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Gabi
Zufällig bin ich auf diesem schönen BLog 'gelandet' und mit Sicherheit werde ich wiederkommen ...
herzlich, Gabi :)
16.2.2010-9:55

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Arbeit

Sich verdingen

Ein altes Wort,
heut´ ungewohnt,
sagt mehr als mancher
Sprachbegriff,
der Menschenwillkür schönt.
- Ein Mensch macht
sich zum Ding. -
- In seinem Überlebenskampf
setzt er sich einer "Sache" gleich,
die der, der besser "situiert",
nach Lust gebrauchen kann.
- Und mit dem Lauf der
heut´gen Zeit
füllt sich gar mancher
"Warenkorb"
mit vielen "Dingen" an.

Feuerachat 19.04.2010, 18.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nachtweg im Wintergrau

 

In Nebeldunst steigt Dunkel auf.
Der Schnee sieht grau und müde aus.
Und wie ein Drache glänzt Asphalt.
Insektenhaft der Fahrzeugstrom,
der über seine Schuppen rauscht
in totem Augenglühn.
Und schwarzgeblendet geht der Weg,
entlang, entlang der Drachenspur
in einem müden Tritt.
- Und will nach Hause nur.

Feuerachat 19.01.2010, 22.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Koffermenschen

Viele graue Koffermenschen
werden hinter Glas gespuckt.
Tragen Schwarz,
weil wohl in Trauer,
daß die Arbeit sie geknickt.

Tun geschäftig und parlieren,
meist mit einem Knopf im Ohr.
Lesen Zeitung; viele rauchen;
sind oft fahrig und nervös;
Bürokraten erster Ordnung;
wenn ich lache, ist das bös.

Feuerachat 04.06.2009, 22.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aufwind

Nur eine Ahnung war zuvor.
Ein Hauch von Traum,
der könnte sein.
Und schwer lag Wolkenlast.
Wie taub war doch der Sinn.
Das Wollen war gelähmt.
Und nun regt sich ein neuer Mut.
Ein frischer Wind kommt auf.
Und Leben zieht mit Hoffnung ein,
bereit zu neuem Wagen.

Feuerachat 11.01.2008, 19.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nachtdienst

So zäh zerrinnt
das Grau der Nacht
in grellem Neonlicht.
Es zeichnet eine Schattenspur.
Die kriecht in meine Lider ein;
macht sie so elend schwer.
Möcht schlafen jetzt;
bin voller Blei.
Doch treibt mich
eine fremde Macht.
Geschäftig, dieser Aberwitz,
der an den Menschen spart,
die wachen für der an´dren Wohl.
"Unwertes Leben" hieß es einst
in einem andren Sinn.
Doch christlich wird dann freigekauft,
Moral, die keine ist.
Am Ort der Krankheit leidet sie,
zu müd für Gegenwehr.
In langen Nächten stirbt der Mensch,
von Geldgier ausgelaugt.
Was zählt da noch das Christentum,
wenn Händler an der Macht.
Ich hoffe nur auch dieses Mal
geht sie vorbei, auch diese Nacht,
die niemals heilig ist.

Feuerachat 29.12.2007, 03.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Pandoras Box

Auf leisen Pfoten kommt die Nacht
in winterlicher Zeit.
Und starr und unbewegt verharrt
das Leben der Natur.
Fast will man nur der Stille lauschen,
die diese Zeit umfängt.
Und doch der Sklaventreiber Hast
peitscht unerbittlich an,
verkleidet grell und schrill.
Die Seele spürt den falschen Sinn
und sehnt nach Frieden sich.
Doch lautstark drängt die Weihnachtszeit
geschenkeschwer ins Sein.
Bis Jahreswechsel droht die Pflicht,
muß alles fertig sein.
Es tickt die Uhr voll Ungeduld
in gnadenloser Zeit,
beschert uns wie Pandora einst
mit Angst und sehr viel Leid.

Feuerachat 09.12.2007, 19.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

In Regenbändern

In Regenbändern
schleicht die Zeit,
in dunkel und in hell.
Auf Wirtschaftswundergassen
lebt sie modern, schert
sich um nichts;
stets in sich selbst verliebt.
In ölig buntem Farbenspiel
äfft sie die Menschen nach.
Die Jahreszeiten hamstert sie.
Versteckt als knappes Gut
sind Frühling, Sommer, Winter,
Herbst.
Stattdessen mischt sie launisch,
das Wetter, wie es grad ihr Sinn.
Und spiegelt so die Menschenwelt,
gekrönt wie ein Tyrann,
verlacht sie das gesunde Maß,
und klagt uns alle an.

Feuerachat 06.12.2007, 20.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie Tränen

Wie eine Träne schließt sich
Müdigkeit um den Tag.
Im zähen Harz des Alltags
glänzen nur kleine Lichtblicke.
Eingeflochten ins Rad
von Zwang und Fremdbestimmung.
Und der Arbeitstag mit seinen
Anforderungen wirkt nach.
Erschöpfung lähmt die Schöpferkraft.
Der Moment zerfällt zu Asche.
Und nur die Liebe erlaubt winzige
Blüten des Glücks

Feuerachat 01.12.2007, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Regenwelten

Grau gefärbt die Arbeitswelt.
Augen tauchen in Müdigkeit.
Das Kunstgrau der Bürokratie
wetteifert mit dem Wetter.
Ungute Spannung liegt in der
Luft.
Verbrauchtes Leben schleicht
durch die Gänge und wie Regen
rauschen die Papiersärge der
Vergangenheitsdokumentation
und fressen die Zukunft.
Und Regen klopft
mahnend an die Scheiben.
Trocken ist das Verwalten.
Membranen der Unpersönlichkeit
wehren sich gegen Tränen.
Und wieder weht der Wind Tränen
an Fenster.
Als sich die Tür schließt
und ich nach draussen trete
bedecken mich unzählige kleine Perlen.
Und der Wind atmet mit mir.
Und nach und nach bricht
Erstarrung auf.
Und es schüttelt mich.
Und fest und sicher zieht mich
Deine Stimme ins wirkliche Leben
zurück, bis ich lachen kann.

Feuerachat 08.11.2007, 19.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nebelschwaden

Aus Gedankensumpf
steigen Ängste empor.
Nebel legt sich auf Freude,
Liebe und Glück.
Gepresst geht der Atem.
Gedankenschwaden
verdecken den Moment.
Tastend sucht die Seele.
Es war doch alles so klar.
Doch das Gift der Macht
brodelt und schürt
die Ungewissheit.
Alte Verletzungen
schmerzen in frostigem
Umfeld.
Meine Tränen stechen
in den Nebel,
doch es wird nicht licht.
Und der Zorn der Ohnmacht
wabert am Boden dahin.
Und nur der rote Faden der Liebe
befreit mich aus dem Labyrinth
der vermeintlichen Zwänge.

Feuerachat 07.11.2007, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL