Feuerachat
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Feigheit hält uns von Handlungen zurück, auf die wir stolz sein könnten, wenn wir sie erst ausgeführt hätten.

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Das ist wunderschön gesagt, gefält mir!lg Sil
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Schöne Idee und auch der Anfang gefällt mir s
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Gabi
Zufällig bin ich auf diesem schönen BLog 'gelandet' und mit Sicherheit werde ich wiederkommen ...
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Leben

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Die Freiheit des Schmetterlings

Der Morgen war so grau
und ohne Farbe.
Du suchtest, was den
Alltag leuchten
macht.
Die Spur des
Regenbogens
war gezogen.
Und Perlenträume
glänzten
in der Nacht.
Du sahst
die taubenetzte Blume;
so zart war sie,
so süß und fremd.
Und als die ersten
Sonnenstrahlen
die Tränen
zauberhaft
in Diamanten
gleißen ließen;
verließest Du
das Grau
und wolltest
Träume
schmecken,
die nur das
Hier und Jetzt
erdacht.
Es war der Sinn
Dir nicht nach Dauer;
denn viel zu oft
verflog die Freude
mit dem Sonnenbrand.
Du suchstest Nektar
für Dein Herz,
zu kühlen diese
Härte,
die so oft Dein Leben fand.
Der Kuss der Blume
war so wirklich;
er schreckte Dich
und Deinen Traum.
Zu zart und eng
war Dir die Nähe.
- Dein Flug strahlt
Farbe in die Lüfte.
Ein Zarter Hauch
Pastell liegt in der
Luft.
Die Hand die
nach ihm
greifen wollte,
fand Staub nur
in dem festen
Griff aus Sehnsucht,
die den Halt gesucht.
Flieg´ Schmetterling!
Ich will die Farbe Dir nicht
rauben!
Flieg´ in den
Regenbogen,
bleibe Traum!
Denn nur in Freiheit
kann Dein Zauber
leben,
und nicht in
einem engen Raum.

Feuerachat 27.07.2010, 06.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drahtseil

 

Es schwirrt der Kopf.
Ein Pochen in den Schläfen;
und immer wieder schrillt
das Telefon; fast so als
wollt´ es mich verhöhnen,
mit immer gleichem
Geierlaut.

Und draußen schallt
der Lärm und schwillt
fast zur Lavine an
aus Brot und Spielen
die nach Elend
stinken.

Und drängend
schürt die Pflicht
die Müdigkeit,
die nur nach
Schlaf sich sehnt,
fast so, als gäb´ es
sonst kein Leben.

Feuerachat 25.06.2010, 17.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fernefenster

Ein Flimmern liegt
auf dem Asphalt.
Gedankenleere
spielt mit Licht.
Ein Spiegeln
flackert ungewiss;
und Durst liegt
in der Luft.
Ein "Ja" wiegt
sich im
Fensterkreuz,
und zieht
dem Mond
die Sterne ab.
Die Frische
ballt sich in
der Luft
und wartet
auf den
Regenfall.
Und irgendwo
ein Vogel ruft.
Ferne
scheint fast
überall.

Feuerachat 09.06.2010, 19.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vor der Tür

Eine Zwischenwelt
des Blicks.
Begrüßung und
Abschied.
Lebenstüren.
Eine feine
Bitterkeit
steigt auf
beim
Betrachten
der sich
schließenden
Tür.
Ein Traum
dreht sich
langsam
um,
geblendet
von der
Sonne.
Welche
Tür
wird
sich
öffnen?

Feuerachat 04.06.2010, 07.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Märchensonne

Ich werde eine Sonne malen,
so eine, die im Herzen lacht.
Die soll dann kugelrund
erstrahlen,
mit Pustebacken
voller Macht.
Dann siehst Du Deine Sorgen
platzen mit einem dicken,
lauten Knall.
Und Du denkst froh,
so wie im Märchen,
wie ist das schön:
"Es war einmal... "

Feuerachat 02.06.2010, 00.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Freirauch

Ein Feuer brennt,
von mir entfacht,
und ist der Freude
zugedacht;
die meine Freiheit
lodern läßt.
Ein Schein
von winzig kleiner
Glut
tut mir und
meiner Seele gut,
und blaue Fäden
steigen auf.
Mag sein, daß
es mein Leben kürzt,
doch wär´s
für mich sonst
ungewürzt;
ich leist´es mir
und bleib´ dabei,
bei der geliebten
Raucherei.

Feuerachat 27.05.2010, 22.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Reisender

Das Blau der Ferne
breitet sich in
ungeahnter Weite
aus.
Malt Länder mir
und Weg und Steg;
spinnt bunte
Träume ohne Zahl,
und findet stets
den Weg nach Haus;
denn überall
im Weltensein
blick´ ich aus
mir heraus.
Und jedes Spüren
ist ein Schritt
auf einer Reise
ungewiss.
Wenn Liebe hört
in mich hinein,
glänzt tief im Innern
Freude auf,
und winkt Dir zu
dabeizusein.

Feuerachat 24.05.2010, 08.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ansprechend

Es war ein Tag der anders war.

Das Wetter blieb sich zwar recht gleich;

und trotzdem schien die Sonne mir;

kaum, daß mein Fuß schritt durch die Tür.

Die Menschen suchten mein Gesicht

und lächelten mir Worte zu.

Ein frischer Wind blies in mein Herz,

und färbte Seelenwangen rot,

die vorher noch so sorgenblass.

Ein  frischer Wind so unbeschwert,

blieb lang´ noch, als ich heimgekehrt.

Feuerachat 18.05.2010, 21.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Wunschbrunnen

In einem traumgewebten Wald,
nach sonnenschwerer Phantasie,
sucht sich das Denken seine Rast.
In weißbesterntem Wiesengrund
haucht Kühle aus dem Mauerrund.
In Brunnentiefe glänzt ein Bild
und zaubert sich ins Leben ein,
vielleicht, um Wirklichkeit zu sein.

Feuerachat 17.05.2010, 22.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gerade genug

Weshalb die Unzufriedenheit?
Es reicht doch!
Es ist gerade genug.
Gerade genug Glücksgefühl
für den Tag.
Gerade genug Leben
für den Tag.
Gerade genug Geld.
Liebe gab es auch
gerade genug.
Weshalb also
gerade dieser Hunger?

Feuerachat 16.05.2010, 11.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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