Feuerachat
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Die Vorstellungskraft eines jeden färbt das Leben mit ihrer ganz eigenen Farbtönung ein.

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Gabi
Zufällig bin ich auf diesem schönen BLog 'gelandet' und mit Sicherheit werde ich wiederkommen ...
herzlich, Gabi :)
16.2.2010-9:55

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kummer

Zwei Tränen

Zwei Tränen fallen
sanft, so sanft
in Deine leergeweinten
Augen.
Ein Lied summt Dich
in tiefen Schlaf.
Zwei Hände halten
fest die Deinen,
und malen Träume
in Dein Herz.
Ein Blick fängt
Deine Seele auf,
und wiegt Dich
zart, so zart
in eine neue Welt.

Feuerachat 09.04.2010, 20.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nach dem Frost

Ein Schmerz erstarb in Eiskristall;
und Wehmut schmolz dahin ganz leis.
Ein Regen spülte Tränen fort,
und alles Sein erscheint nun matt.
Der Frühlingshauch küßt Narben blank;
und Sonne wärmt im Park die Bank.
Die ersten Blumen sind verblüht;
und doch so lang ist noch das Jahr.
Ein Lachen füllte kurz den Raum,
und nun schweigt eine Stille wohl.
Der Tag erweckt die Müdigkeit;
und Wolken drängen in die Nacht.
Ein Lichtgespinst im Morgendunst,
es gaukelt neue Träume vor.
Ein Schmetterling fliegt in das Grau,
so gelb fast wie ein Blütenblatt
aus einer fernen Zeit.
Es ist noch Frost in meinem Herz;
auch wenn es Hunger nicht mehr spürt;
es träumt nur, was kein Frost berührt.

Feuerachat 20.03.2010, 19.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nachtregen

So schwer gerundet war die Nacht,
daß auch das letzte Denken floh.
Der Körper sank in tiefen Schlaf,
und achtete der Träume nicht;
vergaß des Tages Räderwerk.
In Bleigrund sank das Sorgenreich;
sah nicht des Silbers Wellenschlag.
Ein großer Fisch verschluckt die Welt,
und spuckt sie in den neuen Tag,
der schweißgebadet Tränen birgt,
die wohl die Nacht geweint.

Feuerachat 20.03.2010, 19.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Narbenherz


Gut ist sie gesetzt -

die Gedankennaht.

Es schlägt wieder!

Ja, lachen kann es auch.

Auch Freude ist wieder möglich.

- Und doch...

Natürlich ist es mein Herz!

Und ich verkrieche mich auch nicht!

Die Arbeit macht Freude.

Meine Wohnung ist gemütlich.

Es ist alles in Ordnung.

- Und doch...

Es war besser so!

Es wird schon!

Nur eine Weile und dann...

Doch da ist es wieder...

Dieses...

Du bist einfach müde!

Eine kalte Hand

löscht die Sterne aus.

- Unsere Sterne!

- Und ich kann nicht einmal weinen.

Feuerachat 19.06.2009, 19.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Da ist eine Narbe auf der Seele

Da ist eine Narbe auf der Seele;
und Deine Berührung schmerzt.
Eine rote Liebesblume, wunschverliebt.
Immer neu entflammt in Sehnsucht.
Doch so anders bist Du, als diese Sehnsucht.
So durstig macht das Fieber.
So oft neu geträumt hat es Dich.
Jede Knospe verwelkte in der Hitze
der Träume.
Kalt das Erwachen in Wirklichkeiten.
Nun ist da ein Feuermal in mir.
Narzissen blühen auf dem Grab.
Gut das die Krankheit mich heilte
von der Erwartung einer Liebe
zu der es keinen Grund gab.
Nun ist der Boden gereift
und wartet auf ein Wunder,
das Du nie sein wirst.

Feuerachat 14.08.2008, 01.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Salz der Seele

In einem Traum hinausgesegelt
voll Hoffnung und Angst zugleich.
Auf Wellen von schmerzender Sehnsucht.
Den Berg versetzt, der Glaube heißt.
Um Dich zu finden.
Doch das Meer war die Wüste.
Eine Fata Morgana die Liebe.
Und tote Tränen sind längst verdunstet
und Salz liegt auf der Seele
und läßt die Lippen zerspringen,
die den Sand der Phantasie küssten.

Feuerachat 05.08.2008, 22.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Über Nacht

Eisblumen an meinem Seelenfenster.
Über Nacht kam der Frost.
Erstarrt liegen Blütenträume.
Und so sehr ich mein Herz
an die Scheiben presse
findet mein Blick
nur nebelverhangenes Grau.
Fort bist Du
und mich friert.

Feuerachat 17.11.2007, 23.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Lautlos

Lautlos ist der Tag.
In Regen gebettet.
So sehr flog mein Sinn.
Doch ohne Deine Stimme.
Ein Film aus Tränentropfen
bedeckt meine Welt.
Doch ein kleiner Hauch
zaubert Klang, Farbe und
Licht.
Und durch ein Fenster
sehe ich Dich lächeln
und die Sonne lacht.

Feuerachat 17.10.2007, 21.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geliebt hab´ich die Phantasie

Geliebt hab´ich die Phantasie,
geliebt das Bild von Dir;
mit vielen Versen es geschmückt,
bis es ein Stück von mir.
Die Sehnsucht zog mich zu Dir hin,
der Wunderblume blau.
Ich wollt´der Wirklichkeit
entflieh´n betrachte ich´s genau.
Und als Du wirklich vor mir stands´t,
da war´s um mich gescheh´n;
ich hab´in Dir das Bild geliebt,
das ich von Dir geseh´n.
So schwer fiel Alltag auf uns ein,
so knapp war uns´re Zeit.
Die wahre rauhe Wirklichkeit
drang unaufhaltsam ein.
Ich hab´die Augen zugemacht,
wollt´träumen nur mit Dir;
und fühlte als Betrüger mich,
verschloß die Wahrheitstür.
Doch kennen wir die Phantasien
in die wir oft gefloh´n.
Sie sollten keine Lüge sein,
und doch tat es so weh,
als Freiheit schenkten
wir dem Traum,
der regenbogengleich
auf ungeweinten Tränen floh.
Ich liebe Dich auf meine Art
und Du liebst mich wohl auch.
Ach wär´ich frei dem Phönix gleich,
stieg ich aus Asche auf.
Ein fahler Mond scheint
dann und wann,
und einsam schaut der Wolf ihn an;
und heult im Stillen auf.

Feuerachat 24.09.2007, 01.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie ein Dieb

Ein Teil des Tages ist vorbei.
Er hat sich davongestohlen
wie ein Dieb.
Einsame Gedanken bauten
eine Nebelwand in mein Sein.
Traurigkeit formte eine Frucht
der Schwere.
So fremdbestimmt das Leben.
Müde bin ich geworden.
Und das tobende Meer der
Unendlichkeit
reißt mir hohnlächelnd
das Ruder aus der Hand.
"Es ist nur Wunsch - keine Liebe!"
so höhnt es.
"Sinnlos!"
So brennt ein Echo.
Heimkommen möchte ich zu Dir.
Doch ich sehe nur das Dunkel
einer brandenden Zeit.
Müde bin ich; so müde.
Doch der Friede der Geborgenheit
ist so fern.
Mit brennenden Augen
treibe ich dahin.
Wo ist Rettung?
Noch pocht die Hoffnung
in meinem Herz
und glaubt an Erfüllung.

Feuerachat 23.09.2007, 11.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL