, Besinnliches,
Der Baum der Erkenntnis
Zweifelgenährt reckt sich ein Stamm
anklagend gegen den Himmel.
Unter der Schlangenhautrinde
im Stamm der Erwartung
nistet der Tod.
Giftgrün knospen die Blätter des Neides.
Lockend leuchten die Früchte der Wünsche.
Und der Tau des Ichs tropft in die Zeit,
rinnt durch den Raum
und fällt in den Abgrund versäumten Lebens.
Und die Sehnsucht der Selbstvergessenheit
wünscht sich Blitze, die diesen Baum fällen,
der das Paradies versperrt.
Feuerachat 19.01.2008, 13.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Gedanken, Vergleich, Erkenntnis, Leben, Liebe,
Besondere Terrarien in besonderen Terrarien
Geschaffene Orte
Zuschnitt nach Möglichkeit
und Bedingung.
Mit Blickwinkel
auf Objekte.
Privater Blick,
allgemeiner Blick,
gelenkter Blick,
Blick auf Lebendigkeiten
und Dinge.
Faszination hinter Glas.
Vorgeführte Welten
im Kleinformat.
- Wettergescheuchte
Menschenmassen drängen
in berechnete Kuppelbauten
aus Glas und Beton.
und wimmeln.
- Auf sogenannten Inseln
im Menschenterrarium
sind Landschaften angelegt.
In kleinen Glaskästen
ziehen Exoten den Blick an.
Insekten und Falter.
Stabheuschrecken und Käfer
vollführen ihr Mimikri;
zeigen die Unauffälligkeit;
verzehren Blätter.
In der großen Kuppel
verzehren Kassen andere Blätter
und befriedigen vorgegebene Wünsche.
Und auch hier Mimikri.
Sehen und Gesehenwerden.
Terrarienspiel. -
Feuerachat 18.01.2008, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Natur, Leben, Gedanken, Menschen, Alltag,
Der besondere Ort
In meiner Tiefe
nah und fern,
in meiner Sehnsucht Grund,
ist Leuchten, Liebe,
Zärtlichkeit -
ganz fest, doch filigran.
Ich trete durch ein Wunder ein;
berühr´ erstaunt die and´re Welt;
und halte fast den Atem an;
mein Herz es schlägt so laut.
Ein Hauch von Sein, fast körperlos,
ein Schweben, klar und zart,
weckt eine Feinheit, nie gekannt,
in grober Gegenwart.
Zwei Welten ziehen vor mir auf;
und körperlos und körperschwer
betret´ ich sanftes Moos.
Und auf der Lichtung nah´ und weit
ist kaum ein Ort, ist kaum die Zeit;
und Lächeln formt den Traum.
In einem Wald und Blütenmeer,
so seltsam und vertraut,
entspringt ein frischer, klarer
Quell, der jede Schwere trinkt.
Ein Lidschlag nur - in Trost
getaucht,
gibt mich in Zeit und Raum.
Erwacht bin ich in dieser Welt;
doch weiß ich um den and´ren Ort,
der nah und doch so fern.
Feuerachat 15.01.2008, 00.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasie, Gefühle, Leben, Traum,
Sonnenschwer
Nach langem, trüben Wintergrau
liegt Sonne schwer auf diesem Tag.
Es ist ein wohliges Gefühl,
fast so als ob ein Bär man wär´.
Ein jeder kleiner Sonnenstrahl
dringt tief in jede Pore ein
und macht so müde sehr.
Ein Räkeln macht sich in mir breit;
fast spüre ich die Bärenhaut,
fast gähnt mein ganzes Sein.
So sonnenschwer ist diese Welt
und lädt zum Träumen ein.
Feuerachat 13.01.2008, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Winter, Jahreswechsel, Sonne, Gedichte,
Nachtglanz
Noch stumm die Welt
am Rand der Stadt,
doch Frische atmet
schon die Luft.
Vorbei an Haus und Zaun
ich geh´
und gelb tropft Neonlicht.
Ein weißes Netz liegt
auf Asphalt
und Sträucher sind
weiß angesternt.
Ein schwarzer Vogel
auf dem Draht
sitzt starr und
wartet auf den Tag.
Und weiße Knospen
an dem Baum
ergreifen stumm
das Himmelszelt.
Und weiß und zart
kristallgemalt,
liegt Wiese
dort am Weg.
Und dunkel tastet sich mein Gang
in trübem Bogenlicht.
Nur hier und da streift
mich der Blick
von schemenhafter Fahrt.
Fast schreckt er auf
so grell und schrill,
wie er ins Auge taucht.
Und weiß und still ist es in mir.
Und Nebel atmet in die Welt,
der mir von fernem Glanz
erzählt.
- Und leise schlägt mein Herz.
Feuerachat 13.01.2008, 00.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Emotionen, Natur, Nacht, Leben, Winter,
Online
Schwirrende Gedanken -
weltweit, offen und verborgen.
Verbindendes Lachen
und Tautränen
und Reif der Gefühle.
Flammen aus Feuern
der Gefühle.
Wind erfrischend und giftig,
betörend und klärend.
Meere des Menschseins.
Und Boden unter den Füßen,
als Acker und Wüste.
Eine schwebende Welt
- und so wirklich!
Feuerachat 12.01.2008, 19.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Welt, Leben, Gedanken, Gefühle,
Zug des Lebens
Dein wunderbares Lachen
verhallt ungehört
im Wartesaal der Zeit,
wenn Du den Zug des Lebens
versäumst.
Feuerachat 12.01.2008, 04.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Sinn, Gedanken,
Regungen
Es sind nur Gefühle
gefallen in Zeit und Raum,
tropfenweise,
Moment für Moment,
aus der Idee des Lebens.
Und Kreise bilden sich,
Tropfen für Tropfen,
und formen ein vergängliches Sein,
das sich als Körper zeigt.
Bewegte Bewegung,
die Regungen zeigt.
Feuerachat 12.01.2008, 04.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Vergänglichkeit, Emotionen,
Ein Blatt
Ein Blatt am Baum des Universums
in Liebe geboren,
in Hoffnung ergrünt,
in die Farben des Lebens getaucht,
fällt leise herab
und raschelt
im Laub des Lebens.
Feuerachat 12.01.2008, 04.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Besinnliches, Natur, Tod,
So anders
Geschrieben hörst Du Dich anders an.
- Und auch Dein Bild war so anders.
Und dann Deine Stimme am Telefon -
und wieder war alles so anders.
Und dann habe ich Dich erstmals geseh´n -
und wieder war alles so anders.
Du warst so vertraut und so nah und so schön;
doch anders warst Du, so anders.-
Und jedesmal anders erschienst Du mir,
anders und jedesmal neu.
Und im Traum meines Selbst habe ich mich gehört;
und war anders , als jemals zuvor.
Ich sah in den Spiegel und wich fast zurück; -
so anders kam ich mir dort vor.
Und selbst meine Stimme mir fremd erscheint,
wenn sich meine Seele bewegt.
So anders ist Leben in jeglicher Zeit;
bis Raum sich von jeglichem Bilde befreit;
wird anders das Leben stets sein.
Feuerachat 12.01.2008, 02.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Erleben, Autobiografisches, Besinnliches,
Aufwind
Nur eine Ahnung war zuvor.
Ein Hauch von Traum,
der könnte sein.
Und schwer lag Wolkenlast.
Wie taub war doch der Sinn.
Das Wollen war gelähmt.
Und nun regt sich ein neuer Mut.
Ein frischer Wind kommt auf.
Und Leben zieht mit Hoffnung ein,
bereit zu neuem Wagen.
Feuerachat 11.01.2008, 19.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Arbeit, Hoffnung, Leben, Autobiografisches,
In dunklen Nächten
In dunklen Nächten
sternenlos
webt sich Unendlichkeit.
Und Tiefe ruft Gedanken auf.
Ein Lauschen sucht die Melodie
und einen Traum von Licht.
Und irgendwann erglüht ein Stern;
steigt leuchtend hell ins Sein.
Geboren in der Dunkelheit,
will er der Weg nun sein.
Feuerachat 09.01.2008, 19.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Leben, Idee, Stern, Dunkelheit, Geburt,
Wortumarmung
So seltsam können Worte sein.
Geschrieben liest Du sie.
Du liest und fühlst Dich gleich Zuhaus.´
Du fühlst die Liebe, spürst den Kuss.
Und bist umarmt und so beglückt.
Und Friede blüht in Dir.
Feuerachat 06.01.2008, 18.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Worte, Geborgenheit,
Der schnelle Stillstand
So rasend eilt die Zeit vorbei.
Fast ist es, daß ich stille steh´
in meiner kleinen Gegenwart -
und spüre nur den Sog.
Zur Eile drängt ein steter Geist,
der sich um Ängste dreht,
und schützend halte ich die Hand -
bewahr´ die Liebe mir;
und baue mir ein kleines Nest
in meiner kleinen Innenwelt;
in dem die Freude singen kann,
trotz rauhem Frost und Sturm.
Feuerachat 06.01.2008, 10.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Zeitgeist, Angst, Eile, Leben, Nest,
Regenschwer
So schwer fällt der Regen
in schwere Zeit,
so schwer wird das Gemüt.
Ein steter Tropfen höhlt den Stein,
spült Hoffnung in den Traum.
Das Ziel ist nebelgrau umhüllt
und tränennass die Schwere zieht,
von mir ein jedes Bild.
So schwer zu fassen der Moment,
der Frieden
schenkte mir.
Im Atem bitterer Geschmack
und regen im Gesicht,
so steh´ich vor
verschloss´ner Tür
und find´den Schlüssel nicht.
Feuerachat 06.01.2008, 00.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Hoffnung, Ziele, Perspektiven, Träume, Durchhalten,
Regen
Regen fällt in grauen Fäden,
läßt fast regungslos uns sein.
Und Gedanken rinnen durch
unser Innerstes
und waschen Klarheit heraus.
Feuerachat 06.01.2008, 00.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Natur, Entscheidung, Ideen,
Fast wie ein Vogel
Fast wie ein Vogel
schwebt das Jahr
zieht in Gedanken
Kreise.
Es weiß noch
nicht so recht wohin.
ist unbestimmt
und nebelhaft.
Ein Traum
der seine Heimat sucht,
will finden nun sein Nest.
Er wartet auf die
Frühlingsluft,
auf Nahrung,
um zu sein.
So lang nun schon
der Winter war;
wann wird es
Frühling sein?
Feuerachat 02.01.2008, 20.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Hoffnung, Warten, Autobiografisches,
Grisaille
Noch haftet die Asche
an Phoenix Nest.
Noch gibt es nicht
nah und fern.
Noch träumt
sich die Farbe
in grauem Gewand;
malt Ranken
auf grauen Kristall.
Noch schläft das Neue
in grauem Geäst.
Noch hüllt sich in Nebel
die Welt.
Noch läßt das Alte
das Junge nicht frei.
Ein Schlaf wohl
ist diese Welt.
Und alles erwartet
erlösenden Kuss,
der uns dem Leben
vermählt.
Feuerachat 01.01.2008, 13.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Grau, Schlaf, Warten, Träume, Neugeburt, Anfang,
Wolkenbänder
Wolkenbänder ziehn dahin
in der Dunkelheit.
Formen sich in wilder Lust
zu mancherlei Gestalten.
Die Gedanken fliegen mit
reisen in die Träume.
Winken mancher Wolke nach
und machen Kinderaugen.
Schaun ins Land der Phantasie;
gleiten wie auf Schwingen.
Leise ist die Welt in mir
und ich lausch der Stille.
Leg sie wie nen Mantel um;
sink ganz tief hinein
und spür meinen Atem nur,
und schlaf langsam ein.
Wolken schön und wild
und weiß tragen mich davon.
Und ich träum von Deinem Kuss,
dem liebevollen Blick.
Bald schon Liebste sehn wir uns
und sind voller Glück!
Feuerachat 31.12.2007, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Sehnsucht, Träume,
Kristallträume
Sternenträume in weiß
treiben in Wolken dahin.
Sehnsucht haucht
Kristallküsse
in eiskaltes Sein.
Und Liebe läßt
eine Decke fallen
für einen Traum.
Gleißend in der Sonne
und tröstlich im Dunkel.
Mehr Sterne als der Himmel
birgt die Natur,
wenn wir Träume wagen.
Feuerachat 30.12.2007, 20.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Träume, Mut,
Verborgen noch
Verborgen noch das neue Jahr.
Doch eine Knospe am Lebensbaum
drängt in die Zeit.
Und wieder schließt sich ein
Jahresring,
und weiter wird der Stamm
und schließt sich um Erfahrungen.
Doch eine Freude,
wie eine weiße Blüte,
hofft rosenfarbig
auf das Neue.
Feuerachat 30.12.2007, 10.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Erfahrung, Leben, Wechsel, Neujahr,
Städtegrau im Jahreswechsel
Verwaschen wirkt das Treiben
in grauer Jahreszeit.
Ölig glänzen Pfützen auf Asphalt.
Ampelbeschienen die Welt.
Chemiebeschmutzt das Leben.
Hier und da rebelliert
ein Feuerwerkskörper.
Überdrüssige Weihnacht
in den Fenstern.
Verkriechen hinter Vorsätzen,
langsam zum Jahreswechsel.
Müdigkeit haftet klebrig am Tag.
Urlaub woanders - jetzt!
Feuerachat 29.12.2007, 21.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Stadt, Winter, Urlaub,
Nachtdienst
So zäh zerrinnt
das Grau der Nacht
in grellem Neonlicht.
Es zeichnet eine Schattenspur.
Die kriecht in meine Lider ein;
macht sie so elend schwer.
Möcht schlafen jetzt;
bin voller Blei.
Doch treibt mich
eine fremde Macht.
Geschäftig, dieser Aberwitz,
der an den Menschen spart,
die wachen für der an´dren Wohl.
"Unwertes Leben" hieß es einst
in einem andren Sinn.
Doch christlich wird dann freigekauft,
Moral, die keine ist.
Am Ort der Krankheit leidet sie,
zu müd für Gegenwehr.
In langen Nächten stirbt der Mensch,
von Geldgier ausgelaugt.
Was zählt da noch das Christentum,
wenn Händler an der Macht.
Ich hoffe nur auch dieses Mal
geht sie vorbei, auch diese Nacht,
die niemals heilig ist.
Feuerachat 29.12.2007, 03.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Nacht, Ausbeutung, Christentum, Arbeit,
Glücklich
Deine Küsse, Deine Fragen
malen Herzen in mein Sein.
Deine dunklen Augensterne
laden mich zum träumen ein.
Deine Finger zeichnen Bilder
zauberhaft in meinen Sinn.
Kaum kann ich noch Worte
finden, glücklich,
wie ich durch Dich bin.
Feuerachat 27.12.2007, 21.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Glück, Berührung,
Wie Tautropfen
Wie Tautropfen perlt jeder Moment.
Jeder Kuss, jede Berührung, jeder Blick -
einfach alles ist Umarmung der Liebe.
Und unsere Liebe wird zur feuerroten Rose,
die sich am Glückstau labt.
Feuerachat 27.12.2007, 21.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Tau, Glück, Rose,
Feuerblumen
Feuerblumen
malen wir in den Himmel
um das neue Jahr zu begrüßen.
- Noch träumt die Erde
vom Frühling.
- Doch der Mensch ist wintermüde
und wirft einen Blumenstrauß
in den Himmel.
Feuerachat 26.12.2007, 12.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Neujahr, Leben, Hoffnung,
Geburt des Glücks
Das göttliche Sein
so unfassbar
Chaos und Kosmos.
Spiel des Unmöglichen.
Und die Sehnsucht der Liebe
fällt auf die Erde.
Fassbar werden Gefühle,
und Gott umarmt
den Menschen
- so, wie er ist,
in bedingungsloser Liebe,
voller Freude und Glück.
Und fassungslos
umarmt der Mensch
das Göttliche.
Und ein Regenbogen
aus Licht und Hoffnung
schlägt eine Brücke
und versöhnt Gott und Mensch.
Feuerachat 25.12.2007, 15.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Gott, Mensch, Liebe, Leben,
Wie ein Nest
Augenblicke, Worte,
Berührungen und Gedanken
schmiegen sich ineinander.
Und voller Wärme formt
sich ein Nest aus Geborgenheit.
Und die Liebe wächst und reift
breitet die Flügel aus
und trägt uns durch das Leben.
Feuerachat 21.12.2007, 21.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Gedanken, Wachstum, Leben,
Sonnenrot
Wie ein Vorhang fällt,
so neigt sich der Tag.
Gedämpft verebbt das grelle Kristallgelb.
Die Sonne hält den Atem an.
Rot, mit schlagendem Herz,
flutet das letzte Licht in den Tag.
Gebannt und mit brennenden Augen
folgt das Gefühl dem Schauspiel.
Tiefer sinkt die Glut.
Entzieht sich dem Blick;
hinterläßt einen leisen Hauch.
Sonnenrot leuchtet das Nachbild
und schließt sich in jeder Zelle.
Und eine unendliche Weite zieht vorbei,
- ahnend,
und begibt sich in die Nacht.
Feuerachat 21.12.2007, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gefühl, Gedanken, Weite,
Taurose
Durch samtige Nacht fallen Tränen.
Fallen in tiefen Herzsamt, wie Tau.
Über Regenbogenbrücken der Hoffnung
rinnen sie in abermillionen Farben.
Und das Herz formt sich zur Rose
und erblüht in tiefem,
lebendig pulsierendem Rot.
Zwei Taurosen sind unsere Herzen
und wurzeln in Liebe.
Und jede Träne in der Dunkelheit
wird zum Tau für das Herz.
Und rot blühen unsere Rosen
in tiefem, beglückendem Duft.
Feuerachat 19.12.2007, 20.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Tau, Rose, Traum, Wachstum, Verwandlung,
Muster ins Leben gehaucht
Mit kalten Gedanken
weht die Macht Fesseln
ins Leben hinein.
Vampirhaft saugt
sie am Anschein des Rechts.
Der Frost des Winters malt
Eisblumen an die Fenster
in vergänglicher Schönheit,
fast zärtlich und besteht
nur auf dem Moment.
Machtlose Muster
wünsche ich mir.
Ins Leben gehaucht
von brennender Liebe,
zärtlich und kraftvoll,
der keine Macht
etwas anhaben kann;
die unstreitig ist
und einfach blüht,
weil es ihre Natur ist,
zeitlos.
Feuerachat 19.12.2007, 19.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Macht, Ohnmacht, Liebe, Natur,
Eisblau
Eisblau der Himmel
von Sonne durchbrannt.
Ein kaltes Feuer - eisblau.
Und weiße Sterne schneidet
die Helligkeit aus dem Blau.
In starrer Schönheit, blaß,
überziehen feine Spizenschleier
die Winterwelt.
Und die Natur schließt
geblendet die Augen
und wartet auf Schnee
in sanftem Flockenfall.
Feuerachat 17.12.2007, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Frost,
Gedankenspuren
Wie im Traum eine Gedankenspur -
fremd und neu - und doch bekannt.
Und Gedanken folgen.
Gehen ihr nach, fragend.
Umrunden die Insel des Seins.
Kehren zum Ausgang
des Ichs zurück und
erkennen den Anfang.
Und nur das Kind erkennt
die Freude des Heimkommens
darin.
Feuerachat 16.12.2007, 20.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Leben, Besinnliches,
Baumbewohner
Wie eine Feder, rotbraun
huscht es am Auge vorbei.
Im Schwung der Zweige
ein Schatten
und schon verflogen.
Äste wiegen sich.
Da - Ein Perlenblick, schwarz.
Der kleine Federkobold.
Mitten im Geäst
ein Kopf mit Pinselohren
- Fast fragend ein Blick.
Kleine Krallenhände
geschwind.
Emsigkeit rieselt herab.
Kleine Zähne mahlen.
Geblähte Backen und runder Bauch.
Und wie ein Schatten vorbei.
Auf anderem Zweig.
Langgestreckt und erstarrt.
Nur die Zweige leben und schwanken.
Blickverfolgt hastet der Kobold
in kurzen Sprüngen ins Nichts.
Verborgen die Pinselohren,
verborgen der Federschweif.
Zierlich und rund.
Schnell und erstarrt.
- Und kleine Perlenaugen
in schwarz mit großem Blick.
Feuerachat 14.12.2007, 23.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Leben, Tiere, Gedanken,
Nachtschwingen
Unter schweren Lidern
tanzen Augensterne.
Ein Zauberwirbel
fasst die Gedanken.
Und auf Nachtschwingen
gleitet die Phantasie.
Bunt schimmert es auf.
Wünsche und Gefühle
gleiten wie Landschaften
im Flug des Ichs dahin.
Und im Erwachen
bleibt ein Regenbogen
und wölbt sich als Hoffnung
über das Leben.
Feuerachat 13.12.2007, 23.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Träume, Hoffnung, Gedanken, Emotionen,
Silberumflochten
In blauem Licht liegt der Park.
Hoch ragen Zweige empor.
Baumhände greifen nach Sonnenlicht.
Und Eis zaubert verwunschene Welt.
In Frosthauch Boden, Gras und Strauch
und Silber liegt um den Stamm.
Silberumflochten träumt alles
vom Frühlingskuss.
Feuerachat 13.12.2007, 22.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Winter, Frost, Traum,
Nebelzelt
Im Nebelzelt versinkt die Welt,
und grau behängt ist Weg und Steg
mit einem Film aus Perlen.
Ein Traum greift tastend in die Zeit.
Ein Traum voll weißer Sterne.
Ein Traum der festlich, friedlich ist;
wo Schnee unter den Stiefeln knirscht.
Ein Traum erfüllt von Plätzchenduft,
ein Traum vom heimeligen Herd,
ein Traum der einst gewesen ist;
von dem die Sehnsucht aufersteht,
der mich die Augen schließen läßt
und träumen, träumen, träumen.
Feuerachat 12.12.2007, 22.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnacht, Winter, Beschaulickeit, Traum,
Wintertraum
In Nächten schneebeglänzt,
in leisem Flockenfall,
trag ich die Weihnacht heim.
Es duftet leicht nach Harz,
und frisch das Nadelgrün.
Und unten liegt das Dorf.
Wie warm die Lichter sind.
Und näher ist mein Heim.
Ich trete vor die Tür.
Ein Leuchten mich umfängt.
Und lachend klopf ich an.
So schön ist doch Dein Kuss.
Und bald ein Kerzenschein.
Ein liebevoller Blick.
Ich geb ihn Dir zurück.
Geschenk sind wir uns selbst.
Und weit wird unser Herz.
Weihnacht.
Feuerachat 09.12.2007, 20.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Weihnacht, Glück, Liebe, Zuhause,
Pandoras Box
Auf leisen Pfoten kommt die Nacht
in winterlicher Zeit.
Und starr und unbewegt verharrt
das Leben der Natur.
Fast will man nur der Stille lauschen,
die diese Zeit umfängt.
Und doch der Sklaventreiber Hast
peitscht unerbittlich an,
verkleidet grell und schrill.
Die Seele spürt den falschen Sinn
und sehnt nach Frieden sich.
Doch lautstark drängt die Weihnachtszeit
geschenkeschwer ins Sein.
Bis Jahreswechsel droht die Pflicht,
muß alles fertig sein.
Es tickt die Uhr voll Ungeduld
in gnadenloser Zeit,
beschert uns wie Pandora einst
mit Angst und sehr viel Leid.
Feuerachat 09.12.2007, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Arbeit, Sklaverei, Pflicht, Angst, Stress,
In Regenbändern
In Regenbändern
schleicht die Zeit,
in dunkel und in hell.
Auf Wirtschaftswundergassen
lebt sie modern, schert
sich um nichts;
stets in sich selbst verliebt.
In ölig buntem Farbenspiel
äfft sie die Menschen nach.
Die Jahreszeiten hamstert sie.
Versteckt als knappes Gut
sind Frühling, Sommer, Winter,
Herbst.
Stattdessen mischt sie launisch,
das Wetter, wie es grad ihr Sinn.
Und spiegelt so die Menschenwelt,
gekrönt wie ein Tyrann,
verlacht sie das gesunde Maß,
und klagt uns alle an.
Feuerachat 06.12.2007, 20.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Natur, Versklavung, Rhythmus, Leben, Arbeit,
Dunkler Glanz
Auf einem grauen Winterweg
glänzt schwarze Leichtigkeit.
Stolziert in festen Schritten.
Gar listig strahlt aus Augenrund
ein Blick in diese Welt.
Ein forscher Schnabel
stöbert auf, das was ihm
wichtig ist.
Ein schwarzer Vogel
groß und keck
reckt schwarz sein ganzes Sein.
Er breitet seine Flügel aus
und fliegt vor mir davon.
Und dieser schöne, schwarze Glanz
beschwört ein Schmunzeln mir herauf
und läßt mich fröhlich sein.
Feuerachat 03.12.2007, 19.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Vorurteil, Freude, Natur, Gedanken, Gedichte,
Wie Tränen
Wie eine Träne schließt sich
Müdigkeit um den Tag.
Im zähen Harz des Alltags
glänzen nur kleine Lichtblicke.
Eingeflochten ins Rad
von Zwang und Fremdbestimmung.
Und der Arbeitstag mit seinen
Anforderungen wirkt nach.
Erschöpfung lähmt die Schöpferkraft.
Der Moment zerfällt zu Asche.
Und nur die Liebe erlaubt winzige
Blüten des Glücks
Feuerachat 01.12.2007, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Arbeit | Tags: Arbeit, Erschöpfung, Zwang,
An der Leine
Bezaubert von Dir
habe ich meine Liebe
an die Leine gelegt.
Kunststücke wollte
ich ihr beibringen;
sie dressieren.
Konnte kaum glauben,
daß es Dich gibt
und Du bleibst.
Bei mir bleibst
und meinen
Fehlern.
Die angeleinte Liebe
habe ich Dir geschenkt
und sie ist mitgegangen
mit Deiner Liebe.
Doch an der Leine
mochte sie nicht bleiben.
Losgerissen hat sie sich,
ist zu mir gelaufen
und hat mir gesagt:
" Ich liebe Dich auch,
egal wie Du bist!
Und an der Leine sterbe ich."
Und dann hat sie Dich geküsst,
meine Liebe, ganz frei
und vertrauensvoll.
Feuerachat 01.12.2007, 13.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe, Vertrauen, Freiheit, Glück,
Unlösbar
Verknüpfungen, immer wieder neu;
und das Lebensgeflecht wächst.
In Gefühlsfäden gewebt,
leuchten die Lebensfarben.
So entsteht ein lebendiges Bild
aus vielen gelebten Bildern.
Und nur das Jetzt bestimmt,
wo ich verweile.
Ja sagen möchte ich zu dem Leben,
und auch zu den Grautönen.
Denn es ist eins -
unlösbar mit mir verknüpft.
Es läßt sich nicht trennen.
Und mit jedem Lebensabschnitt
entstehen Muster.
Muster aus alt und neu.
Und Vertrauen läßt mich
im Leben sein - liebevoll.
- Mitten im Bild.
- Unlösbar.
Feuerachat 25.11.2007, 07.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Leben, Gefühl, Heimat, Liebe,
Reifsonne
In kaltem, hellen, frischen Blau
strahlt eine Sonne hell.
Und alles, was ihr Blick gestreift,
wird prickelnd zum Kristall.
Ein Diamantglanz füllt die Luft
so klar, so kühl - voll Eisgehalt.
Ein Klirren klingt durch diese Stadt.
So glatt, so schnell, so unhabbar. -
Ein Glanz der Herzen frösteln macht.
Ein helles Licht mit kalter Pracht.
Und Blut wird wird zum Rubin.
Ein kalter Reichtum macht sich breit.
Er friert so viele Menschen ein,
schließt sie ins Rad der Zeit.
Statt Freude ist ein kalter Schein,
der uns gefrieren läßt.
Feuerachat 24.11.2007, 18.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Kälte, Reichtum, Zwang, Frost, Sonne, Reif,
Farbenspiel
Ein kleiner Sonnenfunken
wie ein Floh unter
den grauen Wintermantel
des Himmels geschlüpft,
kitzelt auch aus
der noch so trüben Wolke
ein kleines Lachen.
Und in leuchtend buntem Bogen
breitet sich ein Farbenspiel aus.
- Einfach ins Leben gelacht.
Feuerachat 22.11.2007, 21.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Lachen, Natur, Farbe, Regenbogen,
In weichen Wogen
In weichen Wogen
schwingt mein Sinn;
Dein Lachen perlt in mir.
Ich sehe Dich so zauberhaft
in meiner Herzenswelt.
In weichen Wogen
schwebe ich;
Dein Lächeln mich umfängt.
Wie Zauber klingst Du überall,
so wunderbar beglückst Du mich.
In weichen Wogen
trägst Du mich
mit Deinem frohen Sein.
"Mein Schatz, es ist so wundervoll
mit Dir vergnügt zu sein!"
Feuerachat 22.11.2007, 20.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Freude, Liebe, Lachen, Glück,
Wie Wogen an den Strand
Schläfrigkeit wiegt mich
in satten Wellen.
Ein Schaukeln auf und ab.
Wohlgefühl und noch ein dies und das.
Und wie eine Insel locken Träume.
Wärmedurchflutet fällt mein Körper
in sanfte Schwere.
Ruhe und Stille;
und selbst den Gedanken
fallen die Lider zu.
Und wie Wogen an den Strand
rollt mich die Müdigkeit
in friedlichen Schlummer.
Feuerachat 19.11.2007, 19.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Müdigkeit, Friede, Schlaf,
Weite und Nähe
Leise tickt die Uhr
und meine Gedanken sind bei Dir.
Jeder Herzschlag meiner Seelenuhr
klopft an bei Dir.
So viel Weite umfängt uns
und so viel Nähe.
Widerspruchsgeister sind wir
und Feuer formt unsere Welt.
In der Faszination des Chaos
ruht der Kosmos als fester Kern.
Und tief darin in verletzlicher
Zartheit eine große Liebe.
Zu scheu sind wir fast für das Ja.
Und wie Vulkane toben die Temperamente
in chaotischer Zeit.
Ich möchte die Decke des Kosmos
über uns ziehen und heimkehren
voller Zärtlichkeit und Glück.
Feuerachat 19.11.2007, 00.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Emotionen | Tags: Liebe, Chaos, Kosmos, Heimat,
Gedankenschnee
Kristallflocken
schweben dicht an dicht.
Getaucht ins Licht der Nacht
Sanft knirscht der Schnee
bei jedem Tritt
in leiser, weißer Welt.
So frisch die Luft,
so klar der Sinn,
zeigt eine Herzspur mir.
und durch die weiße, leise Welt
führt Liebe mich zu Dir.
Ich tret´ in Deine Stube ein,
wo Wärme mich umhüllt
und es ist Heimat für uns Zwei
in dem Gedankenbild.
Feuerachat 18.11.2007, 21.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Sensucht, Heimat, Klarheit, Natur, Liebe,
Ein Blatt aus Licht
Leise löst sich ein Blatt.
Aus Zeit und Raum
dreht es sich kreisend.
Lebenspurpurn
in ungeahnter Farbe
fällt es ins Licht.
Und das Blatt weiß um das Licht,
und das Licht weiß um das Blatt.
Es ist ein Blatt, eine Note, ein Gesang
aus dem Rad der Leere.
Im Gewand der Äonen
bildet es den Schlüssel des Seins.
- Ein lebendiges Blatt der Ewigkeit.
Und das Blatt fällt von den Lippen der Welt.
Es fällt auch von Deinen Lippen.
Von jedem Stein fällt es, von jedem Baum,
von jedem Geschöpf.
Und es öffnet die Frage als Antwort.
Und Deine Augen erblicken sich im Spiegel der Welt,
der Dein Licht erzeugt.
Und wie ein Sturm trägt die Liebe
das Blatt ins Ungeahnte.
Und das Blatt wird zum Schöpfungskeim
von Dir und mir.
Feuerachat 18.11.2007, 20.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Phantasien, Gedanken, Sinn, Leben, Fragen Ewigkeit, Licht, Liebe,
Über Nacht
Eisblumen an meinem Seelenfenster.
Über Nacht kam der Frost.
Erstarrt liegen Blütenträume.
Und so sehr ich mein Herz
an die Scheiben presse
findet mein Blick
nur nebelverhangenes Grau.
Fort bist Du
und mich friert.
Feuerachat 17.11.2007, 23.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Frost, Nacht, Beziehung, Autobiografisches, Sehnsucht, Abschied, Kummer,
Du
Schmerzwut hat mich überrollt.
Fortgespült die Liebe.
Es war ein Märchen und es war einmal.
Bleiben wird ein Traum ohne Erwartung.
Vielleicht gibt es ein Erwachen
in traumhafter Wirklichkeit.
Schnee wird fallen in zarten Kristallen.
Und andere Blumen werden blühen
in den vielen Farben des Lebens.
Zu klein war der Garten.
Zu exotisch die Blumen.
Zu fremd war unser Leben
für uns.
Heimat wünsche ich uns
Dir und mir. -
Feuerachat 17.11.2007, 22.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Liebe. Tod, Heimat, Fremde, Autobiografisches,
Sprich
Sprich zu mir
und wende Dich nicht ab
in Fragen und Worten.
Bau keine Mauer auf
aus Erwartung.
Ich kann nur ich sein
und nicht Deine Wahrnehmung.
Und erst , wenn die Grenze des ichs fällt,
wächst die Liebe über die Zeit hinaus.
Feuerachat 17.11.2007, 19.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Beziehung, Liebe,
Innenworte
Selten sprechen sie sich
aus Gelesenem.
Dem Verstand
verschließen sie sich,
weil er wissen will.
Innenworte -
Sie klingen im Herzen.
Glücklich und verzweifelt,
träumend und liebend.
Sie wünschen nur Berührung
aus tiefstem Herz.
Feuerachat 17.11.2007, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Berührung, Sehnsucht, Verstehen,
Eine blutrote Blume
Samtblätter dunkelrot
umschließen einander
vereinen sich.
Auf der Lebenslinie
eine Knospe blutrot.
In der Schale der Ereignisse
zusamengefügt.
In glitzernden Eisregen getaucht
aus Tränen und Zweifel.
Prächtig strahlt die blutrote Blume
in zersetzendem Eis.
Doch sie lebt.
Blutrote Blütenblätter
umhüllen eine Liebe,
die dem Frost trotzt.
Ein Schauer aus Fremdgefühl
und Angst ist herniedergegangen.
Doch die Blume lebt.
Entgegen aller Erwartung.
Und sie trägt in sich eine Sehnsucht
größer als die Zeit.
Und küsst die Sonnenstrahlen
von den Lippen
und Wärme durchflutet sie.
Wenn die Zeit reif ist,
und der Glaube groß,
wird sie sich duftend entfalten
und den Sommer des Vertrauens
erleben,
der keine Fragen kennt.
Feuerachat 17.11.2007, 18.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Zweifel, Fragen, Frost, Angst, Vertrauen,
Schmetterlinge im Winter
Nach der Frostmüdigkeit
eine leichte Berührung.
Ein Klang, eine Stimme.
Und bunt wird die Welt.
In zarten Seelenstrichen
leben Bilder auf.
Frostig das Leben um uns herum.
Doch treuherzig liebevoll
mischen wir Lebensfarben.
Und bunte Schmetterlinge
setzen sich auf Blütenküsse.
Lachen erfüllt uns wie Frühlingshauch.
Wir begraben die Winter der Vergangenheit
und ein Glücksgefühl flattert hin und her.
zart und schelmisch zugleich.
Und Schmetterlinge warten auf Blütenküsse
bis wir uns sehen.
- Mitten im Winter.
Feuerachat 16.11.2007, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Liebe, Winter, Zärtlichkeit, Sehnsucht,
Spiegelrisse
Schockgefrostete Welt.
Kristallgepudertes Laub.
Risse in spiegelnden Flächen.
Im Kunstlicht drohende Schatten.
Ein aufgescheuchtes Sein
blinzelt ins Neonlicht.
- Spiegelrisse. -
Müdigkeit will nach innen.
Und das Außen verweigert den Wesenskern.
Splitterbilder - Bildersplitter.
Zerrissen so vieles.
Natur und Unnatur.
- Spiegelrisse -
Alltägliche Verrücktheiten kalten Wollens.
Der äußere Frost drängt nach innen.
Frisch der Hunger nach Müdigkeit,
die sich in Wärme bettet.
- Und nach dem Auftauen
ein warmer Kuss.
Feuerachat 15.11.2007, 21.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Natur, Gedanken, Gedichte, Alltag, Welt, Frost,
Fischgedanken
Ein Verharren
schwer und leicht zugleich.
Wasserhaut um mich herum.
Gedämpfte Geräusche so fern.
So träge das Sein.
In Alltag gezwängt
bildet sich ein
Panzer;
Schuppe für Schuppe.
Mit Telleraugen
wird die Welt gesehen.
Und nur ein Lichtblitz
bringt uns dazu
schnalzend in die Luft
zu springen.
Feuerachat 14.11.2007, 19.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Natur, Alltag, Phantasien, Gesellschaft,
Seelenfeder
In gelebtes Leben
in Phantasien und Träume
tauche ich meine Gedanken.
Das Berührende
berührbar machen.
Und wie eine Feder,
wie ein Vogel,
hebt sich mein Sinn.
Berührung teilen.
Bewegtheit teilen.
Ein inneres Schenken
meiner Seele
drängt nach Ausdruck
und selbstvergessenem
Flug.
Und staunend betrachte
ich mein Wortleben.
Es ist eine Art Liebe,
die zärtlich die vermeintliche Kälte
durchbricht
und Frühling zaubern will.
Feuerachat 13.11.2007, 20.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Gedanken, Motivation, Liebe, Berührung, Leben,
Weidenufer
In Weiden ein Wind.
Bewegend und tragend.
In fließendem Grund
ein Wurzelgeflecht.
Und das Gefühl ist wie Wasser -
klar und verändert.
Eine Geburt -
immer wieder neu.
Feuerachat 12.11.2007, 21.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Natur, Gedanken, Leben, Geburt,
An Seelenfäden
Ein göttliches Theater.
An Seelenfäden improvisieren
kleine Ichgestalten das Stück Leben.
Verstandesbehaucht glauben sie nur.
Ein Wissen gibt es nicht, doch Gefühle.
Alles ist atemberaubender Schein.
Ein Spiel der Unsterblichkeit.
Und die Ewigkeit des höheren Universums
amüsiert sich in diesem Spiel.
Und die großen Seelen ziehen lustvoll
an den Fäden und lassen die Puppen tanzen.
Es geht nicht um richtig und falsch,
gut oder böse; einzig gelebte
Erfahrung ist wichtig.
Und hinter den Kulissen
herrscht Eintracht.
Jeder Reiz wird freudig begrüßt.
Marionetten aus Erde, an Seelenfäden
geführt, bereichern das höhere Selbst.
Feuerachat 12.11.2007, 20.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedanken, Gedichte, Leben, Wirklichkeit, Phantasie,
Über den Wipfeln der Zeit
Wie ein dichter Wald steht die Zeit,
dumpf und verhangen.
Verfilzt haben sich Hoffnungen
und Ängste im Warten.
Und rauchiger Bernstein
umschließt Erinnerung.
Aus Sehnsucht, Enttäuschung
und Liebe
entfache ich ein Feuer.
Niederbrennen soll dieser Wald
der Dämonen und der
giftgrünen Verzauberung.
Und wie Phönix schwebe ich
über den Wipfeln der Zeit.
Liebe pocht in mir
und die Sehnsucht nach Licht.
Und auf der Bühne des Lebens
wächst ein neuer Wald voller Farben.
Vögel singen auf den Zweigen.
Blumen sprießen.
Und ich wandere auf gesundem Grün,
auf klaren Bernsteintränen
und dunkler, fruchtbarer Erde.
Und die Tiere des Waldes
sind kluge Begleiter mit sanften Augen
und keine reißenden Bestien mehr.
Feuerachat 12.11.2007, 00.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Besinnliches | Tags: Gedichte, Erwartung, Hoffnung, Liebe, Leben,
Das Grün der Erde
Vor ewiger Zeit, als die Meere
gewaltig waren und es
kaum Land gab, und die Berge
Feuer spien, gab es den ersten
grünen Traum.
Ihr müßt Euch die Erde
ganz anders vorstellen,
als sie jetzt ist.
Überall tobten Gewitter
und viel Luft gab es auch nicht.
Der Himmel war dunkel von
Wolken und Rauch.
Und als alles so schwarz und grau
und lichtlos war, da träumte die Erde.
Sie dachte an die Sonne und das Blau der Nacht.
Und so entstand das erste Grün.
Winzige Träume, wie kleine Punkte
erfüllten auf einmal das Wasser.
Und jeder Punkt atmete Leben.
Millionen Jahre dauerte der Traum.
Und nach und nach beruhigten
sich die glühenden Berge
und die Meere, die nur Sturm kannten.
Und langsam, unendlich langsam,
eroberte das erste Grün das Land.
Und wieder waren es winzige Punkte
aus Grün.
Scheu waren die Ahnen von Blumen,
Sträuchern und Bäumen.
Vorsichtig atmeten auch sie ins Leben.
Und dann, wieder unendlich langsam,
wurde die Welt fast so etwas,
wie ein Treibhaus.
Und aus Moosen und Flechten
wurden Farne.
Und der Himmel fing an blau zu werden;
und die Sonne zeigte der Erde ihr Gesicht.
Nun gab es nicht nur Glut und Schwärze.
Mit dem Grün kam Farbe und Leben
auf die Welt.
Und das Grün wurde mutiger.
Und aus den Farnen wurden Sträucher
und Bäume.
Und irgendwann kam die erste Blüte.
Wie mag sie wohl ausgesehen haben?
Und dann irgendwann kamen die Menschen.
Und die Menschen sind alles:
Wasser, Erde, Feuer, Pflanze, Tier und Himmel
und Dunkelheit.
Und wenn irgendwann
alles vielleicht in Dunkelheit sinkt,
dann gibt es wohl noch einmal
den Traum von Grün, von Farbe und Leben.
Feuerachat 11.11.2007, 01.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Märchen | Tags: Leben, Natur, Märchen, Farbe, Träume,
Trommeln
Trommeln im Herzklang.
Vibrierende Spannung.
Gedanken fallen in Resonanz
handgeführt.
Ein Beben und Wogen.
Stakkato und Verebben.
Berührungsmeer in Ebbe und Flut.
Jeder Körper ein Echo der Kraft.
Klopfende Sprache, dunkel und hell.
Ritual des Lebens.
Und ein Brausen liegt in der Luft.
Feuerachat 10.11.2007, 18.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Leben, Klang, Vibrieren, Botschaft, Musik,
Tarnkappe
Aus Traumfäden gesponnen
leicht und schwer zugleich,
mit Glücksfäden durchwirkt
Welt aus Wundern, Gefühlen
und Phantasien.
Selbstgeborgenheit.
Dem Kind so vertraut,
dem Erwachsenen entfremdet.
"Komm´es ist Platz genug
in meiner Tarnkappe!"
Faul von Angst und Gier
ist die Zeit!
"Kindsein und träumen laß´ uns!" -
Unsichtbar für überreife Gedanken
spielt eine leise Melodie
und führt uns ins Glück.
Feuerachat 10.11.2007, 10.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Träume, Kindsein, Glück,
Ein Traum sitzt auf der Bank
Ein milder Frühlingstag
senkt sich dem Abend zu.
In schwarzer Erde
träumt die Saat des Sommers.
Kleine Blütensterne nicken
vom Winterschlaf erwacht
vor sich hin.
Das rauhe Holz der Bank vor
dem Haus atmet Wärme.
Du sitzt neben mir auf der
Bank des Abends.
Und Herzblut fließt
von meiner Hand zu Deiner.
Ein junger Traum ist es,
den wir träumen.
Ein Altersfrieden,
der noch einige Jahre
erleben möchte,
wahr geworden nach
manchem Frost.
Golden ist der
Herbst unserer Gesichter
und weiß wie Frühlingsblüten
das Haar.
- Ob der Traum sich am Tag erfüllt? -
Oder muß ich die Nacht suchen,
um ihn zu erleben?
Feuerachat 10.11.2007, 10.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Traum, Glück, Liebe, Leben, Erfüllung,
Kleine Träume
Kleine Träume in Gedanken
drängen in die Wirklichkeit.
Splitter aus großen Träumen
hoffen auf Leben.
Ausgeträumt so vieles,
was sein wollte.
Und die Selbstbescheidung
schnitzt Perlen.
Kleine Perlen,
die die Splitter vergessen
machen sollen.
Und ich schaue auf die Perlen
und hoffe auf das Glück,
nicht an großen Träumen
auszubluten.
Feuerachat 09.11.2007, 19.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Glück, Leben, Gefühl, Alltag,
Regenwelten
Grau gefärbt die Arbeitswelt.
Augen tauchen in Müdigkeit.
Das Kunstgrau der Bürokratie
wetteifert mit dem Wetter.
Ungute Spannung liegt in der
Luft.
Verbrauchtes Leben schleicht
durch die Gänge und wie Regen
rauschen die Papiersärge der
Vergangenheitsdokumentation
und fressen die Zukunft.
Und Regen klopft
mahnend an die Scheiben.
Trocken ist das Verwalten.
Membranen der Unpersönlichkeit
wehren sich gegen Tränen.
Und wieder weht der Wind Tränen
an Fenster.
Als sich die Tür schließt
und ich nach draussen trete
bedecken mich unzählige kleine Perlen.
Und der Wind atmet mit mir.
Und nach und nach bricht
Erstarrung auf.
Und es schüttelt mich.
Und fest und sicher zieht mich
Deine Stimme ins wirkliche Leben
zurück, bis ich lachen kann.
Feuerachat 08.11.2007, 19.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Regen, Verwaltung, Arbeit, Alltag, Gefühle, Ohnmacht,
Nebelschwaden
Aus Gedankensumpf
steigen Ängste empor.
Nebel legt sich auf Freude,
Liebe und Glück.
Gepresst geht der Atem.
Gedankenschwaden
verdecken den Moment.
Tastend sucht die Seele.
Es war doch alles so klar.
Doch das Gift der Macht
brodelt und schürt
die Ungewissheit.
Alte Verletzungen
schmerzen in frostigem
Umfeld.
Meine Tränen stechen
in den Nebel,
doch es wird nicht licht.
Und der Zorn der Ohnmacht
wabert am Boden dahin.
Und nur der rote Faden der Liebe
befreit mich aus dem Labyrinth
der vermeintlichen Zwänge.
Feuerachat 07.11.2007, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Arbeit, Zwang, Angst, Macht, Ohnmacht,
Tränenklar
Gefrorene Angst
angenommener Pflicht,
in Bewegungslosigkeit
erstarrt, bricht auf in Geahntem.
Und Ströme ungelebten Lebens
fließen.
Fast zerstörerisch diese Kraft,
reißend und schmerzend.
- Und Du weißt.
Besudelt durch eingeredete Schuld
will das Leben sich reinwaschen.
Und tränenklar das Erkennen.
Geier mit frommer Halskrause
flattern auf.
Herzblut durchströmt Dich.
Frei bist Du nun und frierst.
"Liebste, komm´und schau um Dich!
Meine Seele breitet die Arme aus und wartet.
Laß uns leben!"
Feuerachat 06.11.2007, 19.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Verletzung, Freiheit, Tränen,
Winterlaub
Fahle Blätter fast wie Schnee
rascheln wie Papier.
Schneefrei der Städtewinter ist;
die Sonne zeigt heut´ihr Gesicht
ich setze Schritt vor Schritt.
Gedankenspuren folgen meinem Weg.
Ich träume vor mich hin.
Und eine Rosenblüte rankt
durch Maschen grad´geschlüpft.
So voll so prächtig leuchtet sie
im milden Winterlicht.
Das Laub stiebt leicht vor
meinem Fuß.
Ich denke an daheim.
Ich denk´an Dich
und Dein Gesicht.
Ich denk´an Maschen,
die wir flieh´n.
So seltsam ist das Winterlaub.
So seltsam ist der Tag.
Und Sehnsucht tastet
hin zu Dir.
Und in dem Winterwind
hör´Deine Stimme ich.
Und Sonne durch die Maschen scheint,
und golden glänzt das Laub.
Feuerachat 05.11.2007, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Winter, Stadt, Natur,
So voller Liebe
In jedem Atemzug
ein Umarmen.
So unendlich zart
Deine Worte.
Wie ein Nest hüllt
mich Dein Lächeln ein.
So sanft streichen
Deine Gedanken
über meine Seele.
Fast unwirklich
ist diese Schönheit.
Und mein Herz
schwingt mit Deinem
und ist so voller
Liebe.
Feuerachat 04.11.2007, 20.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Tags: Liebe, Zärtlichkeit, Worte,
Bellis Perennis
So klein sind sie;
so selbstverständlich,
verschämt mit Rosenhauch.
In Grün gebettet
gelb mit weiß.
So fest und doch so zart.
Nichts für Luftikusse.
Bodenständig, erdverbunden
verschenken sie sich.
Nur der Schnee bedeckt
das Blühen.
Lachen und Trost und Dauer
vermitteln Sie.
Und eine innere Freiheit im ja.
Gänseblümchen
für Nils Holgerson.
Feuerachat 04.11.2007, 17.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken | Tags: Gedichte, Gedanken, Leben, Freiheit, Märchen Traum,
Anschauen



