Feuerachat
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Gabi
Zufällig bin ich auf diesem schönen BLog 'gelandet' und mit Sicherheit werde ich wiederkommen ...
herzlich, Gabi :)
16.2.2010-9:55

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Farbe

Rot und Grün

 

Erfüllte Hoffnung
- leuchtet heiß
- im Grün des Lebens.
Feuer der Schöpfung
- brennt durch die Nacht.
Die Liebe fragt nicht.
Rot und Grün.-

Feuerachat 26.12.2009, 03.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schwarz und Rot

Nie hätte ich geglaubt,

daß Farbe, mich so berühren kann.

Du bist für mich verbunden mit

einem Flammenrot, das lebt,

und einem Liebesschwarz so tief,

wie nicht einmal ein Traum es kennt,

der über Raum und Zeit befiehlt,

und sprachlos Glück verschenkt.

Dein Haar ist Wunderschwarz und

Wunderschwarz ist auch Dein Blick.

Träum ich von Dir so falle ich in

eine Samtenschwarze Nacht

mit Liebessternen ungezählt.

Dein Rot streicht wie ein Morgenhauch

und steigt zum Mittag auf.

Und Abendrot voll Liebesglut

und Voller Dank für Deinen Kuss

begleitet mich in einen Traum

voll Feuer und voll Leidenschaft

und zartes Liebesglück.

Feuerachat 29.07.2009, 10.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eine Art Rot

Ein Hauch schwebend fast.
Berührung wie Seide.
Ein Knistern - elektrisierend.
Und Spannung liegt in der Luft.
In Rot getaucht der Abend.
Schwer wie Parfum liegt die Luft.
Schwalben schneiden den Himmel.
Ein Warten.
Ein Kuss brennt auf den Lippen
- bittersüß -.
"Ich liebe Dich!" pochen Herzen.
Ein Akkord auf rotem Klang.
Schwer und warm, wie ein Lächeln.
Verträumte Melodie; Liebeslachen.
Auf dem Wasser prangen Blütensterne.
Dunkelheit steigt auf wie ein Vorhang.
Fast schwarz jetzt das Rot.
Dann - grelles Licht peitscht den Himmel!
Dumpfes Bersten weckt Wolkentürme!
Wasserfälle rauschen und Quellen sprudeln.
In Frische getaucht atmet das Leben auf.
Und in sattem Rot leuchtet der Venus Gesicht.

Feuerachat 27.06.2009, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Indigomond

Der Bogen weiter als die Form,
und Zeit vibriert in leerem Raum;
ein Laut im Vakuum.

Und Herzschlag pocht an Seelenwand;
will Enge fliehen jetzt.
Das Flügelross drängt nach dem Traum,
den es vergessen hat.

Verstand regiert schon lange nicht.
Der Königsmantel ist verwaist.
In gelben Phrasen malt die Welt
ein Wissen, das sie dafür hält,
in eine Ätherschicht.


Die Woche teilt sich ungleich auf,
und schöpft die Sieben aus.
Doch Sterne hinter Sternenlicht;
Sie spüren alte Wunden.
Ein schmaler Steg gibt Hoffnung frei,
und Freude läßt gesunden.


In Indigo ein Mond erstrahlt;
dehnt sich zu vollem Rund.
"Verbinde jetzt, was Du geteilt!"
Die Zeit ist Lidschlag nur entfernt.
Der Tränensee befreit sich nun
und Lachen glitzert obenauf.
Das Richtige ist jetzt zu tun.

Feuerachat 07.06.2009, 01.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Farbenspiel

Ein kleiner Sonnenfunken
wie ein Floh unter
den grauen Wintermantel
des Himmels geschlüpft,
kitzelt auch aus
der noch so trüben Wolke
ein kleines Lachen.
Und in leuchtend buntem Bogen
breitet sich ein Farbenspiel aus.
- Einfach ins Leben gelacht.

Feuerachat 22.11.2007, 21.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Grün der Erde

Vor ewiger Zeit, als die Meere
gewaltig waren und es
kaum Land gab, und die Berge
Feuer spien, gab es den ersten
grünen Traum.
Ihr müßt Euch die Erde
ganz anders vorstellen,
als sie jetzt ist.
Überall tobten Gewitter
und viel Luft gab es auch nicht.
Der Himmel war dunkel von
Wolken und Rauch.
Und als alles so schwarz und grau
und lichtlos war, da träumte die Erde.
Sie dachte an die Sonne und das Blau der Nacht.
Und so entstand das erste Grün.
Winzige Träume, wie kleine Punkte
erfüllten auf einmal das Wasser.
Und jeder Punkt atmete Leben.
Millionen Jahre dauerte der Traum.
Und nach und nach beruhigten
sich die glühenden Berge
und die Meere, die nur Sturm kannten.
Und langsam, unendlich langsam,
eroberte das erste Grün das Land.
Und wieder waren es winzige Punkte
aus Grün.
Scheu waren die Ahnen von Blumen,
Sträuchern und Bäumen.
Vorsichtig atmeten auch sie ins Leben.
Und dann, wieder unendlich langsam,
wurde die Welt fast so etwas,
wie ein Treibhaus.
Und aus Moosen und Flechten
wurden Farne.
Und der Himmel fing an blau zu werden;
und die Sonne zeigte der Erde ihr Gesicht.
Nun gab es nicht nur Glut und Schwärze.
Mit dem Grün kam Farbe und Leben
auf die Welt.
Und das Grün wurde mutiger.
Und aus den Farnen wurden Sträucher
und Bäume.
Und irgendwann kam die erste Blüte.
Wie mag sie wohl ausgesehen haben?
Und dann irgendwann kamen die Menschen.
Und die Menschen sind alles:
Wasser, Erde, Feuer, Pflanze, Tier und Himmel
und Dunkelheit.
Und wenn irgendwann
alles vielleicht in Dunkelheit sinkt,
dann gibt es wohl noch einmal
den Traum von Grün, von Farbe und Leben.

Feuerachat 11.11.2007, 01.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gedankenfarben

So grau der Tag,
wie Leinwand fast,
und in der Stille
klopft mein Herz.
Die Augen sind
geschlossen.
Und hinter Lidern
fließt ein Strom
so leuchtend
voller Farben.
Und Bild auf Bild
formt sich in mir.
Ich sehe, was ich sehen mag,
verschwunden jede Last.
Du trittst in meine Stille
Herz.
Die Augen sind
geschlossen.
Und hinter Lidern
fließt ein Strom
so leuchtend
voller Farben.
Und Bild auf Bild
formt sich in Dir.
Wir sehen uns an diesem Tag
verschwunden jede Last.
Und in dem stillen grauen
Tag
erblühen tausend Farben.

Feuerachat 29.09.2007, 13.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL